Michael Riedel CV

20. 05. - 13. 08. 2017 | Kunsthalle Zürich
Eingabedatum: 19.05.2017

Werkabbildung

Michael Riedel: PowerPoint, David Zwirner, New York, 2013bilder

Michael Riedel (*1972) hat in den letzten zwanzig Jahren ein Werk geschaffen, das gerne missverstanden wird und sich mit anderen kaum vergleichen lässt. Ähnlich dem Gemini Zauber, bei dem sich Gegenstände bei der geringsten Berührung vervielfachen und die Vervielfachungen weitere Vervielfachung erfahren, sind Riedels Werke Zeugen eines zeitlich sich fortsetzenden Prozesses innerhalb des Kunstsystems.

Seine Ausstellung CV in der Kunsthalle Zürich ereignet sich gleich zwei Mal. Als Ausstellung und automatisch als Eintrag in Riedels CV. Dem dabei entstehenden performativen Widerspruch gilt Riedels Interesse. Wie von selbst entfaltet sich das Paradoxiedesign zur Perfektion Riedels künstlerischer Autonomie, die sich als Wiedereinführung der Form in die Form – CV im CV – beschreiben lässt und wechselseitige Irritation auslöst. Mit der Praxis der Wiedereinführung gelingt es Riedel von gemachten, nicht gemachten beziehungsweise zu machenden Vorgängen zu sprechen, vom Zusammenspiel von Aktualität und Potentialität. So ist im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte ein Werk entstanden, das in seiner formalen Brillanz, kritischen Klarheit und eleganten Hermetik die Kunst als Kopie in die Kunst wieder einführt und die Produktion quasi verselbständigen lässt.

Der CV ist heute die allgemein akzeptierte Form der Selbstdarstellung und führt vor, wie ein Einzelner sich in ein System einschreibt. Er ist Leistungsausweis, Spiegel und Legitimation in Einem. Dabei verschweigt er immer mehr, als er Preis gibt. Das Nicht-Erwähnte bestimmt das Aufgelistete in gleicher Weise, wie das Verdrängte die Normalität definiert. Nicht zufällig steht am Anfang von Michael Riedels Künstlerkarriere die eigene Signatur. 1994 unterschreibt er ein entworfenes Signet und signiert seine eigene Signatur. Mit dem Akt des Bezeichnens steckt er genau den Zwischenbereich ab, wo Kunst fortlaufend stattfindet. Die erste Handlung des jungen Künstlers war es denn auch, seinen Namen im Rahmen einer Performance auf Michael S. Riedel zu erweitern, sich also anders zu bezeichnen. Darauf folgte eine nie stattgefundene Ausstellung in Paris, die er jedoch durch eine Zeitung besprechen liess. Den Artikel hängte er in der Städelschule, wo er studierte, an die Bibliothekstür, welche als Anschlagbrett für berufliche Erfolge diente und entdeckte damit die Eigendynamik des Textmaterials. Somit war eine Karriere geboren, die auf Leerstellen im System baute: das signierte Signet war ein Kunstwerk, das nur auf sich selbst verwies; die Erweiterung des Namens um den Buchstaben S verwies auf die Millionen von Möglichkeiten, ein anderer zu sein; und die Nicht-Ausstellung verwies auf das Nicht-Gemachte, welches jeder CV ausblendet. Eine Kunst nahm hier ihren Anfang, die uns bis heute gleichzeitig vertraut ist und merkwürdig fremd. Es ist eine Fremdheit von Innen, eine buchstäbliche Fremdsprache. In diesem Sowohl-als-auch und seiner produktiven Instabilität liegt die Schönheit von Riedels Kunst.

