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B3 Biennale

Galerien und Kunsthändler präsentieren zur Cologne Fine Art und COFA Contemporary Kunst aus 2 Jahrtausenden

Cologne Fine Art und COFA Contemporary

18. bis 22. November 2015 | Köln
Eingabedatum: 17.11.2015

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Ein exquisites Kunstangebot erwartet die Besucher der Cologne Fine Art (18. bis 22. November) und der COFA Contemporary (19. bis 22. November). Das Spektrum der 107 Galerien und Kunsthändler, die an der Cologne Fine Art in Halle 11.1 teilnehmen, reicht von der Antike bis zur Kunst des 20. Jahrhunderts. Zusätzlich wird erstmals die COFA Contemporary – die neue Plattform für Zeitgenössische Kunst – in Halle 11.2 ihre Pforten öffnen. 40 eingeladene Galerien und Non-Profit Projekträume aus dem Rheinland zeigen ausschließlich Arbeiten, die nach dem Jahr 2.000 entstanden sind und repräsentieren damit das enorme Potenzial der hiesigen Galerieszene für Zeitgenössische Kunst. Die Cologne Fine Art eröffnet mit Preview und Vernissage am Dienstag, 17. November 2015, die COFA Contemporary mit einem eigenen Opening am Donnerstag, 19. November 2015.

Highlights Cologne Fine Art

Alte Meister, 19. Jahrhundert und Antiquitäten

Die Galen Galerie (Greven) bietet unter anderem ein Kircheninterieur von Abdel Grimmer an, der zu den wichtigsten flämischen Renaisssance-Künstlern zählt. Maier & Co. Fine Art (Stuttgart) zeigen ein breites Spektrum herausragender französischer Gemälde des 19. und 20. Jahrhunderts. Ein Kleinod ist Auguste Renoirs kleines Porträt ´Tete de femme en profil`, für das wahrscheinlich seine Haushälterin und Muse Gabrielle Renard Modell stand. Sein Debüt auf der Cologne Fine Art feiert Eric Meletta (München), der auf Antiquitäten des 18., 19. und 20. Jahrhunderts spezialisiert ist. Meletta bringt unter anderem einen seltenen Empire-Offizierssessel aus dem Privatbesitz des Generals Cambaceres mit, der sich in einen Liegesessel verwandeln lässt. Im Angebot sind auch außergewöhnliche und skurrile Objekte wie etwa ein bronzener Brunnen in Form eines wasserspeienden Krokodils, der um 1920/30 in Frankreich gefertigt wurde. Mit einer spannenden Mixtur aus Antiquitäten und aktueller Kunst tritt Otto von Mitzlaff (Wächtersbach) auf und bringt unter anderem Skulpturen aus geformten und genieteten Tierfutter-Blechdosen von John Blatchford mit. Sie zeigen Hunde in verrenkten, gequälten Positionen. Dr. Michael Nöth (Ansbach) richtet dem Maler Otto Modersohn aus Anlass seines 150. Geburtstages eine Sonderschau aus, für die 15 Gemälde aus allen wichtigen Schaffensphasen von den frühen Worpsweder Bildern bis zu den späten Fischhuder Arbeiten zusammengetragen wurden. Elmar Robert Medieval Art (Köln) hat eine Madonna mit Kind aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts im Angebot sowie einen Leuchterengel aus dem 15. Jahrhundert mit alter, überwiegend originaler Fassung. Zu den besonderen Raritäten am Stand von Kunsthandel von Seckendorff (Bamberg) dürfte eine Mahagoni-Biedermeierwiege in Form eines Schiffsrumpfs gehören. Weitere namhafte Anbieter sind Georg Britsch (Bad Schussenried), Stefan Decker (Baden-Baden), Remco van Leeuwen (Eindhoven), Schlapka (München), Dr. Tilman Roatzsch (Schnaitsee), Dr. Schmitz-Avila (Bad Breisig) und Tom Tavcar (Pforzheim).

Außereuropäische Kunst / Asiatische Kunst

In wirkungsvollen Inszenierungen entfaltet die außereuropäische Kunst eine besondere Anziehungskraft. Ein Neuaussteller in diesem Segment ist Martin Doustar (Brüssel), der eine rare Malangan-Skulptur, die im 19. Jahrhundert auf der Insel Neu-Irland in Papua-Neuguinea gefertigt wurde, mit nach Köln bringt. Zu den Anbietern gehört auch Famarte Asian Art (Knokke/Heist): Die Galerie ist spezialisiert auf frühe Skulpturen aus Indien und Thailand und kündigt einen bronzenen Buddha-Kopf aus dem 15. Jahrhundert an, der aus einer belgischen Privatsammlung stammt. Die Galerie Flachsmann (Kronberg/Ts.) hat neben einem kostbaren japanischen Stellschirm fein gearbeitete Blanc-de-Chine-Skulpturen im Angebot. Mit der Gallery Illunga (Gent) gibt ein neuer Anbieter für afrikanische Kunst sein Messedebüt. Zu den Höhepunkten bei Ollis + Ostermeijer Chinese Antiquities (Amsterdam) gehört eine Pferde-Statue aus der Taang-Dynastie. Ein weiterer langjähriger Aussteller in diesem Segment mit Schwerpunkt afrikanische und ozeanische Kunst ist Henricus Simonis (Düsseldorf).

