Karin Kneffel – Bild im Bild

Ausstellung für Kinder und Jugendliche

30.4. – 3.9.2017 | Kunstmuseum Bonn
Eingabedatum: 23.04.2017

bilder

Am 30. April öffnen sich im Kunstmuseum Bonn Türen zu einer Ausstellung, die viele Geheimnisse birgt. Die Gemälde von Karin Kneffel zeigen eine Welt zwischen Erinnerung, Traum und Realität. Lichtreflexe, Spiegelungen und beschlagene Fensterscheiben lenken den Blick auf Häuserfassaden und in Innenräume.

Die in Düsseldorf lebende Karin Kneffel (*1957) studierte zunächst Germanistik und Philosophie an den Universitäten in Münster und Duisburg-Essen und später Malerei an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf, wo sie Meisterschülerin bei Gerhard Richter war. Ihrer hyper-realistisch wirkenden Malweise steht eine beunruhigende Un-Eindeutigkeit gegenüber. Verschwommen, überlagert oder reflektierend: Nichts ist so wie es zunächst scheint. Wie hat die Künstlerin diese zum Teil sehr großformatigen Leinwände bemalt? Welche Vorlagen und historischen Zeugnisse hat sie genutzt? Der bildgewaltige Ausstellungsraum ist vor allem ein Raum voller Fragen, Fantasien und Geschichten.

Seit 1999 zeigt das Kunstmuseum Bonn jährlich eine Ausstellung für Kinder und Jugendliche mit Arbeiten von KünstlerInnen die aufgrund ihrer Motive, der Materialien oder Bildsprache das junge Museumspublikum in besonderer Weise ansprechen. In der umfangreichen Ausstellungsgeschichte dieses Formats waren Inszenierungen mit Arbeiten beispielsweise von Jean Tinguely, Max Ernst, Rineke Dijkstra und Christiane Löhr zu sehen. Dabei luden alle diese Ausstellungen (nicht nur) Kinder und Jugendliche zu Entdeckungen, zu eigenen Gestaltungen oder zum spielerischen Umgang mit Kunst ein.


Kunstmuseum Bonn
Museumsmeile
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn
kunstmuseum-bonn.de

Presse






Daten zu Karin Kneffel:

- art berlin 2017
- art cologne 2015
- Daimler Art Collection
- Gagosian Gallery
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

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Großer Erfolg für die Frühjahrs-Kunstmessen Köln 2005


Gute Umsätze und 28.000 Besucher bestätigen die Synergie-Effekte

Die Rechnung ging auf: Die Zusammenlegung der drei Kölner Frühjahrs-Kunstmessen auf einen gemeinsamen Termin und die Konzentration auf einer Hallenebene haben zur großen Zufriedenheit der über 180 Aussteller geführt. Das Fazit von Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse, zum Messeschluss nach fünftägiger Dauer am 27. Februar 2005: "Die Umsätze, die Besucherzahlen und die Qualität der Teilnehmer mit ihren herausragenden Programmen haben den Kunstmessestandort Köln wieder einmal bestätigt."
Die drei Veranstaltungen - 36. Westdeutsche Kunst Messe Köln, 6. KUNSTKÖLN und 19. Antiquariatsmesse Köln - versammelten Kunst und Kunsthandwerk aus acht Jahrtausenden. "Mit Offenheit, Neugier und Kauffreude reagierten unsere 28.000 Besucher, wie mir Aussteller versicherten, auf das vielfältige Angebot in allen Preislagen", so Kuhrt: "Und die Durchmischung des Publikums hat hervorragend funktioniert, die Sammler haben die Frühjahrs-Kunstmessen
neu entdeckt."

