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Sabine Breitwieser wird neue Direktorin in Salzburg

Personalien

Museum der Moderne Salzburg
Eingabedatum: 28.09.2012

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Foto: Copyright Maria Ziegelböck

"Ich freue mich, dass die Suche nach einem geeigneten Nachfolger bzw. einer Nachfolgerin für Direktor Toni Stooss an der Spitze des Museums der Moderne Salzburg (MdM) erfolgreich abgeschlossen werden konnte: Mit einer einstimmigen Entscheidung des Aufsichtsrates gelingt es, mit Frau Dr. Sabine Breitwieser eine höchst anerkannte Museumsexpertin von New York nach Salzburg zu holen. Die gebürtige Welserin, die im Salzkammergut aufgewachsen ist, hat in Wien die Generali Foundation mit ihrem international bekannten Programm und der Sammlung aufgebaut und von 1988-2007 als Direktorin und Kuratorin geleitet. Sie ist derzeit in führender Position am MoMA in New York tätig und wird ab Herbst 2013 das Museum der Moderne Salzburg mit den Häusern am Mönchsberg und in der Altstadt leiten", so Museumsreferent Landeshauptmann-Stv. Wilfried Haslauer.
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Die Bewerbungen wurden in einem Verfahren mit hoher Qualität und Professionalität unter Koordination der Egon Zehnder GmbH bewertet. Mit den daraus hervor gegangenen fünf besten Kandidaten führte eine Expertenkommission mit den Mitgliedern Marion Ackermann (Direktorin Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen), Engelbert Köb (ehemaliger Direktor MUMOK), Friedemann Malsch (Direktor Kunstmuseum Liechtenstein), Toni Stooss (Direktor MdM) und Raimund Steiner (Berater Egon Zehnder) Orientierungsgespräche. Die Expertenkommission empfahl nach diesen Gesprächen einstimmig zwei KandidatInnen, die im Aufsichtsrat ihre Konzepte für das MdM präsentierten. Letztlich hat das überzeugende Konzept von Frau Dr. Breitwieser zu einer einstimmigen Entscheidung des Aufsichtsrates geführt.
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Biografisches:
Sabine Breitwieser ist derzeit Chefkuratorin für Medien- und Performance Kunst am Museum of Modern Art in New York. Sie ist seit 2004 im Vorstand vom CIMAM – International Committee of ICOM for Museums and Collections of Modern Art, für das sie von 2007 bis 2010 als Secretary and Treasurer tätig war. Von 1988 bis 2007 entwickelte sie als Gründungsdirektorin und Kuratorin der Generali Foundation in Wien ein international vielbeachtetes Programm und baute eine umfangreiche Sammlung auf, publiziert in den Bänden Ausstellungen 1989-2007 (2008) und Occupying Space. Sammlung Generali Foundation (2003). Unter ihrer Leitung wurde auch das 1995 eröffnete Museumsgebäude der Generali Foundation geplant und errichtet (Architekten Jabornegg/Pálffy).
Sabine Breitwieser hat zahlreiche Projekte kuratiert und ebenso viele Publikationen herausgegeben und verfasst, darunter Retrospektiven und Monografien von Künstler/innen wie Dan Graham, Hans Haacke, Theresa Hak Kyung Cha, Andrea Fraser, Mary Kelly, Edward Krasiński, Gordon Matta-Clark, Gustav Metzger, Adrian Piper, Martha Rosler, Allan Sekula. Unter ihren wichtigsten thematischen Projekten sind Utopie und Monument (2009-2010 Graz), Modernologies (2009 Barcelona, 2010 Warschau), Designs für die wirkliche Welt (2002), double life (2001), RE-PLAY (2000), vivencias/Lebenserfahrung (2000), oder White Cube/Black Box (1996).
Seit ihrer Tätigkeit als Chief Curator am MoMA in New York im Herbst 2010 hat sie rund 550 Werke für die Sammlung erworben. Sie hat Ausstellungen kuratiert wie Harun Farocki: Images of War (at a Distance), 9 Scripts of A Nation at War von Andrea Geyer, Sharon Hayes, Ashley Hunt, Katya Sander, und David Thorne, oder aktuell Performing Histories (1) und einige Performance-Reihen. Eine ihrer wichtigsten Initiativen ist die MoMA Media Lounge, ein modulares und interaktives Display gestaltet von Renée Green, das Zugang zur gesamten Sammlung von Video- und Audiokunst bietet. Sie arbeitet (mit Laura Hoptman) an einer Retrospektive von Isa Genzken, die im Herbst 2013 am MoMA eröffnet und an weitere Museen in den USA wandern wird.
Sabine Breitwieser hat zahlreiche Texte über zeitgenössische Kunst und Museumsmanagement veröffentlicht und praktiziert eine rege Vortrags- und Unterrichtstätigkeit, zuletzt als Regent Lecturer an der University of California in Berkeley, USA.

museumdermoderne.at

Pressemitteilung


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