Wie jeder Eintrag in den CV einen neuen Einstieg in einen Lebenslauf simuliert, so wird auch in der Ausstellung CV der Eintritt mehrmals wiederholt: Die Eingangssituation der Kunsthalle Zürich wird drei Mal nachgebaut, so dass die Besucherinnen und Besucher immer wieder von Neuem die Ausstellung betreten. Das führt umgekehrt dazu, dass der ursprüngliche Eingang selbst nicht Eingang, sondern Ausstellung ist. Hier gibt es kein Zurück mehr, auch wenn man die Ausstellung nicht besuchen sollte. Dieses Prinzip des Wieder-Eintritts liegt als wiederkehrende Bewegung dem ganzen Werk zugrunde, und Riedel wendet es, wie die Ausstellung CV über 1000 m² darlegt, auf unterschiedliche Bereiche an. So hat er von 2000 bis 2006 gemeinsam mit Dennis Loesch und einer Gruppe von Freunden in Frankfurt am Main im Rahmen des Ausstellungsraumes «Oskar-vonMiller Strasse 16» die Sprache der Kulturindustrie nachgesprochen: Ausstellungen wurden wiederholt, Lesungen wieder gelesen, gefilmte Filme vorgeführt, Konzerte nachgestellt, bestehende Clubs «geclubt», Performances re-performt, Reden nachgesprochen und so weiter.

Dieselbe Methode hat Riedel in die Welt des Publizierens übertragen und dabei Bücher neu «gebüchert», Plakate als Archive verwendet, gedruckte und nicht gedruckte Plakate zu Büchern gebunden, bestehende Zeitschriftformate neu gefüllt oder farbige Publikationen in ihre vier Farben (CYMK) aufgeteilt.

Als weiteren Schritt hat Riedel in den letzten Jahren sein umfangreiches Material, das sich wie von Zauberhand endlos erweitert, den digitalen Werkzeugen zugeführt: Computerstimmen, Ordnungsprogrammen, 3D-Tools, Spracherkennungssoftware u.a.m. Dabei nutzte der Künstler diese Programme für nicht dafür vorgesehene Vorgänge. Zum Beispiel ordnete er alle Buchstaben eines Textes alphabetisch an und liess diesen neuen Text von einer Computerstimme einlesen. So entstand ein Lautgedicht, das den ursprünglichen Text buchstabengetreu wieder gab, sich selbst aber fremd blieb. Während also auf der unteren Etage die Ausstellung CV in das Dreigestirn «Idee – Aktion – Vermittlung» einführt, so breitet sich auf der oberen Etage die Selbstbeschreibung des Kunstsystems in Form von Malerei, Grafik, Installation, Ton und Partizipation aus. Dort entsteht dieser Zwischenbereich, der Kunst genannt wird, das heisst dieses weite Feld voller Untiefen und Überraschungen zwischen Gegenwart, rückwirkender Vergangenheit und verheissendem Versprechen.

Daniel Baumann

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Michael Riedel und Daniel Baumann sowie Installationsansichten der Ausstellung in der Kunsthalle Zürich.
Die Buchvernissage ist am 11. Juni 2017 nachmittags, begleitet von einem Gespräch zwischen Daniel Baumann und Michael Riedel.

Kunsthalle Zürich
kunsthallezurich.ch

Presse






Daten zu Michael Riedel:

- abc 2013
- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- Frieze London 2013
- Galerie David Zwirner
- Kunstverein Braunschweig 2015
- Kunstverein Hamburg

Weiteres zum Thema: Michael Riedel



No Desaster


Das Berliner Sammlerpaar Barbara und Axel Haubrok wurde eingeladen, Auszüge seiner Sammlung nach eigenen Vorstellungen in den Räumlichkeiten der Sammlung Falckenberg zu präsentieren. Damit wird eine Tradition fortgesetzt, Privatsammler einzuladen, ihre Werke in einem neuen Kontext zu zeigen. Letztes Jahr war Thomas Olbricht zu Gast.

