Thomas Locher - neuer Rektor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB)

Personalien

Februar 2017
Eingabedatum: 08.02.2017

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Am 8. Februar 2017 wurde der Künstler Thomas Locher zum neuen Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig gewählt.
Thomas Locher löst mit seiner Wahl Prof. Dr. Ana Dimke ab, die seit 2011 Rektorin der HGB war. Sie war zum 1. April 2016 aus persönlichen Gründen aus dem Amt ausgeschieden.

Biografisches:
Thomas Locher, geboren 1956 in Munderkingen, ist Künstler. Von 1979 bis 1985 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 1981 bis 1985 an der Universität Stuttgart. Locher lehrte international an Kunstakademien, Fachhochschulen und Universitäten (Merzakademie Stuttgart, Technische Universität Wien) und war von 2008 bis 2016 Professor an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Thomas Locher ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Er lebte von 1986 bis 2000 in Köln und arbeitet und lebt nun in Berlin und Kopenhagen. Thomas Locher stellte weltweit aus, u. a. in der Tate Gallery, Liverpool (1989), im Museum of Contemporary Art, Sidney (1992), im Museum of Modern Art, Saitama/Japan (1994), in den Deichtorhallen, Hamburg (2004) und im Museum of Modern Art, New York (2006). Lochers Arbeiten sind heute in großen öffentlichen Sammlungen vertreten, wie im Museu d’Art Contemporani de Barcelona, im Museum of Modern Art, New York, in der Vancouver Art Gallery, in der Grafischen Sammlung Albertina, Wien und in der Staatsgalerie Stuttgart. (Presse)

hgb-leipzig.de

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Daten zu Thomas Locher:


- 5th Thessaloniki Biennale of Contemporary Art

- abc 2013

- Art Basel 2013

- Art Basel 2016

- Berlin Biennale 2010

- Boijmans Post War Collection

- Daimler Art Collection

- evn sammlung

- Georg Kargl Fine Arts

- Kunstverein Heilbronn

- MoMA Collection

- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD

- Zeitblick. Ankäufe aus der Sammlung Zeitgenössischer Kunst der BrD, 2008

Weiteres zum Thema: Thomas Locher



ZKM: bankett. Metabolismus und Kommunikation (15.05. - 24.08.03)


Bankett als Sinnbild für Festmahle; Metabolismus als Ausdruck für Stoffwechsel. Das Ganze verknüpft durch Kommunikation bildet eine der theoretischen Grundlagen der im folgenden näher beschriebenen Ausstellung im Zentrum für Kunst-und Medientechnologie.

Pressemitteilung | Auszug: "Die Ausstellung bankett. Metabolismus und Kommunikation nimmt den menschlichen Stoffwechsel zum Ausgangspunkt einer Untersuchung des Metabolismus unseres sozialen und ökologischen Systems. Das Potential der Globalisierung und die Politik der Informationsproduktion und -konsumption werden als globale Prozesse beschrieben, die den Stoffwechselprozessen des Körpers ähnlich sind. Die Analogie zwischen Metabolismus und Kommunikation soll hier zu einem tieferen Verständnis und zu einer kritischen Analyse des Informationsflusses in der heutigen Gesellschaft führen. Aus wissenschaftlicher Sicht bildet der Metabolismus ein dynamisches Netzwerk, in dem sich Material-, Informations- und Energieströme verwandeln und verbinden. Diese Ströme sind ihrerseits, so formuliert es der Soziologe Manuel Castells, »Ausdruck jener Prozesse, die unser wirtschaftliches, politisches und symbolisches Leben dominieren. [...] unsere Gesellschaft beruht auf Strömen: Kapitalströmen, Informationsströmen, Technologieströmen, Strömen der organisatorischen Interaktion, der Bilder, Töne und Symbole ... Der Raum der Orte wird zu einem Raum der Ströme.«

»Bankett«, ein Begriff, den man von Alters her mit einem Forum des Austauschs und der Reflexion assoziiert, verweist in der Ausstellung auf die Frage nach dem Ort von Nahrungsaufnahme und Kommunikation. Mit der Etablierung einer Fast-Food Kultur und des Einzugs des Fernsehens in das private Leben rückte der Tisch, als ein Ort der gemeinsamen Mahlzeiten und des täglichen Gesprächs aus dem Mittelpunkt des sozialen Lebens. Die in der Ausstellung vertretenen Künstler reflektieren kritisch eben jenen Prozess der Abkehr von Jahrhunderte alten Kommunikationssituationen der Nähe, von der Nahrungsaufnahme als einem sozialen Akt der Kommunikation, zu Kommunikationsformen der Ferne, z.B. via Internet.

bankett formuliert die Analogie zwischen Metabolismus und Kommunikation im Sinne eines produktiven Mechanismus, der eine kritische Analyse jener mathematischen und kybernetischen Modelle und Instrumente erlaubt, die bisher unsere Vorstellungen bestimmen. Dabei zeigt die Ausstellung nicht nur einige der Symptome, wie Spannungen und Funktionsstörungen, die für den globalen Metabolismus bezeichnend sind, sondern auch Möglichkeiten, diesen Prozess zu charakterisieren.

bankett ist konzipiert als eine offene Konversation zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft. In einer Gesellschaft, die von einer Ökonomie der Aufmerksamkeit bestimmt wird, versucht die Ausstellung das Bewusstsein auf die globalen Prozesse der Nahrungs- und Informationsdistribution und den Umgang mit natürlichen Ressourcen zu lenken. In einem Vergleich mit dem lokalen Prozess des menschlichen Metabolismus soll kritisch gegen einen homogenisierten Konsumenten mit gleichgeschalteten Bedürfnissen argumentiert werden. ... "

Künstlerliste: u.a.: Joseph Beuys [D], Peter Fend [USA], Peter Foldès [CDN], Daniel Garcia Andújar [E], Ramón Guardans [E], Adolf Mathias [D], Götz Dipper [D], Damien Hirst [GB], Jenny Holzer [USA], Arata Isozaki [J], Atelier van Lieshout [NL], Thomas Locher [D], Hilla Lulu Lin [ISR], Piero Manzoni [I], César Martínez [MEX], Gordon Matta-Clark [USA], Paul McCarthy & Jason Rhoades [USA], Antoni Muntadas [E], MVRDV [NL], Nam June Paik [USA], Dieter Roth [D], Paul Sermon [GB] , Liu Wei [RC].

