Bild für Bild – Film und zeitgenössische Kunst


Eingabedatum: 15.12.2010

bilder

Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen Kino und den anderen Künsten? Auf diese Frage sollen in der Ausstellung "Bild für Bild – Film und zeitgenössische Kunst" Antworten gefunden werden.

Die Ausstellung präsentiert filmische Werke ebenso wie Gemälde, Fotografien und Skulpturen, die aus der Sammlung des Pariser Centre Pompidou stammen. In zahlreichen Gegenüberstellungen soll das Verhältnis der verschiedenen Künste zueinander aufgezeigt werden. Das Ausstellungskonzept folgt dabei keiner chronologischen Ordnung, sondern will spielerisch verschiedene Verknüpfungspunkte und bildliche Analogien zwischen den Medien aufzeigen. Das Spektrum reicht dabei von historischen (Film) Werken aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Arbeiten.

Begleitend wird eine Auswahl an Projektionen aus der kinematographischen Sammlung des Centre Pompidou gezeigt, die vom Künstler Franz West (*1947) zusammengestellt und konzipiert wurde.

Künstlerliste:
Vito Acconci, Francis Alÿs, Kenneth Anger, John Baldessari, Marc Bauer, Bernd und Hilla Becher, Pierre Bismuth, Robert Breer, Chris Burden, Etienne Chambaud, Bruce Conner,
Tacita Dean, Hubert Duprat, Olafur Eliasson, Öyvind Fahlström, Maïder Fortuné, Nan Goldin, Dan Graham, Rodney Graham, Andreas Gursky, Jeppe Hein, Pierre Huyghe, Donald Judd, Edward Kienholz, Peter Kubelka, Thierry Kuntzel, Wolfgang Laib, Brandon Lattu, Guillaume Leblon, Barry LeVa, Sol Levit, Roy Lichtenstein, Robert Longo, Len Lye, Gordon Matta Clark, Anthony McCall, Steve McQueen, Georges Méliès, Pablo Ortiz Monasteiro, Rafael Montañez Ortiz, Robert Morris, Bruce Nauman, Dennis Oppenheim, Nam June Paik, Michelangelo Pistoletto, Emilie Pitoiset, Ed Ruscha, Thomas Ruff, Richard Serra, David Shea, Paul Sietsema, Robert Smithson, Frank Stella, Hiroschi Sugimoto, Marijke van Warmerdam, Franz West

Abbildung: Frank Staella, Mas o Menos, 1964, Metallisches Pulver in Acrylemulsion auf Leinen, Collection Centre Pompidou, Dist. RMN / Alle Rechte vorbehalten, Press Photograph

Ausstellungsdauer: 18.12.10-15.4.11

Öffnungszeiten:
Di,Mi 10-18 Uhr
Do,Fr 10-20 Uhr
Sa,So 11-18 Uhr

Museum am Ostwall im Dortmunder U
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

dortmund.de



Verena Straub






Daten zu Franz West:

- * 1947 Wien - 2012 Wien Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien Professur an der Städelschule, Frankfurt
- Almine Rech Gallery
- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- ARTRIO 2013, Brasilien
- Biennale Venedig 2007
- Biennale Venedig 2011
- Biennale Venedig 2017
- Daimler Art Collection
- documenta 10, 1997
- documenta 9, 1992
- evn sammlung
- Flashback - Museum für Gegenwartskunst, Basel, 2006
- Flick Collection
- Frieze London 2013
- Gagosian Gallery
- Galerie Eva Presenhuber
- Galerie Gisela Capitain
- Galerie Meyer Kainer
- JULIA STOSCHEK FOUNDATION E.V., Sammlung
- Liverpool Biennal 2010
- Liverpool Biennale 2012
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- Museo Reina Sofía, Minimal Resistance
- Otto Mauer Preis
- S.M.A.K. Sammlung, Gent
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Skulptur Projekte Münster 1987
- skulptur projekte münster 1997
- UNTITLED 2018

Weiteres zum Thema: Franz West



Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21+ K20 (04 / 02)


Am 18. April 2002 war es soweit, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wurde durch ein zweites Haus ergänzt: K21. Anders als im Mutterhaus werden hier auch die neuen Medien stärker zur Geltung kommen, d.h. Foto, Video, Installation u.a. Also ein Museum für die internationale Kunst der Gegenwart, sozusagen als Fortsetzung des Haupthauses. K 20 bleibt als Haupthaus das Zentrum, während K21 den Status einer Dependance hat.

