Wilhelm-Lehmbruck-Preis 2020 an Janet Cardiff und George Bures Miller

Februar 2020
Eingabedatum: 13.02.2020

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Janet Cardiff und George Bures Miller bekommen den Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland. ... Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis, der zu den international renommiertesten Auszeichnungen für Bildhauerinnen und Bildhauer gehört, würdigt Janet Cardiff und George Bures Miller für ihr Lebenswerk, das der Skulptur des 20. und 21. Jahrhunderts neue Dimensionen eröffnet.
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Nach Rebecca Horn (2017), Reiner Ruthenbeck (2006), Nam June Paik (2001), Richard Long (1996), Richard Serra (1991), Joseph Beuys (1986), Claes Oldenburg (1981), Jean Tinguely (1976), Norbert Kricke (1971) und Eduardo Chillida (1966) erhält nun das in Grindrod, Kanada, und Berlin lebende Künstlerpaar Janet Cardiff und George Bures Miller den Wilhelm-Lehmbruck-Preis 2020. Die Preisverleihung findet am 20. September 2020 im Lehmbruck Museum statt. Die Ausstellung ihrer Werke wird im November 2021 eröffnet und läuft bis zum April 2022.
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Die Jury unter dem Vorsitz von Rein Wolfs würdigt Janet Cardiff und George Bures Miller „als Künstler, die mit ihrem multimedialen Werk ein ganzes Genre geprägt haben. Mit ihren Klangräumen und fesselnden Geschichten haben sie sich in das kollektive Gedächtnis eines internationalen Publikums eingeschrieben. Ihre raumbezogenen Werke berühren so verschiedene Gattungen wie Theater, Kino, Musik, Klangkunst und Hörspiel und beziehen uns in einen Erfahrungsraum ein, der mit allen Sinnen zu erleben ist. Besonders hat uns überzeugt,“ so die Jury, „dass Cardiff und Miller nicht ausschließlich für das Museum arbeiten, sondern mit ihren suggestiven Hörspaziergängen ihr Wirkungsfeld auch in den öffentlichen Raum der Städte erweitern und so Grenzen und Barrieren durchdringen.“
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Die Künstler
Janet Cardiff, geboren 1957 in Brussels, Kanada, arbeitet seit den 1990er Jahren gemeinsam mit ihrem Mann, George Bures Miller, geboren 1960 in Vegreville, Kanada. International bekannt sind sie insbesondere für ihre eindringlichen Klanginstallationen, wie zum Beispiel die wegweisende Arbeit Forest (for a thousand years…), die auf der documenta 13 in Kassel im Jahr 2012 auf einer Waldlichtung zu erleben war. Cardiff und Miller hatten Einzelausstellungen unter anderem im 21st Century Museum of Contemporary Art, Kanazawa, Japan (2017/18), im Switch House der Tate Modern, London, England (2017), im San Francisco Museum of Modern Art, USA (2015/16), im Haus der Kunst, München (2012) sowie im Hamburger Bahnhof, Berlin (2009).

Lehmbruck Museum
Düsseldorfer Str. 51
47051 Duisburg
www.lehmbruckmuseum.de

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