From Page to Space - Vom Blatt zum Raum

Verwandlung von Papier zur Skulptur

29.3.-30.6.2013 | kunsthaus kaufbeuren
Eingabedatum: 30.03.2013

bilder

Die Ausstellung zeigt die faszinierende Verwandlung eines flachen Papierbogens zur dreidimensionalen Skulptur. 90 internationale Künstler zeigen in vielfältiger Weise den künstlerischen Umgang mit dem Medium Papier in einer überraschenden Bandbreite. Die Künstler spielen alle möglichen Handlungsweisen mit Papier durch: falten, reißen, knüllen, schneiden, kleben, lochen und tackern. So entstehen zum einen simple durch Schlichtheit beeindruckende Objekte, zum anderen im Bau raffinierte, visuell höchst reizvolle Konstruktionen. Die Kunstwerke variieren von der Klappkarte von Christo, Jean Dubuffet und Damien Hirst bis zur Pop-up Karte von Andy Warhol, Andreas Gursky und Keith Haring. Von der skurrilen Skulptur von Claes Oldenburg bis zu einer Miniaturtheaterbühne von Olafur Eliassen. Die Ausstellung ist eine überraschende Reise durch die zeitgenössische Kunst.

Künstler: Daniel Buren, Sophie Calle Christo, Marcel Duchamp, Jean Dubuffet, Olafur Eliasson, Gilbert & George, Andreas Gursky, Keith Haring, Damien Hirst, Jörg Immendorff, Sol LeWitt, Paul McCarthy, Meret Oppenheim, Mel Ramos, Daniel Spoerri, Günther Uecker, Andy Warhol u. v. a.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Fundaçao de Serralves - Museum for Contemporary Art, Porto, und dem Studienzentrum für Künstlerpublikationen, Weserburg, Bremen.

Konzipiert und kuratiert wurde die Ausstellung von Guy Schraenen, Paris.

Öffnungszeiten: Di – Fr 10 – 17 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, Sa / So / Feiertage 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen

kunsthaus kaufbeuren
Spitaltor 2
87600 Kaufbeuren
T. 08341 / 8644 F. 08341 / 8655
http://www.kunsthaus-kaufbeuren.de


pm






Daten zu Roy Lichtenstein:

- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art cologne 2015
- Gagosian Gallery
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung Würth
- Solomon R. Guggenheim Collection

Weiteres zum Thema: Roy Lichtenstein



Museum für Neue Kunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) (05 / 02)


Das ZKM gehört zu den Vorreitern der Museen für Neue Medien. In der Planungsphase in den 80ern gab es demnach auch kritische Stimmen gegen die neue Institution, denn damals waren Begriffe wie Multimedia, Internet oder virtuell, die heute in aller Munde sind, kaum bekannt. Um so vorausschauender erscheint im Rückblick die damalige Entwicklung.

Ausgehend von Ideen, die sich in der Gründung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie 1984 verfestigten, sollte das ZKM als Forschungs- und Entwicklungszentrum an der Schnittstelle zwischen Kunst und neuen Medien eine wichtige Lücke schließen. Konkret sah das so aus, dass 1989 ein Stifterrat konstituiert wurde, der Professor Heinrich Klotz zum Gründungsdirektor ernannte. Die Eröffnung des Museum für Neue Kunst (MNK) im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) im Oktober 1997 beschloss die Aufbauphase. Die Eröffnungsschau mit 254 Werken europäischer und amerikanischer Kunst von den 60ern bis heute war eine Hommage an die Sammler Baden-Württembergs und brachte dem Museum den Beinamen "Sammlermuseum" ein. Mit dem Einzug großer Blöcke von Leihgaben aus den Sammlungen Siegfried Weishaupt, Friedrich E. Rentschle (FER), Josef Fröhlich und Anna Grässlin wurde neben den Privatsammlungen eine eigene Sammlung aufgebaut, deren Schwerpunkt Medien- und Videokunst ist.

Nachdem der eigentlich geplante Neubau den finanziellen Rahmen sprengte, wurde das Museum in den Lichthöfen einer ehemaligen Munitionsfabrik untergebracht. Das Hallenambiente der glasüberdeckten Höfe ist wie geschaffen für die Großformate von Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz. Die Transparenz des Hauses, das von dem Hamburger Architekturbüros Schweger + Partner umgestaltet wurde, ermöglicht einen Dialog zwischen den einzelnen Sammlungen.
Über drei Etagen sind ausgewählte Werke aus den Sammlungen zusammen mit Exponaten aus den Beständen des ZKM/MNK kombiniert ausgestellt, wobei das Profil der Sammlungen trotzdem deutlich erkennbar bleibt. Wegweisende Arbeiten der europäischen und amerikanischen Kunst geben Einblick in die Kunstentwicklung von 1960 bis heute. Darunter zahlreiche Foto- und Videoarbeiten, die im Wechsel mit Positionen der Gegenwartskunst präsentiert werden.
Das erste Obergeschoss bietet dem Besucher einen repräsentativen Überblick über den Abstrakten Expressionismus und die Farbfeldmalerei von Mark Rothko, Morris Louis und Frank Stella. Die Pop Art ist unter anderem durch Bilder von Andy Warhol und Roy Lichtenstein vertreten, denen Werke deutscher Künstler wie Gerhard Richter, Sigmar Polke und Blinky Palermo gegenüberstehen. Ergänzt wird die Auswahl durch Arbeiten der "Neuen Wilden" und objektbezogene Positionen von Imi Knoebel, Reinhard Mucha oder Rosemarie Trockel.
Im zweiten Obergeschoss werden Werke der Arte Povera, der Minimal Art sowie der Konzeptkunst ausgestellt, die für die darauffolgende Künstlergeneration wegweisend sind, ausserdem Bilder, die sich mit der Malerei der 80er auseinander setzten und Positionen der 90er.

Geprägt wurde das Museum aber nicht nur von der Kunst, sondern auch von den Machern des Museums. Gründungsdirektor Professor Heinrich Klotz leitete neben dem Museum die mit dem ZKM kooperierenden Hochschule für Gestaltung, die als erste Hochschule die Medienkünste in den Vordergrund stellte. Seit 1999 wird das ZKM von Peter Weibel geleitet; Direktor der Abteilung Museum für Neue Kunst ist ebenfalls seit 1999 Götz Adriani, nachdem Klotz verstorben war.

Seit 1999 fanden Übersichtsschauen zur Videokultur der 90er, zu Bruce Nauman, Bill Viola, Sigmar Polke, Franz West, Sylvie Fleury und der Minimal Art statt.



Adresse: Museum für Neue Kunst | ZKM Karlsruhe
Lorenzstr. 9
76135 Karlsruhe

Tel.: +49.721.8100.1325
Fax: +49.721.8100.1309
Internet: zkm.de
Mail: mnk@zkm.de

Öffnungszeiten: Mi 10-20/Do - So 10-18 h
Mo - Di geschlossen

Aktuelle Ausstellung: Tobias Rehberger Geläut – bis ich’s hör‘...
1. Mai – 11. August 2002
Eröffnung: Dienstag, 30. April 2002, 18 Uhr

  • Shopping - Kunst und Konsum im 20. Jahrhundert

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  • Schlussbericht: COLOGNE FINE ART

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