ART.FAIR | Messe für moderne und aktuelle Kunst 2014

ART.FAIR feiert koelnmesse-Premiere

Vernissage 23. Oktober 2014
Eingabedatum: 21.10.2014

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Am 23. Oktober startet die 12. Ausgabe der ART.FAIR | Messe für moderne und aktuelle Kunst. Zum ersten Mal präsentiert sich die Messe in den Hallen 1 und 2 der koelnmesse

Die Vernissage am 23. Oktober bildet den Auftakt der ART.FAIR | Messe für moderne und aktuelle Kunst 2014, die ab diesem Jahr in der koelnmesse, einem der fünf größten Messegelände der Welt, stattfindet. Mit der ART.FAIR werden die Hallen 1 und 2 erstmalig mit einer Kunstmesse bespielt. Bis zum 27. Oktober bietet die ART.FAIR ihren Besuchern erneut eine Plattform, neben etablierten Top-Positionen auch verheißungsvolle, junge Talente zu entdecken.

Mit mehr als 100 Galerien aus dem In- und Ausland und einem exklusiven Rahmenprogramm spricht die ART.FAIR Sammler und junge Kunstinteressierte gleichermaßen an.

Kunsthandlung Osper | PKO Projektraum Knut Osper (Köln) legt den Fokus ihrer ART.FAIR Präsenz zum einen auf zeitgenössische Werke von z.B. Gerhard Richter und Georg Baselitz, zum anderen werden Werke der klassischen Moderne und Arbeiten des Kölner Künstlers Anton Räderscheidt präsentiert. Malerei des persischen Künstlers Alireza Varzandeh sowie Skulpturen und Bronzeplastiken von Hannes Helmke runden das Programm ab.

Am Stand der GALERIE HAFENRICHTER (Nürnberg) treffen u.a. große Namen der Pop Art auf Street Art: Robert Indiana, Andy Warhol und Mr. Brainwash sind nur einige der präsentierten Top-Positionen.

Die auf asiatische Kunst spezialisierte Galerie Philine Cremer (Düsseldorf) stellt neben etablierten Positionen auch vielversprechende Newcomer vor. Unter den präsentierten chinesischen und koreanischen Künstlern finden sich z.B. Arbeiten von Zhang Fangbai und Ce Jian.

Einen Einblick in die Kunstszene des Baltikums erhalten die Besucher am Stand von Maksla XO Gallery (Riga) mit u.a. Arbeiten von Guntars Setins, der als Ausnahmetalent zeitgenössischer Grafikkunst in Lettland gilt.

Ebenfalls auf der ART.FAIR vertreten ist ART-isotope (Dortmund). Die Galerie hat sich auf zeitgenössische Kunst mit den Schwerpunkten Malerei, Skulptur und Editionen spezialisiert. Die Besucher erwarten Arbeiten der Künstlerinnen Mechthild Ehmann und Sonja Tines.

WOLF VOSTELL, Cadillac Schaukel, 1999, Cadillac, 33 Fernseher, Gerüst, Bernd Reiter Gruppe (Köln9, © BERND REITER GRUPPE (KÖLN)

Eine vier Tonnen schwere und 6,50 Meter hohe Cadillac-Schaukel des bekannten Fluxus-Künstlers Wolf Vostell begrüsst die Besucher der ART.FAIR. Die aus der Bernd Reiter Sammlung stammende Arbeit hängt ähnlich einer Schiffsschaukel an einer Stahlkonstruktion. In dem Cadillac, den Vostell selbst vor seinem Tod noch gefahren hat, zeigen 33 integrierte Fernsehgeräte Nachrichten aus aller Welt.

Galerien Debuts auf der ART.FAIR
Gemeinsam mit der Premiere der ART.FAIR in der neuen Location gibt es auch auf der Messe selbst mit Spannung erwartete Debuts:

KANJO TAKÉ, Mikado Fire, 2014 | 3 x 100 cm x 120 cm, Triptychon, Fine Art Print auf Aludibond hinter Acrylglas, Kunstraum 49 Galerie Shia Bender (Düsseldorf), © KANJO TAKÉ

Kunstraum 49 Galerie Shia Bender (Düsseldorf) präsentiert im Rahmen ihrer ersten ART.FAIR-Teilnahme exklusiv Arbeiten des deutsch-japanischen Multimediakünstlers Kanjo Také. Neben einer 10-Meter-Arbeit aus dem Zyklus NOWHERE OR 36 VIEWS OF FUJIYAMA zeigt die Galerie Arbeiten des Künstlers aus dem Bereich Installation und Projektion.

