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Jürgen Klauke. Ästhetische Paranoia - ZKM Museum für Neue Kunst, Karlsruhe


Eingabedatum: 06.05.2010

bilder

Mit Jürgen Klauke (geb. 1943, lebt in Köln) präsentiert das ZKM einen der wichtigsten deutschen Performance-, Foto- und Medienkünstler. Die Ausstellung "Ästhetische Paranoia" zeigt eine Auswahl seiner neuesten Arbeiten.

Als zentrales Ausdrucksmedium nutzt Jürgen Klauke den (eigenen) Körper. Seit den 70er Jahren hat er im Bereich der Body Art und der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich normierten Geschlechter-Identitäten Wegweisendes in der Kunst geleistet. Mit seinen Fotografien hinterfragt Klauke soziale Verhaltensmuster, oft auf provokative Art und Weise.
Dabei richtet sich sein Blick meist auf die Absurditäten unseres Alltags, auf paranoide Wahrnehmungsmuster und paranoide Strukturen unserer gegenwärtigen Welt.

Die Ausstellung im ZKM zeigt mit 110 Werken eine Auswahl der neuesten Arbeiten von Jürgen Klauke, darunter die Serien großformatiger SW-Fotografien "Ästhetische Paranoia" und "Wackelkontakt". In minimalistisch-strenger Ästhetik reflektiert Klauke darin die Grundbedingungen des paranoiden Daseins.

Abbildung: Jürgen Klauke, aus Ästhetische Paranoia, 2004/2006, 180 x 240 cm, Fotoprint
© Jürgen Klauke / VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Ausstellungsdauer: 13.5.-3.10.10

Öffnungszeiten:
Mi-Fr 10-18 Uhr
Sa-So 11-18 Uhr
Mo-Di geschlossen

ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Museum für Neue Kunst
Lorenzstraße 19
76135 Karlsruhe

zkm.de

Verena Straub






Daten zu Jürgen Klauke:

- *1943 in Deutschland
- 19 New Acquisitions in Photography,MoMA
- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- Das achte Feld, Köln
- documenta 8, 1987
- Galeria Helga de Alvear
- Gallery Weekend Berlin 2017
- MoMA Collection
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Sammlung MMK, Frankfurt
- SAMMLUNG WEMHÖNER
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- ZKM Sammlung, Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Jürgen Klauke



Art Cologne 2003 (29.10 – 02.11.2003)


„Veränderung ist Programm bei der ART COLOGNE, so auch in diesem und in den kommenden Jahren.“ Mit dieser Aussage stellte sich Gérard A. Goodrow, Direktor ART COLOGNE, der Presse in Köln vor. „Zum einen bauen wir den Service für Besucher, insbesondere die Sammler, Kuratoren und Museumsfachleute, aber auch Künstler aus. Zum anderen forcieren wir die programmatische Weiterentwicklung des ältesten Kunstmarkts der Welt.“ Eine Reihe von Neuerungen werden die Position der ART COLOGNE, aber auch die Ausstrahlung der Kunststadt Köln stärken.

Gemeinsam mit dem Hotel Crowne Plaze hat die ART COLOGNE am Rudolfplatz im Herzen Kölns den ART COLOGNE-Treff eingerichtet. ART COLOGNE-Treff – das heißt: In diesem Hotel wohnen zum überwiegenden Teil die von der Koelnmesse eingeladenen ca. 400 bis 500 Sammler, Kuratoren, Museumsleute. Dabei sind auch diejenigen wichtigen Sammlerpersönlichkeiten, die jede an der ART COLOGNE teilnehmende Galerien vorgeschlagen hat. Sie alle werden von und auf Kosten der ART COLOGNE eingeladen, so Gérard Goodrow.

ART COLOGNE-Treff mit Happy Hour im Herzen der Stadt
Der ART COLOGNE-Treff soll aber auch die Funktion eines Meeting Point erfüllen. „Hier kann sich die Branche ganztägig, insbesondere aber in den Abendstunden treffen – nach einem Rundgang durch die Galerien an den Premierentagen etwa oder nach dem Abendessen. Dann gibt es täglich in „Pauls Club“, der Bar dieses Hotels, von 22.00 bis 23.00 Uhr eine Happy Hour für Aussteller und VIP-Gäste“, sagte der Direktor ART COLOGNE . Nach außen hin tritt die ART COLOGNE mit dem ART COLOGNE-Treff mitten im Stadtbild in Erscheinung – auch optisch unübersehbar an einem der verkehrsreichsten Plätze Kölns.

Auch Kooperationen und attraktive Angebote mit anderen Institutionen in Köln, Düsseldorf und Leverkusen steigern die Anziehungskraft Kölns und des Rheinlandes während der ART COLOGNE. So laden das Kulturamt der Stadt Düsseldorf und die dortigen Kulturinstitute – museum kunst palast, K20K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Kunsthalle Düsseldorf und Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen – gemeinsam mit der ART COLOGNE am 30. Oktober 2003 um 10.00 Uhr Aussteller, Sammler und Journalisten zu einem Brunch mit anschließender Führung ins K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im Ständehaus ein inklusive Transfers von der ART COLOGNE nach Düsseldorf und zurück. Ein weiterer Brunch findet am 1. November 2003 im Museum Schloss Morsbroich in Leverkusen statt (inkl. Transfers und Führung durch die Lenbach-Ausstellung). Mit der Kölner Philharmonie besteht eine Kooperation, dass Konzertabonnenten und Abonnenten der Hauszeitschrift „Philharmonie Persönlich“ ermäßigte Eintrittspreise zahlen. Diese Kooperation besteht auch mit der Stadtsparkasse Köln für deren KölnGiro-Kunden. Mit der 1. KunstFilmBiennale gibt es ebenfalls eine Kooperation: Am Donnerstag, 30.Oktober oder Freitag, 31. Oktober, 2003 ermöglicht das KunstFilmTicket zum kombinierten Eintrittspreis von 17 € (statt zusammen 26 Euro) ein Filmprogramm der KunstFilmBiennale zu sehen, an diesem Tag über die ART COLOGNE zu gehen und eine der folgenden Kunstausstellungen zu besuchen: Dieter Roth-Retrospektive im Museum Ludwig oder Florian Pumhösl im Kölnischen Kunstverein. Das KunstFilmTicket ist erhältlich im Festivalbüro der KunstFilmBiennale, im Museum Ludwig, im Kölnischen Kunstverein und in der ART COLOGNE.