Kunsthandwerk

Zu den Kostbarkeiten bei Basedau Feine alte Spazierstöcke (Hamburg) gehört ein um 1890 gefertigter Freimaurerstock mit silbernem, auseinanderfaltbarem Kugelknauf. Wenn man die vier Klinken öffnet, entfaltet sich der Knauf zu sechs Pyramiden mit geheimen Freimaurer Symbolen. Grobusch Kunsthandel (Aachen) bringt ein Kerzenleuchter-Paar mit, das für die Weltausstellung 1900 in Paris hergestellt wurde. Das Antiquariat Peter Ibbetson (Engelskirchen/Ründeroth), Anbieter für Buchbinderliteratur, offeriert kostbare Künstlerbücher. Auf Schmuck seit den 1940er Jahren ist van Kranendonck Duffels (Volkel) spezialisiert, die eine Auswahl erlesener Stücke mitbringen. Zu den Kostbarkeiten bei Nüdling Kunsthandel (Fulda) gehören Ohrclips der Designerin Solange Azgury-Partridge.

Design

ED Gallery (Mailand) bietet einen Stuhl an, den Gio Ponti 1931 für das Haus des Grafen Contini Bonacossi in Florenz entworfen hat. Besonders markant sind die geschwungene Rückenlehne und die sich verjüngenden grazilen Stuhlbeine. Neuaussteller Lieblingsstuhl (Zürich) bringt neben einem aus Edelstahlblechen gefertigten ´Well Tempered Chair` von Ron Arad den Sessel ´How high the moon` des japanischen Designers Shiro Kuramata mit, außerdem einen Schreibtisch von Bodil Kjaer. MaxWeberSixFriedrich (München) zeigen zeitgenössisches Möbeldesign von Gert M. Weber. Die Galerie Van Horn (Düsseldorf) präsentiert unter anderem Neonlicht-Glaskulpturen der Hamburger Künstlerin Sigune Siévi.