Am Stand der VIERTELNEUN Gallery (Wien) erhalten die Besucher einen Einblick in die junge Kunststzene Wiens. Neben Fritz Biedermann präsentiert die Galerie u.a. Martin Granits und Judith Rohrmoser.


JAKOB LENA KNEBL, Pablo | Preis: Keine Angabe, 2013 | 120 x 80 cm, Digitaldruck, VIERTELNEUN Gallery & Ateliers (Wien), © JAKOB LENA KNEBL


BLOOOM – the converging art show
Seit fünf Jahren ist die BLOOOM eine wichtige Ergänzung zur ART.FAIR. Rund 30 internationale Teilnehmer präsentieren neue Ausdrucksformen der Kunst, die Street Art, bildende Kunst, Design, Mode oder Fotografie verbinden. Hierzu zählt z.B. Galerie Eigenheim (Weimar), die bei ihrer zweiten BLOOOM–Präsenz auf eine Zusammenstellung aus chinesischen und deutschen Positionen setzt. BLOOOM-Debutant DEVEARTS (Den Haag) zeigt ausschließlich afrikanische Künstler. Die Galerie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstler aus sogenannten Entwicklungsländern zu fördern und diesen eine Plattform zu bieten.

Im Rahmen der BLOOOM werden auf einer Sonderausstellung die zehn besten Arbeiten der mehr als 1.200 Bewerbungen aus 65 Ländern des BLOOOM Award by WARSTEINER ausgestellt. Warsteiner setzt sich mit dem internationalen Kreativwettbewerb bereits im fünften Jahr für die aktive KünstlerfoÅNrderung ein. Dabei liegt der Brauerei besonders die Nachhaltigkeit der Förderung am Herzen. So kann sich der Erstplatzierte unter anderem über ein einjähriges Mentoring freuen. Für ihr Engagement wurde Warsteiner kürzlich mit dem International Sponsoring Award des Fachverbands für Sponsoring-Agenturen und Dienstleister e.V. (FASPO) ausgezeichnet. Am 23. Oktober wird auf der von Anja Backhaus moderierten Preisverleihung der diesjährige Gewinner gekürt.

Darüber hinaus ist Warsteiner in diesem Jahr mit einer Kooperation mit dem Art Departement Babelsberg vertreten. Das Art Departement zeichnet als Tochter des Studio Babelsberg für verschiedenste Filmkulissen verantwortlich, so z.B. für die Sets des Oscar-prämierten Quentin Tarantino Films Inglourious Basterds oder Wes Andersons’ The Grand Budapest Hotel. Anhand von Warsteiner-Getränkekästen, die in realistische Marmor- oder Holzoptik verwandelt werden, können die Besucher vor Ort erleben, wie durch Malerei ganze Material- und Oberflächen-llusionen entstehen.

Kunstvolles Rahmenprogramm
Das deutsch-amerikanische Modelabel Ludwig & Schwarz wird zum zweiten Jahr in Folge ihre Kollektion als Kunstleinwand nutzen - in diesem Jahr in Kooperation mit Street Artist The Pony. Die neue Edition der Moving Canvas Collection wird im Rahmen einer Fashion Show auf der Vernissage präsentiert.

Eine weitere spannende Live-Performance bietet in diesem Jahr die Premium-Sektmarke Mumm: Die New Yorker Illustratorin Anja Kroencke wird inmitten des Geschehens 100 Mumm-Sektflaschen mit Pinsel und Farbe individuell gestalten und auf einer überdimensionalen Leinwand zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügen. Die Unikate können von den Besuchern direkt vor Ort gekauft werden. Die Aktion bildet den Auftakt für die im Frühjahr 2015 erscheinende Mumm-Künstleredition.

Der neu gewonnene Automobilpartner SEAT präsentiert auf der ART.FAIR den neuen SEAT Leon X-Perience, der erst kürzlich auf dem Automobilsalon in Paris enthüllt wurde. Gemeinsam mit den 3D Video-Mapping-Spezialisten von dreambeam setzen sie das Fahrzeug auf eine besondere Art in Szene.

