Künstlerdatenbank

Bruce Nauman,36 Lawrence Weiner,34 Thomas Ruff,33 Rosemarie Trockel,33


Eingabedatum: 24.12.2014

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Zum Jahreswechsel noch einige Daten zu unserer Künstlerdatenbank, in der wir Künstler erfassen, die z. B. auf einer Biennale vertreten sind, in einer bedeutenden Gruppenausstellung mitwirkten, in Sammlungen auftauchen bzw. auf einer internationalen Kunstmesse präsentiert wurden.
Wir möchten letztendlich prüfen, ob aus bestimmten Merkmalen, z.B. eines Documentateilnehmers, Korrelationen einsehbar werden, die ohne Datenbankfilter nicht zu erkennen sind.

Inzwischen umfasst unsere Datenbank auf der Grundlage von 418 Kriterien über 50.000 Datensätze zu über 25.000 Künstlern, von denen über 6.600 mehr als einen Eintrag aufweisen, 3.800 Künstler mehr als 2 Einträge.
607 Künstler haben wir mit mehr als 9 Ereignissen erfasst. Über 20 Einträge verzeichnen gerade einmal 78 internationale Künstler.

Bruce Nauman,36
Lawrence Weiner,34
Thomas Ruff,33
Rosemarie Trockel,33
Georg Baselitz,32
Anri Sala,32
Francis Alÿs,32
Hans-Peter Feldmann,31
Gerhard Richter,30
Dan Graham,30
Peter Fischli & David Weiss,29
Alfredo Jaar,28
Olafur Eliasson,27
Mona Hatoum,27
Franz West,27
Candida Höfer,27
Joseph Beuys,27
Jenny Holzer,27
Jeff Wall,26
Mario Merz,26
John Baldessari,26
Wolfgang Tillmans,26
Sigmar Polke,26
Richard Serra,26
Jimmie Durham,26
Douglas Gordon,26
Carsten Höller,26
Carl Andre,25
Rirkrit Tiravanija,25
Andy Warhol,25
Isa Genzken,25
Mike Kelley,25
William Kentridge,24
Haegue Yang,24
Tacita Dean,24
Thomas Schütte,24
Cindy Sherman,24
Rodney Graham,24
Louise Bourgeois,24
Martin Kippenberger,24
Pierre Huyghe,24
Thomas Bayrle,23
Stan Douglas,23
Bill Viola,23
Raymond Pettibon,23
John Bock,23
Thomas Struth,23
Nam June Paik,23
Marcel Broodthaers,23
Joseph Kosuth,23
Christian Jankowski,23
Danh Vo,23
Gabriel Orozco,23
Liam Gillick,22
Christian Boltanski,22
Richard Prince,22
Marlene Dumas,22
Manfred Pernice,22
Harun Farocki,22
Richard Long,22
Isaac Julien,22
Pipilotti Rist,22
Gilbert & George,22
Joan Jonas,22
Amar Kanwar,22
Marina Abramovic,21
Annette Kelm,21
Thomas Hirschhorn,21
Lothar Baumgarten,21
Dan Flavin,21
Cyprien Gaillard,21
Donald Judd,21
Jannis Kounellis,21
David Claerbout,21
Monica Bonvicini,21
Ernesto Neto,21
Marcel Odenbach,21
Thomas Demand,21
Tony Cragg,20
Carlos Garaicoa,20
Carsten Nicolai,20
Günther Förg,20
Robert Gober,20
Cildo Meireles,20
Simon Denny,20
Omer Fast,20
Akram Zaatari,20
Claire Fontaine,20
Sol LeWitt,20
Michelangelo Pistoletto,20
usw.

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Weiteres zum Thema: Datenbank



Bremer Videokunst Förderpreis


Noch bis zum 3. September 2004 (Einsendeschluss) können sich Medienkünstler/innen um den mit 5.000EUR bzw. 1.500EUR dotierten Videokunst Förderpreis mit ihren Videokunst-Konzepten bewerben.

"Zum dreizehnten Mal können MedienkünstlerInnen beim Filmbüro Bremen Projektkonzepte einreichen, deren Realisierung durch die Preisgelder finanziert werden soll. Im letzten Jahr waren es annähernd 200 in sprachliche und visuelle Form gegossene Ideen für künstlerische Projekte, die auf unterschiedlichste Art und Weise bewegte Bilder und Klänge verbanden - als raumgreifende Installation oder auch Datenbank-basierte Gemeinschaftsprojekte, von dokumentarischen Ansätzen bis hin zu performativen Aufführungen.

Inhaltlich wie formal ist das Spektrum der Bewerbungen weit gestreut:
Visuelle Forschung ist ebenso willkommen wie poetische Digitalcollagen, Videobänder und -installationen.
Eingereicht werden können ausschließlich Konzepte, keine bereits realisierten Arbeiten. Die Projekte sollen inhaltlich wie formal veranschaulicht werden. Hierfür sind neben der Projektbeschreibung auch Recherchen, Aufbauskizzen, eine Kalkulation bzw. ein Realisierungsplan hilfreich.

Teilnahmeberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) und aus den Bremer / Bremerhavener Partnerstädten Bratislava, Cherbourg-Octeville, Corinto, Dalian, Frederikshaven, Gdansk, Grimsby, Haifa, Izmir, Kaliningrad, Pori, Riga, Rostock und Szczecin.

Eine dreiköpfige Fachjury wählt aus den Einsendungen zwei Projekte aus und vergibt 5000 € und 1.500 €, wobei einer der beiden Preise einer oder einem Videoschaffenden aus Bremen oder seinen Partnerstädten vorbehalten ist. Neben Eigenmitteln des Filmbüros wird die Vergabe des VKP möglich durch die Unterstützung vom Senator für Kultur, der Bremischen Landesmedienanstalt, von Radio Bremen und demKünstlerinnenverband GEDOK." (Quelle: Pressemitteilung/VKP)

Ausschreibungstext: filmbuero-bremen.de

Anne-Mie van Kerckhoven - Kunsthalle Bern (29.01.-26.03.05)


Die belgische Multimedia Künstlerin Anne-Mie van Kerckhoven (geb.1951) zeigt unter dem Titel "Europäisches Zentrum für futuristische Kunst" in ihrer ersten Einzelausstellung in der Schweiz Zeichnungen, Fotografien und Installationen.

". . . Sie hat seit den späten 1970er-Jahren ein komplexes Multimediawerk entwickelt, das die Betrachtenden durch Installationen voller Bilder, Wörter und befremdlicher Klänge reisst, in denen Material aus den verschiedensten Themenkreisen zusammen geführt wird. Jede Ausstellung funktioniert als “überlebender Mechanismus” und präsentiert entweder neue Werke oder stellt ältere in einen neuen Zusammenhang. Dabei ist die Logik eher expansiv als limitierend. “Vielschichtigkeit” ist demnach positiv und als Interpretationsfeld zur Kompensation entropischer Bedeutungsstrebungen gedacht, die latent zur Selbstorganisation auffordern. Wie Anne-Mie van Kerckhoven einige ihrer Arbeiten in einer flexiblen Struktur “installiert”, ist Ausdruck ihrer unablässigen Auseinandersetzung mit Systemen unsichtbarer Formen der Selbstorganisation, als da sind das menschliche Hirn, ein Computervirus, ein lebender Organismus, eine Ameisenkolonie oder eine Internet-Datenbank.
In der Ausstellung in der Kunsthalle Bern zeigt Anne-Mie van Kerckhoven Zeichnungen und Lichtkörper sowie eine Serie von HeadNurse Installationen, bestehend aus einer hölzernen Unterlage, an welcher mindestens drei perforierte Metallbleche angebracht sind. Daran befestigt die Künstlerin mittels Magnetbeschichtung Bilder und Computerausdrucke.
Zudem präsentiert die Künstlerin zwei von der Kunsthalle speziell für diesen Anlass beauftragte Werke, nämlich The Populace (2005), eine Installation in der Eingangshalle mit fotografischen Auszügen aus einem kürzlich entstandenen Animationsfilm, in dem das Wachstum von Pilzen in den Vordergrund tritt, sowie eine Diashow im Treppenhaus: Against Meaning (2005) zeigt schwarz-weisse Schmuddel- oder “sleaze”-Bilder.
Daneben umfasst diese Ausstellung auch einige von Anne-Mie van Kerckhovens grösseren neueren Arbeiten: Deeper (2004) ist eine kreisende Filmprojektion, welche den Bewegungen eines Tänzers folgt und angesichts der bernischen Totentanztradition eine ganz besondere Bedeutung erlangt. Rorty, The HeadRoom (2004) ist eine ambitiöse Installation in einem halbdunklen Raum: Zwei Projektoren zeigen ein mehrschichtiges Bild. Der Besuchende geht durch ein Sensorennetzwerk und aktiviert dabei eine Reihe von Hyperlinks: Animationen, Texte und eine Anzahl “philosophischer” Räume, in denen sich Freundinnen und Freunde der Künstlerin aufhalten, die die Rolle der “Philosophen” spielen. Hier wird die neurologische Struktur des Gehirns imitiert, indem sich die Komplexität der Installation durch jede neue Besucherinteraktion steigert, welche die Reaktion, Logik und Interaktivität des KopfRaumes inspiriert.
Anne-Mie van Kerckhoven fasziniert die radikale und immer intensivere Verbindung zwischen Mensch und Technologie. Ihr Werk reflektiert unsere Suche nach der Bedeutung der neu entstehenden virtuellen Archetypen. Gleichzeitig integriert es die Zweifel und Ängste, ob wir Menschen mit dieser Übergangssituation umgehen können, wo Maschinen eingesetzt werden, um der Moderne eine neue Chance zu geben. Anne-Mie van Kerckhoven steht aus Notwendigkeit für den Futurismus ein, denn sie hat festgestellt, dass wir uns selber verändern, um in einer von uns drastisch veränderten Umwelt existieren zu können...." (Presse /KH Bern)

Foto: Copyright: Anne-Mie van Kerckhoven/Kunsthalle Bern

Ausstellungsdauer: 29. Januar bis 26. März 2005

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10-17 Uhr | Dienstag 10-19 Uhr | Montag geschlossen



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Anne-Mie Van Kerckhoven - What Would I Do in Orbit?




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