Ausstellungsdauer: 15.05. - 24.08.2003
Öffnungszeiten: Mi 10 - 20 Uhr | Do - So 10 - 18 Uhr | Mo + Di geschlossen

Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (Lichthof 9)
Lorenzstraße 19 | 76135 Karlsruhe | Telefon: 0049-721-81001200
zkm.de

Sammlung F. C. Gundlach in den Deichtorhallen Hamburg (29.10.03 - 25.01.04)


Das Internationale Haus der Photographie und die Deichtorhallen Hamburg bilden in Zukunft eine Einheit. Ziel ist es, gleichbereichtigt als Ort der internationalen zeitgenössischen Kunst und als Forum für historische, gegenwärtigen und zukünftige Aspekte der Fotografie miteinander Ausstellungen, Symposien, etc. zu organisieren.

Die Basis des Internationalen Hauses der Photographie bildet die Sammlung von Prof. F.C.Gundlach, der dem Haus zunächst für 20 Jahre seine Sammlung (12.000 katalogisierte Arbeiten aus den Bereichen Dokumentar- und Modefotografie sowie fotografische Arbeiten bildender Künstler) als Leihgabe überlässt. Aus dieser Sammlung wählte der ehemalige Direktor der Deichtohallen, Zdenek Felix, Arbeiten für die erste Ausstellung aus.

Pressemitteilung / Auszug: "In der ersten Ausstellung im "Internationalen Haus der Photographie" wird eine subjektive Auswahl von rund 400 Bildern aus der 12.000 Werke umfassenden Sammlung F. C. Gundlach vorgestellt. Kuratiert vom langjährigen Deichtorhallen-Direktor Zdenek Felix stellt die Ausstellung "A Clear Vision" einen harmonischen Übergang in der Geschichte der Deichtorhallen dar.

Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden Photographien aus den letzten 50 Jahren. In der Ausstellung sind 54 Künstler mit rund 400 Werken aus dem umfangreichen Themenspektrum der Sammlung F. C. Gundlach vertreten. Thematisch konzentriert sich diese erste Präsentation auf das Bild des Menschen in der Photographie.

Neben Photographen wie Erwin Blumenfeld, Irving Penn, Robert Frank, Harry Callahan und Otto Steinert werden auch weniger bekannte Positionen gezeigt. Ein besonderes Augenmerk erfährt die Photographie aus Osteuropa, vertreten u.a. durch Josef Koudelka, Antanas Sutkus und Evgenij Mochorev. Einen weiteren Aspekt bilden die Werke von bildenden Künstlern, die primär oder auch nur selektiv mit dem Medium Photographie arbeiten, wie Cindy Sherman , Fischli/Weiss, Günther Förg, Jenny Holzer oder Wolfgang Tillmans. Den Wandel von Künstlerporträts machen die Arbeiten von Philippe Halsman, Alex Kayser und David Robbins deutlich.

Diese Spannweite von Arbeiten repräsentiert jedoch nur einen Bruchteil des gesamten Spektrums der Ausstellung, mit der ebenfalls der Transfer der Sammlung F. C. Gundlach als Dauerleihgabe in die Deichtorhallen eingeleitet wird.

Diese Ausstellung steht im Kontext der Präsentation von großen Privatsammlungen in den Deichtorhallen, in der u. a. die Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung, Basel (1991/1992), die Sammlung Sonnabend (1996), die Sammlung Lambert (1998) oder die Sammlung Grässlin (2001) gezeigt wurden. . . . "

Künstlerliste / Auswahl: Diane Arbus, Richard Avedon, Sibylle Bergemann, Erwin Blumenfeld, Katharina Bosse,
Larry Clark, Rineke Dijkstra, Peter Fischli & David Weiss, Günther Förg, Robert Frank, Nan Goldin, F.C. Gundlach,
Philippe Halsman, Georg Herold, Jenny Holzer, Alex Kayser, Josef Koudelka, Milan Kunc, Louise Lawler,Zoe Leonard, Thomas Locher, Michael Najjar, Gabriele und Helmut Nothhelfer, Sam Samore, Gundula Schulze Eldowy, Cindy Sherman, Jeanloup Sieff, Jürgen Teller, Wolfgang Tillmans, Herbert Tobias, Joel-Peter Witkin

Foto: Antanas Sutkus, (27.6.1939 Motiejaus Kluoniskiai/Litauen – lives in Vilnius/Litauen). “Father’s Hand”, 1964, 39,4 x 29,7 cm. © Antanas Sutkus

Ausstellungsdauer: 29.10.2003 – 25.01.2004

Öffnungszeiten: Di-So, 11-18 Uhr, Mo geschlossen

Internationales Haus der Photographie | Deichtorhallen Hamburg | Deichtorstr. 1-2 | D-20095 Hamburg
Tel. +49 (0) 40-321030
deichtorhallen.de



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