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Ad Absurdum - MARTa Herford (18.4.-27.7.08)


Eingabedatum: 08.04.2008

bilder

"Ad Absurdum. Energien des Absurden von der klassischen Moderne zur Gegenwart" ist eine Themenausstellung im Herforder Museum MARTa, die den den Erscheinungsformen des Absurden in der Kunst von der Moderne bis heute nachgeht. Die lange Künstlerliste (s.u.) lässt erahnen, dass das Absurde seit dem Dadaismus immer wieder in der künstlerischen Auseinandersetzung eine Rolle spielt.
Während die Dada-Künstler häufig ganz gezielt absurde Ausdrucksformen wählten, wird in den folgenden Künstlergenerationen mit dem spannungsvollen Moment zwischen einer sinnwidrigen Welt einerseits und der Sehnsucht des Menschen nach Sinn und sinnvollem Handeln andererseits stetig weiter experimentiert.
In der Städtischen Galerie Nordhorn (nordhorn.de) zeigen junge Künstler parallel die Ausstellung "Ad Absurdum - Zeitgemäße Apparate"(20. April bis 8. Juni 2008), in der sie sich damit auseinandersetzen wie gewohnte Erfahrungen heutzutage aufgebrochen werden. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine einmalige Kooperation mit dem MARTa.

Künstlerliste:
Jost Amman, Joseph Beuys, Jurgen Bey, Guillaume Bijl, Erwin Blumenfeld, Michaël Borremans, Hieronymus Bosch, Katharina Bosse, Constantin Brancusi, Sebastian Brant, George Brecht, Marco den Breems, André Breton, Marcel Broodthaers, Veronica Brovall, John Cage, Rui Chafes, Jake and Dinos Chapman, Giorgio de Chirico, Kathryn Cornelius, Philipp Corner, matali crasset, Wim Delvoye, Matthias Drechsler, Felix Droese, Marcel, Duchamp, Jimmie Durham, Michael Elmgreen & Ingar Dragset, Max Ernst, Nick Ervinck, Robert Filliou, Katharina Fritsch, Dorothee Golz, J. J. Grandville, Kristján Gudmundsson, David Hammons, Al Hansen, Raoul Hausmann, Jürgen Heckmanns, Geoffrey Hendricks, Dick Higgins, Andreas Hofer, Ottmar Hörl, Séverine Hubard, Dorothy Iannone, Jan van Imschoot, Marcel Janco, Paul Joostens, David Kaller, Tadeusz Kantor, Allan Kaprow, Krištof Kintera, Martin Kippenberger, Milan Knížák, Imi Knoebel, Alison Knowles, Jiří H. Kocman, Arthur Koepcke, Surasi Kusolwong, Ulrich Lamsfuß, Anna Lange, Le Corbusier, Zoe Leonhard, Via Lewandowsky, Zbigniew Libera, Edward Lipski, George Maciunas, Rene Magritte, Jacques Mahé de la Villeglé, Dirk Martens, Fabio Mauri, Jonathan Meese, Rik Meijers, Larry Miller, Thomas Mohren, Otto Muehl, Bruce Nauman, Chris Newman, Honoré d’O, Meret Oppenheim, Eduardo Paolozzi, Géza Perneczky, Francis Picabia, Pablo Picasso, Sigmar Polke, Emilio Prini, Man Ray, Odilon Redon, Tobias Rehberger, Tejo Remy, Thomas Rentmeister, Jason Rhoades, Georges Ribemont-Dessaignes, Mimmo Rotella, Dieter Roth, Michael Rutkowsky, Michael Sailstorfer, Takako Saito, Fabian Sanchez, Wilhelm Sasnal, Sebastian Schmieding, Tomas Schmit, ManfreDu Schu, Kurt Schwitters, Michael Sellmann, Hannes Van Severen, Floria Sigismondi, Nedko Solakov, Louis Soutter, Daniel Spoerri, Klaus Staeck, André Thomkins, Rosemarie Trockel, Susan Turcot, Pieter van der Heyden, Koen Vanmechelen, Ben Vautier, Wolf Vostell, Friederike Warneke, Emmett Williams, Carmelo Zagari

Abbildung: Guillaume Bijl
Sorry, 1987
Holz, Kunststoff
8 x 15 x 15 cm
Sammlung S.M.A.K. (Stedelijk Museum voor Actuele Kunst) Gent
Foto: Dirk Pauwels
© VG Bild-Kunst, Bonn 2008

Öffnungszeiten: Montags geschlossen, Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11.00 bis 18.00 Uhr.
Jeden 1. Mittwoch im Monat 11.00 bis 21.00 Uhr.

