Max Beckmann Max Beckmann Max Beckmann


Thomas Demand - Max Beckmann, Museum für Moderne Kunst, Frankfurt (25.3.-27.8.06)


Eingabedatum: 20.03.2006

vorher: Thomas Demand - Max Beckmann, Museum für Moderne Kunst, Frankfurt (25.3.-27.8.06)

Im Jahre 1941 schuf Max Beckmann (1884-1950) im Amsterdamer Exil einen grafischen Zyklus zur Johannes-Apokalypse.
Beckmanns erste Entwürfe (27 Einzelblätter zu verschiedenen Szenen des biblischen Textes) wurden auf geheimen Wegen nach Frankfurt transportiert und hier lithografisch reproduziert. Ein Satz dieser gedruckten Illustrationen wurde von Beckmann in Amsterdam mit Aquarellfarbe koloriert. Diese lange verschollen geglaubten Blätter sind erst vor kurzer Zeit wieder aufgetaucht und konnten von einem Frankfurter Sammler erworben werden.

Für den in Berlin lebenden Künstler Thomas Demand (*1964) war die kolorierte Apokalypse von Max Beckmann Anlass und Ausgangspunkt für eine eigene Arbeit.

Während sich Beckmann, von einer Ausnahme abgesehen, auf den biblischen Text bezieht, greift Demand ein dem Text entsprechendes Ereignis aus der jüngeren Vergangenheit auf. Dabei interessiert Demand weniger der Verlauf einesbestimmten Tathergangs, als vielmehr die Vorstellungen und Phantasien, die die kursierenden Pressefotos vom Ort des Geschehens vermitteln sowie die durch diese Pressefotos angestoßene Kette der Virtualisierungen.

Für Demand sind nicht die Ereignisse das Sujet, sondern das diffus schattenhafte Dasein, das sie im schattenhaft diffusen Reich unseres kollektiven Gedächtnisses führen, sprich: die immer schon verwischten medialen Spuren, die die Ereignisse hinterlassen.

Demands fotografische Bilder seiner Modelle nach fotografischen Vorlagen sind also von vornherein auf Verlust angelegt, auf Unschärfe den Ereignissen gegenüber.
Der Werkkomplex, der auf Anregung des MMK entstanden ist, besteht aus fünf Fotografien, die im Dialog mit den Lithografienvon Max Beckmann gezeigt werden. (mmk | Presse)

Abbildung: Thomas Demand, Detailansicht der Ateliersituation
VG Bild-Kunst, Bonn 2006

Öffnungzeiten: Di 10-17 Uhr; Mi 10-20 Uhr; Do-So 10-17 Uhr; Mo geschlossen

Museum für Moderne Kunst
Domstraße 10
60311 Frankfurt am Main
Tel.: (069) 212 304 47
mmk-frankfurt.de


ch



Max Beckmann:


- Art Basel 2013

- Art Basel Miami Beach 2013

- art berlin 2017

- art cologne 2015

- MoMA Collection

- Sammlung Deutsche Bank 2020

- Sammlung Kunstmuseum Liechtenstein

- Sammlung Würth

- Solomon R. Guggenheim Collection
  • Maler des Expressionismus - Galerie BASF, Schwarzheide ( 27.8.04-10.10.04)

  • Expressionisten, Kunstsammlungen Chemnitz (7.8.-14.11.04)

  • Sammlung Frieder Burda - Baden-Baden (23.10.04-20.02.05)

  • Museum der bildenden Künste Leipzig - Neubau

  • Max Beckmann - Fernand Léger | Unerwartete Begegnungen (bis 28.8.05)

  • Villa Romana-Preis

  • London überholt New York - Kunstmarktbilanz des 1. Halbjahres 2005

  • Max Beckmann seiner Liebsten, Alte Nationalgalerie Berlin, (9.12. - 6.3.2006)

  • Thomas Demand - Max Beckmann, Museum für Moderne Kunst, Frankfurt (25.3.-27.8.06)

