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Der Begriff - virtuell - in Texten zur zeitgenössischen Kunst

Arbeit mit dem Textkorpus

Textmining

Eingabedatum: 08.04.2020

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Textmining

In der Kategorie Textmining untersuchen wir im Textkorpus unter anderem Begriffe, die Bestandteil des Kunstdiskurses sind.
Durch diese digitale, algorithmische Art der Textaufbereitung ergeben sich mannigfaltige Vorteile bei Selektion, Identifikation und Redescription. Wir lassen Sie gerne teilhaben an den ersten Ergebnissen der Arbeit mit diesem Instrument.


Der Begriff virtuell

(eine Auswahl).

In der Planungsphase in den 80ern gab es demnach auch kritische Stimmen gegen die neue Institution, denn damals waren Begriffe wie Multimedia, Internet oder virtuell, die heute in aller Munde sind, kaum bekannt.

Der virtuelle Raum hat die Bankgeschäfte verändert – aber nicht nur die, die virtuellen Welten haben auch Einfluss auf die Kunsträume genommen.

Das Verhältnis von virtueller, medialer und realer Welt gehört seit Beginn der Videokunst zu den zentralen Feldern künstlerischer Forschung.

Dazu gehört die virtuelle Repräsentation des Menschen ebenso wie Arbeiten, die seine nahende biotechnische Reproduktion in den Fokus stellen.

Sie führt das Paradoxon auf, dass virtuelle, künstliche Bilder Verstrickungen und Bedingungen des menschlichen Daseins körperlich fühlbar werden lassen.

In Level 2 erfahren Sie im virtuellen Raum wie Macht und soziale Kontakte über die Menschen gewonnen und verloren werden.

Was in Claerbouts Arbeiten zunächst als Wiedergabe des wirklichen Raum-Zeit-Kontinuums erscheint, stellt sich bald als virtuelle Konstruktion heraus.

Gerade in jungen und zeitgenössischen Positionen hat sich dieser Diskurs extrem erweitert; nicht mehr allein das fotografische Bild fordert die Malerei zu einem kontroversiellen Dialog zwischen Symbiose und Vernichtung heraus, sondern nahezu alle Medien, die mit Bildern arbeiten, verknüpfen sich zu einem dichten Netz von Vorbildern und Nachbildern: digitale Fotografie, Fotobearbeitungen am Computer, veröffentlichte Bilder in Printmedien und im Internet, medizinisch-diagnostische Bildverfahren wie private Erinnerungsfotos, virtuelle Bildkonstrukte oder die reproduzierte Kunstgeschichte, individuelle Bildarchive wie die unübersehbaren Bilddateien im Web - alle diese Bilder formulieren gleichzeitig mit der permanenten Präsenz und ubiquitären Abrufbereitschaft der Bildquellen die Kritik an einem gültigen Realismuskonzept.

Der Weg von einem technisch, virtuell, digital hergestellten Vor-Bild zu einem gültigen malerischen BildResultat ist nur eine Art der Synthese und Metamorphose vom bild // zum bild, und doch ist auch dieser Weg unendlich facettenreich und diversifiziert.

Die digitale Kunst demonstrierte ihre Imaginationsfähigkeit in künstlich virtuellen Welten.

Die Fotografie erfindet mit den neuen digitalen Großkameras und Grafikprogrammen ungesehene, virtuelle künstliche Welten.

Nichts ist mehr echt, und inmitten dieser Fragen nach dem Echten und Relevanten entsteht eine grosse Heimatlosigkeit, die in ihren virtuellen historischen Exkursen die Bilder dieser Vergangenheit als historisierende Klischees eines inexistenten, wilden Anfangs enttarnt.

Raffiniert spielt der Künstler mit der virtuellen Konstruktion des Zeitlichen im Bild, ihren möglichen Dehnungen und Verdichtungen zwischen Dauer und Moment.
Seine C-Prints sind das Ergebnis einer Analyse der virtuellen Beziehungen eines zufällig ausgewählten Nutzers.

Der entscheidende Wendepunkt beim Übergang von der physischen zur virtuellen Mobilität war die Trennung zwischen Bote (Körper) und Botschaft (Zeichen).

Anders herum haben virtuelle Realitäten längst begonnen über ihre Netz-Existenz hinaus zu wachsen.
Die Themen der Biennale sind: das Virtuelle als das Wirkliche, Nationen als Marken, Menschen als Daten, Kultur als Kapital, Wellness als Politik, Glück als Bruttoinlandsprodukt.
Die einnehmende, vielschichtige Arbeit, die virtuelle Realität algorithmisch mit Zukünftigem verbindet, ist im KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst rund neun Monate bei freiem Eintritt zu sehen.

So werden Technologien virtueller und erweiterter Realität längst in der Kunstproduktion genutzt.

Die beschriebenen Begleiterscheinungen einer virtuellen oder erweiterten Wirklichkeit bilden längst einen wichtigen Bestandteil künstlerischer Fragestellung und Forschung.




Der Word2vec Algorithmus (mit dem "german.model") erkennt folgende Kontextähnlichkeiten zum Begriff "virtuell":

('virtuellen', 0.7162140607833862),
('virtuelle', 0.7049762010574341),
('zoomen', 0.6483082175254822),
('per_Mausklick', 0.6452955007553101),
('Smartphone_Tablet-PC', 0.6439764499664307),
('E-Mails_verschicken', 0.6355198621749878),
('per_Smartphone-App', 0.6320491433143616),
('Tablet_Smartphone', 0.6304259896278381),
('digital', 0.6276031732559204),
('Netz_surfen', 0.6245814561843872)


ct


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