Premiere feiert vom 26. Oktober bis 2. November 2003 fast zeitgleich mit der ART COLOGNE die Kunstfilmbiennale Köln, die nach Angaben der Veranstalter im vergangenen Jahr ein sehr erfolgreiches „Vorspiel“ hatte. Gérard Goodrow: „Das weltweit einzigartige Filmfestival mit Kino,- Dokumentar- und Künstlerfilmen hat einen programmatischen Focus auf dem Schnittpunkt zwischen Bildender Kunst und Film mit all seinen möglichen und unmöglichen Grenzüberschreitungen.“ Hauptspielstätten der Kunstfilmbiennale sind die Kinos im Museum Ludwig, im Museum für Angewandte Kunst, im Kölnischen Kunstverein, das Cinenova Arthouse Center sowie eine Filmbox auf der ART COLOGNE. Dieser Informationsstand ist zugleich auch ein kleines Kino, in dem ein Teil der Kunstfilmbiennale stattfindet (Künstlerfilme aus aller Welt von Shirin Neshat über Salla Tykkä bis Jürgen Klauke). So ist eine weitere Vernetzung von Aktivitäten in der Stadt zum Messegelände hin gegeben.

„Diese Verknüpfungen wird die ART COLOGNE zukünftig weiter ausbauen“, sagte der Direktor ART COLOGNE. So wird gemeinsam mit dem WDR, dem Deutschen Klangkunstpreis und anderen Institutionen und Partnern im kommenden Jahr parallel zur ART COLOGNE das 1. SoundARTfestival stattfinden. Mit Soundart oder Klangkunst verbinden die Initiatoren eine Erweiterung des Kunstbegriffs, die Hinzunahme des Hörens als einer weiteren Sinneswahrnehmung. Für die ART COLOGNE bedeutet dieses Festival, das eigenständig in angrenzenden Räumlichkeiten angesiedelt ist, ein ergänzendes Angebot. Es unterstreicht gleichzeitig auch die Bedeutung Kölns für die Entwicklung der Klangkunst und neuer Musikformen, die vornehmlich im Studio für elektronische Musik des WDR ihren Ausgangs- und Mittelpunkt haben. Der WDR-Stand (Halle 1.1, Stand 29) steht schon in diesem Jahr ganz im Zeichen des SoundARTfestivals. Das Skulpturenmuseum Marl stellt Arbeiten der Preisträger des Klangkunstpreises 2002 zur Verfügung. Am Freitag, 31. Oktober 2003, findet die Gründungsversammlung der „Initiative Hören“ im Deutschen Kulturrat auf der ART COLOGNE statt.

  • "actionbutton" im Russischen Museum Sankt Petersburg (17.09.2004 - 16.11.04)

  • KunstFilmBiennale, Köln (19.10.05-24.10.05)

  • Man Ray bis Sigmar Polke - Städtische Galerie Delmenhorst (16.7.-24.9.06)

  • 25 New Talents auf der ART COLOGNE 2007 (18.-22.04.07)

  • What does the jellyfish want? - Museum Ludwig, Köln (31.3.-15.7.07)

  • Kopf an Kopf. Serielle Porträtfotografie - Kunsthalle Tübingen (15.9.-25.11.07)

  • Der Spiegel des Narziss

  • Female Trouble - Pinakothek der Moderne, München (17.07.-26.10.08)

  • Jürgen Klauke. Ästhetische Paranoia - ZKM Museum für Neue Kunst, Karlsruhe

  • That's me. Fotografische Selbst-Bilder

  • Max Ernst Stipendium 2012 für Theresia Tarcson

  • Reich mir die Hand – Die Geste in der zeitgenössischen Fotografie

  • Atelier + Küche = Labore der Sinne

  • Das achte Feld - Geschlechter, Leben und Begehren in der Bildenden Kunst seit 1960 (19.08.-12.11.06)

  • KONZEPT: 20 Jahre DZ BANK Kunstsammlung

  • Glam! The Performance of Style

  • Cologne Fine Art-Preis geht an Jürgen Klauke

  • Aktuelle Buchliste

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • #catcontent

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Candida Höfer erhält Cologne Fine Art Preis 2015

  • ICH

  • Der Künstler und sein Ich

  • Zurück in die Zukunft der Fotografie

  • Karin Kneffel ist Preisträgerin des Cologne Fine Art Preises 2016

  • ULAY LIFE-SIZED

  • Max Ernst Stipendium 2017 an Serena Alma Ferrario

  • Die innere Haut – Kunst und Scham

  • Georg Hornemann erhält Cologne Fine Art Preis 2017

  • Künstlerliste art berlin 2017

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