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B3 Biennale

Imi Knoebel - Malewitsch zu Ehren

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

09.05.-30.08.2015 | K21 Ständehaus, Düsseldorf
Eingabedatum: 08.05.2015

bilder

Als bisher bedeutendste Schenkung in der Geschichte der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen hat die Landesgalerie soeben ein wichtiges Gemälde und mehr als vierzig Zeichnungen von Kasimir Malewitsch (1878-1935) erhalten.

Mit der Ausstellung Imi Knoebel – Malewitsch zu Ehren feiert die Kunstsammlung diese Schenkung der Dr.-Harald-Hack-Stiftung. Zu sehen in der Bel Etage des K21 sind neuste Wand- und Raumarbeiten Knoebels neben den Werken Malewitschs aus allen wichtigen Schaffensperioden.


K21 STÄNDEHAUS
Ständehausstraße 1, 40217 Düsseldorf
kunstsammlung.de

Presse








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Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21+ K20 (04 / 02)


Am 18. April 2002 war es soweit, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wurde durch ein zweites Haus ergänzt: K21. Anders als im Mutterhaus werden hier auch die neuen Medien stärker zur Geltung kommen, d.h. Foto, Video, Installation u.a. Also ein Museum für die internationale Kunst der Gegenwart, sozusagen als Fortsetzung des Haupthauses. K 20 bleibt als Haupthaus das Zentrum, während K21 den Status einer Dependance hat.

K20, das Mutterhaus am Grabbeplatz liegt am Rand der Düsseldorfer Altstadt. Das Gebäude mit der elegant geschwungenen Fassade wurde von dem dänischen Architektenteam Dissing+Weitling entworfen und 1986 eröffnet.
Das Profil des Museums liegt in der westeuropäischen und amerikanischen Malerei des 20. Jhs. Neben einer kleinen Werkgruppe der französischen Fauves, sind dort Hauptwerke des Kubismus und Expressionismus zu sehen. Außerdem besitzt die Kunstsammlung 94 Werke von Paul Klee und hat damit den zweitgrößten Besitz des Künstlers in Deutschland. Die europäische Malerei ist mit der italienischen Pittura Metafisica und surrealistischen Werken vertreten. Die amerikanische Malerei ist u.a. durch Arbeiten von Pollock vertreten. Aber auch Arbeiten der Pop-Ikonen Warhol, Johns und Rauschenberg werden ausgestellt.
Seit 1989 lädt die Kunstsammlung in unregelmäßigen zeitlichen Abständen internationale Künstler zur Herstellung einer neuen Arbeit für die große Ausstellungshalle mit ihren extremen Dimensionen ein. Seither konnten speziell für diesen Raum konzipierte Werke von Dani Karavan, Richard Serra, Richard Long und Daniel Buren gezeigt werden.

Ausstellung: Gerhard Merz
Fragment Grande Galerie I-XIV
23.02. – 15.09.02

Parallel zur Eröffnung von K 21 wird Gerhard Merz im Rahmen dieser erfolgreichen Ausstellungsreihe am Grabbeplatz ein weiteres Projekt realisieren.
Für die große Ausstellungshalle hat der Künstler eine tonnengewölbte, helle Passage von 33 m Länge entworfen, die auf den Raumtypus der Grande Galerie des Louvre verweist. Klassizistisches wird in äußerster Reduktion zitiert und daraus ein «anderer» Klassizismus als Reflexionsform der Gegenwart konstruiert.
Adresse: K 20
Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

Tel: 0221-8381-130
Internet: kunstsammlung.de/

Öffnungszeiten: Di – Fr 10-18 h
Sa und So 11-18 h / Jeden 1. Mittwoch im Monat 10-22 h
K21 – befindet sich im ehemaligen Landesparlament von Nordrhein-Westfalen, im sogenannten Ständehaus, im Süden der Düsseldorfer Innenstadt im Park am Kaiserteil. Das Gebäude war 1880 als Ständehaus für die Versammlung der Provinzialstände von dem späteren Berliner Dombaumeister Julius Raschdorff im historistischen Stil der Neorenaissance errichtet worden. Für K21 wurde das ehemalige Landesparlament, das seit dem Umzug des Landtages im Jahr 1988 nicht mehr benutzt wurde von den Architekten Kiessler+ Partner in ein funktionales, aber auch eindrucksvolles Museum verwandelt.
Neben dem Einbau der für museale Belange notwendigen Technik wurden die historischen Elemente des Baus wie Kreuzgewölbe, Stützen, Kapitelle und Fassaden erhalten und behutsam restauriert. Der in der Vergangenheit mehrfach erweiterte Plenarsaal besitzt jetzt wieder sein ursprüngliche Dimension von 1880, während das östliche Haupttreppenhaus vom 2. OG mit einer neuen freischwebenden Treppenkonstruktion bis zur Kuppel hinauf geführt wird. Eine Glaskuppel überspannt das gesamte Haus und den Innenhof. Im Kuppelraum findet ein Skulpturengarten Platz, zudem werden auf der bühnenartigen Mittelfläche Veranstaltungen unterschiedlichster Art stattfinden, die das Museumsprogramm ergänzen.