HA Schult und Udo Lindenberg im Künstlergespräch
Im Rahmen des Programms 15 Minutes of Fame in Kooperation mit Zerooverhead präsentieren vom 24. bis 26. Oktober über 30 Galerien ihre kuratierten Ausstellungsprojekte. Die Besucher erwarten unter anderem Künstlergespräche mit HA Schult (Galerie Schrade, Ehingen/Donau, 24. Oktober, 16:00 Uhr) oder auch mit Maler Burkhard Driest und dem von ihm portraitierten Udo Lindenberg (kunst-raum schulte-goltz+noelte, Essen, 25. Oktober, 16:00 Uhr). Galerie Freitag 18.30 (Aachen) zeigt eine Dokumentation über Werner Blaser, einem Weggefährten von Mies van der Rohe (26. Oktober, 18:30 Uhr). Galerie Terminus (München) präsentiert den ursprünglich aus der Street Art kommenden Künstler Christian Awe, der heute international gefragt ist für seine farbintensive Malerei mit Acryl und Sprühlack (26. Oktober, 15:30 Uhr). Die Veranstaltungsreihe richtet sich gleichermaßen an Galeristen, Kuratoren, Künstler und Besucher. Nähere Infos zum Programm finden Sie unter art-fair.de/minutes_of_fame.

Messezeiten
Die ART.FAIR beginnt am 23. Oktober um 17:00 Uhr mit der öffentlichen Vernissage. Vernissagetickets sind zum Preis von 30 € an der Tageskasse erhältlich. Am 24. Oktober und 25. Oktober sind ART.FAIR und BLOOOM jeweils von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Am 26. Oktober und 27. Oktober beginnen die Messen schon um 11:00 Uhr und schließen um 19:00 Uhr. Tagestickets kosten 16 €, ermäßigt 10 €.

Die ART.FAIR agentur: das Unternehmen hinter der ART.FAIR
Die Agentur für Kommunikation und Events ist Veranstalterin von ART.FAIR und BLOOOM und positioniert mittels gezielter Kommunikationskampagnen Marken und Unternehmen auf dem Kunstmarkt.

Weitere Informationen zu ART.FAIR und BLOOOM finden Sie unter art-fair.de oder blooom.de.

ART.FAIR agentur – Agentur für Kommunikation und Events
Alteburger Str. 36
D-50678 Köln
Ph: +49 221 420 393-16
art-fair.de

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art.fair- ENJOY CONTEMPORARY ART (30.10. - 02.11. 2003)


Erstmalig findet dieses Jahr parallel zur ART COLOGNE die art.fair statt, die mit Vorbildern wie der "Affordable Art Fair" in London oder der "Liste" in Basel mit erschwinglichen Preisen und erfrischender Kunst neue Käuferschichten anlocken will. 56 Galerien stellen Arbeiten von 150 Künstlern aus der ganzen Welt aus und so soll für jeden Besucher etwas dabei sein. Es soll jedoch nicht nur ein neues, jüngeres Käuferklientel angesprochen werden, sondern auch besonders bei den jungen Besuchern die Schwellenangst vor den Galerien und dem Kunstmarkt abgebaut werden. Das Motto der Messe "Enjoy contemporary art!" ist auf den 4.000 qm des renovierten Industriebaus ansprechend umgesetzt. Ganz neue, junge Kunst mischt sich unter etwas etabliertere zeitgenössische und so entsteht eine bunte Mischung, die neugierig macht und den Besucher wie einen Entdecker durch die Gänge ziehen lässt. Um das Geschehen weiter aufzulockern, finden täglich Musikveranstaltungen mit verschiedenen Bands und bekannten Kölner DJ´s statt. Dies erinnert natürlich an die "Lange Nacht der Museen", die auch alljährlich viele junge Leute mit ihrer Mischung aus "high- and low art" anlockt: zeitgemäße Events, die abendliche Party und gute Kunst in lockerer Atmosphäre vereinen.
Man sollte sich, wenn denn möglich, offen und ohne vorgebildete Ansprüche durch die Location treiben lassen, dann wird man belohnt werden mit jeder Menge Kunst, die Spaß macht, aber auch mit ungewohnten und nachdenklichen Werken, die dennoch den Kunstlaien nicht abschrecken. So beispielsweise die Arbeiten afrikanischer Künstler, die die Galerie Seippel (Köln) zeigt. Die Installation „Profile“ der Südafrikanerin Berni Searle (*1964) wirkt in ihrer Monumentalität zunächst beängstigend, macht aber auch neugierig auf die Hintergründe. Searle beschäftigt sich - wie oft in ihren Arbeiten - mit den Problemen der eigenen Identitätsfindung. Vorfahren aus verschiedenen asiatischen, afrikanischen und britischen Kulturen machen diese Identitätssuche nicht einfacher und haben die Künstlerin auf verschiedene Weisen geprägt. In ihrer Installation setzt sie diese Prägungen im wahrsten Sinne des Wortes - nach außen - sichtbar um, indem sie sich Symbole, die jeweils für eine mentale Prägung ihrer Persönlichkeit stehen, physisch einprägt.
Anders, wenn auch nicht weniger spannend, ziehen die Arbeiten von Mbongeni Buthelezi die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich. Auf dem Kojenboden bunte Plastikschnipsel verteilt, wirken die Bilder an den Wänden zunächst wie lackierte Collagen. Es handelt sich jedoch um geschmolzene Fetzen alter Plastiktüten, die der Künstler zu verschiedenen Elementen zusammenlegt und dann durch Hitze schmilzt. Es ist nicht einfach die Innovation bei der Verwendung dieses Materials, die den Künstler lockte, sondern schlicht das ökonomische Elend seiner Heimat: Farbe und Leinwand sind teuer und nur für eine kleine Elite erschwinglich. So versteht sich Mbongeni denn auch als Maler, das Plastik verwendet er wie Farbe.
Um diese und andere spannende Kunstwerke zu entdecken – und vielleicht sogar zu erwerben – lohnt sich ein Besuch der art.fair in jedem Fall. Mit erschwinglichen Eintrittspreisen (€ 8,50 für Erwachsene, unter 16 Jahren frei) und Öffnungszeiten von 14 bis 22 Uhr wird es jedem so einfach wie möglich gemacht, an dieser Innovation am Kunstmarkt teilzunehmen.

