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Freiheit!

Fragen der Demokratie und der Menschenrechte

12. April – 30. Juni 2013 | Kunstpalais Erlangen
Eingabedatum: 09.04.2013

bilder

Ausgangspunkt

Seit seiner Eröffnung im Juni 2010 hat sich das Kunstpalais in Erlangen als ein Ort des transdisziplinären Diskurses über die Themen der zeitgenössischen Kunst etabliert. Jährlich werden die großen Themenausstellungen wie Glück happens (2010), iRonic. Die feinsinnige Ironie der Kunst (2011) und zuletzt Töten (2012) von einem umfassenden Vortragsprogramm begleitet, das vor allem in Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg konzipiert und realisiert wird.

Kuratorischer Ansatz

Zum 200. Jahrestag der entscheidenden Völkerschlacht der Freiheitskriege im Jahr 1813 wird sich das Kunstpalais in seiner Gruppenausstellung dem Thema „Freiheit" widmen. Ausgehend von den Revolutionen im arabischen Raum, die in zahlreichen künstlerischen Werken thematisiert werden, spüren wir in unserer Konzeption dem Thema der politischen Freiheit nach, dem Kampf um Demokratie und Menschenrechte, dem Wunsch nach Aufbruch und dem Ringen um Selbstbestimmung.
Was bedeutet Freiheit heute? Ilija Trojanow, Juli Zeh und Mathias Döpfner warnen davor, Freiheit für vermeintlich mehr Sicherheit aufzugeben. Döpfner schrieb in Die Freiheitsfalle, für die Europäer sei Freiheit nurmehr ein emotionales, subjektives Erlebnis, für andere bedeute sie den existentiellen Kampf um Grundrechte: „Die Europäer bestaunen und kommentieren, wie Amerikaner, Chinesen, Inder, Brasilianer oder Araber die Welt verändern. Die Verteidigung der Freiheit als universaler Wert hat in Europa kaum noch eine kraftvolle Stimme. Die alte Welt ist alt geworden.“ Stimmt das?
12 internationale Künstler beleuchten das brisante Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Zahlreiche Künstler werden neue Arbeiten konzipieren.

Künstlerauswahl

Die Ausstellung versammelt Künstler, deren Werk wesentlich vom politischen Freiheitsbegriff geprägt ist, deren künstlerische Arbeiten also grundsätzlich um Fragen der Demokratie und der Menschenrechte kreisen. Dabei liegt der besondere Fokus auf der außereuropäischen Perspektive.

Mit Alexander Apóstol (Venezuela), Johanna Billing (Schweden), CAMP (Indien), Haejun Jo (Südkorea), Bouchra Khalili (Marokko), Nikolaj Bendix Skyum Larsen (Dänemark), Klara Lidén (Schweden), Lars Ø Ramberg (Norwegen), Nedko Solakov (Bulgarien), Ai Weiwei (China), Artur Zmijewski (Polen)

Öffnungszeiten
Di-So 10-18 Uhr
Mi 10-20 Uhr

Kunstpalais
Stadt Erlangen
Palais Stutterheim
Marktplatz 1
91054 Erlangen
http://www.kunstpalais.de

pm




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