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B3 Biennale

Andreas Hofer. Andy Hope 1930 - Sammlung Goetz, München


Eingabedatum: 17.11.2009

bilder

Unter dem Titel "Andy Hope 1930" zeigt die Sammlung Goetz große Rauminstallationen genauso wie Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Skulpturen des Künstlers Andreas Hofer (geb. 1963 in München, arbeitet in Berlin).

Die Ausstellung fasst mehrere Werkkomplexe der Sammlung zusammen, die von Hofer selbst kuratiert wurden.
Die Inspiration für seine Arbeiten schöpft der Künstler häufig aus der Welt der Comics. Die Figuren, Geschichten und Landschaften bilden den Ausgangspunkt für seine malerischen Weiterentwicklungen und raumgreifenden Installationen, die Hofer selbst als "labyrinthische Unendlichkeiten" beschreibt. Mit seinen Übermalungen, Collagen und Cutouts entwirft er fiktionale Welten, die sich zwischen den Trümmern der Geschichte und einer fantastischen Zukunftsvorstellung bewegen. Die Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte, insbesondere mit den Positionen von Edvard Munch und Kasimir Malewitsch, ist für Hofer genauso wichtig wie diejenige mit Hollywood-Klassikern ab den 1930er-Jahren, trashigen B-Movies oder dem gesamten Science-Fiction-Genre in Comic und Film. Oft spielt Hofer dabei mit fiktiven Identitäten und Alter Egos, indem er immer wieder in andere Rollen schlüpft. So ist auch der titelgebende Name "Andy Hope 1930" eine Kunstfigur, die der Künstler zwischen sich und sein Werk stellt und unter diesem Namen einige Werke signiert.

Eigens für die Ausstellung hat Hofer zudem ein neues Werk geschaffen, das im Zusammenschluss und Zusammenspiel verschiedener älterer Werke entstand. "Infinity Crisis" ist eine Tapete aus Gemälden, deren Motive vielfach reproduziert wurden und den gesamten Raum einkleiden.

Abbildung: Andreas Hofer, Installationsansicht Never World, 2005
Fotograf: Roman März, Berlin

Ausstellungsdauer: 23.11.09-1.4.10

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa 11-16 Uhr

Sammlung Goetz
Oberföhringer Straße 103
81925 München

sammlung-goetz.de

Verena Straub






Daten zu Andreas Hofer:

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD

Weiteres zum Thema: Andreas Hofer



"deutsche malerei zweitausenddrei" im Frankfurter Kunstverein (15.1.-13.4.03)


Der erste Versuch einer Positionsbestimmung zur aktuellen Malerei im Jahre 2003: ab morgen, dem 13.1.03, beginnt im Frankfurter Kunstverein eine Ausstellung mit über 50 Künstlern, die sich mit Malerei auseinandersetzen. Ob die offensichtlich ungebrochene Kontinuität von Malerei und die fortdauernde Beschäftigung mit diesem Medium gesellschaftliche, ästhetische oder neue künstlerische Impulse zu geben vermag, wird die Ausstellung zeigen.

Presseerklärung / Auszug: "deutschemalereizweitausenddrei widmet sich dem in Deutschland nach wie vor populärsten Genre: der Malerei. "Was bedeutet Malerei heute?" ist eine der zentralen Fragestellungen der Ausstellung. Die verstärkte Hinwendung zur Malerei gerade auch der jüngeren Generation stellt zudem die Frage, welches Interesse jenseits formaler Kriterien sich mit diesem Medium verbindet. Gezeigt werden deshalb Positionen, die gewöhnlich in unterschiedlichen Diskursen und Ausstellungszusammenhängen verhandelt und gezeigt werden. Nicht nur figurative Positionen haben in den letzten Jahren eine "Politisierung" der Malerei vorangetrieben; auch abstraktere Positionen artikulieren eine Hinwendung zur Bestandsaufnahme des Jetzt.
...
Die Ausstellung präsentiert über 50 aktuelle Positionen vorwiegend jüngerer deutscher oder in Deutschland lebender Künstlerinnen und Künstler. Zahlreiche Arbeiten werden direkt vor Ort im Frankfurter Kunstverein als Wandmalerei realisiert.

Künstler/innen: Tomma Abts , Yesim Akdeniz Graf, Kai Althoff, Monika Baer, Frank Bauer, Dirk Bell, Ümit Bilgi, Henning Bohl, André Butzer, Thomas Eggerer, Tim Eitel, Jesko Fezer / Axel John Wieder, Lutz Fezer, Christian Flamm, Carsten Fock, Caroline von Grone, Katharina Grosse, Gabi Hamm, Sebastian Hammwöhner / Uwe Henneken / Dani Jakob / Gabriel Vormstein, KlausHartmann, Eberhard Havekost, Thilo Heinzmann, Andreas Hofer, Sergej Jensen, Johannes Kahrs, Kiron Khosla, Jutta Koether, Hendrik Krawen, Kalin Lindena, Dietmar Lutz, Antje Majewski, Bernhard Martin, Rupprecht Matthies, Jonathan Meese, Birgit Megerle, Stephan Melzl, Klaus Merkel, Stefan Müller, Martin Neumaier, Frank Nitsche, Silke Otto-Knapp, Susanne Paesler, Gunter Reski,Anselm Reyle, Thomas Scheibitz, Tilo Schulz, Andreas Schulze, Eva Schwab, Markus Selg, Torsten Slama, Johannes Spehr, Lee Thomas Taylor, Wawrzyniec Tokarski, Corinne Wasmuht, Thomas Werner, Johannes Wohnseifer, Daniela Wolfer, Katharina Wulff, Amelie von Wulffen

Kurator: Nicolaus Schafhausen, Direktor Frankfurter Kunstverein / Ko-Kurator: René Zechlin"


frankfurterkunstverein | markt 44 | 60311 frankfurt am main.
| tel: +49 (0)69 / 2193140| oeffnungszeiten di-so 11-19
fkv.de






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