Heimo Zobernig im Österreichischen Pavillon 2015

Austrian Pavilion - La Biennale di Venezia 2015

La Biennale di Venezia 2015
Eingabedatum: 19.09.2014

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Die Biennale von Venedig zählt international zu den wichtigsten Kunstausstellungen und feiert im Sommer 2015 ihr 120jähriges Jubiläum. Ein Rückblick auf die Geschichte der bisher im Österreichischen Pavillon präsentierten Künstlerinnen und Künstler verdeutlicht die ungemeine Spannbreite und Vielfalt der dort vor gestellten Positionen. Bei aller Diversität liest sich jedoch der Großteil der Teilnehmernamen im Nachhinein wie das „Who is Who“ der österreichischen Kunstszene vom Ende des 19. bis ins 21. Jahrhundert: Dazu gehören etwa Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Arnulf Rainer, VALIE EXPORT, Maria Lassnig und Franz West.

In den letzten Jahren wurde mit Hans Schabus, Dorit Margreiter, Markus Schinwald und Mathias Poledna bewusst auf Positionen mit einem sehr differenzierten Verhältnis zu den von ihnen eingesetzten Medien gesetzt, die von Installationen über Malerei bis zu Performance und Film reichen. Neben Einzelpräsentationen gab es auch immer wieder Zusammenschauen von drei und mehr Positionen, und selbst auf die Beschränkung der eigenen Nationalität wurde mitunter verzichtet.

Mit Heimo Zobernig wählte Kommissär Yilmaz Dziewior für den Österreichischen Pavillon 2015 einen Künstler aus, der wie kaum ein anderer nicht nur die Kunstszene im eigenen Land maßgeblich prägt, sondern der auch im internationalen Kunstdiskurs und Ausstellungsbetrieb zu den erfolgreichsten Positionen zählt. Durch seine Professur an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er seit 14 Jahren lehrt, beeinflusst Zobernig bis heute nachfolgende Generationen. Seine Ausstellungstätigkeit reicht von der mehrfachen Teilnahme an großen Veranstaltungen wie der Biennale von Venedig (1988 & 2001), der documenta in Kassel (1992 & 1997) und an Skulptur Projekte Münster (1997) bis hin zu umfangreichen Einzelausstellungen in renommierten Institutionen wie dem Palacio de Velázquez / Museo Reina Sofía in Madrid (2012), dem Kunsthaus Graz (2013), dem Mudam Luxembourg sowie der Kestnergesellschaft in Hannover (beide 2014) – um nur eine Auswahl der letzten drei Jahre zu nennen.

Heimo Zobernig im Österreichischen Pavillon 2015

Die Arbeit von Heimo Zobernig zeichnet sich durch ihre hohe formale und inhaltliche Präzision aus. Nicht selten gelingt es ihm, die Betrachter intellektuell und sinnlich gleichermaßen zu involvieren. Dabei reicht sein Spektrum von Zeichnung und Malerei über Installation und Bildhauerei bis hin zu Video und räumlichen Settings mit Gebrauchscharakter. Schon zu Beginn seiner Karriere verstand es Heimo Zobernig, die Grundprämissen der Kunst zugleich kritisch wie lustvoll zu hinterfragen, indem er die Ausstellung beziehungsweise den Katalog oder das Buch selbst als Medium seiner analytischen Reflexion nutzte. In diesem Sinne wurden die einzelnen Bausteine der Kunst mitunter zum eigentlichen Werk. So legt er die Mechanismen des Kunstsystems offen, thematisiert Hierarchien und untersucht Konzepte sowohl auf ihre konkreten wie auch metaphorischen Bedeutungen. Umso beeindruckender ist es, wie es ihm gelingt, diese Fragestellungen sowohl in Gestalt von fast klassisch zu nennenden, autonom erscheinenden Leinwandbildern und Skulpturen als auch mithilfe konkreter architektonischer Eingriffe und Installationen zu verhandeln.

Für den auf einem Raumkonzept von Robert Kramreiter basierenden und 1934 durch Josef Hoffmann realisierten Bau des Österreichischen Pavillons wird Heimo Zobernig beide Vorgehensweisen souverän miteinander kombinieren. Sowohl räumlicher Eingriff als auch autonomes Kunstwerk werden in seinem Beitrag für Venedig eine gleichrangige, sich gegenseitig kommentierende Verbindung eingehen. Nicht weniger als der konkrete Raum ist auch die Situation der Biennale selbst Ausgangspunkt für die Überlegungen von Heimo Zobernig. Wie lässt sich in einem Umfeld, das auf nationalstaatliche Repräsentation setzt und in dem die einzelnen Stimmen jeweils um die größte Aufmerksamkeit werben, ein angemessener Beitrag realisieren? Welche Effekte ergeben in einem solchen Zusammenhang Sinn? Auch diese Fragen spielen in der Konzeption von Heimo Zobernig für Venedig eine Rolle. Und genau hierfür ist der österreichische Pavillon mit seiner gleichermaßen klassischen wie modernen Formensprache ein idealer Ausstellungsraum.