Aus der Sammlung Haubrok, die sich auf zeitgenössische Konzeptkunst, insbesondere Video, Fotografie und Installation konzentriert, werden mehr als 60 Arbeiten ausgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf Installationen und umfasst Arbeiten von Künstlern wie Martin Boyce, Carol Bove, Christoph Büchel, Martin Creed, Willem de Rooij, Rodney Graham, Wade Guyton, Cady Noland, Simon Starling, Kelley Walker, Haegue Yang und Heimo Zobernig, Michael Beutler, Tim Lee, Rodney McMillian, Michael Riedel oder Jan Timme.

Die Ausstellung, die sich über drei Etagen der Sammlung Falckenberg in Harburg ausdehnt, lebt von der Gegenüberstellung. Aus der Sammlung Haubrok sind eher zurückhaltende Werke zu sehen, die schon deshalb einen Kontrast zu den meisten Arbeiten der Sammlung Falckenberg bilden. Beide Sammlerauffassungen verdeutlichen repräsentative Standpunkte der postmodernen Gegenwartskunst. Der Dialog oder auch der gegenseitige Kommentar erlaubt einen umfassenden Einblick in die Gastsammlung in neuem Kontext und eröffnet darüber hinaus auch einen neuen Blick auf die Sammlung Falckenberg als Teil des Ausstellungsprogramms der Deichtorhallen.

"Michael Riedel hat für die Ausstellung eine Plakatarbeit entwickelt, die im kommenden Jahr auch in der Sammlung Haubrok in Berlin gezeigt wird. Der Berliner Künstler Michael Beutler hat seine ortsspezifische Arbeit »Copy Graffitty« im Hinblick auf die spezifischen Verhältnisse der Räume in Harburg erweitert. In den Fabriketagen der Sammlung Falckenberg sind außerdem Lichtarbeiten von Cerith Wyn Evans und Olafur Eliasson installiert, es gibt Material-Konvolute von Haegue Yang und Florian Slotawa zu entdecken. Für Rodney Grahams Film »Two Generators« wurde ein Vorführraum eingerichtet." (pm)

Die Sammlung Haubrok umfasst heute mehr als 750 Kunstwerke, unter anderen von Martin Boyce, Carol Bove, Martin Creed, Wade Guyton, Georg Herold, Jonathan Monk, Peter Piller, Stephen Prina, Wolfgang Tillmans. Christopher Williams, Haegue Yang und Heimo Zobernig. Unter dem Namen haubrokshows richtet Haubroks in seinem Berliner Projektraum am Strausberger Platz jährlich thematische oder monografische Ausstellungen mit Werken der Sammlung aus.

ÖFFNUNGSZEITEN / FÜHRUNGEN
Ein Besuch der Sammlung Falckenberg ist innerhalb von Führungen möglich. Diese finden mittwochs und donnerstags um 18 Uhr, freitags um 17 Uhr sowie samstags und sonntags um 11 und 15 Uhr statt. Eine Anmeldung kann telefonisch oder über die Internetseite der Sammlung Falckenberg vorgenommen werden. Gruppen-Sonderführungen sind täglich nach Absprache möglich.

Sammlung Falckenberg | Deichtorhallen Hamburg
Wilstorfer Straße 71, Tor 2
21073 Hamburg-Harburg
sammlung-falckenberg.de

SO MACHEN WIR ES


Techniken und Ästhetik der Aneignung
Von Ei Arakawa bis Andy Warhol

Ist es eigentlich wesentlich, ob ein Kunstwerk gemalt, in Holz gehauen, aus Fundstücken zusammengetragen oder am Computer erschaffen wurde? Welchen Unterschied macht es, ob die vorgestellten Bildwelten neu erfunden sind oder aus dem kulturellen Gedächtnis und dem allgegenwärtigen Abbildungsrepertoire unserer medialen Umwelt stammen? Mit genau diesen äußerst aktuellen Fragestellungen beschäftigt sich die facettenreiche, alle drei Stockwerke des Kunsthauses
einnehmende Gruppenausstellung So machen wir es. In ihr werden so prominente Künstlerinnen und Künstler wie John Baldessari, Barbara Kruger, Richard Prince und Andy Warhol sowie der weltbekannte Filmemacher Jean-Luc Godard präsentiert. Gleichzeitig bietet die Ausstellung die Möglichkeit, auch junge, erstmals in Österreich
ausstellende Künstler wie Ei Arakawa, Simon Denny und Tobias Kaspar zu entdecken.

