Beate Passow - Städtische Galerie Erlangen (28.7.-23.9.07)


Eingabedatum: 25.07.2007

bilder

Die neue Adresse lautet:
Büros: Gebbertstraße 1, 91052 Erlangen
Ausstellungsraum: Luitpoldstraße 47, 91052 Erlangen
Die Telefon- und Faxnummern, E-Mail- und Internetadresse ändern sich nicht.

Im Zentrum der Fotografien von Beate Passow (*1945) steht der Mensch und die von ihm geschaffene Kultur mit all ihren Brüchen und Perversionen. Seit vielen Jahren befasst sich die Künstlerin kritisch mit der deutschen Geschichte sowie mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen. Die Ausstellung zeigt einen neuen Aspekt ihres Schaffens. In den Arbeiten verbinden sich ihr Interesse am Menschen und die Auseinandersetzung mit außereuropäischen Kulturen. So zeigen die teils großformatigen Fotos Phänomene, die auf eine Auswirkung von Gewalt am Menschen vor einem bestimmten kulturellen Hintergrund verweisen. Zu sehen sind Bilder von Frauen in Burkas in Europa, Bettlern in Pakistan, denen man als Kind die Köpfe kleingebunden hat, chinesische Prostituierte in Lhasa, Tibet und die letzte Generation jener Frauen in China, denen man noch die Füße schnürte, weil kleine Füße als besonders erotisch galten. Die Künstlerin, die sich gleichermaßen als Forscherin, Beobachterin und Reporterin betätigt, klagt jedoch nicht an, sondern sucht die kulturellen Erscheinungen in ihrer ganzen Bandbreite zu begreifen und begreifbar zu machen. (Presse Städtische Galerie Erlangen)

Abbildung: © Beate Passow, Burkas, 2004-2006

Öffnungszeiten: Di-Fr 11-19 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr

Städtische Galerie im Museumswinkel
Ausstellungsort: Luitpoldstraße 47, 91052 Erlangen
Büros: Gebbertstraße 1, 91052 Erlangen
Tel. 09131/862735 und 862533, Fax 09131/862117
E-Mail: galerie@erlangen.de, Internet: staedtische-galerie-erlangen.de
Öffnungszeiten: Di–Fr 11–19 Uhr, Sa+So 11–18 Uhr, Führungen: sonntags, 15 Uhr


In zügelloser Sprache – in subversiven Bildern
Aus der Protestszene der DDR. Die Sammlung Gerhard Wolf
18. August bis 9. September 2007
Städtische Galerie Erlangen, Große Galerie, Marktplatz 1, 91054 Erlangen
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr

Eine junge Generation von Dichtern und Künstlern der DDR begann Ende der 1970er Jahre in einer anderen Sprache zu sprechen, auch im Protest gegen die verordnete Sprache der Macht. Es entstanden expressive wilde Bilder, die dem angesagten "Sozialistischen Realismus" Hohn sprachen. Die Dichter fanden keine Verlage, die Künstler keinen Zutritt zu offiziellen Ausstellungen. Gerhard Wolf, selbst Autor und Verleger, nahm sich als Mentor, Herausgeber und Vermittler der jungen Szene an. Er konnte zugleich eine beeindruckende Sammlung von Bildern, Mappen und Künstlerbüchern anlegen, die jenseits des reglementierten Verlags- und Kunstbetriebs der DDR entstanden. Die Ausstellung zeigt diese Sammlung anlässlich des 27. Erlanger Poetenfestes erstmals im Westen Deutschlands. Dabei sind u.a. Arbeiten von Carlfriedrich Claus, Thomas Ranft, Michael Morgner, Helge Leiberg und Cornelia Schleime.

Städtische Galerie Erlangen
Marktplatz 1, 91054 Erlangen
Tel. 09131/862735 und 862533, Fax 09131/862117
E-Mail: galerie@erlangen.de, Internet: staedtische-galerie-erlangen.de
Öffnungszeiten: Di–Fr 10–18 Uhr, Sa+So 10–17 Uhr, Führungen: sonntags, 15 Uhr

STADT ERLANGEN
Städtische Galerie Erlangen
Ilse Wittmann
Postfach 3160
91051 Erlangen
Tel.: +49 (0)9131 86-2735



staedtische-galerie-erlangen.de

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