Kunst des 20. Jahrhunderts

401 Contemporary (Berlin) stellt Werke des Zero-Künstlers Adolf Luther vor, dem mit seinen Hohlspiegelobjekten die Integration von Licht und Raum gelang. Die 81 Jahre alten Fluxus-Pionierin Mary Bauermeister ist mit Werken präsent, die prall von Leben und Materialität sind. Die Galerie Judith Andreae (Bonn) konzentriert sich auf Werkserien von Rune Mields, die sich mit Strukturen und Ordnungssystemen befasst, die der Mensch im Laufe der Kulturgeschichte schuf. In meist weißen, schwarzen und grau abgestuften Arbeiten führt sie in Denkprozesse der Mathematik ein, untersucht das Wesen der Zahlen, reflektiert über die Schönheit alter Ornamente, des Menschen, der Poesie und der Musik. Ihr 40-jähriges Bestehen feiert die Galerie Samuelis Baumgarte (Bielefeld) mit Meisterwerken der Klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst. Im Angebot ist etwa Max Liebermanns wichtiges Frühwerk ´Straße in Scheveningen` aus dem Jahr 1892, außerdem das Pastell ´Rosengarten in Wannsee` (1928). Fernando Botero ist mit dem ´Stillleben mit Bananen` und der Skulptur ´Horse with bridle` prominent vertreten. Ein besonderer Hingucker dürfte auch Leni Riefenstahls großformatige Fotoarbeit aus der Nuba-Serie ´Three Dancers` sein. Klaus Benden (Köln), Spezialist für amerikanische Pop-Art, präsentiert Roy Lichtensteins ´Modern Room` aus dem Jahr 1990/1991 und Tom Wesselmanns ´Wildflower Bouquet (round plain vase)`, ein Unikat aus ausgeschnittenem Stahl. Mit Gerhard Richter, Günther Förg, Georg Baselitz und Sigmar Polke begegnet man am Stand von Andreas Binder (München) einer Anzahl der berühmtesten zeitgenössischen Künstler. Zu den zahlreichen Anbietern im Bereich der Klassischen Moderne gehört die Galerie Boisserée (Köln), die die Tuschezeichnung ´Les Masques` von Pablo Picasso im Angebot hat, die 1954 entstanden ist. Unter den Highlights der spanischen Kunst ragt eine späte Leinwand des Katalanen Antonie Tapies hervor. Boisserée zeigt außerdem eine Sonderschau unter dem Motto ´Das kleine Format`, die mit Papierarbeiten und Radierungen von internationalen Künstlern des 20. Jahrhunderts bestückt ist und sich auch an junge Sammler richtet. Ben Brown Fine Arts (London) bringt mit Georg Baselitz` Leinwand ´Sitzender Mann` aus dem Jahr 1982 ein kapitales Werk mit, außerdem eine großformatige Fotografie der diesjährigen Cologne Fine Art-Preisträgerin Candida Höfer. Highlight am Stand der Galerie Leo.Coppi (Berlin) ist das Triptychon ´Der Tanz` von Harald Metzkes aus dem Jahr 1987. Der Maler ist der wichtigste Vertreter der sogenannten ´Berliner Schule`. Die Galerie Dierking (Zürich) inszeniert auf ihrem Stand einen Dialog zwischen den Skulpturen von Otto Boll (Jg. 1952) und den frühen monochromen Reliefs von Ferdinand Spindel (1913-1980), die sich farblich und stofflich auf besondere Weise ergänzen. Die beiden Künstler schaffen mit ihren Arbeiten eine raumdefinierende und -strukturierende Kunst, zu deren Wirkung Licht und Schatten ihren Teil beitragen. Mit einer Rarität wartet die Galerie am Elisengarten (Aachen) auf: Sie bietet das 2001 entstandene Stahlrelief ´Angela` von Karl Otto Götz an. Gilden`s Art Gallery (London) offeriert eine ´Landschaft mit Häusern` von Christian Rohlfs sowie Raoul Dufys Gouache ´Rosen`, die aus einer nordrhein-westfälischen Privatsammlung stammt. Die Galerie Michael Haas (Berlin) hat eine Sonderausstellung zum Thema Stillleben zusammengestellt. Präsentiert werden exemplarische Werke des Genres vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Dabei kommen Gegenüberstellungen zustande wie Leiko Ikemuras ´Blumenstillleben` mit Odilon Redons ´Blumen in einer blauen Vase` oder ein ´Küchentisch` aus dem 18. Jahrhundert von Nicolas Henry Jeaurat de Bertry mit einem ´Stillleben mit Schädel und Schneemann` von George Condo von 1992. Die Galerie Heinz Holtmann (Köln) richtet dem kürzlich verstorbenen Zero-Künstler Bernard Aubertin eine Sonderschau ein, ein weiteres Highlight ist das Gemälde ´Der Froschkönig in seinem Garten` von Sigmar Polke. Die Galerie Koch (Hannover) offeriert eine ´Composition à dominant rouge` von Serge Poliakoff aus dem Jahr 1965. Highlight der Präsentation der Galerie Dorothea van der Koelen (Mainz) ist die zweiteilige Rauminstallation ´Lucarne` des französischen Konzeptkünstlers Daniel Buren. Außerdem eine frühe Papierarbeit aus den 1960er Jahren von Turi Simeti, einem der bekanntesten Vertreter der italienischen ZERO-Bewegung aus dem Umkreis von Lucio Fontana und Piero Manzoni. Ein Schwerpunkt bei Krümmer Fine Art (Hamburg) ist das Abbild der Frau in der Bildenden Kunst. Eine bronzene Pieta von Käthe Kollwitz, entstanden ca. 1937/38, gehört zu den Highlights am Stand der Galerie Ludorff (Düsseldorf). Obwohl es sich um ein religiöses Thema handelt, distanziert sich das Werk gleichzeitig von der Sakralkunst. Die Künstlerin thematisiert die stärkste Liebe, die es auf der Welt gibt: die zwischen einer Mutter und ihrem Kind. Mairchatel (Düsseldorf) wird Aquarelle des Tegernseer Malers Herbert Beck und ausgewählte Werke aus der Klassischen Moderne präsentieren. Darunter ist die Leinwand ´Reigen tanzende Mädchen` von Paula Modersohn-Becker aus dem Jahr 1900. Die Münchner Galerie Maulberger, Spezialist für Nachkriegskunst und Informel, bringt Arbeiten von Otto Piene, Karl Otto Götz und Herbert Zangs mit nach Köln. Die Galerie Ostendorff (Münster) offeriert Karl Schmitt-Rottluffs Tuschpinsel- und Kreidezeichnung ´Margeriten und Stabrosen`. Die auf zeitgenössische Fotografie spezialisierte Galerie Persiehl & Heine (Hamburg) zeigt unter anderem Drucke mit außergewöhnlichen Tieraufnahmen aus der Serie ´Kabinettstücke` des Hamburger Künstlers Gregor Törzs. Mit einer Auswahl von fünf repräsentativen original Graphiken der 1960er und 1970er Jahre von Francis Bacon und Auszügen aus der graphischen Folge ´Oiseaux en péril` von Max Ernst gibt die Galerie Edition Raphael (Frankfurt am Main) ihren Einstand auf der Cologne Fine Art. Die Galerie Schlichtenmaier (Grafenau) hat mit Willi Baumeister, Walter Stöhrer und Hann Trier ebenfalls wichtige Positionen der Abstraktion nach 1945 im Programm. Thole Rotermund Kunsthandel (Hamburg) präsentiert ausgewählte Papierarbeiten der Klassischen Moderne. Im Mittelpunkt stehen Werke der Brücke-Künstler, darunter gleich mehrere Tanzdarstellungen von Ernst Ludwig Kirchner und Max Pechstein. Einer der Höhepunkte am Stand der Galerie Schwarzer (Düsseldorf) ist Erich Heckels Tuschfederzeichnung ´Vorm Spiegel`, auf dem Fränzi, das berühmte Modell der Expressionisten, gut zu erkennen ist. Mit der Bronzeskulptur ´Off the Mountain` hat die Galerie Setareh (Düsseldorf) ein herausragendes Werk des Bildhauers Tony Cragg aus dem Jahr 2013 im Angebot. Die weichen Kanten und geschwungenen Oberflächen lassen an Hügel, Schluchten und Bergkuppen denken oder an Felsen, die über eine lange Zeit hinweg von Wind und Wetter erodiert und geformt wurden. Die Galerie Barbara von Stechow (Frankfurt am Main) vertritt mit Jo Stefanelli einen der letzten lebenden Künstler des Amerikanischen Abstrakten Expressionismus. Mit dem Kalifornier Don Nice stellt sie zudem einen der bedeutendsten Vertreter der Neuen Realisten und der Popart vor. Der Kunsthandel Stockebrand + Uekermann (Berlin/Stuttgart) konzentriert sich auf die Zero-Künstler Otto Piene und Heinz Mack, den das Museum Küppersmühle derzeit mit einer Ausstellung feiert. Marc Chagalls Leinwand ´Le couple au traineau` aus dem Jahr 1965 gehört zu den Highlights am Stand von Trinity House Paintings (London/New York). Hingucker am Stand der Galerie Utermann (Dortmund) sind Werke von Hann Trier und Fritz Winter sowie die Tuschezeichnung ´Rainbow` von Lyonel Feininger. Gewohnt hochkarätig ist der Stand der Galerie von Vertes (Salzburg) bestückt. Im Angebot sind Heinrich Campendoncks ´Stillleben mit Fisch`, Marino Marinis ´Giocolieri e Cavallo` und eine ´Composition` von Pablo Picasso aus Oktober 1948. Die Galerie Vintage (Paris) bringt eine 1933 entstandene Papierarbeit von Paul Klee mit. ´Meistergraphiken 1895 bis 1945` sind am Stand der Galerie Vömel (Düsseldorf) zu sehen. Zu den Raritäten gehören die Farblithographie ´Madame Marcelle` von Henri de Toulouse-Lautrec und der Holzschnitt ´Die Eisenbahnbrücke` von Lyonel Feininger. Der Kunsthandel Michael Werner (Köln) präsentiert einerseits hochkarätige Werke der Klassischen Moderne wie Ernst Ludwigs Kirchners Leinwandgemälde ´Weinglas`, andererseits das Gemälde ´Schlafender Hund` von Georg Baselitz. Werkhallen I Obermann I Burkhard (Remagen/Oberwinter) konzentrieren sich bei ihrem Messeauftritt auf drei ausgewählte Positionen: die opulenten fotografischen Stillleben von Vera Mercer, die altmeisterlich anmutenden Porträts des Malers Jochen Hein und eine spektakuläre Skulptur von Daniel Spoerri.