  • Tilo Baumgärtel – Made in Leipzig, Kunsthalle Emden (1.7.-8.10.06)

  • The Guggenheim Collection, Bonn (21.07.06 - 07.01.07) Kunst- und Ausstellungshalle

  • Gärten

  • Das deutungsreiche Spiel - Von der Heydt Museum Wuppertal (24.6.-30.9.07)

  • Die Skulpturen der Maler - Museum Frieder Burda, Baden-Baden (5.7.-26.10.08)

  • Von Munch bis Beckmann, von Jorn bis Gertsch - Kunsthalle Emden (20.9.-30.11.08)

  • Im Blick des Sammlers - Museum Würth, Künzelsau (15.1.09-6.1.10)

  • Drei - Das Triptychon in der Moderne

  • Der Mond

  • "Family Jewels" - Villa Merkel / Bahnwärterhaus, Esslingen am Neckar

  • Retour de Paris

  • Joachim Hiller - Malerei (Anzeige)

  • Beckmann & Amerika

  • Erweiterungsbau des Frankfurter Städel Museums

  • Max Beckmann-Preis 2013

  • Schauplatz Stadt

  • From Beckmann to Warhol. 20th- and 21st-century art

  • Die Gruppe SPUR, der Pop und die Politik

  • JESUS RELOADED

  • Dix/Beckmann: Mythos Welt

  • Amelie von Wulffen

  • Künstler des Jahres 2013

  • Kunsthalle Mannheim: Führungen, Vorträge, Künstlergespräche

  • Room Service

  • Der amerikanischen Konzeptkünstler Bruce Nauman erhält den Kiesler-Preis 2014

  • Klaus Elle. Porträts.

  • Systeme & Subjekte

  • DIALOG DER MEISTERWERKE

  • ART COLOGNE-Preisträger 2016: Raimund Thomas

  • Hinter dem Vorhang

  • DREI FARBEN SCHWARZ

  • William Kentridge. O Sentimental Machine

  • Figuren - Rineke Dijkstra und die Sammlung des Sprengel Museum Hannover

  • 30 Jahre Generali Foundation

  • Mensch! Skulptur

  • Anna Boghiguian

  • Kunstforum Ostdeutsche Galerie erhält Werke von Katharina Sieverding und Milada Marešová

  • Max-Beckmann-Preis an Cindy Sherman

  • L’homme qui marche Verkörperung des Sperrigen

  • Max Klinger - Staatliche Graphische Sammlung München (Bitte prüfen Sie die aktuellen Öffnungszeiten)

  • Museum Würth 2

  • top



    Anzeige
    Responsive image


    Anzeige
    Responsive image


    Anzeige
    vonovia award-teilnahme


    Anzeige
    Responsive image

    Chatbot

    Was der Bot u.a. jetzt bereits beantworten kann: Was ist Kunst, was macht die Kunst, Konzeptkunst, wozu Kunst, Künstler und was macht art-in.de? Um Fragen, die er noch nicht beantworten kann, kümmern wir uns. Es ist ein Experiment im Aufbau. Wir freuen uns über alle Fragen.


    Card image cap

    nearly instant, nearly raw

    17. 04. - 13. 06. 2021 | Kunstverein für Mecklenburg und Vorpommern in Schwerin e.V.

    Card image cap

    Pamela Rosenkranz

    17. 04. - 04. 07. 2021 | Kunsthaus Bregenz

    Card image cap

    Camille Henrot | Mother Tongue

    18.4. - 8.8.2021 | Kestner Gesellschaft, Hannover

    Card image cap

    Dokumentarfilm: Exploring Art at the European Patent Office

    April | Europäisches Patentamt, München, Den Haag, Berlin und Wien

    Card image cap

    Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2020 geht an Hannah Weinberger

    Junge Kunst aus der Schweiz ist noch bis zum 25.4.2021 zu sehen. | Kunstmuseum Bonn

    Card image cap

    Heba Y. Amin - neue Professorin für für Digitale und Zeitbasierte Kunst

    April | Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK Stuttgart)