MARTa Herford
Goebenstraße 4 - 10
D - 32052 Herford
phone +49 (0) 52 21/99 44 30 - 27

martaherford.de

ch






Daten zu Guillaume Bijl:

- Art Basel 2016
- Biennale Venedig 2009 Pav
- Boijmans Post War Collection
- Daimler Art Collection
- Der Duchamp-Effekt. Ready-Made
- documenta 9, 1992
- Istanbul Biennale 2013
- Lyon Biennale, 2011
- Manifesta 11, 2016
- S.M.A.K. Sammlung, Gent
- skulptur projekte münster 2007

Weiteres zum Thema: Guillaume Bijl



Malerei ohne Malerei


Der Ausstellungskatalog "Malerei ohne Malerei" ist anläßlich der gleichnamigen Ausstellung im Museum der Bildenden Künste Leipzig erschienen. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Museums der Bildenden Künste Leipzig und des Siemens Arts Program.

Wie Katalog- und Ausstellungstitel bereits vermuten lassen, geht es hier nicht um ein Malereiprojekt im üblichen Sinne, sprich: Gemälde, die im Kontext historischer oder zeitgenössischer Diskurse einen Dialog führen. Die Abbildungen in dem großzügig gestalteten und anregenden Katalog zeigen Installationen, Fotografien, computergenerierte Bilder, Filmstills und Objekte, aber kein einziges gemaltes Bild.

Malerei als Ausstellungsthema ohne Malerei? "Das Malerische ist nicht an das Medium gebunden", so heißt es im Vorwort des Mitherausgebers Hans-Werner Schmidt. Dementsprechend bildet das Malerische eine grundlegende Gemeinsamkeit, die den ausgestellten Arbeiten - nicht nur nach Meinung der Theoretiker, sondern auch nach verschiedenen Aussagen der Künstler - in der einen oder anderen Weise anhaftet. "Meine Ideen kommen aus der Malerei, selbst wenn ich nicht male" heißt es in einem den Katalogtexten vorangestellten Zitat von Donald Judd.

Es sind also Arbeiten zu sehen, denen eine malerische Vision zugrunde liegt: so bspw. Abbildungen der Video-Arbeit "Catherine´s Room" von Bill Viola mit ihren offensichtlichen Bezügen auf die Malerei des Quattrocento; oder, die Typografie auf Leinwand mit dem Titel "Peintures" von Marcel Broodthaers, der das Bild als Sprachspiel innerhalb der formalen und inhaltlichen Möglichkeiten von Malerei thematisiert; oder, der Diskurs von Jeremy Blake über die manipulative und gestalterische Kraft von computergenerierte Bildern im Vergleich zur Malerei; usw. Zu jedem einzelnen Künstler läßt sich ein möglicher Interpretationsansatz innerhalb des Bezugsrahmens von Malerei finden, was die unterschiedlich lesenswerten Katalogbeiträge auch eingehend tun.

Ob das Spiel aufgeht, möge der Leser des Kataloges selbst entscheiden.

Im Katalog besprochene Künstler: Jeremy Blake, Jörg Sasse, Andreas Gursky, Jeff Wall, Tom Hunter, Bill Viola, Bas Jan Ader, Cosima von Bonin, Peter Friedel, Marcel Broodthaers, Jeroen de Rijke / Willem de Rooij, David Claerbout, Joyce Wieland, Hans-Peter Feldmann, Anne Katrine Dolven, Edith Dekyndt, Paul Graham, Cai Guo-Qiang, Guillaume Bijl, John M Armleder, Donald Judd, Dominique Gonzalez-Foerster, Marijke van Warmerdam, Heimo Zobernig.

©Carola Hartlieb




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