Als gut verkäuflich erwiesen sich auf der Westdeutschen Kunst Messe Köln Stücke unter 200.000 Euro. Schon am Eröffnungsabend verkaufte die Salzburger Galerie Salis & Vertes ein Herbin-Gemälde für 150.000 Euro in die Sammlung Corboud im Kölner Wallraf-Richartz-Museum. Der Münchner Galerist Hans Maulberger vermittelte ein Nay-Aquarell für 58.000 Euro. In fast gleicher Höhe bewegt sich der Erlös für ein Feininger-Aquarell beim Hamburger Galeristen Thole Rotermund, das in eine große rheinische Privatsammlung ging. Ein anderer rheinischer Privatsammler wurde im Kunsthandel Thomas Schneider aus München fündig: Er erwarb ein Spitzweg-Gemälde für einen sechsstelligen Betrag. Ein Gemälde des Altmeisters Cornellis Mathieu ging im
Münsteraner Kunsthandel Frye & Sohn für über 20.000 Euro in ein rheinisches Museum.

"Vermehrt denken Sammler nach ihren Bilderkäufen über den Erwerb von Außen- und Innenskulpturen nach", so der Kölner Galerist Gerhard F. Reinz. Er verkaufte größere und kleinere Exponate von Michael Croissant und Dietrich Klinge zwischen 3.000 und 21.000 Euro. Sein Düsseldorfer Kollege Edwin Vömel war mit zwei Mobilés des jungen Bildhauers Jörg Wiele (je 10.000 Euro) erfolgreich. Große Resonanz fanden auch klassische und zeitgenössische Grafik.

Februartermin erwies sich als günstig
Der frühe Februartermin erwies sich nach Aussteller-Aussagen für die
Möbelsparte als besonders günstig. Aber nicht nur. "Ich führe unsere guten Verkäufe u.a. auch darauf zurück, dass die Zeitgenossen auf der Messe so nah an uns herangerückt sind", sagte der Münchner Biedermeier-Spezialist Axel Schlapka. Ihm gelang der Verkauf eines fränkischen Sekretärs für 16.000 Euro und eines fränkischen Sofas für 6.000 Euro. "Es läuft hervorragend", so Thomas Schmitz-Avila, Bad Breisig, der schon zu Messebeginn ein Paar klassizistischer Kommoden (65.000 Euro) und einen Frankfurter Pilasterschrank (45.000 Euro) veräußerte.

Hochwertiges Porzellan fand zahlreiche Abnehmer. So ging beispielsweise beim Kunsthandel Dagmar Holz, Königswinter, ein Meissner Porzellan-Teekännchen mit zwei Koppchen in eine amerikanische Sammlung. Und Monika Fahrenson vom Münchner Kunsthandel Brigantine 1900 kommentierte ihre zahlreihen Verkäufe von Silber, Porzellan und Glas (zwischen 2.000 und 8.000 Euro): "Ich habe hier bislang immer gute Messen gemacht." Der Rückkehrer Fabery de Jonge aus Middelburg - "Die Leute sind sehr zugänglich und kaufen sehr spontan." Er war begeistert über seine Erfolge mit Schmuck-Objekten zwischen 5.000 und
20.000 Euro.

Marktplatz für antike Kunst
Bei außereuropäischen Objekten erfreuten sich "bestimmte Sammelgebiete
starker Nachfrage", so der Kölner Asiatika-Händler Hans-Martin Schmitz. Er veräußerte aus seinem umfangreichen Bestand Netsukes, verschiedene Exemplare bis zu 7.500 Euro. Die auf Asien spezialisierte Galerie Peter Hardt aus Radevormwald fand Käufer für zwei wertvolle Objekte aus Burma. Die WKM erwies sich erneut auch als ein Marktplatz für antike Objekte. Ein jemenitisches Alabasterrelief aus dem 5./4. Jahrhundert ging beim Antikenkabinett Gackstätter, Frankfurt/Main, für 14.000 Euro weg, ebenso ein 8000 Jahre altes Idol der Sesklo-Kultur für 11.000 Euro.

