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Spuren des Geistigen. Traces du Sacré - Haus der Kunst, München (19.9.08-11.1.09)


Eingabedatum: 08.09.2008

bilder

Die Ausstellung "Spuren des Geistigen. Traces du Sacré" vereint 200 Werke von 120 Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, die das kontinuierliche künstlerische Interesse am Geistigen, an der menschlichen Erkenntnis- und Empfindungsstruktur bezeugen. Die gezeigten Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Installationen und Videos sind u.a. von Joseph Beuys, Maurizio Cattelan, Paul Chan, Jake & Dinos Chapman, Giorgio de Chirico, Marcel Duchamp, Lucio Fontana, Caspar David Friedrich, Francisco de Goya, Andreas Gursky, Damien Hirst, Ferdinand Hodler, Huang Yong Ping, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Martin Kippenberger, Paul Klee, Daniela Leiter, Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Edvard Munch, Bruce Nauman, Barnett Newman, Hermann Nitsch, Patti Smith und Paul Thek. Unterteilt ist die Ausstellung in Themenbereiche wie Götterdämmerung; Synkretismus; Jenseits des Sichtbaren; Kosmische Offenbarungen; Absolutum; Homo novus; Masken, Ritual, Trance; Ekstase; Profanierung; Homo homini lupus; Sakralkunst; Göttliche Ornamentik; Mythen und Schamanen; Doors of Perception; Zen und Epilog.

Die Ausstellung wurde realisiert von Centre Pompidou, Paris.

Abbildung: John Giorno
Eating the Sky, um 1989
Acryl auf Leinwand
51 x 51 cm
© John Giorno

Öffnungszeiten: Mo-So 10-20 Uhr, Do 10-22 Uhr

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
D 80538 München
Tel. +49 89 211 27-115

hausderkunst.de

ch






Daten zu Wassily Kandinsky:

- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- documenta 8, 1987
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

Weiteres zum Thema: Wassily Kandinsky



Van Gogh: Felder


Van Gogh: Felder – damit wird erstmals das Landschaftsthema im Werk Vincent van Goghs (1853 – 1890) in einer großen Ausstellung in der Kunsthalle Bremen vom 19.10.2002-26.01.2003 gewürdigt:


Erstmals wird mit dieser Publikation das Landschaftsthema im Werk Vincent van Goghs gewürdigt. Mehr als 50 Gemälde und Zeichnungen des Künstlers stehen im Zentrum der Darstellung, den Ausgangspunkt stellt das Bild »Mohnfeld« aus der Kunsthalle Bremen dar, eines der ersten, das van Gogh 1889 in der Umgebung der Heilanstalt in Saint-Rémy-de-Provence malte. Felder sind ein Leitmotiv des Künstlers, wie ein roter Faden ziehen sie sich durch sein Werk. Sie veranschaulichen die Verwurzelung von van Goghs Denken in den Zyklen der Natur: vom mythischen Sämann über blühendes Korn bis zum herbstlichen Schnitter. Vor allem aber zeigen sie die künstlerischen Möglichkeiten seiner Landschaftsauffassung: vom perspektivischen Tiefensog bis zur Betonung der Fläche der Leinwand.

1911 erwarb die Kunsthalle Bremen van Goghs Gemälde »Mohnfeld« und löste damit den »Protest Deutscher Künstler« aus, ein gedrucktes Pamphlet, in dem sich die »Protestler« gegen moderne französische Kunst in deutschen Museen wandten. Der Bremer Kunsthallendirektor Gustav Pauli, aber auch Künstler wie Max Liebermann und Wassily Kandinsky verteidigten den Ankauf. Der Streit, der damals ganz Deutschland erregte, wird in der Publikation anschaulich dokumentiert.
(Englische Ausgabe erhältlich ISBN 3-7757-1131-7)

Zum Künstler:
Vincent Van Gogh (Groot-Zundert 1853-1890 Auvers-sur-Oise), arbeitete zunächst im Kunsthandel in Den Haag, London und Paris, später als Hauslehrer und Methodistenprediger. 1886 Reise nach Paris, 1888 Übersiedelung nach Arles; Besuch von Paul Gauguin. Nach einem psychischen Zusammenbruch 1989/90 in der Heilanstalt von Saint-Rémy, danach bei Dr. Gachet in Auvers-sur-Oise, wo er sich in einem Anfall heftiger Depression erschießt.


Van Gogh: Felder
Das Mohnfeld und der Künstlerstreit
Hrsg. Dorothee Hansen, Wulf Herzogenrath
Deutsch
252 S., 266 Abb., davon 236 in Farbe
24,70 cm x 31,00 cm
Leinen mit Schutzumschlag
2002, lieferbar
EUR 49,80 SFR 87,00
ISBN 3-7757-1130-9
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