Highlights COFA Contemporary

Galerien

Clement & Schneider (Bonn) konfrontieren den amerikanischen Maler John Zinsser mit der in Düsseldorf lebenden Künstlerin Kirstin Arndt, die beide mit Materialien arbeiten, die eher im Baumarkt als im Künstlerbedarf erhältlich sind. Zinssers dick aufgetragene Farben führen das Tafelbild ins Skulpturale über, Arndts plastische Objekte entwickeln oft eine bildliche Wirkung. Individuelle Ansätze der Landschaftsmalerei verbinden die Künstler Ce Jian und Daechon Lee, die Philine Cremer (Düsseldorf) vorstellt. Drei (Köln) rückt Christian Freudenberger und die Norwegerin Tiril Hasselknippe in den Mittelpunkt. Die Kölner Galerie fiebach, minninger zeigt mit Fabian Herkenhoehner, Felix Kultau und Maximilian Rödel drei junge Künstler aus ihrem Programm. Martin Kudlek (Köln) stellt Katrin Bremermann und den englischen Künstler Jonathan Callan vor. Die Galerie Löhrl (Mönchengladbach) inszeniert mit Roman Kochanski und Stephan Balkenhol einen Dialog zwischen Malerei und Skulptur. Markus Lüttgen (Köln) konfrontiert Werke der New Yorker Fotografin Erica Baum mit skulpturalen Objekten von Viola Relle. Die Galerie Martinetz (Köln) richtet der Luxemburgerin Mary-Audrey Ramirez eine Einzelausstellung aus. Der in Berlin und Paris arbeitende algerisch-französische Künstler Kader Attia steht im Fokus der Präsentation von Nagel Draxler (Köln/Berlin). Attia beschäftigt sich in seinem fortlaufenden Projekt ´Repair` mit historischen Sequenzen von Kolonialismus und Post-Kolonialismus, mit kulturellen Gegensätzen zwischen westlichen und afrikanischen Vorstellungen. Rupert Pfab (Düsseldorf) bringt Werke der Künstlerinnen Nora Schattauer und Vera Lossau mit auf den Messestand. Die Thomas Rehbein Galerie (Köln) kombiniert Werke der Künstler Andreas Gefeller und Jochem Hendricks. Ruttkowski 68 (Köln) richtet dem amerikanischen Künstler Mark Jenkins eine Solo-Präsentation aus, der lebensgroße, realistisch wirkende Figuren schafft, die auf Hausdächern sitzen oder an Fassaden lehnen. Scharmann & Laskowski (Köln) zeigen auf ihrem Stand eine Solo-Show der Leipziger Malerin Henriette Grahnert, deren Arbeiten sich einer eindeutigen, stilistischen Einordnung entziehen. Ihr mehrdeutiges Spiel mit Materialien wiegt den Betrachter stets aufs Neue in falscher Sicherheit. Mit Otto Boll, Gotthard Graubner, Sigmar Polke und Ricardo Saro präsentiert Schönewald Fine Arts (Düsseldorf) vier Künstler aus dem umfangreichen Portfolio der Galerie. Sies + Höke werden eine Solopräsentation von Jonathan Meese zeigen. Die Düsseldorfer Galerie Van Horn präsentiert Werke des konzeptuell arbeitenden, niederländischen Malers Koen Delaere. Delaeres Werke sind Ergebnisse eines dynamischen Malprozesses. Rhythmusgebend ist dabei Musik, die sein Atelier beschallt und sich erkennbar auf das Ergebnis auswirkt.

