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Tag der weißen Fahne


Eingabedatum: 18.10.2011

Am 18. Oktober 1988 hisste der Künstler Johannes Cladders an der ehemaligen Demarkationslinie zwischen Ost- und Westjerusalem eine weiße Fahne. Eine Aktion der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart erinnert an die Initiative von Johannes Cladders.

»VERGISS DEN 18. OKTOBER NICHT, DEN TAG DER WEIßEN FAHNE!«

Am 18. Oktober 1988 hisste der Künstler Johannes Cladders an der ehemaligen Demarkationslinie zwischen Ost- und Westjerusalem eine weiße Fahne. Anknüpfend an diese einmalige Aktion, die nicht unbedingt die Zustimmung der dortigen Behörden und Bevölkerung fand, führte die Akademie Schloss Solitude 2008, zwanzig Jahre später, einen »Tag der weißen Fahne« ein. Zum vierten Mal möchte die Akademie auch 2011 wieder Menschen aus der ganzen Welt animieren, für einen Tag an ihrem Haus oder Fenster eine weiße Fahne, deren symbolische Sprache allen verständlich ist, zu hissen.

Die Akademie Schloss Solitude unterstützt die Initiative von Johannes Cladders, indem sie auf das weltweite Netzwerk ihrer ehemaligen Stipendiaten sowie auf Freunde und Kunstinstitutionen zugreift. Ihr Ziel ist es, die Handlung durch ihre Kontakte zur internationalen Kulturszene bekannt zu machen. Alle Teilnehmer werden gebeten, ihre persönliche Aktion zum Tag der weißen Fahne fotografisch zu dokumentieren und per E-Mail an die Akademie zu senden (whiteflag @ akademie-solitude. de). Die äußerst positiven Rückmeldungen der letzten Jahre sind auf unserer Webseite sowie auf dem Blog zur Weißen Fahne dokumentiert und vermitteln einen guten Eindruck der großen internationalen Resonanz.

Auch die Akademie wird am 18. Oktober 2011 wieder eine weiße Fahne auf der Kuppel des Schlosses Solitude hissen.

Zur weißen Fahne schrieb Johannes Cladders:
»Sie besteht aus einem Stück Textil oder aus ähnlichem Material. Ihre Maße und Form sind objektiv beschreibbar. Daneben enthält sie außer der weißen Farbe keine weitere visuelle Information. Daher ist sie auch für jede Art individueller wie korporativer Interpretation offen: Von der Farbsymbolik bis hin zu den zahllosen Bedeutungen im Kontext von Politik, Krieg und Frieden, Religion, Philosophie, Wissenschaft, Moral, Kulturgeschichte und Kunst. Die weiße Fahne signalisiert Freiheit. Wer sie am 18. Oktober hisst, setzt ein Zeichen dafür.«

Johannes Cladders (*1924 in Krefeld, † Februar 2009 in Krefeld) war von 1967 bis 1985 Direktor des Museums von Mönchengladbach und erhielt 1984 zusammen mit Hans Hollein den deutschen Architekturpreis für den Neubau des Museums. 1989 bis 1992 war Johannes Cladders Juryvorsitzender der Akademie Schloss Solitude. Parallel zu seiner Tätigkeit als Museumsdirektor war Johannes Cladders zudem als Künstler unter dem Namen © wie Caesar tätig.

akademie-solitude.de


Medienmitteilung





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