K20, das Mutterhaus am Grabbeplatz liegt am Rand der Düsseldorfer Altstadt. Das Gebäude mit der elegant geschwungenen Fassade wurde von dem dänischen Architektenteam Dissing+Weitling entworfen und 1986 eröffnet.
Das Profil des Museums liegt in der westeuropäischen und amerikanischen Malerei des 20. Jhs. Neben einer kleinen Werkgruppe der französischen Fauves, sind dort Hauptwerke des Kubismus und Expressionismus zu sehen. Außerdem besitzt die Kunstsammlung 94 Werke von Paul Klee und hat damit den zweitgrößten Besitz des Künstlers in Deutschland. Die europäische Malerei ist mit der italienischen Pittura Metafisica und surrealistischen Werken vertreten. Die amerikanische Malerei ist u.a. durch Arbeiten von Pollock vertreten. Aber auch Arbeiten der Pop-Ikonen Warhol, Johns und Rauschenberg werden ausgestellt.
Seit 1989 lädt die Kunstsammlung in unregelmäßigen zeitlichen Abständen internationale Künstler zur Herstellung einer neuen Arbeit für die große Ausstellungshalle mit ihren extremen Dimensionen ein. Seither konnten speziell für diesen Raum konzipierte Werke von Dani Karavan, Richard Serra, Richard Long und Daniel Buren gezeigt werden.

Ausstellung: Gerhard Merz
Fragment Grande Galerie I-XIV
23.02. – 15.09.02

Parallel zur Eröffnung von K 21 wird Gerhard Merz im Rahmen dieser erfolgreichen Ausstellungsreihe am Grabbeplatz ein weiteres Projekt realisieren.
Für die große Ausstellungshalle hat der Künstler eine tonnengewölbte, helle Passage von 33 m Länge entworfen, die auf den Raumtypus der Grande Galerie des Louvre verweist. Klassizistisches wird in äußerster Reduktion zitiert und daraus ein «anderer» Klassizismus als Reflexionsform der Gegenwart konstruiert.
Adresse: K 20
Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

Tel: 0221-8381-130
Internet: kunstsammlung.de/

Öffnungszeiten: Di – Fr 10-18 h
Sa und So 11-18 h / Jeden 1. Mittwoch im Monat 10-22 h
K21 – befindet sich im ehemaligen Landesparlament von Nordrhein-Westfalen, im sogenannten Ständehaus, im Süden der Düsseldorfer Innenstadt im Park am Kaiserteil. Das Gebäude war 1880 als Ständehaus für die Versammlung der Provinzialstände von dem späteren Berliner Dombaumeister Julius Raschdorff im historistischen Stil der Neorenaissance errichtet worden. Für K21 wurde das ehemalige Landesparlament, das seit dem Umzug des Landtages im Jahr 1988 nicht mehr benutzt wurde von den Architekten Kiessler+ Partner in ein funktionales, aber auch eindrucksvolles Museum verwandelt.
Neben dem Einbau der für museale Belange notwendigen Technik wurden die historischen Elemente des Baus wie Kreuzgewölbe, Stützen, Kapitelle und Fassaden erhalten und behutsam restauriert. Der in der Vergangenheit mehrfach erweiterte Plenarsaal besitzt jetzt wieder sein ursprüngliche Dimension von 1880, während das östliche Haupttreppenhaus vom 2. OG mit einer neuen freischwebenden Treppenkonstruktion bis zur Kuppel hinauf geführt wird. Eine Glaskuppel überspannt das gesamte Haus und den Innenhof. Im Kuppelraum findet ein Skulpturengarten Platz, zudem werden auf der bühnenartigen Mittelfläche Veranstaltungen unterschiedlichster Art stattfinden, die das Museumsprogramm ergänzen.

Damit verfügt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen über ein zweites Haus in Düsseldorf. Das Programm des zweiten Hauses beginnt in der Zeit um 1980, als die postmoderne Wende die historischen Vorstellungen von Moderne und Avantgarde lockerte und erweiterte. Die Kunst fing damals an, ihre eigene Geschichte kritisch zu überdenken, gab dem Bild und der Metapher ebenso wie der Heterogenität und der Ambivalenz eine neue Bedeutung. Zugleich fand eine Ausweitung der künstlerischen Medien statt.