Stellvertretend für das breit vertretene Segment Ikonen stehen die Verkäufe des Münchner Spezialisten Stefan Brenske, der einige Arbeiten zwischen 5.000 und 10.000 Euro verkaufte: "Ich habe eine bewährte Stammklientel."

Junge Zeitgenossen fanden Käufer
Die traditionellen Schwerpunkte der KUNSTKÖLN sind Editionen, Art Brut, Kunst nach 1980 und Fotografie. Die Bad Honnefer Galerie Rackey veräußerte einen 15teiligen Zyklus und ein Ölbild von Markus Lüpertz für 150.000 Euro.
Die Amsterdamer Octagon-Galerie favorisierte junge Konkrete Kunst zu
moderaten Preisen und fand starke Resonanz bei jungen Käufern mit Arbeiten zwischen 150 und 2.000 Euro. Der Berliner Galerist Michael Schultz setzte sich u.a. für das Künstlerduo Studer/van den Berg ein und erzielte für einen ihrer Inkjet-Prints 9.500 Euro.

Mit Editionen profilierte sich u.a. die Stuttgarter manus presse. Von Karin Kneffel vermittelte sie sensationelle 35 Exemplare à 360 Euro sowie drei Radierungen von Dieter Krieg à 5.500 Euro, zudem vier Zeichnungen von Simon Pasieka à 2.900 Euro. Auf ostdeutsche Künstler setzte die Galerie Berlin: sechs Bronzen von Stefan Reichmann à 3.700 Euro und ca. 20 Grafiken von Bernhard Heisig à 360 Euro.

Fotografie erwies sich als Renner
Als Verkaufsknüller erwies sich die Fotografie, vor allem Blätter von ganz jungen Fotografen, die ihr Messedebut erlebten. Die Berliner LUMAS Editionsgalerie gewann Kunden für eine Fülle von Prints der Lichtbildner Floris M. Neusüss, Julia Christe, Enrique Badulescu, David Steets, Billy + Hells sowie Stefanie Schneider zu Preisen zwischen 100 und 439 Euro. "Überraschend habe ich fast nur neue Kunden gewonnen, darunter Sammler und sogar Einsteiger", stellte Franz van der Grinten von der gleichnamigen Kölner Galerie fest: "Manche waren sogar Wiederholungstäter und kauften an mehreren Tagen." Bei ihm erwiesen sich Arbeiten von Dirk Königsfeld, Walde Huth und Izima Kaoru zu Preisen zwischen 90 und 1.900 Euro als Renner.

Der Grefrather Sven Purrmann reichte 20 digital bearbeitete Farb-Prints von Andreas Lutherer zwischen 450 und 2.780 Euro an Sammler weiter. "Das Qualitätsbewusstsein unter Fotografiesammlern ist erheblich gewachsen", so Jonas Fahnemann von der gleichnamigen Berliner Galerie. Ihm gelang die Vermittlung von drei Wesely-Großformaten zwischen 3.200 und 16.000 Euro.
Martin Kudlek aus Köln trennte sich bereits am Vernissageabend von drei Fotos von Lukas Roth (6.800 bis 7.500 Euro). Sein Kölner Kollege Jan Schlütter kam mit einer Süddeutschen Bank ins Geschäft: sechs Foto-Collagen von Marcel Terrani à 620 Euro.

Internationale Nachfrage nach Art Brut
Der Sektor Art Brut ist von der KUNSTKÖLN nicht mehr weg zu denken. Das gestiegene Publikumsinteresse von Erstkäufern und renommierten Art
Brut-Sammlern aus ganz Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und den Niederlanden sorgten für Umsatz. U.a. bei der Kölner Galeristin Susanne Zander mit Werken der Künstler aus Gugging (zwischen 500 und 1.000 Euro), einige handkolorierte Offsetdrucke des Tattoo-Künstlers Thomas Grundmann (2.600 Euro) und ein großes Schlüsselwerk von Sava Sekulic (12.500 Euro).
Werner Fischer aus Berlin gab sieben Zeichnungen und Aquarelle von Paul Goesch zu Preisen zwischen 2.000 und 6.000 Euro sowie drei Papierarbeiten von Scottie Wilson zu 3.000 bis 4.000 Euro ab. Bei Ritsch-Fisch aus Straßburg sicherten sich Sammler u.a. zwei Holztafeln von Francis Marshall (je 1.800 Euro) sowie Zeichnungen des Klassikers Louis Soutter.

