Biennale Venedig 2015 Künstlerliste der Ausstellung

All the World’s Futures


Eingabedatum: 06.03.2015

bilder

Im Zusammenhang mit der Aufbereitung der aktuellen Künstlerliste zur Ausstellung auf der 56. Venedig Biennale (Kurator Okwui Enwezor) ist uns aufgefallen, dass doch immer wieder Namen und Gruppen auftauchen, die noch nicht in unserer 26.000 Künstlernamen umfassenden Datenbank auftauchen.
Von den insgesamt 136 Teilnehmern sind in diesem Jahr folgende 35 neu in unserer Datenbank.

Keith Calhoun & Chandra McCormick; Dachun Ji; Boris Achour; Massinissa Selmani; GULF LABOR; Lavar Munroe; Inji Efflatoun; Madhusudhanan; Nidhal Chamekh; Samson Kambalu; Karo Akpokiere; Fatou Kandé Senghor; Nancy Holt & Robert Smithson; Hwayeon Nam; Antje Ehmann & Harun Farocki; Ibrahim MAHAMA; COOPERATIVA CRÁTER INVERTIDO; Ayoung Kim; Ernesto Ballesteros; Prasad Shetty & Rupali Gupte; Heung Soon Im; Lemi Ponifasio; Emily Floyd; Abu Bakarr MANSARAY; CREATIVE TIME SUMMIT; Emily Kame Kngwarreye; Petra Bauer; the TOMORROW; INVISIBLE BORDERS; ABOUNADDARA; Mykola Ridnyi; GLUKLYA; Ivana Müller; E-FLUX JOURNAL; Goncalo Mabunda;

Zum Teil handelt es sich nur um neue Konstellationen in denen Künstler auftauchen, wie zum Beispiel Antje Ehmann & Harun Farocki oder Nancy Holt & Robert Smithson. Andererseits taucht in diesem Jahr das E-FLUX JOURNAL erstmals auf. Alle Teilnehmer haben wir im Folgenden mit ihren Datenblättern verlinkt.

Betrachten wir alle Einträge zu den Venedig Biennalen von 2007 bis jetzt, so sind von den insgesamt 821 Künstlernennungen nur 240 mehr als einmal vertreten, was wiederum viel Spielraum zum Nachdenken offen läßt.