Non Profit Projekträume / Off Spaces

BRUCH&DALLAS (Köln) haben ein Konzept zur Präsentation des Projektraums entwickelt, das während der Kunstmesse als Möglichkeit einer Performance realisiert wird. Unter dem Titel ´The artists are present sometimes` werden alle seit 2009 bei BRUCH&DALLAS ausgestellten Künstler eingeladen, während der Laufzeit der Messe Präsenz zu zeigen – wann immer und wie lange sie möchten. Auf die Präsentation von Kunstwerken wird bewusst verzichtet. Im Vordergrund stehen Begegnung und Austausch. Der Düsseldorfer Projektraum CAPRI konzentriert sich auf die Installation ´A radip approach or more likely departure II` der polnischen Künstlerin Maria Loboda. Die aus 30 zum Teil zerstörten Bastkörben bestehende Arbeit steht im Kontrast mit der Kojengestaltung: Die Wände des Standes sind in der Farbe Seladon gestrichen. Ein graublasser, jadefarbener Grünton, der auf eine edle Lasurtechnik chinesischer und koreanischer Steinkeramik aus dem 9. bis 15. Jahrhundert zurückgeht. Deren Farbe galt als ´unbeschreiblich`, ihre ruhige Eleganz wurde mit dem Geist des Zen-Buddhismus verglichen. Jagla Ausstellungsraum (Köln) zeigt ein Gruppenschau: Zu sehen sind unter anderem die surrealistischen Bildinszenierungen von Ulrike Nattermüller und Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin Madeleine Boschan, die sich kritisch mit der abstrakten Bildhauerei beschäftigt. Der kjubh Kunstverein e.V. (Köln) wird sich mit herausgegebenen Nietenblättern und Editionen präsentieren, unter anderem von Annette Kelm, Mischa Kuball, Rita McBride, Johannes Wohnseifer oder Amelie von Wulffen. Mélange (Köln) präsentiert vier junge Künstler: den in Brüssel lebenden Kanadier Alex Morrison, dessen Arbeiten von der Architektur seiner Heimatstadt Vancouver beeinflusst sind, die minimalistischen Werke des Kölner Künstlers Daniel Kiss, die eigenwilligen Objekte der US-Amerikanerin Jessica Gispert sowie die in der Tradition der narrativen Kunst stehenden Arbeiten des Londoners Joshua Sex. SSZ Sued (Köln) rückt Annika Kleist in den Mittelpunkt, in deren Arbeiten sich aktuelle Einflüsse mit historischen Bezügen verbinden.

Die Cologne Fine Art bei Facebook:
https://facebook.com/colognefineart

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Großer Erfolg für die Frühjahrs-Kunstmessen Köln 2005


Gute Umsätze und 28.000 Besucher bestätigen die Synergie-Effekte

Die Rechnung ging auf: Die Zusammenlegung der drei Kölner Frühjahrs-Kunstmessen auf einen gemeinsamen Termin und die Konzentration auf einer Hallenebene haben zur großen Zufriedenheit der über 180 Aussteller geführt. Das Fazit von Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse, zum Messeschluss nach fünftägiger Dauer am 27. Februar 2005: "Die Umsätze, die Besucherzahlen und die Qualität der Teilnehmer mit ihren herausragenden Programmen haben den Kunstmessestandort Köln wieder einmal bestätigt."
Die drei Veranstaltungen - 36. Westdeutsche Kunst Messe Köln, 6. KUNSTKÖLN und 19. Antiquariatsmesse Köln - versammelten Kunst und Kunsthandwerk aus acht Jahrtausenden. "Mit Offenheit, Neugier und Kauffreude reagierten unsere 28.000 Besucher, wie mir Aussteller versicherten, auf das vielfältige Angebot in allen Preislagen", so Kuhrt: "Und die Durchmischung des Publikums hat hervorragend funktioniert, die Sammler haben die Frühjahrs-Kunstmessen
neu entdeckt."

Als gut verkäuflich erwiesen sich auf der Westdeutschen Kunst Messe Köln Stücke unter 200.000 Euro. Schon am Eröffnungsabend verkaufte die Salzburger Galerie Salis & Vertes ein Herbin-Gemälde für 150.000 Euro in die Sammlung Corboud im Kölner Wallraf-Richartz-Museum. Der Münchner Galerist Hans Maulberger vermittelte ein Nay-Aquarell für 58.000 Euro. In fast gleicher Höhe bewegt sich der Erlös für ein Feininger-Aquarell beim Hamburger Galeristen Thole Rotermund, das in eine große rheinische Privatsammlung ging. Ein anderer rheinischer Privatsammler wurde im Kunsthandel Thomas Schneider aus München fündig: Er erwarb ein Spitzweg-Gemälde für einen sechsstelligen Betrag. Ein Gemälde des Altmeisters Cornellis Mathieu ging im
Münsteraner Kunsthandel Frye & Sohn für über 20.000 Euro in ein rheinisches Museum.