Adresse:
Palladium, Schanzenstraße, Köln-Mühlheim
Weitere Infos unter art-fair.de

Foto: Berni Searle, Installation Profile, 8 Digitaldrucke auf Folie

Die Oktober-Ausgabe des Kultur-Kanal mit folgenden Themen:


In die Kojen, fertig, los! - Messestadt Köln zentriert wieder die Kunstwelt
Jenseits der Malerei - Peter Köster wirft einen kritischen Blick auf das Max-Ernst-Museum
Serie "Kunstmetropolen in ihren besten Jahren" - Diesmal: Das künstlerische Wien zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert
Minimal Art in der Flick Collection - Ein Gespräch mit dem Kurator Eugen Blume

"Aufbruch in jeder Hinsicht" - Ein Gespräch mit Gérard A. Goodrow (Direktor Art Cologne)
"Tischtuch zerschnitten" - Kunsthalle Göppingen verliert Bönsch-Sammlung
Douglas Gordons "Vanity of Allegory" - Nora Wagner besucht das Guggenheim Berlin
Wie Phoenix aus der Asche - Die Staatsbiliothek Unter den Linden wird komplett saniert
"Es geht wohl insgesamt bergab mit der deutschen Sprache" - Thomas Lochte im Gespräch mit Deutschlands Stilkritiker Nr. 1, Wolf Schneider

sowie: Messespecial zu art.fair, Art Cologne und der Kunstmesse München / Shortfacts zum Führungs-Wechsel am New Yorker Guggenheim, den kulturpolitischen Folgen der Bundestagswahl und der Schließung der Pipilotti Rist-Installation bei der Venedig-Biennale / umfangreicher Ausstellungsticker und unser monatliches Gewinnspiel.
  • art.fair- ENJOY CONTEMPORARY ART (30.10. - 02.11. 2003)

  • Die April 2006 -Ausgabe des Kultur-Kanal mit folgenden Themen:

  • Anzeige | art.fair 2006 - ein Kaleidoskop aus aktueller Kunst des 21. Jahrhunderts

  • art KARLSRUHE vs UND#2: Ein Rückblick auf die Karlsruher Kunstmessen

  • Preview Berlin - The Emerging Art Fair (28.9. - 1.10.07)

  • twitters tages themen kunst

  • Die Art Cologne hat einen neuen Direktor: Daniel Hug

  • Anzeige: Joachim Hiller auf der art karlsruhe 2010

  • Anzeige: Joachim Hiller - Galerie Artobes, Düsseldorf

  • Special: Teresa Köster für art-in.de aus London über die Frieze Art Fair

  • Spezial: Eva Biringer für art-in.de aus Bratislava über den Monat der Fotografie

  • Roman Ondák von Deutscher Bank zum Künstler des Jahres gewählt

  • Rob Pruitt - History of the World

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