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Altered States. Substanzen in der zeitgenössischen Kunst

4. März bis 21. Mai 2018 | Kunstpalais, Erlangen
Eingabedatum: 06.03.2018

bilder

Seit jeher nehmen Menschen Substanzen zu sich, die nicht der Nahrungsaufnahme dienen – zur Heilung, zum Rausch, zur Bewusstseinserweiterung, in religiösen Ritualen, zur Selbstoptimierung, aus Protest und Langeweile. Die Omnipräsenz von Substanzen und die Konsequenzen des gesellschaftlichen Umgangs mit ihnen befeuern aktuell weltweit hitzige Debatten – von der Opiodkrise in den USA hin zum Scheitern des „War on Drugs“, der Proklamation einer psychedelischen Renaissance über den Kampf der LSBTTIQ-Community für den legalen Zugang zu Hormonen.

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass sich die Motive für den Konsum und damit die gesellschaftliche Bedeutung einer Substanz verändern. Die sich wandelnden Kategorisierungen als Pharmazeutika, Droge, Hormon oder Dopingmittel scheinen weniger den Effekten und Gefahren geschuldet zu sein. Vielmehr verbirgt sich dahinter neben individuellen Einstellungen und Schicksalen soziale Geschichte, geprägt von Fragen der Rasse, Geschlechtlichkeit, Klasse und ökonomischen Interessen. Als Erbe des 19. und 20. Jahrhunderts bleibt der Diskurs um diese Stoffe von Machtregimen und Tabuisierungen dominiert. Die Omnipräsenz von Substanzen verlangt nach einer kritischen Befragung bis hin zur Revision des gesellschaftlichen Umgangs mit ihnen.

Die internationale Gruppenausstellung im Kunstpalais zeigt Künstlerinnen und Künstler, die sich dem Thema in unterschiedlichen Medien nähern. In Fotografie, Video, Plastik, Installation und Performance wird das diskursive Feld weit gesteckt. Es lässt Raum für Fragen nach Wirkungen und Potentialen verschiedener Substanzen, den Zusammenhängen zwischen der Verbreitung von Stoffen und der Marginalisierung von Minderheiten, wirtschaftlichen Interessen und hochprofitablen Schwarzmärkten. In letzter Konsequenz geht es um das Verhältnis individueller Freiheit zur kollektiven Verantwortung, um Biopolitik und Kritik an (Hetero-) Normativität. Die Ausstellung hinterfragt die gesellschaftliche Sicht auf Substanzen kritisch und beleuchtet die globalen Konsequenzen wie mögliche Potentiale.

Mit Werken von: Daniel García Andújar, Cassils, Rodney Graham, Sidsel Meineche Hansen, Carsten Höller, Joachim Koester, Mary Maggic, Joanna Rajkowska, Thomas Rentmeister, Marten Schech, Jeremy Shaw und Suzanne Treister

Kunstpalais
Kulturamt der Stadt Erlangen
Marktplatz 1
91054 Erlangen
kunstpalais.de
Presse






Daten zu Carsten Höller:

- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Hong Kong 2018
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- Berlin Biennale 1998
- Berlin Biennale 2014
- Biennale Venedig 2009
- Biennale Venedig 2015
- Boijmans Post War Collection
- Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel
- Eine Geschichte Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou, 2016
- EVA International 2016
- evn sammlung
- Faites vos jeux ! Kunst und Spiel seit Dada
- Flowers & Mushrooms, Salzburg
- Gagosian Gallery
- Göteborg Biennial for Contemporary Art, 2003
- Gwangju Biennale, 1995
- Gwangju Biennale, 2014
- Istanbul Biennial, 1997
- Istanbul Biennial, 1999
- Lyon Biennale, 1995
- Manifesta 1, 1996
- Manifesta 2, 1998
- Massimo De Carlo
- MoMA Collection
- S.M.A.K. Sammlung, Gent
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- Sharjah Biennial 11, 2013
- Thyssen-Bornemisza Art Contemporary,Wien
- Yokohama Triennale 2017
- ZKM Sammlung, Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Carsten Höller



ARTISTS´ GAMES, PUBLIC´S GAMES


Spieltheorien stehen seit einigen Jahren in fast allen Disziplinen (von der Anthropologie bis zur Ökonomie) hoch im Kurs - und sie haben auch in der Kunst Konjunktur. Die überwiegend interaktiven Arbeiten von Christoph Draeger, Hans-Peter Feldmann, Jochen Flinzer, Meschac Gaba, Eva Grubinger, Takafumi Hara, Carsten Höller, Felix Stephan Huber, Kirsten Johannsen, Jozef Legrand und Uri Tzaig reichen von Gesellschaftsspielen über Anleitungen zu "Körperkunststücken" bis zu großflächig projizierten Computerspielen. Zu empfehlen für Kinder und Erwachsene, Spieler und Kunstinteressierte zwischen 3 und 98 Jahren.

kunstverein-ulm.de/
10. August - 29. September 2002
Schuhhaussaal - Kramgasse 4
89073 Ulm
Tel. 0731/ 66258
Dienstag bis Freitag 14 - 18 Uhr
Samstag und Sonntag 11 - 17 Uhr
  • Schirn Kunsthalle Frankfurt: AUF EIGENE GEFAHR ( 27.06.-7.09.03)

  • Die zehn Gebote - eine Kunstausstellung im Deutschen Hygiene-Museum, Dresden (19.6.-5.12.04)

  • ein - leuchten im Museum der Moderne Salzburg / Mönchsberg (25.07.-31.08.04)

  • SLOW ART - museum kunst palast, Düsseldorf (noch bis 6.11.05)

  • Lichtkunst aus Kunstlicht - Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (19.11.05-1.5.06)

  • Art Goes Underground - Nord-Süd Stadtbahn, Köln

  • Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel

  • Eating the Universe. Vom Essen in der Kunst - Galerie im Taxispalais, Innsbruck

  • Rosemarie Trockel. Verflüssigung der Mutter - Kunsthalle Zürich

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