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5 Tage bis zum Ende der Kunst - Kunsthalle Fridericianum, Kassel (2.9.-26.11.06)


Eingabedatum: 21.08.2006



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indirect speech
2. September-29. Oktober 2006

Nevin Aladag | Victor Alimpiev | Stefan Constantinescu | Ciprian Muresan | Ioana Nemes | Ovekk_Finn | Pablo Pijnappel

Die Ausstellung "indirect speech" versammelt künstlerische Positionen, die nicht mit etablierten Interpretationen oder Kontexten, sondern mit Formen von Übertragung und Neupositionierung innerhalb der Bereiche Visualität, Textualität und Sound arbeiten. "indirect speech" ist ein Projekt über Selbstreflexion und versteht Kunst als indirekte Handlung, die Künstlern die Möglichkeit der Übersetzung gibt. Es geht um die Ungewissheit in der Kunst und die Dissonanz von Bedeutungen als ein Reflex von Kommunikation. "indirect speech" beschäftigt sich mit den Prozessen des Verstehens und Missverstehens, mit der Art und Weise wie wir den unüberwindbaren Bruch zwischen dem, was gesagt wird und dem, was gezeigt wird, artikulieren. Für die begleitenden Jour Fixe Termine sind Boris Buden und Eva Meyer zu Vorträgen in die Kunsthalle Fridericianum eingeladen. Kuratiert von Alina Serban.

Parallel zur Ausstellung "indirect speech" wird in Renés Nebenschauplatz zur Kasseler Museumsnacht am 2. September die Arbeit - Oslo by Night: the Stars - von Victor Lind zu sehen sein. Im Anschluss folgt dort ab dem 3. September der Film "Murat ve Ismail" von Mario Rizzi.

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Yael Bartana. Amateur Anthropologist
24. September - 26. November 2006

Die Ausstellung "Amateur Anthropologist" der Kunsthalle Fridericianum gibt mit einer Auswahl von Videoarbeiten und -installationen sowie Fotografien einen umfassenden Einblick in das Werk der israelischen Künstlerin Yael Bartana und beleuchtet so die spezifische Arbeitsweise einer Künstlerin, die das komplexe Verhältnis von Individuum und Gesellschaft in den Blick nimmt. Geboren 1970 in Afula (Israel) nimmt Yael Bartana gegenüber ihrem Heimatland die Position einer distanziert-kritischen Beobachterin ein. Ihr Interesse richtet sich - so die Künstlerin - auf die Mechanismen eines Staates, der eine Ideologie festschreibt und das Individuum, das diese anwendet. Bartanas Videoarbeiten befragen in beeindruckenden Aufnahmen die Konstitution der nationalen und kulturellen Identität Israels, insbesondere anhand seiner Rituale und Repräsentationen, wie der allgegenwärtigen Militarisierung als Teil des Selbstverständnisses des Landes, und enthüllen tiefer liegende Bedeutungen alltäglicher Begebenheiten, religiöser oder sozialer Herkunft, bezogen auf den israelischen Kontext, aber auch übertragbar auf andere Zusammenhänge. Kuratiert von Birgit Eusterschulte.

Begleitend zur Ausstellung findet in Kooperation mit dem evangelischen Forum, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und dem Filmladen Kassel ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm statt. In einer Reihe von gemeinschaftlich organisierten Vorträgen und Filmvorführungen werden nicht nur Tendenzen des aktuellen israelischen Films oder der Kunstszene Israels betrachtet, sondern auch die politische Situation des Landes reflektiert. Zu den Referenten zählen unter anderem Irit Neidhardt und der israelische Soziologe und Historiker Moshe Zuckermann. (Presse / Kunsthalle Fridericianum)

Kunsthalle Fridericianum
Friedrichsplatz 18
34117 Kassel
tel: 0049 (0)561 70 72 723



ch



Daten zu Yael Bartana:


- Annet Gelink Gallery

- Art Basel 2013

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- Berlin Biennale 2012

- Bienal de Sao Paulo, 2010

- Bienal de São Paulo, 2014

- Biennale of Sydney 2014

- Biennale Venedig 2011 Pav

- Busan Biennale 2018

- Carnegie International 2013

- documenta 12, 2007

- Frieze London 2016

- Hartware MedienKunstVerein (HMKV)

- Istanbul Biennial, 2005

- Kunstverein Braunschweig 2015

- Kunstverein Lingen

- Liverpool Biennale 2004

- Liverpool Biennale 2012

- Manifesta 4, 2002

- MoMA Collection

- nbk Berlin 2017

- Sammlung, Museum of Contemporary Art in Krakow

- Solomon R. Guggenheim Collection

- Ural Industrial Biennial of Contemporary Art, 2010

- Yesterday Will Be Better, Aargauer Kunsthaus


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