"Vermehrt denken Sammler nach ihren Bilderkäufen über den Erwerb von Außen- und Innenskulpturen nach", so der Kölner Galerist Gerhard F. Reinz. Er verkaufte größere und kleinere Exponate von Michael Croissant und Dietrich Klinge zwischen 3.000 und 21.000 Euro. Sein Düsseldorfer Kollege Edwin Vömel war mit zwei Mobilés des jungen Bildhauers Jörg Wiele (je 10.000 Euro) erfolgreich. Große Resonanz fanden auch klassische und zeitgenössische Grafik.

Februartermin erwies sich als günstig
Der frühe Februartermin erwies sich nach Aussteller-Aussagen für die
Möbelsparte als besonders günstig. Aber nicht nur. "Ich führe unsere guten Verkäufe u.a. auch darauf zurück, dass die Zeitgenossen auf der Messe so nah an uns herangerückt sind", sagte der Münchner Biedermeier-Spezialist Axel Schlapka. Ihm gelang der Verkauf eines fränkischen Sekretärs für 16.000 Euro und eines fränkischen Sofas für 6.000 Euro. "Es läuft hervorragend", so Thomas Schmitz-Avila, Bad Breisig, der schon zu Messebeginn ein Paar klassizistischer Kommoden (65.000 Euro) und einen Frankfurter Pilasterschrank (45.000 Euro) veräußerte.

Hochwertiges Porzellan fand zahlreiche Abnehmer. So ging beispielsweise beim Kunsthandel Dagmar Holz, Königswinter, ein Meissner Porzellan-Teekännchen mit zwei Koppchen in eine amerikanische Sammlung. Und Monika Fahrenson vom Münchner Kunsthandel Brigantine 1900 kommentierte ihre zahlreihen Verkäufe von Silber, Porzellan und Glas (zwischen 2.000 und 8.000 Euro): "Ich habe hier bislang immer gute Messen gemacht." Der Rückkehrer Fabery de Jonge aus Middelburg - "Die Leute sind sehr zugänglich und kaufen sehr spontan." Er war begeistert über seine Erfolge mit Schmuck-Objekten zwischen 5.000 und
20.000 Euro.

Marktplatz für antike Kunst
Bei außereuropäischen Objekten erfreuten sich "bestimmte Sammelgebiete
starker Nachfrage", so der Kölner Asiatika-Händler Hans-Martin Schmitz. Er veräußerte aus seinem umfangreichen Bestand Netsukes, verschiedene Exemplare bis zu 7.500 Euro. Die auf Asien spezialisierte Galerie Peter Hardt aus Radevormwald fand Käufer für zwei wertvolle Objekte aus Burma. Die WKM erwies sich erneut auch als ein Marktplatz für antike Objekte. Ein jemenitisches Alabasterrelief aus dem 5./4. Jahrhundert ging beim Antikenkabinett Gackstätter, Frankfurt/Main, für 14.000 Euro weg, ebenso ein 8000 Jahre altes Idol der Sesklo-Kultur für 11.000 Euro.

Stellvertretend für das breit vertretene Segment Ikonen stehen die Verkäufe des Münchner Spezialisten Stefan Brenske, der einige Arbeiten zwischen 5.000 und 10.000 Euro verkaufte: "Ich habe eine bewährte Stammklientel."

Junge Zeitgenossen fanden Käufer
Die traditionellen Schwerpunkte der KUNSTKÖLN sind Editionen, Art Brut, Kunst nach 1980 und Fotografie. Die Bad Honnefer Galerie Rackey veräußerte einen 15teiligen Zyklus und ein Ölbild von Markus Lüpertz für 150.000 Euro.
Die Amsterdamer Octagon-Galerie favorisierte junge Konkrete Kunst zu
moderaten Preisen und fand starke Resonanz bei jungen Käufern mit Arbeiten zwischen 150 und 2.000 Euro. Der Berliner Galerist Michael Schultz setzte sich u.a. für das Künstlerduo Studer/van den Berg ein und erzielte für einen ihrer Inkjet-Prints 9.500 Euro.

Mit Editionen profilierte sich u.a. die Stuttgarter manus presse. Von Karin Kneffel vermittelte sie sensationelle 35 Exemplare à 360 Euro sowie drei Radierungen von Dieter Krieg à 5.500 Euro, zudem vier Zeichnungen von Simon Pasieka à 2.900 Euro. Auf ostdeutsche Künstler setzte die Galerie Berlin: sechs Bronzen von Stefan Reichmann à 3.700 Euro und ca. 20 Grafiken von Bernhard Heisig à 360 Euro.