    Biennale Venezia 56th Exhibition 2015


  1. Jumana Emil Abboud


  2. Adel Abdessemed


  3. Mathieu Kleyebe Abonnenc


  4. ABOUNADDARA


  5. Boris Achour


  6. Terry Adkins


  7. Saadane Afif


  8. Chantal Akerman


  9. John Akomfrah


  10. Karo Akpokiere


  11. Mounira Al Solh


  12. Meric Algün Ringborg


  13. Jennifer Allora & Guillermo Calzadilla


  14. Kutlug Ataman


  15. Maja Bajevic


  16. Ernesto Ballesteros


  17. Sammy Baloji


  18. Rosa Barba


  19. Georg Baselitz


  20. Eduardo Basualdo


  21. Petra Bauer


  22. Walead Beshty


  23. Huma Bhabha


  24. Christian Boltanski


  25. Monica Bonvicini


  26. Sonia Boyce


  27. Daniel BOYD


  28. Ricardo BREY


  29. Marcel BROODTHAERS


  30. Tania BRUGUERA


  31. Teresa Burga


  32. Keith Calhoun & Chandra McCormick


  33. Fei Cao


  34. Nidhal Chamekh


  35. Olga Chernysheva


  36. Tiffany Chung


  37. COOPERATIVA CRÁTER INVERTIDO


  38. CREATIVE TIME SUMMIT


  39. Elena Damiani


  40. Jeremy Deller


  41. Thea Djordjadze


  42. Marlene Dumas


  43. E-FLUX JOURNAL


  44. Melvin Edwards


  45. Inji Efflatoun


  46. Antje Ehmann & Harun Farocki


  47. Maria Eichhorn


  48. Walker Evans


  49. Harun Farocki


  50. Emily Floyd


  51. Peter Friedl


  52. Coco Fusco


  53. Marco Fusinato


  54. Charles Gaines


  55. Ellen Gallagher


  56. Ana Gallardo


  57. Dora GARCIA


  58. Theaster GATES


  59. Isa GENZKEN


  60. GLUKLYA


  61. Sônia Gomes


  62. Katharina Grosse


  63. GULF LABOR


  64. Andreas Gursky


  65. Hans Haacke


  66. Joana Hadjithomas & Khalil Joreige


  67. Newell Harry


  68. Kay Hassan


  69. Thomas Hirschhorn


  70. Carsten Höller


  71. Nancy Holt & Robert Smithson


  72. Heung Soon Im


  73. INVISIBLE BORDERS


  74. Tetsuya Ishida


  75. Dachun Ji


  76. Isaac Julien


  77. Hiwa K.


  78. Samson Kambalu


  79. Ayoung Kim


  80. Alexander Kluge


  81. Emily Kame Kngwarreye


  82. Runo Lagomarsino


  83. Sonia Leber & David Chesworth


  84. Glenn Ligon


  85. Goncalo Mabunda


  86. Madhusudhanan


  87. Ibrahim MAHAMA


  88. David MALJKOVIC


  89. Victor MAN


  90. Abu Bakarr MANSARAY


  91. Chris Marker


  92. Kerry James Marshall


  93. Helen Marten


  94. Fabio Mauri


  95. Steve McQueen


  96. Naeem Mohaiemen


  97. Jason Moran


  98. Ivana Müller


  99. Lavar Munroe


  100. Oscar Murillo


  101. Wangechi Mutu


  102. Hwayeon Nam


  103. Bruce Nauman


  104. Cheikh Ndiaye


  105. Olaf Nicolai


  106. Chris Ofili


  107. Emeka Ogboh


  108. Philippe Parreno


  109. Pino Pascali


  110. Adrian Piper


  111. Lemi Ponifasio


  112. Zhijie Qiu


  113. Raha Raissnia


  114. RAQS MEDIA COLLECTIVE


  115. Lili Reynaud-Dewar


  116. Mykola Ridnyi


  117. Liisa Roberts


  118. Mika Rottenberg


  119. Joachim Schönfeldt


  120. Massinissa Selmani


  121. Fatou Kandé Senghor


  122. Prasad Shetty & Rupali Gupte


  123. Gedi Sibony


  124. Gary Simmons


  125. Taryn Simon


  126. Lorna Simpson


  127. Robert Smithson


  128. Mikhael Subotzky


  129. Mariam Suhail


  130. Sarah Sze


  131. THE PROPELLER GROUP


  132. the TOMORROW


  133. Rirkrit Tiravanija


  134. Barthélémy Toguo


  135. Bing Xu


  136. Ala Younis



ct










Weiteres zum Thema: Datenbank



Bremer Videokunst Förderpreis


Noch bis zum 3. September 2004 (Einsendeschluss) können sich Medienkünstler/innen um den mit 5.000EUR bzw. 1.500EUR dotierten Videokunst Förderpreis mit ihren Videokunst-Konzepten bewerben.

"Zum dreizehnten Mal können MedienkünstlerInnen beim Filmbüro Bremen Projektkonzepte einreichen, deren Realisierung durch die Preisgelder finanziert werden soll. Im letzten Jahr waren es annähernd 200 in sprachliche und visuelle Form gegossene Ideen für künstlerische Projekte, die auf unterschiedlichste Art und Weise bewegte Bilder und Klänge verbanden - als raumgreifende Installation oder auch Datenbank-basierte Gemeinschaftsprojekte, von dokumentarischen Ansätzen bis hin zu performativen Aufführungen.

Inhaltlich wie formal ist das Spektrum der Bewerbungen weit gestreut:
Visuelle Forschung ist ebenso willkommen wie poetische Digitalcollagen, Videobänder und -installationen.
Eingereicht werden können ausschließlich Konzepte, keine bereits realisierten Arbeiten. Die Projekte sollen inhaltlich wie formal veranschaulicht werden. Hierfür sind neben der Projektbeschreibung auch Recherchen, Aufbauskizzen, eine Kalkulation bzw. ein Realisierungsplan hilfreich.

Teilnahmeberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) und aus den Bremer / Bremerhavener Partnerstädten Bratislava, Cherbourg-Octeville, Corinto, Dalian, Frederikshaven, Gdansk, Grimsby, Haifa, Izmir, Kaliningrad, Pori, Riga, Rostock und Szczecin.

Eine dreiköpfige Fachjury wählt aus den Einsendungen zwei Projekte aus und vergibt 5000 € und 1.500 €, wobei einer der beiden Preise einer oder einem Videoschaffenden aus Bremen oder seinen Partnerstädten vorbehalten ist. Neben Eigenmitteln des Filmbüros wird die Vergabe des VKP möglich durch die Unterstützung vom Senator für Kultur, der Bremischen Landesmedienanstalt, von Radio Bremen und demKünstlerinnenverband GEDOK." (Quelle: Pressemitteilung/VKP)

Ausschreibungstext: filmbuero-bremen.de

Anne-Mie van Kerckhoven - Kunsthalle Bern (29.01.-26.03.05)


Die belgische Multimedia Künstlerin Anne-Mie van Kerckhoven (geb.1951) zeigt unter dem Titel "Europäisches Zentrum für futuristische Kunst" in ihrer ersten Einzelausstellung in der Schweiz Zeichnungen, Fotografien und Installationen.