Die Eröffnungspräsentation steht unter dem Titel Startkapital. Damit ist sowohl die konkrete Situation der jungen Institution gemeint als auch die Kunst selbst als unverzichtbares Kapital des Menschen. Gezeigt wird ein vielfältiges Panorama von Marcel Broodthaers, Nam June Paik und Imi Knoebel, ein großes Skulpturenensemble von Thomas Schütte sowie Fotografien von Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth und Jeff Wall.
Maßgebliche Unterstützung erfährt die Gründungsphase von K21 durch zahlreiche Dauerleihgaben aus der Sammlung von Simone und Heinz Ackermans, deren Schwerpunkt auf figurativen Skulpturen und Installationen seit den 80ern liegt. Dazu zählen unter anderen künstlerische Positionen von Katharina Fritsch, Robert Gober, Ilya Kabakov und Franz West. Gezeigt werden aber auch Arbeiten aus dem Bereich der Videokunst von Bill Viola, Tony Oursler und Paul Pfeiffer, die zu den neuesten Erwerbungen der Sammlung Ackermans gehören.

Die Zusammenarbeit mit zwei weiteren rheinischen Privatsammlungen trägt zu einer zusätzlichen Stärkung an hand von Dauerleihgaben bei: In wechselnden Ausschnitten werden die Sammlungen von Reiner Speck (Köln) sowie von Gaby und Wilhelm Schürmann (Herzogenrath) vorgestellt.

Im Untergeschoss befindet sich außerdem ein weiterer Raum, für Wechselausstellungen, in dem zum Auftakt Werke von Katharina Fritsch gezeigt werden.


Adresse: K 21
Ständehaus 1
40217 Düsseldorf
Tel. 0211. 83 81- 600

Öffnungszeiten: entsprechen denen von K20

Die ersten Publikumstage (20. und 21.04.02) sind Eintritts frei.

  • Museum für Neue Kunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) (05 / 02)

  • Kunsthaus Bregenz: Franz West (5.6.-14.9.03)

  • Vision einer Sammlung - Museum der Moderne Salzburg Mönchsberg (23.10.04-06.03.05)

  • "SOS-Kunststück 2004" - Für die Kunst und für die Kinder (8.11.- 26.11.04)

  • SOS-Kunststück - begeistert Kunstkenner und Schnäppchenjäger

  • Ambiance - Auf beiden Seiten des Rheins, K21 Düsseldorf (15.10.05-12.2.06)

  • Flashback - Museum für Gegenwartskunst, Basel (30.10.05-12.2.06)

  • Fliegende Kühe und andere Kometen - Villa Merkel| Bahnwärterhaus, Esslingen (20.8.-15.10.06)

  • Leibesübungen. Vom Tun und Lassen in der Kunst - Kunsthalle Göppingen (16.9.-18.11.07)

  • Janette Laverrière - Staatliche Kunsthalle Baden-Baden (25.7.-08.11.09)

  • Franz West : Autotheater

  • Auswertung der Flugdaten - K21 Ständehaus, Düsseldorf

  • Bild für Bild – Film und zeitgenössische Kunst

  • Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN 2011 an John Miller

  • Goldene Löwen fürs Lebenswerk

  • Ai Weiwei - Art /Architecture

  • Wunder

  • Friedl vom Gröller

  • Ein Wunsch bleibt immer übrig - Kasper König zieht Bilanz

  • twitters tages themen kunst

  • Performance Künstlerin Andrea Fraser erhält Wolfgang-Hahn-Preis 2013

  • twitters tages themen kunst

  • Anselm Reyle. Mystic Silver

  • Franz West. Wo ist mein Achter?

  • Ausstellungen, die am 26.5.2013 enden

  • Aus der Datenbank - 200 Künstler mit Biennale Hintergrund

  • Collagierte Skulpturen

  • Daten von der Frieze

  • Wir haben die Künstlerlisten von über 40 Biennalen untersucht.

  • Künstler des Jahres 2013

  • Unser aktuelles top 69 Ranking im Februar 2014 - ungefiltert

  • Die top 106 im Mai 2014

  • Tobias Rehberger - Klotz am Bein. Skulpturen aus der Sammlung

  • Heimo Zobernig im Österreichischen Pavillon 2015

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

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