Projekte

Yilmaz Dziewior kuratiert den österreichischen Pavillon

Biennale in Venedig 2015
Personalien Eingabedatum: 10.04.2014

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Yilmaz Dziewior zeigt sich begeistert über seine Wahl zum Kommissär des österreichischen Pavillons auf der Biennale in Venedig 2015: „Meine Freude über die Nominierung durch Bundesminister Dr. Josef Ostermayer ist außerordentlich groß und ich sehe hierin auch eine Anerkennung für die Arbeit, die ich in den letzten viereinhalb Jahren im Kunsthaus Bregenz leisten durfte. Aus meiner Sicht waren die bisher gelungensten Präsentationen im österreichischen Pavillon jene, die sich konkret mit der vorhandenen Architektur dergestalt auseinandersetzten, dass sie in einen Dialog mit dem Raum traten. Es gibt eine Reihe hervorragender österreichischer Künstlerinnen und Künstler, die nicht nur ein dezidiertes Interesse an Architektur, deren Verfremdung und Interpretation haben, sondern darüber hinaus auch speziell auf die vorgegebene Situation reagieren. Ich gehe davon aus, dass der von mir ausgewählte Beitrag 2015 nicht nur auf den Raum und die reiche Geschichte des Länderpavillons eingehen, sondern auch eine gleichermaßen inhaltlich anspruchsvolle wie ästhetisch bildmächtige Ausstellung darstellen wird, die thematisch wie visuell hervorsticht. In Anbetracht des hohen künstlerischen Potentials im Feld der zeitgenössischen österreichischen Kunst bin ich überzeugt, hier eine hervorragende Wahl treffen zu können.“
Yilmaz Dziewior erfüllt alle Voraussetzungen, um die Rolle des Biennale-Kommissärs erfolgreich umzusetzen. Neben seiner erfolgreichen Tätigkeit als Direktor des Kunsthaus Bregenz hatte er sich bereits davor einen Namen als unabhängiger Autor und Kurator gemacht. Er war Direktor des Kunstverein Hamburg, arbeitete für das Museum Ludwig in Köln, kuratierte unzählige Ausstellungen/Projekte in vielen Städten Europas, war Mitglied der Findungskommissionen zur „Berlin Biennale“ 2006 und zur Findung des Direktors für die „Europäische Kunsthalle“ in Köln. Parallel unterrichtete er als Professor für Kunsttheorie an der Hochschule der Bildenden Künste in Hamburg.
Nach Yilmaz Dziewiors Studium der Kunstgeschichte und Archäologie in Bonn und London schrieb er seine Dissertation über Mies van der Rohe. Seine Texte erschienen regelmäßig in „Artforum“ (New York), „Camera Austria“ (Graz) und „Texte zur Kunst“ (Berlin).
Sein interdisziplinärer Ansatz in kuratorischer Arbeit ließ ihn Projekte in größter künstlerischer Vielfalt, von Architektur (Arno Brandlhuber, raumlabor Berlin, Kühn/Malvezzi) bis zu Theater und Tanz (René Pollesch, Yvonne Rainer) umsetzen.

Kunsthaus Bregenz
Karl Tizian Platz
A-6900 Bregenz

Tel.: +43 5574 485 94-436
kunsthaus-bregenz@kunsthaus-bregenz.at
kunsthaus-bregenz.at



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Europäische Kunsthalle Köln (16.3.2005)


Die Einrichtung der "Europäischen Kunsthalle Köln" ist der Versuch, tragfähige Modelle des Lokalen im Findungsprozess europäischer Kultur zu entwickeln. Jetzt ist der neue Gründungsdirektor gefunden: Nicolaus Schafhausen

"Die Europäische Kunsthalle Köln hat einen Gründungsdirektor. Nicolaus Schafhausen, zur Zeit Leiter des Frankfurter Kunstvereins, wird bereits im Sommer 2005 mit seiner Arbeit in Köln beginnen.

Ein international besetzter Gründungsrat unter Vorsitz von José Lebrero Stals (Centro Andaluz de Arte Contemporáneo, Sevilla) hat sich nach Anhörung von sechs Kandidatinnen und Kandidaten, die in der Endauswahl waren, einstimmig für Schafhausen entschieden. Stals: "Sein zukunftsorientiertes Konzept, seine institutionelle Erfahrung, sein internationales Netzwerk und seine gute Kenntnis der lokalen Bedingungen haben uns überzeugt."

Mit der Verpflichtung von Nicolaus Schafhausen ist dem Verein das Loch e.V., der diesen Modellversuch einer frei initiierten Kunsthalle ins Leben gerufen und mit einer erfolgreichen Benefiz-Auktion finanziell unterfüttert hat, ein Coup gelungen. Schafhausen hat in der Kunstszene Gewicht und schon mehrfach bewiesen, dass er Institutionen wach küssen kann. In der Neugründung der Europäischen Kunsthalle Köln sieht er eine einmalige Chance, die nicht nur die Kunstlandschaft in Köln nachhaltig verändern wird: "Es wird darum gehen, eine solch wichtige Neugründung nicht aus dem bestehenden Mangel heraus zu entwickeln, sondern aus einer breit angelegten Vision, wo die Potentiale von Kultur in gesellschaftlicher Zukunft liegen können. Nicht die standortspezifische Adaption des Modells "Kunsthalle" soll im Zentrum der Überlegungen stehen, sondern die Entwicklung eines Modells, das über den Kernbereich Kunst hinausgehende Perspektiven für eine urbane Stadtgesellschaft eröffnet."

