Michael Schmid. Support for Speakers
12.07. - 23.08.2026 | Kunstverein Göttingen
Eingabedatum: 16.07.2026

Einer Einladung der Professur für Materialität des Wissens der Universität Göttingen folgend entwickelt Michael Schmid seit 2022 eine neue Werkgruppe. Ausgangspunkt sind Recherchen an verschiedenen Orten der Universität, die sich im Laufe des Projekts zu einer umfassenderen Auseinandersetzung mit Materialität, fotografischen Verfahren und den Strukturen des Tragens, Speicherns und Zeigens entwickeln.
Die daraus hervorgegangenen fotografischen, skulpturalen und installativen Arbeiten werden nun erstmals in der Einzelausstellung Support for Speakers im Rahmen TRANSHUMAN 3 von Kunstverein Göttingen zusammengeführt. Materialien und Strukturen, die gewöhnlich eine dienende Funktion erfüllen, treten selbst in den Vordergrund. Die Ausstellung richtet den Blick auf die materiellen Voraussetzungen kultureller und wissenschaftlicher Produktion sowie auf jene Träger, Oberflächen und Infrastrukturen, die diese Prozesse ermöglichen.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Künstler, der Professur für Materialität des Wissens der Universität Göttingen und dem Kunstverein Göttingen. Wir danken Prof. Dr. Margarete Vöhringer für die Initiative sowie Dr. Jana August für die Projektleitung und die langjährige Koordination des Projekts.
Über den Künstler
Zu den jüngsten Ausstellungen gehören Bally Foundation, Lugano (CH), ROH Projects, Jakarta (ID), Collection Lambert, Avignon (FR), CIAPV, Vassiviere (FR), Paris + by Art Basel, Paris (FR), die Armory Show, New York (US), die Rencontres d’Arles, Arles (FR), Poush Manifesto, Paris (FR), das Centre Culturel Jean Cocteau, Les Lilas (FR), das Musée des Beaux Arts d’Angers (FR), Hagiwara Projects, Tokio (JP), Sprout Curation, Tokio (JP),
Cité International des Arts, Paris (FR), Frieze N°9 Cork Street, London (UK), ARCO Madrid, Madrid (ES), usw.
Der Kunstverein Göttingen will sich 2026 den drängenden Fragen des technologische Wandel kritisch stellen. Dazu werden künstlerische Bearbeitungen dieser transhumanen Tendenzen in einer Auswahl von Künstlerinnen und Künstlern in die Ausstellungsräume geholt und durch das partizipative Kunst-Vermittlungsprogramm ergänzt. Es wird ein Publikum aller Altersstufen und sozialer Schichten angeregt aktiv mitzudenken und zur Diskussion beizutragen. Gerade an einem wissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsstandort wie der Universitätsstadt Göttingen möchten wir dadurch wichtige Impulse für die gesellschaftliche Reflexion bieten.
Die daraus hervorgegangenen fotografischen, skulpturalen und installativen Arbeiten werden nun erstmals in der Einzelausstellung Support for Speakers im Rahmen TRANSHUMAN 3 von Kunstverein Göttingen zusammengeführt. Materialien und Strukturen, die gewöhnlich eine dienende Funktion erfüllen, treten selbst in den Vordergrund. Die Ausstellung richtet den Blick auf die materiellen Voraussetzungen kultureller und wissenschaftlicher Produktion sowie auf jene Träger, Oberflächen und Infrastrukturen, die diese Prozesse ermöglichen.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Künstler, der Professur für Materialität des Wissens der Universität Göttingen und dem Kunstverein Göttingen. Wir danken Prof. Dr. Margarete Vöhringer für die Initiative sowie Dr. Jana August für die Projektleitung und die langjährige Koordination des Projekts.
Über den Künstler
Zu den jüngsten Ausstellungen gehören Bally Foundation, Lugano (CH), ROH Projects, Jakarta (ID), Collection Lambert, Avignon (FR), CIAPV, Vassiviere (FR), Paris + by Art Basel, Paris (FR), die Armory Show, New York (US), die Rencontres d’Arles, Arles (FR), Poush Manifesto, Paris (FR), das Centre Culturel Jean Cocteau, Les Lilas (FR), das Musée des Beaux Arts d’Angers (FR), Hagiwara Projects, Tokio (JP), Sprout Curation, Tokio (JP),
Cité International des Arts, Paris (FR), Frieze N°9 Cork Street, London (UK), ARCO Madrid, Madrid (ES), usw.
Der Kunstverein Göttingen will sich 2026 den drängenden Fragen des technologische Wandel kritisch stellen. Dazu werden künstlerische Bearbeitungen dieser transhumanen Tendenzen in einer Auswahl von Künstlerinnen und Künstlern in die Ausstellungsräume geholt und durch das partizipative Kunst-Vermittlungsprogramm ergänzt. Es wird ein Publikum aller Altersstufen und sozialer Schichten angeregt aktiv mitzudenken und zur Diskussion beizutragen. Gerade an einem wissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsstandort wie der Universitätsstadt Göttingen möchten wir dadurch wichtige Impulse für die gesellschaftliche Reflexion bieten.
12.07. - 23.08.2026
Kunstverein Göttingen
Gotmarstraße 1, 37073 Göttingen
Presse
Kontext
Einordnung:Michael Schmids interdisziplinäre Praxis aus Fotografie, Skulptur und Installation verortet sich an der Schnittstelle von Konzeptkunst und dem *Material Turn* der zeitgenössischen Kunst- und Kulturwissenschaft. Indem er „dienende“ Infrastrukturen des Tragens, Speicherns und Zeigens – also die materiellen Grundbedingungen der Wissensproduktion – ins Zentrum rückt, knüpft er an Strategien der Institutionskritik an, die das traditionell Unsichtbare oder Übersehene ästhetisch aufwerten. Seine medienreflexive Auseinandersetzung mit fotografischen Verfahren begreift das Medium nicht primär als Abbild, sondern als physischen Speicher- und Materialprozess. Im diskursiven Rahmen der Ausstellungsreihe „TRANSHUMAN 3“ erhalten diese Untersuchungen eine hochaktuelle, übergeordnete Dimension: Schmids Werkgruppe reflektiert den rasanten technologischen Wandel und hinterfragt, wie physische und infrastrukturelle Netzwerke das menschliche Wissen formen. Damit reiht sich die Arbeit in den aktuellen posthumanistischen Diskurs ein, der die vermeintlich klaren Grenzen zwischen menschlicher Handlungsmacht und den sie tragenden materiell-technologischen Systemen kritisch neu verhandelt.




