Logo art-in.de


Eva Hesse.

One More than One

29. 11. 2013 - 02. 03 2014 | Hamburger Kunsthalle

Eva Hesse (1936-1970), Addendum, 1967, Acryl, Papiermâché, unbestimmte Modelliermasse, Holz, Seil / Acrylic, papier-mâché, unknown, modeling compound, wood, rope, 12,4 x 302,9 x 20,6 cm (variabel) / 4 7/8 x 119 ¼ x 8 1/2 inches (variable), Tate Collection, London, purchased 1979, © The Estate of Eva Hesse. Courtesy Hauser & Wirth


Eva Hesse (*1936 in Hamburg, †1970 in New York) gilt als eine der herausragenden Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre experimentierte sie mit neuen Materialien, die in der Objektkunst bis dahin noch keine Verwendung gefunden hatten, wie Polyester, Glasfaser und Latex. Eine von der aufkommenden Minimal Art geprägte Serialität und Reduktion wird in Hesses Werk von sinnlicher Materialität und Körperhaftigkeit bestimmt. Hesses Arbeiten, die sich heute in den großen Museen der Welt befinden, verbinden komplexe und zum Teil konträre Aspekte: Der spielerische Einsatz von Rhythmus, die Konfrontation von gegensätzlichen Strukturen wie Ordnung und Chaos, Kontrolle und Dynamik, Präzision und Zufall spielen in ihren Zeichnungen eine ebenso große Rolle wie in ihren Skulpturen.

Eva Hesse wird am 11. Januar 1936 in Hamburg geboren. Als Zweijährige muss sie zusammen mit ihrer älteren Schwester Helen in einem Kindertransport ohne ihre Eltern ihre Heimatstadt verlassen. 1939 emigriert die Familie über die Niederlande und England nach New York. Dort studiert Hesse in den 1950er Jahren Malerei an der Cooper Union School und an der Yale School of Art and Architecture als Meisterschülerin von Josef Albers. Bereits ab Mitte der 1960er Jahre wird ihre Kunst in New Yorker Galerien ausgestellt. Auf Einladung des deutschen Sammlerehepaars Scheidt verbringt sie zusammen mit ihrem Ehemann, dem Bildhauer Tom Doyle, 1964/65 ein Jahr in Kettwig an der Ruhr.

Diese Zeit wird als Wendepunkt im Werk von Eva Hesse angesehen: Inspiriert durch die dort in einer Textilfabrik gefundenen Materialen, beginnt sie mit ersten dreidimensionalen Arbeiten. Zurück in New York wendet sich Hesse vollkommen der Skulptur zu und experimentiert mit neuen Materialien. Ihre erste Einzelausstellung als Objektkünstlerin hat sie 1968 in der Fischbach Gallery, New York, mit der ihr der künstlerische Durchbruch gelingt. Ein halbes Jahr später wird ein Hirntumor bei Eva Hesse diagnostiziert,an dem sie 1970 mit nur 34 Jahren stirbt.

Mit Eva Hesse. One More than One präsentiert die Hamburger Kunsthalle erstmals eine Werkschau der Künstlerin in ihrer Geburtsstadt. Die Ausstellung konzentriert sich auf die späte, höchst produktive Werkphase der Künstlerin ab 1966 bis zu ihrem frühen Tod 1970. Gezeigt werden rund 50 Skulpturen und Zeichnungen. Mit zahlreichen Leihgaben aus bedeutenden internationalen Privatsammlungen und Museen wie dem San Francisco Museum of Modern Art, der Tate, London, dem Museum of Modern Art, New York, und dem Centre Pompidou, Paris werden die äußerst selten zu sehenden Spätwerke der Künstlerin zum Teil erstmalig in Deutschland vorgestellt. Unter den Exponaten sind Schlüsselwerke wie die fünfteilige Arbeit Sans II (1968), Repetition Nineteen (1968) und Accession (1968) sowie Zeichnungen wie die von der Minimal Art geprägten Grid Drawings, die repetitiven Circle Drawings oder diespäten, höchst malerischen Window Drawings, die Hesse selbst als „paper paintings“ bezeichnete.

Hamburger Kunsthalle
Stiftung öffentlichen Rechts
Glockengießerwall
D-20095 Hamburg
hamburger-kunsthalle.de

PM





Kataloge/Medien zum Thema: Eva Hesse



Eva Hesse:


- Art Basel 2013

- Art Basel Miami Beach 2013

- art cologne 2015

- artbasel2021

- Frieze LA 2019

- Frieze LA 2019

- Frieze London 2022

- Frieze London 2022

- Kukje Gallery

- MoMA Collection

- onLine - MoMA 2010

- Sammlung Deutsche Bank 2020

- Solomon R. Guggenheim Collection

- Tate Post War Collection London
Der Kunstmarkt und die Grenzen der Künstlichen IntelligenzInterpretation des Bildes. Wenn Gemini ein Bild interpretiert ...Der Begriff Avantgarde in Texten zur zeitgenössischen KunstAdjektive und Beifang in Texten von MuseenDer Begriff Methode in Texten zur zeitgenössischen KunstDer Begriff Technologie in Texten zur zeitgenössischen KunstDer Begriff Politik in Texten zur zeitgenössischen KunstDas Objekt in Texten zur zeitgenössischen KunstKunstfreiheit in Texten zur zeitgenössischen KunstWas Kunst macht bzw. was macht Kunst in Texten zur KunstDer Begriff Originalität in Texten zur KunstDer Begriff objektiv in Texten zur KunstDer Begriff subjektiv in Texten zur KunstDer Begriff relativ in Texten zur KunstTitel, Thema und Moderne im Spiegel der künstlichen IntelligenzDer Begriff Heimat in Texten zur zeitgenössischen KunstDer Begriff Kontrast in Texten zur zeitgenössischen KunstDer Begriff Wiederholung in Texten zur zeitgenössischen KunstDer Begriff Gleichgewicht in Texten zur zeitgenössischen KunstWelche Gemeinsamkeiten bestehen zwischen Künstler und Publikum. 3 StandpunkteTextmining und Künstliche IntelligenzSeltsamerweise SurrealTextgenerierung (KI) ist die Fortsetzung des Textmining mit Algorithmen.Wer spricht wie über Kunst. Wörter - in Texten zu KunstmagazinenDer Begriff Verknüpfung in Texten zur zeitgenössischen Kunst.Verben - in Texten zur zeitgenössischen KunstDer - Markt - in Texten zur zeitgenössischen KunstInterview mit einem Chatbot. ChatGPTDer Begriff Buchstaben in Texten zur KunstAdjektive in Texten von Museen im Herbst 2022


Anzeige
Responsive image


Anzeige
Magdeburg


Anzeige
Alles zur KI Bildgenese


Anzeige
denkmal prozesse


Anzeige
Rubica von Streng

Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Haus am Kleistpark




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Galerie 15




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Galerie Parterre




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Urban Spree Galerie




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Kunsthochschule Berlin-Weißensee