Damit verfügt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen über ein zweites Haus in Düsseldorf. Das Programm des zweiten Hauses beginnt in der Zeit um 1980, als die postmoderne Wende die historischen Vorstellungen von Moderne und Avantgarde lockerte und erweiterte. Die Kunst fing damals an, ihre eigene Geschichte kritisch zu überdenken, gab dem Bild und der Metapher ebenso wie der Heterogenität und der Ambivalenz eine neue Bedeutung. Zugleich fand eine Ausweitung der künstlerischen Medien statt.

Die Eröffnungspräsentation steht unter dem Titel Startkapital. Damit ist sowohl die konkrete Situation der jungen Institution gemeint als auch die Kunst selbst als unverzichtbares Kapital des Menschen. Gezeigt wird ein vielfältiges Panorama von Marcel Broodthaers, Nam June Paik und Imi Knoebel, ein großes Skulpturenensemble von Thomas Schütte sowie Fotografien von Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth und Jeff Wall.
Maßgebliche Unterstützung erfährt die Gründungsphase von K21 durch zahlreiche Dauerleihgaben aus der Sammlung von Simone und Heinz Ackermans, deren Schwerpunkt auf figurativen Skulpturen und Installationen seit den 80ern liegt. Dazu zählen unter anderen künstlerische Positionen von Katharina Fritsch, Robert Gober, Ilya Kabakov und Franz West. Gezeigt werden aber auch Arbeiten aus dem Bereich der Videokunst von Bill Viola, Tony Oursler und Paul Pfeiffer, die zu den neuesten Erwerbungen der Sammlung Ackermans gehören.

Die Zusammenarbeit mit zwei weiteren rheinischen Privatsammlungen trägt zu einer zusätzlichen Stärkung an hand von Dauerleihgaben bei: In wechselnden Ausschnitten werden die Sammlungen von Reiner Speck (Köln) sowie von Gaby und Wilhelm Schürmann (Herzogenrath) vorgestellt.

Im Untergeschoss befindet sich außerdem ein weiterer Raum, für Wechselausstellungen, in dem zum Auftakt Werke von Katharina Fritsch gezeigt werden.


Adresse: K 21
Ständehaus 1
40217 Düsseldorf
Tel. 0211. 83 81- 600

Öffnungszeiten: entsprechen denen von K20

Die ersten Publikumstage (20. und 21.04.02) sind Eintritts frei.

  • Museum für Neue Kunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) (05 / 02)

  • 75 Jahre Kestner Gesellschaft

  • 4. KUNSTKÖLN Abschlussbericht 2003

  • ART COLOGNE 2003 - Abschlussbericht

  • Vision einer Sammlung - Museum der Moderne Salzburg Mönchsberg (23.10.04-06.03.05)

  • Art Cologne 2004 - Abschlussbericht

  • Sammlung 2005 - Neupräsentation der erweiterten Sammlung im K21, Düsseldorf (bis auf weiteres)

  • Schlussbericht: ART COLOGNE - Spitzenverkäufe bestätigen Köln als internationalen Kunstmarktplatz

  • Nichts - Schirn Kunsthalle, Frankfurt (12.7. – 1.10.06)

  • Schlussbericht: ART COLOGNE 2007 mit Erfolg ins Frühjahr verlegt

  • "paint it blue" - Neues Museum Weserburg, Bremen (11.3.07-28.5.07)

  • Erhard Klein ist ART COLOGNE-Preisträger 2007

  • Ad Absurdum - MARTa Herford (18.4.-27.7.08)

  • Videos aus dem Jahr 2009, eine Auswahl der Redaktion

  • Farbe in der zeitgenössischen Kunst - Kunstverein Gießen

  • Verortungen - Die Frage nach dem Raum in der zeitgenössischen Kunst

  • Sehen ist Denken - Die Sammlung der NATIONAL-BANK

  • Aufbruch - Malerei und realer Raum

  • Erweiterungsbau des Frankfurter Städel Museums

  • Atelier + Küche = Labore der Sinne

  • DIA ART FOUNDATION SPRING 2013 EXHIBITION AND PROGRAM SCHEDULE

  • Ein Drittel Weiß

  • S(ch)ichtwechsel!

  • From Beckmann to Warhol. 20th- and 21st-century art

  • When now is minimal

  • K u n s t & T e x t i l

  • Beuys…und um Beuys herum!

  • KONSTRUKTION – COLLECTOR‘S CHOICE ONLY #VI

  • Blinky Palermo

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Imi Knoebel. Werke 1966 - 2014

  • Selbstjustiz durch Fehleinkäufe

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • Imi Knoebel - Malewitsch zu Ehren

  • Achenbach Art Auction

  • DEUTSCHE KUNST NACH 1960

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Ruhe vor dem Sturm!

  • Künstler mit 18,19 oder 20 Erwähnungen

  • GERHARD RICHTER. BIRKENAU

  • ICH

  • Henkel – Die Kunstsammlung

  • Blinky Palermo. Eine Herausforderung der Avantgarde

  • IN DIE DRITTE DIMENSION

  • Hanne Darboven - GEPACKTE ZEIT

  • Wirtschaftswerte – Museumswerte

  • Imi Knoebel, Bilder

  • Künstlerliste art berlin 2017

  • Sammlung Kienzle im Kunstmuseum Liechtenstein

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