Anzeige
Responsive image

Anzeige
Responsive image

Sculpture 21st: Julian Opie

5. Juni bis 15. September 2019 | Lehmbruck Museum, Duisburg
Eingabedatum: 04.06.2019

Responsive image

Julian Opie, Split dress, 2018, VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto Künstlerbilder

Die Werke des international erfolgreichen britischen Künstlers Julian Opie faszinieren durch eine mit minimalen Mitteln gestaltete enorme Ausdrucksvielfalt. Die stark vereinfachten Konturen von Figuren, Gebäuden und Landschaften erinnern an Piktogramme und Logos, die uns im Stadtraum und in den Medien vielfach begegnen. Bei aller Typisierung bleibt bei Opie jedoch unter der glatten Oberfläche eine individuelle Essenz bestehen, die die Aufmerksamkeit des Betrachters festhält.

Die Glashalle des Lehmbruck Museums bevölkert Opie mit seinen überlebensgroßen „Walking Figures“. Sie durchqueren die Glashalle mit ausgreifendem Schritt und duplizieren so die Bewegung der Passanten auf der Straße. Unwillkürlich halten sie im Schritt inne und betrachten ihre virtuellen Doppelgänger im Museumsraum. Obwohl sie die Personen nicht kennen, kommen sie uns bekannt vor. Ihre Bewegung wird fortgesetzt im fließenden Lauf der computeranimierten Figuren einer LED-Skulptur im Außenraum, die die Besucherinnen und Besucher im Park empfängt.

Bewegung ist ein zentrales Element bei Opie, ob es sich um statische Bewegungsstudien wie bei den „Walking Figures“ handelt oder sich die Figuren in seinen Computeranimationen tatsächlich bewegen. Mit der Übersetzung digitaler Entwürfe in skulpturale Arbeiten sowie seinen animierten LED-Skulpturen liefert der Künstler einen innovativen Beitrag zur Frage, welche Form Skulptur im digitalen Zeitalter annehmen kann.

Julian Opie über seine Installation im Lehmbruck Museum: „Die sehr schönen und klassisch-modernen Ausstellungsräume des Lehmbruck Museums erfordern eine ganz besondere Reaktion und ermöglichen eine dramatische und offene Präsentation der Arbeiten. Die optimistische und frische Architektur macht den umgebenden Park zur Kulisse für jede Installation und schafft eine dynamische Beziehung zu den Vorübergehenden. Ich habe mich für eine kleine, urbane Ansammlung von Metallfiguren auf dem podiumartigen Boden des Museumsraums entschieden […]. Die Sammlung konzentriert sich auf den Körper als Skulptur und ich hoffe, diese Tradition in der Sprache von Verkehrszeichen in der modernen Stadt fortzusetzen.“

Julian Opie, geboren 1958 in London, studierte von 1979 bis 1982 an der renommierten Goldsmiths School of Art in London bei dem Konzeptkünstler Michael Craig-Martin. Er gehört zu den Mitbegründern der „New British Sculpture“, einer Gruppe junger Bildhauerinnen und Bildhauer, die um 1980 neue Impulse für die Skulptur entwickelten.

Die Ausstellung Julian Opies auf der nördlichen Ausstellungsfläche der Glashalle ist die zweite Präsentation des Themenschwerpunkts „Postdigital“ im Rahmen von „Sculpture 21st“. „Postdigital“ beschreibt die Durchdringung unseres Alltags von digitalen Technologien, die längst selbstverständlich geworden sind. Das Digitale ist überall und unsichtbar zugleich. Dieser Gegensatz wird als postdigitaler Zustand beschrieben, den das Lehmbruck Museum in seiner Reihe „Sculpture 21st“ 2019 anhand von zeitgenössischen Positionen zur Diskussion stellt.

Der Themenschwerpunkt „Postdigital“ im Rahmen von „Sculpture 21st“ wird mit insgesamt drei Präsentationen von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert.

Lehmbruck Museum
Düsseldorfer Str. 51
47051 Duisburg
www.lehmbruckmuseum.de


Presse



Julian Opie:


- abc 2013

- Art Basel 2013

- Art Basel 2016

- Art Basel Hong Kong 2014

- Art Basel Hong Kong 2018

- Art Basel Hong Kong, 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- art berlin 2017

- art cologne 2015

- ARTRIO 2013, Brasilien

- Biennale Venedig 2015,Pav

- Daimler Art Collection

- documenta 8, 1987

- Frieze LA 2019

- Frieze LA 2019

- Frieze LA 2019

- Frieze London 2016

- Gallery Weekend Berlin 2014

- Kukje Gallery

- Lisson Gallery

- MACBA COLLECTION

- MoMA Collection

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- Tate Post War Collection ,London

- Thyssen-Bornemisza Art Contemporary,Wien


Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image

Chatbot

Was der Bot u.a. jetzt bereits beantworten kann: Was ist Kunst, was macht die Kunst, Konzeptkunst, wozu Kunst, Künstler und was macht art-in.de? Um Fragen, die er noch nicht beantworten kann, kümmern wir uns. Es ist ein Experiment im Aufbau. Wir freuen uns über alle Fragen.


Card image cap

Howard Smith - No End in Sight

bis 25.08. 2019 | Kunstmuseum Villa Zanders, Bergisch Gladbach

Card image cap

Lara Almarcegui. Deep Inside – Out

28. 08. - 17. 11. 2019 | Graphische Sammlung ETH Zürich

Card image cap

Der Traum der Bibliothek

nur noch bis 1.09.2019 | Museum für Gegenwartskunst Siegen

Card image cap

Eva Jospin – Wald(t)räume

24.08. 2019 - 12.01. 2020 | Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

Card image cap

RROOOAAARR! Klasse Prof. Michael Sailstorfer im Tiergarten Nürnberg

bis 31. Oktober 2019 | Akademie der Bildenden Künste Nürnberg