Converter

3. 02. - 6. 05. 2018 | Kunstmuseum St.Gallen
Eingabedatum: 03.02.2018

bilder

Die Ausstellung Converter beschäftigt sich mit einer speziellen Art von zeitgenössischer Skulptur. Der Titel nimmt es vorweg: das Kunstwerk wird zum Hilfsmittel, welches den Raum, unsere Wahrnehmung von Zeit und unsere Haltung gegenüber gesellschaftlichen Entwicklungen transformiert. Vom Umgang mit dem Material, über dessen symbolische und soziale Werte bis zur Form der Installation im Raum analysieren die eingeladenen Kunstschaffenden die Skulptur im scheinbar neutralen Ausstellungssaal, der durch die Kunstwerke in vielschichtige Spannungsverhältnisse gerät.

Dieser Umstand erlaubt es, andere, vom Raum unabhängige Aspekte aufzuzeigen. Am Ausstellungsort entstehen somit ganz unterschiedliche Bezüge zu Zeit und Werk. Beschaffenheit und Bearbeitung des Materials der Skulpturen, die den Erstellungsprozess erahnen lassen, fügen eine weitere zeitliche Dimension hinzu, sodass die Arbeiten zu einer veränderten Wahrnehmung des Gegenwärtigen beitragen. Die den Werken eingeschriebene Zeit wird gleichsam sichtbar. Die Sprache der alltäglichen Dinge verändert sich in den Proportionen des Raumes und im Wechsel des Standpunkts. Die Kombination verschiedener künstlerischer Ausdrucksweisen erlaubt es den Kunstschaffenden auch, eine kritische Haltung gegenüber einer Gesellschaft des Konsums einzunehmen, sodass sich in der Ausstellung ein Dispositiv entwickelt, das neue Blickwinkel ermöglicht und neue Standpunkte bezieht.

Kurator: Lorenzo Benedetti

Teilnehmende Künstler:
Olga Balema, Nina Beier, Raphael Hefti, Gabriel Kuri, Pamela Rosenkranz, Michael E. Smith
Presseinformation



Kunstmuseum St.Gallen

Museumstrasse 32
9000 St.Gallen

kunstmuseumsg.ch



Presse






Daten zu Nina Beier:

- abc 2013
- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- Biennale of Sydney 2016
- Der Brancusi-Effekt, Wien, 2014, GA
- Frieze London 2013
- Kunstverein Hamburg 2015
- Kunstverein, GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen
- Laura Bartlett Gallery
- Performa 15
- Standard (Oslo) - Galerie

Weiteres zum Thema: Nina Beier



Annette Kelm - Kunsthalle Zürich (24.1.-26.4.09)


Annette Kelm (geb. 1975 / Stuttgart), die u.a. dieses Jahr auf der Shortlist des "Preis der Nationalgalerie für Junge Kunst 2009", Berlin, steht, kombiniert in der Kunsthalle Zürich eine Gruppe von mehr als 40 Fotografien unterschiedlichster Motivwelten (Stillleben, Porträts, Objektfotografie, Architektur- und Landschaftsfotografie) zu einem Gesamtbild.

Annette Kelms klare Formensprache scheint die klassischen Repräsentationsformen des Mediums widerzuspiegeln, dennoch lässt sich selten eindeutig fassen, was man auf den Fotografien sieht. Kelms Motive und exakt ausgearbeiteten Kompositionen verweisen auf ein komplexes Konzept und ein weit verzweigtes Netz von Bezügen. Sowohl visueller als auch inhaltlicher Art hinterfragen diese Bezüge das Gewußte vom Gesehenen und umgekehrt. Die Künstlerin arbeitet mit der analogen Großbildkamera, die Fotografien sind Handabzüge.

Neben der Einzelausstellung von Annette Kelm zeigt die Kunsthalle Zürich außerdem die Gruppenausstellung «Audio, Video, Disco» mit den Künstlerinnen und Künstlern Nina Beier und Marie Lund, Claire Fontaine, Luca Frei, Sharon Hayes, Sturtevant und Cerith Wyn Evans. Mit einem speziellen Beitrag von Rosemarie Trockel

Abbildung: Annette Kelm
Untitled (Rider), 2005
C-Print
80 x 100 cm
André Schlechtriem

Öffnungszeiten: DI/MI/FR 12-18 UHR, DO 12-20 UHR, SA/SO 11-17 UHR, MO geschlossen

Kunsthalle Zürich
Limmatstr. 270
CH-8005 Zurich
Tel +41 44 272 15 15

kunsthallezurich.ch


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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    Jonathan Meese / Daniel Richter / Tal R - BAVID DOWIE

    Unter dem Titel Bavid Dowie präsentiert das Kunsthaus auf drei Etagen farbintensive Gemälde und Skulpturen, die in einer einmaligen Zusammenarbeit im Vorfeld der Ausstellung entstanden sind. weiter


    IN THE CUT - Der männliche Körper in der feministischen Kunst

    Sexualität als zentrales Thema in der Kunst war bis in die 1970er Jahre vornehmlich vom männlichen Blick auf den weiblichen Körper beherrscht. weiter


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    Raphaela Vogel Ultranackt

    Die neuen Arbeiten in dieser ersten Einzelausstellung ausserhalb ihrer deutschen Heimat entfalten eine Welt, die aufregend und dystopisch zugleich ist.
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    Jutta Koether Tour de Madame

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