Fotografie erwies sich als Renner
Als Verkaufsknüller erwies sich die Fotografie, vor allem Blätter von ganz jungen Fotografen, die ihr Messedebut erlebten. Die Berliner LUMAS Editionsgalerie gewann Kunden für eine Fülle von Prints der Lichtbildner Floris M. Neusüss, Julia Christe, Enrique Badulescu, David Steets, Billy + Hells sowie Stefanie Schneider zu Preisen zwischen 100 und 439 Euro. "Überraschend habe ich fast nur neue Kunden gewonnen, darunter Sammler und sogar Einsteiger", stellte Franz van der Grinten von der gleichnamigen Kölner Galerie fest: "Manche waren sogar Wiederholungstäter und kauften an mehreren Tagen." Bei ihm erwiesen sich Arbeiten von Dirk Königsfeld, Walde Huth und Izima Kaoru zu Preisen zwischen 90 und 1.900 Euro als Renner.

Der Grefrather Sven Purrmann reichte 20 digital bearbeitete Farb-Prints von Andreas Lutherer zwischen 450 und 2.780 Euro an Sammler weiter. "Das Qualitätsbewusstsein unter Fotografiesammlern ist erheblich gewachsen", so Jonas Fahnemann von der gleichnamigen Berliner Galerie. Ihm gelang die Vermittlung von drei Wesely-Großformaten zwischen 3.200 und 16.000 Euro.
Martin Kudlek aus Köln trennte sich bereits am Vernissageabend von drei Fotos von Lukas Roth (6.800 bis 7.500 Euro). Sein Kölner Kollege Jan Schlütter kam mit einer Süddeutschen Bank ins Geschäft: sechs Foto-Collagen von Marcel Terrani à 620 Euro.

Internationale Nachfrage nach Art Brut
Der Sektor Art Brut ist von der KUNSTKÖLN nicht mehr weg zu denken. Das gestiegene Publikumsinteresse von Erstkäufern und renommierten Art
Brut-Sammlern aus ganz Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und den Niederlanden sorgten für Umsatz. U.a. bei der Kölner Galeristin Susanne Zander mit Werken der Künstler aus Gugging (zwischen 500 und 1.000 Euro), einige handkolorierte Offsetdrucke des Tattoo-Künstlers Thomas Grundmann (2.600 Euro) und ein großes Schlüsselwerk von Sava Sekulic (12.500 Euro).
Werner Fischer aus Berlin gab sieben Zeichnungen und Aquarelle von Paul Goesch zu Preisen zwischen 2.000 und 6.000 Euro sowie drei Papierarbeiten von Scottie Wilson zu 3.000 bis 4.000 Euro ab. Bei Ritsch-Fisch aus Straßburg sicherten sich Sammler u.a. zwei Holztafeln von Francis Marshall (je 1.800 Euro) sowie Zeichnungen des Klassikers Louis Soutter.

Antiquare zählen zu den Gewinnern
Zu den Gewinnern der Kölner Frühjahrs-Kunstmessen gehören die Antiquare, die in diesem Jahr zum ersten Mal unter dem Dach der Westdeutschen Kunst Messe Köln auftraten. Zu den besonders erfolgsverwöhnten unter den Ausstellern gehören das Braunschweiger Antiquariat Klittich-Pfankuch, die Gebrüder Haas aus Bedburg-Hau, das Kölner Antiquariat Heuberger, der Essener Stefan Krüger und das Antiquariat Beim Steinernen Kreuz aus Bremen. Die Erfahrung, jetzt
optimal in das Messekonzept eingebunden zu sein, kommentierten fast alle 18 Teilnehmer wie ihr Kollege Norbert Haas: "Die Kombination ist perfekt, 90 Prozent unserer Kontakte machen wir mit neuen Kunden." Und Karl Klittich ergänzt: " Seit der Vernissage reißt der Kundenstrom nicht ab. So viele Besucher habe ich seit den 70er Jahren auf keiner Antiquariatsmesse mehr erlebt." Zu den von Klittich vermittelten Offerten gehören Oskar Kokoschkas "Die träumenden Knaben" aus den Wiener Werkstätten (7.850 Euro), sowie die Werkmonographien über Césanne (2.800 Euro) und Renoir (2.200 Euro) im Prachteinband, verlegt von A. Vollard.

Die Anamorphose "Perspective curieuse" von Niceron zu 7.500 Euro und eine Hermann Hesse-Handschrift mit 12 Gedichten und 12 Titelaquarellen zu 18.500 Euro waren Stefan Krügers Topverkäufe. Bei Udo Seinsoth vom Antiquariat Beim Steinernen Kreuz ergänzten Kenner ihre Sammlungen mit Multiples und Grafiken von Daniel Spoerri, Robert Filiou, Dieter Roth und Max Ernst zu Preisen zwischen 1.300 und 6.000 Euro.

Im nächsten Jahr COLOGNE FINE ART
Und nicht nur die Antiquare waren durch den positiven Verlauf der Kölner Frühjahrs-Kunstmessen von der konzentrierten Präsentation und dem von der Koelnmesse und den beteiligten Verbänden (Rheinischer Kunsthändlerverband, RKV, Bundesverband Deutscher Kunstverleger, BDKV, und Verband Deutscher Antiquare, BDA) eingeschlagenen Weg überzeugt. Auch die Kollegen der anderen Messen und Sparten teilen diese Einschätzung. "In diesem Jahr haben wir den ersten für alle sehr erfolgreichen Schritt zum Neustart der Kölner Frühjahrskunstmesse COLOGNE FINE ART in 2006 gemacht", so Gérard Goodrow, Direktor ART COLOGNE. "Das Ergebnis motiviert uns für das kommende Jahr, zumal Top-Galeristen unter den Besuchern ihre Teilnahme in 2006 in Aussicht
gestellt haben."