Pressemitteilung



Heimo Zobernig:


- Art Basel 2013

- Art Basel 2016

- Art Basel Hong Kong 2014

- Art Basel Hong Kong 2018

- Art Basel Hong Kong, 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- art berlin 2017

- art cologne 2015

- Biennale Venedig 2015,Pav

- Daimler Art Collection

- Der Duchamp-Effekt. Ready-Made

- documenta 10, 1997

- documenta 9, 1992

- evn sammlung

- Flick Collection

- Frieze London 2013

- Frieze London 2016

- Galerie Chantal Crousel

- Galerie Meyer Kainer

- Galleries ART DUBAI CONTEMPORARY 2015

- Gallery Weekend Berlin 2016

- Istanbul Biennial, 1992

- Kunstverein Braunschweig 2015

- Medienturm Kunstverein Graz

- Otto Mauer Preis

- Preisträger 2016, Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung

- S.M.A.K. Sammlung, Gent

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- Sammlung F.C. Flick

- Sammlung MMK, Frankfurt

- Sammlung, Museum of Contemporary Art in Krakow

- skulptur projekte münster 1997

- Thyssen-Bornemisza Art Contemporary,Wien
  • Malerei ohne Malerei

  • Art 33 Basel: Kunst ohne Grenzen

  • Der Preis der Schönheit - Wiener Werkstätte in einer Ausstellung im MAK in Wien - 7.3.04

  • Performative Architektur - GfZK, Leipzig (20.9.-31.10.04)

  • 1500 / 2000. Gotik und Moderne im Dialog - Fränkische Galerie, Kronach (01.05.-04.09.05)

  • Ambiance - Auf beiden Seiten des Rheins, K21 Düsseldorf (15.10.05-12.2.06)

  • Heimo Zobernig - Kunstverein Braunschweig (26.11. - 12.2.06)

  • Schlussbericht: ART COLOGNE 2007 mit Erfolg ins Frühjahr verlegt

  • Exzellenter Messestart mit guten Umsätzen

  • Art Goes Underground - Nord-Süd Stadtbahn, Köln

  • Franz West : Autotheater

  • Heimo Zobernig. Ohne Titel (In Red)

  • No Desaster

  • Vermessung der Welt. Heterotopien und Wissensräume in der Kunst

  • Beziehungsarbeit – Kunst und Institution

  • Die fünfte Säule

  • Im Raum des Betrachters | Skulptur der Gegenwart

  • Ein Wunsch bleibt immer übrig - Kasper König zieht Bilanz

  • Franz West. Wo ist mein Achter?

  • Neuer Direktor in der Sammlung Udo und Anette Brandhorst

  • Heimo Zobernig

  • Letzte Tage der Ausstellungen in Hamburg, Wien, Frankfurt, Bochum, Wuppertal und Graz

  • Collagierte Skulpturen

  • Ulrike Königshofer. Durchblickapparat

  • Der amerikanischen Konzeptkünstler Bruce Nauman erhält den Kiesler-Preis 2014

  • Tobias Rehberger - Klotz am Bein. Skulpturen aus der Sammlung

  • Heimo Zobernig im Österreichischen Pavillon 2015

  • One Million Years – System und Symptom

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Systeme & Subjekte

  • Heimo Zobernig

  • MSGR. OTTO MAUER PREIS 2014 geht an NILBAR GÜRES

  • LOVE & LOSS

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Internationalen Kunstmesse viennacontemporary

  • Dinge bewegen

  • Heimo Zobernig

  • Roswitha Haftmann-Preis 2016 für Heimo Zobernig

  • MALEREI IM INFORMATIONSZEITALTER

  • Heimo Zobernig HIER UND JETZT

  • Poesie der Veränderung

  • SCHIFF AHOY

  • viennacontemporary

  • HIER UND JETZT im Museum Ludwig: Hausbesuch

  • Künstlerliste 2018

  • Cologne Fine Art mit erstklassigem Angebot

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