". . . Sie hat seit den späten 1970er-Jahren ein komplexes Multimediawerk entwickelt, das die Betrachtenden durch Installationen voller Bilder, Wörter und befremdlicher Klänge reisst, in denen Material aus den verschiedensten Themenkreisen zusammen geführt wird. Jede Ausstellung funktioniert als “überlebender Mechanismus” und präsentiert entweder neue Werke oder stellt ältere in einen neuen Zusammenhang. Dabei ist die Logik eher expansiv als limitierend. “Vielschichtigkeit” ist demnach positiv und als Interpretationsfeld zur Kompensation entropischer Bedeutungsstrebungen gedacht, die latent zur Selbstorganisation auffordern. Wie Anne-Mie van Kerckhoven einige ihrer Arbeiten in einer flexiblen Struktur “installiert”, ist Ausdruck ihrer unablässigen Auseinandersetzung mit Systemen unsichtbarer Formen der Selbstorganisation, als da sind das menschliche Hirn, ein Computervirus, ein lebender Organismus, eine Ameisenkolonie oder eine Internet-Datenbank.
In der Ausstellung in der Kunsthalle Bern zeigt Anne-Mie van Kerckhoven Zeichnungen und Lichtkörper sowie eine Serie von HeadNurse Installationen, bestehend aus einer hölzernen Unterlage, an welcher mindestens drei perforierte Metallbleche angebracht sind. Daran befestigt die Künstlerin mittels Magnetbeschichtung Bilder und Computerausdrucke.
Zudem präsentiert die Künstlerin zwei von der Kunsthalle speziell für diesen Anlass beauftragte Werke, nämlich The Populace (2005), eine Installation in der Eingangshalle mit fotografischen Auszügen aus einem kürzlich entstandenen Animationsfilm, in dem das Wachstum von Pilzen in den Vordergrund tritt, sowie eine Diashow im Treppenhaus: Against Meaning (2005) zeigt schwarz-weisse Schmuddel- oder “sleaze”-Bilder.
Daneben umfasst diese Ausstellung auch einige von Anne-Mie van Kerckhovens grösseren neueren Arbeiten: Deeper (2004) ist eine kreisende Filmprojektion, welche den Bewegungen eines Tänzers folgt und angesichts der bernischen Totentanztradition eine ganz besondere Bedeutung erlangt. Rorty, The HeadRoom (2004) ist eine ambitiöse Installation in einem halbdunklen Raum: Zwei Projektoren zeigen ein mehrschichtiges Bild. Der Besuchende geht durch ein Sensorennetzwerk und aktiviert dabei eine Reihe von Hyperlinks: Animationen, Texte und eine Anzahl “philosophischer” Räume, in denen sich Freundinnen und Freunde der Künstlerin aufhalten, die die Rolle der “Philosophen” spielen. Hier wird die neurologische Struktur des Gehirns imitiert, indem sich die Komplexität der Installation durch jede neue Besucherinteraktion steigert, welche die Reaktion, Logik und Interaktivität des KopfRaumes inspiriert.
Anne-Mie van Kerckhoven fasziniert die radikale und immer intensivere Verbindung zwischen Mensch und Technologie. Ihr Werk reflektiert unsere Suche nach der Bedeutung der neu entstehenden virtuellen Archetypen. Gleichzeitig integriert es die Zweifel und Ängste, ob wir Menschen mit dieser Übergangssituation umgehen können, wo Maschinen eingesetzt werden, um der Moderne eine neue Chance zu geben. Anne-Mie van Kerckhoven steht aus Notwendigkeit für den Futurismus ein, denn sie hat festgestellt, dass wir uns selber verändern, um in einer von uns drastisch veränderten Umwelt existieren zu können...." (Presse /KH Bern)

Foto: Copyright: Anne-Mie van Kerckhoven/Kunsthalle Bern

Ausstellungsdauer: 29. Januar bis 26. März 2005

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10-17 Uhr | Dienstag 10-19 Uhr | Montag geschlossen



Anzeige
berlin


Anzeige
Atelier


Anzeige
Atelier


Anzeige
Burg Halle


Anzeige
Ausstellung


Erwin Wurm



GABRIELE KROMER: EXPRESSIVE INNENSICHTEN


Bianca Baldi Eyes in the Back of Your Head




NO SECRETS!



Skulpturen aus Papier. Von Kurt Schwitters bis Karla Black


Anne-Mie Van Kerckhoven - What Would I Do in Orbit?




Florian Bielefeldt - Ein Blick ins Atelier



herman de vries



Katharina Sieverding


Emy-Roeder-Preis 2017



Paul Boesch Preis an Vaclav Pozarek


Karin Sander – Identities on Display



Sergej Jensen



Maria Lassnig



Aldo Tambellini. Black Matters