Die COLOGNE FINE ART 2006 findet von Mittwoch, 15. Februar, bis Sonntag, 19.Februar 2006 in den Hallen 4 und 5 des neu gestalteten und ausgebauten Messegeländes statt. Nahezu zeitgleich führt vom 15. bis zum 18. Februar 2006 die Koelnmesse zum 2. Mal die EXPONATEC COLOGNE, die Internationale Fachmesse für Museen, Konservierung und Kulturerbe, in gleichen Hallenareal statt.

COLOGNE FINE ART - Premiere im Februar 2006


Ganz auf Qualität und Internationalität setzt eine neue Kunstmesse in Köln, die ab kommendem Jahr die bisherigen drei Frühjahrskunstmessen ersetzt. "Mit der COLOGNE FINE ART haben renommierte Galerien und der internationale Kunst- und Antiquitätenhandel vom 15. bis 19. Februar 2006 eine neue Plattform in Europa, die ein hohes Qualitäts-Niveau und ein international besetztes Teilnehmerfeld bietet." So definiert Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse, die Position, die sie als Veranstalterin mit der COLOGNE FINE ART verfolgt. Das Konzept der Messe umschreibt ART COLOGNE Direktor Gérard A. Goodrow, Leiter des Geschäftsbereichs Kunst & Kultur der Koelnmesse, wie folgt: "Mit einem inhaltlich und qualitativ auf ca. 180 Teilnehmer gestrafften Angebot, das von der Antike bis in die Gegenwart reicht und bildende wie angewandte Kunst umfasst, wollen wir eine hochkarätige Marktplattform schaffen, die international für Aussteller, Sammler und Besucher attraktiv ist."

Ideelle Träger der neuen Veranstaltung sind der Rheinische Kunsthändler-Verband e.V. (RKV), der Bundesverband Deutscher Kunstverleger e.V. (BDKV) und der Verband Deutscher Antiquare e.V. VDA).

Fast zeitgleich - vom 15. bis 18. Februar 2006 - findet zum 2. Mal die EXPONATEC COLOGNE statt. Die Internationale Fachmesse für Museen, Restaurierung und Kulturerbe zeigt in unmittelbarer Nachbarschaft zur COLOGNE FINE ART ein ergänzendes Angebot, was von Planung und Bau von Galerien, Museen, Bibliotheken bis hin zu deren technischer Ausstattung bzw. Infrastruktur reicht und die Bereiche Restaurierung, Multimedia, EDV, Modellbau sowie Versicherung etc. einschließt.

Koelnmesse GmbH
Messeplatz 1
50679 Köln
Deutschland
Telefon: + 49 221 821-2907
Telefax: + 49 221 821-2181
g.nohl@koelnmesse.de
koelnmesse.de

  • Großer Erfolg für die Frühjahrs-Kunstmessen Köln 2005

  • Das Segment außereuropäische Kunst auf der COLOGNE FINE ART 2006:

  • COLOGNE FINE ART-Preis 2006 geht posthum an Dieter Krieg (1937 - 2005)

  • Über 11.000 Besucher auf der Vernissage der COLOGNE FINE ART 2006

  • Schlussbericht: COLOGNE FINE ART

  • ART COLOGNE: Ab 2006 Verschlankung auf 180 Galerien - ab 2007 Frühjahrstermin

  • Schlussbericht: ART COLOGNE 2007 mit Erfolg ins Frühjahr verlegt

  • COLOGNE FINE ART mit neuem Termin im Herbst 2007 (31.10.-04.11.07)

  • Sonderausstellung des ZADIK auf der COLOGNE FINE ART 2007

  • COLOGNE FINE ART: Europas einzige Kunstmesse mit Art Brut

  • Cologne Fine Art & Antiques Preis 2008 für Katharina Sieverding

  • Günther Uecker erhält Cologne Fine Art Preis 2011

  • Tony Cragg erhält Künstlerpreis der Cologne Fine Art & Antiques 2012

  • JÖRG SASSE: ARBEITEN AM BILD

  • Cologne Fine Art-Preis geht an Jürgen Klauke

  • Cologne Fine Art 2013 mit hochklassigem Teilnehmerfeld

  • Sonderschau: Cologne Fine Art zeigt Stilikonen

  • Das Angebot der Cologne Fine Art 2014

  • Young Collectors Room: Neuer Treffpunkt für junge Sammler auf der Cologne Fine Art

  • Candida Höfer erhält Cologne Fine Art Preis 2015

  • Cologne Fine Art und COFA Contemporary 2015: Kostenfreier Eintritt für Kunststudierende

  • Galerien und Kunsthändler präsentieren zur Cologne Fine Art und COFA Contemporary Kunst aus 2 Jahrtausenden

  • Karin Kneffel ist Preisträgerin des Cologne Fine Art Preises 2016

  • Cologne Fine Art und COFA Contemporary präsentieren Aussteller 2016

  • Cologne Fine Art mit erstklassigem Angebot

  • Georg Hornemann erhält Cologne Fine Art Preis 2017

  • COLOGNE FINE ART 2017 präsentiert sich mit internationalem Teilnehmerfeld

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