Andreas Greiner (geb. 1979), Meisterschüler von Olafur Eliasson, beschäftigt sich in seinen Skulpturen und Installationen mit den komplexen Interaktionen von Mensch und Natur. Ähnlich wissenschaftlicher Versuchsanordnungen untersucht der Künstler die Einflüsse des Menschen auf die biologischen und atmosphärischen Prozesse unserer Erde.
Mit einem acht Meter hohen Hühnerskelett von einem degenerierten Masthuhn hat er 2016 in der Berlinischen Galerie für Aufsehen gesorgt. Fliegen oder selbstleuchtende Algen interessieren ihn ebenso wie enmanipulationen oder künstlich erzeugte Zellen.
Immer geht es um einen Perspektivwechsel, in dem die klassische Trennung zwischen Natur und Kultur, Mensch und Nicht-Mensch aufgehoben wird. Greiners aktuelles Thema sind Bäume und Wälder.
Für das Mönchehaus Museum hat der Künstler eine mehrteilige Installation konzipiert, in der erstmalig Bilder von Wäldern zu sehen sind, die eine künstliche Intelligenz errechnet hat. Als living sculpture hat Andreas Greiner einen Baum in den Skulpturengarten des Museums gepflanzt.
Mönchehaus Museum Goslar
Verein zur Förderung moderner Kunst e.V.
Mönchestraße 1
D–38640 Goslar
www.moenchehaus.de
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