Antiquare zählen zu den Gewinnern
Zu den Gewinnern der Kölner Frühjahrs-Kunstmessen gehören die Antiquare, die in diesem Jahr zum ersten Mal unter dem Dach der Westdeutschen Kunst Messe Köln auftraten. Zu den besonders erfolgsverwöhnten unter den Ausstellern gehören das Braunschweiger Antiquariat Klittich-Pfankuch, die Gebrüder Haas aus Bedburg-Hau, das Kölner Antiquariat Heuberger, der Essener Stefan Krüger und das Antiquariat Beim Steinernen Kreuz aus Bremen. Die Erfahrung, jetzt
optimal in das Messekonzept eingebunden zu sein, kommentierten fast alle 18 Teilnehmer wie ihr Kollege Norbert Haas: "Die Kombination ist perfekt, 90 Prozent unserer Kontakte machen wir mit neuen Kunden." Und Karl Klittich ergänzt: " Seit der Vernissage reißt der Kundenstrom nicht ab. So viele Besucher habe ich seit den 70er Jahren auf keiner Antiquariatsmesse mehr erlebt." Zu den von Klittich vermittelten Offerten gehören Oskar Kokoschkas "Die träumenden Knaben" aus den Wiener Werkstätten (7.850 Euro), sowie die Werkmonographien über Césanne (2.800 Euro) und Renoir (2.200 Euro) im Prachteinband, verlegt von A. Vollard.

Die Anamorphose "Perspective curieuse" von Niceron zu 7.500 Euro und eine Hermann Hesse-Handschrift mit 12 Gedichten und 12 Titelaquarellen zu 18.500 Euro waren Stefan Krügers Topverkäufe. Bei Udo Seinsoth vom Antiquariat Beim Steinernen Kreuz ergänzten Kenner ihre Sammlungen mit Multiples und Grafiken von Daniel Spoerri, Robert Filiou, Dieter Roth und Max Ernst zu Preisen zwischen 1.300 und 6.000 Euro.

Im nächsten Jahr COLOGNE FINE ART
Und nicht nur die Antiquare waren durch den positiven Verlauf der Kölner Frühjahrs-Kunstmessen von der konzentrierten Präsentation und dem von der Koelnmesse und den beteiligten Verbänden (Rheinischer Kunsthändlerverband, RKV, Bundesverband Deutscher Kunstverleger, BDKV, und Verband Deutscher Antiquare, BDA) eingeschlagenen Weg überzeugt. Auch die Kollegen der anderen Messen und Sparten teilen diese Einschätzung. "In diesem Jahr haben wir den ersten für alle sehr erfolgreichen Schritt zum Neustart der Kölner Frühjahrskunstmesse COLOGNE FINE ART in 2006 gemacht", so Gérard Goodrow, Direktor ART COLOGNE. "Das Ergebnis motiviert uns für das kommende Jahr, zumal Top-Galeristen unter den Besuchern ihre Teilnahme in 2006 in Aussicht
gestellt haben."

Die COLOGNE FINE ART 2006 findet von Mittwoch, 15. Februar, bis Sonntag, 19.Februar 2006 in den Hallen 4 und 5 des neu gestalteten und ausgebauten Messegeländes statt. Nahezu zeitgleich führt vom 15. bis zum 18. Februar 2006 die Koelnmesse zum 2. Mal die EXPONATEC COLOGNE, die Internationale Fachmesse für Museen, Konservierung und Kulturerbe, in gleichen Hallenareal statt.


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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