Ein anschauliches Beispiel dafür, inwieweit die verwendete Technik ausschlaggebend für den Status einer Arbeit und ihre Interpretation sein kann, ist das Werk von Andy Warhol. Mit seinen frühen Leinwandbildern, bei denen er das ansonsten in der Massenproduktion angewandte Verfahren des Siebdrucks in die hehre Arena der Kunst überführt, trägt er als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts maßgeblich zu einem entscheidenden Epochenschritt bei. Themen und Bilder der
Populärkultur, Politik und Wirtschaft sind in diesen Inkunabeln derKunstgeschichte mit eben jenen reproduktiven Mitteln ins Bild gesetzt, mit denen sie auch außerhalb der Kunst verhandelt werden. Die so einfache wie ungeheuer wirksame Strategie Warhols besteht dabei nicht nur in der Überführung von Abbildungen aus dem einen in einen anderen Kontext, sondern gleichfalls in der Wahl des Sujets, der Ausschnitte, farblichen Veränderungen sowie in seiner Entscheidung, mitunter ein und dasselbe Motiv gleich mehrfach auf eine Leinwand zu übertragen.

Aneignung, Neukombination und Wiederholung sind ebenso Wesensmerkmale des legendären Films Histoire(s) du cinéma von Jean-Luc Godard, der heute als Meilenstein der Filmgeschichte gilt. Da dieser wohl nicht zuletzt aufgrund seiner außerordentlichen Länge von über vier Stunden und dem ausgewiesenen künstlerischen Anspruch bisher lediglich auf der documenta X im Jahr 1997 sowie im Rahmen eines Themenabends bei ARTE im deutschsprachigen Raum zu sehen war, bildet die Präsentation im Zentrum der Ausstellung die seltene Gelegenheit, dieses herausragende Werk als große Filminstallation zu erleben.

Ähnlich wie sich Histoire(s) du cinéma einer einheitlichen Erzählung und einseitigen Geschichtsschreibung verweigert, widerspricht auch die Konzeption von So machen wir es jeder Vorstellung einer sich genealogisch entwickelnden Kunst(geschichte) und plädiert vielmehr für Lesarten, die sich der Vor- und Rücksprünge innerhalb einer solchen bewusst sind. Dies spiegelt sich bereits im Untertitel der Schau, der nicht mit ihrer frühesten Position von Andy Warhol, sondern umgekehrt – dem Alphabet folgend – mit einem der jüngsten in der Ausstellung vertretenen Künstler, Ei Arakawa, beginnt.

Verfolgt man die Geschichte der künstlerischen Aneignung der im medialen Raum kursierenden Bilder, zählen John Baldessari, Barbara Kruger, Richard Prince und Martha Rosler sicher zu den Hauptakteuren. Alle Genannten sind in der Ausstellung entweder mit frühen, historisch markanten Arbeiten vertreten oder haben speziell für diesen Anlass neue Werke realisiert. Durch das Aufgreifen bereits existierender politischer und populärkultureller Bilder in ihre eigenen Werkprozesse ist es diesen
Künstlerinnen und Künstlern gelungen, die Stilsprache des 20. Jahrhunderts entscheidend zu prägen. Mit Blick auf die junge Generation wird in der Ausstellung deutlich, dass die Relevanz der Aneignung, Modifizierung und Neuinterpretation in Form unterschiedlicher Verfahren von Bildfindungen mehr denn je an Aufmerksamkeit gewinnt. Dabei wird Technik in So machen wir es nicht nur als praktischer Terminus im Sinne konkreter Produktionsmittel verstanden, sondern ebenso und vor allem als gesellschaftliche Haltung in Bezug auf künstlerische Produktion.