Nicolaus Schafhausen wurde 1965 in Düsseldorf geboren. Zusammen mit Markus Schneider gründete er die Galerie Lukas & Hoffmann, die er bis 1994 in Berlin und Köln betrieb. 1995 konzipierte Schafhausen zusammen mit Klaus Biesenbach die vielbeachtete und kontrovers diskutierte, internationale Ausstellung "nach Weimar" im Landesmuseum Weimar. Von 1995 bis 1998 war Schafhausen Leiter des Künstlerhauses in Stuttgart, wo er mit dem "Umbauraum" ein neues konzeptionelles Verständnis von Kunstinstitutionen zur Diskussion stellte. Seit 1999 leitet er den renommierten Frankfurter Kunstverein und machte ihn zu einem international beachteten Haus. Für seine kuratorische Leistung erhielt Schafhausen zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2003 den hessischen Staatspreis für Kultur. Als freier Kurator initiierte er für das Nordic Institute for Contemporary Art mit Sitz in Helsinki gemeinsam mit Lars Bang Larsen und Christina Ricupero das Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt "Populism" (Populismus), das von April bis September 2005 in sieben europäischen Ländern, u.a. am Stedelijk Museum, Amsterdam, dem National Museum for Art, Architecture and Design, Oslo, und dem Centre for Contemporary Art in Vilnius stattfindet.

Die Mitglieder im Gründungsrat der Europäischen Kunsthalle Köln: Daniel Birnbaum (Städelschule und Portikus Frankfurt), Yilmaz Dziewior (Kunstverein Hamburg), Ulrike Groos (Kunsthalle Düsseldorf), Hans Ulrich Obrist (Musée d´Art Moderne, Paris), Lioba Reddeker (basis wien), Kathrin Rhomberg (Kölnischer Kunstverein) und José Lebrero Stals (CAAC, Sevilla). Der Vorstand des Loch e.V.: Rosemarie Trockel (Vorsitzende), Marcel Odenbach, Kasper König, Uta Brandes, Michael Erlhoff, Lilian Haberer, Udo Kier, Bernd Kniess, Kathrin Luz und Meyer Voggenreiter." (Presse)

www.das-loch.net

825.000 Euro für zeitgenössische bildende Kunst


Am 8.2.07 hat die Stiftung Kunstfonds 55 Stipendien und Projektzuschüsse aus fast 1.700 Bewerbungen ausgewählt und insgesamt 825.000 Euro bewilligt. Außerdem wurde der mit 25.000 EUR dotierte HAP-Grieshaber-Preis der VG Bild-Kunst an Gert & Uwe Tobias vergeben.

Mitglieder der Vergabejury waren Yilmaz Dziewior, Klaus Gerrit Friese, Klaus von Gaffron, Werner Haypeter, Barbara Henning, Rosa Loy, Bjørn Melhus, Carina Plath, Thomas Rentmeister, Karin Sander, Aurel Scheibler, Anna Tretter, Dagmar Varady, Anna Werkmeister, Georg Winter, Andrea Zaumseil.

Die Stiftung Kunstfonds ist eine unabhängige, bundesweit agierende Fördereinrichtung, deren Gremien mehrheitlich aus bildenden Künstlern/innen bestehen. Ihre finanziellen Mittel im Jahr 2007 erhält die Stiftung mit 1 Million Euro von der Kulturstiftung des Bundes; weitere rund 200.000 Euro kommen von der VG Bild-Kunst.


Programm A für EinzelkünstlerInnen und Künstlernachlässe


ARBEITSSTIPENDIEN (je 16.000 Euro)
1.429 Anträge, 42 Förderungen

Marijanca Ambos, Tjorg Douglas Beer, Shannon Bool, Andreas Bunte, Stefan Burger, Natalie Czech, Katja Davar, Michaela Eichwald, Robert Elfgen, Stephan Fritsch, Anett Frontzek, Ute Fründt, Dani Gal, Paule Hammer, Betram Haude, Frank Hesse, Folke Köbberling & Martin Kaltwasser, Svenja Kreh, Claudia Kugler, Skafte Kuhn, Ulrike Kuschel, Alexander Lieck, Tea Mäkipää, Philip Metz, Karolin Meunier, Daniel Müller-Friedrichsen, Heinz Pfahler, Inken Reinert, Reinigungsgesellschaft, Michael Reisch, Ritchie Riediger, Les Schliesser, Eske Schlüters, ‚Jochen Schmith’, Dirk Stewen, Mathilde ter Heijne, Till Velten, Ina Weber, Christoph Wedding, Annette Wehrmann, Tobias Zielony, Andreas Zybach


PROJEKTZUSCHüSSE
209 Anträge, 8 Förderungen

Sonja Alhäuser (12.000 Euro)
Eva & Adele (16.000 Euro)
Nina Fischer / Maroan El Sani (9.000 Euro)
Jana Gunstheimer (12.000 Euro)
Stefan Löffelhardt (9.000 Euro)
Michael Sailstorfer (12.000 Euro)
Kai Schiemenz (12.000 Euro)
Clemens von Wedemeyer (20.000 Euro)

KONSERVIERUNGSMASSNAHMEN FüR MEDIENARBEITEN
7 Anträge, 3 Förderungen

Helga Fanderl (10.000 Euro)
Ulrich Gutmair / convex tv. (10.000 Euro)
Antonia Lerch (4.500 Euro)

ERARBEITUNG VON WERKVERZEICHNISSEN
32 Anträge, 2 Förderungen

Katharina Behling: Heinz Behling (12.000 Euro)
Anna Bohrmann: Karl Bohrmann (15.000 Euro)

weitere Infos: kunstfonds.de



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