Wenn beispielsweise Natascha Sadr Haghighian zusammen mit Can Altay und Ashkan Sepahvand für das sogenannte »institut für inkongruente übersetzung« ein persisches Lehrbuch für den Kunstunterricht ins Englische überträgt, dann spielen hier sowohl kulturelle als auch politische Fragestellungen eine entscheidende Rolle. Dieses von der anstehenden dOCUMENTA (13) initiierte Projekt wird in einer speziell hierfür entwickelten Präsentation vorab in Bregenz zu sehen sein. Ähnlich sozial
aufgeladen sind die aus Alltagsobjekten bestehenden Werke von Danh Vo, in denen er kulturelle Differenzen und autobiografische Bezüge zu atmosphärisch dichten Ensembles vereint. Neben Fotografien (Anne Collier), Skulpturen beziehungsweise Installationen (Simon Denny, Rachel Harrison, Nora Schultz) werden in der Ausstellung eine Reihe von Leinwandbildern zu sehen sein, bei denen trotz ihrer teilweise klassisch wirkenden Erscheinung unkonventionelle Herstellungstechniken zum Einsatz kamen. So sind sie entweder mit dem Tintenstrahldrucker produziert (Wade Guyton), mit Schokolade versehen (Kelley Walker) oder erzielen ihre spezifische Gestalt durch ein komplexes Verfahren von Scherenschnitt, Übertragung und Drehung (Michael Riedel).

Collage und Montage von zuweilen äußerst heterogenen Elementen und die dadurch entstehenden Verfremdungseffekte ziehen sich generationsübergreifend als roter Faden durch die gesamte Ausstellung. Dabei werden die traditionellen Medien nicht selten um neue, performative, auf Recherche beruhende und gesellschaftsreflektierende Ansätze erweitert. So machen wir es konzentriert sich auf solche Künstlerinnen und Künstler, deren Werk durch eine eingehende Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Material und Technik in Bezug auf soziale, kulturelle und ökonomische Fragestellungen überzeugt.

Mit: Ei Arakawa *1977, lebt und arbeitet in Brooklyn, N. Y. | John Baldessari *1931, lebt und arbeitet in Santa Monica, Kalifornien | Anne Collier *1970, lebt und arbeitet in New York | Simon Denny *1982, lebt und arbeitet in Auckland und Berlin | Jean-Luc Godard *1930, lebt und arbeitet in Rolle, Schweiz | Wade Guyton *1972, lebt und arbeitet in New York | Rachel Harrison *1966, lebt und arbeitet in New York | institut für inkongruente übersetzung (mit Can Altay, Natascha Sadr Haghighian, Ashkan Sepahvand) | Tobias Kaspar *1984, lebt und arbeitet in Berlin | Barbara Kruger *1945, lebt und arbeitet in New York und Los Angeles |
Richard Prince *1949, lebt und arbeitet in New York | Michael Riedel *1972, lebt und arbeitet in Frankfurt | Martha Rosler *1943, lebt und arbeitet in Brooklyn, N. Y. | Nora Schultz *1975, lebt und arbeitet in Berlin | Danh Vo *1975, lebt und arbeitet in New York | Kelley Walker *1969, lebt und arbeitet in New York | Andy Warhol *1928 Pittsburgh – 1987 New York

Abbildung: Martha Rosler, Cleaning the Drapes, aus der Serie:
House Beautiful: Bringing The War Home (1967-1972)
Courtesy Martha Rosler und Galerie Christian Nagel

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr, Donnerstag 10 – 21 Uhr

Kunsthaus Bregenz
Karl-Tizian-Platz
Postfach 371
6900 Bregenz
Österreich
T +43 5574 48594-0
kunsthaus-bregenz.at

Parallel läuft in der KUB Arena die Ausstellung mit Arbeiten von Eckhard Schulze-Fielitz und Yona Friedman.


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