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Museum des Jahres 2015: Kunstmuseum Ravensburg

Internationaler Kunstkritikerverein (AICA)

November 2015
Eingabedatum: 24.11.2015

bilder

Bei der Jahreshauptversammlung der AICA-Mitglieder (Internationaler Kunstkritikerverein) am 20. November 2015 ging der Preis für das "Museum des Jahres 2015" an das Kunstmuseum Ravensburg.

"Angesichts tiefgreifender Veränderungen in der Kunst- und Museumsszene mit sich verschärfenden Abhängigkeiten von privaten und kommerziellen Interessen erscheint es uns sinnvoll und notwendig, Zeichen zu setzen und Museen zu würdigen, die sich der wachsenden Gewalt dieser Entwicklung entziehen", heißt es in den Richtlinien des Vereins mit Sitz in Düsseldorf.

„Diese Ehrung kam für uns völlig überraschend“, freut sich die Direktorin des Kunstmuseums Ravensburg, Dr. Nicole Fritz, weil dies kein Preis ist, für den man sich bewerben kann. Die Bemühungen aller, die in den letzten Jahren mitgearbeitet haben, das Kunstmuseum als überregional bedeutendes und zeitgemäßes „Museum für alle“ zu einem Leuchtturmprojekt zu machen, tragen damit Früchte.

Die deutsche AICA zeichnet das Kunstmuseum Ravensburg mit dem Preis "Museum des Jahres 2015" aus, so heißt es in der Begründung, weil die Ausstellungen nicht nur hervorragend präsentiert, sondern auch sorgfältig und allgemeinverständlich für ein größeres Publikum erschlossen sind. Die Architektur des Hauses in der oberschwäbischen Stadt besitze zudem Vorbildcharakter.

Das Kunstmuseum Ravensburg steht damit in einer Reihe bedeutender Museumsprojekte wie das Museum MARTa in Herford, das Kolumba Museum in Köln oder das Städel Museum, Frankfurt am Main, die in der Vergangenheit als „Museum des Jahres“ ausgezeichnet wurden.

kunstmuseum-ravensburg.de

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Cézanne - Aufbruch in die Moderne


Die Cézanne-Schau im Essener Museum Folkwang wurde zur »Ausstellung des Jahres« gewählt.
Deutschlands Kunstkritiker haben die Cézanne-Schau im Essener Museum Folkwang zur »Ausstellung des Jahres« gewählt. Die Entscheidung für die noch bis zum 16. Januar geöffnete Präsentation fällten die in der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes (AICA) zusammengeschlossenen Experten auf ihrer Jahreshauptversammlung. Mehr als 87 000 Kunstfreunde haben seit Mitte September die Ausstellung besucht.
Unter dem Motto Aufbruch in die Moderne präsentiert die Publikation Werke Paul Cézannes und Arbeiten seiner Nachfolger, in denen der grundlegende Einfluss des Begründers der modernen Malerei sichtbar wird.
Nicht Kunstkritik oder Kunstgeschichtsschreibung oder Cézanne selbst haben die frühe Cézanne-Rezeption vorangetrieben. An erster Stelle müssen die Künstler genannt werden: allen voran die Fauves - insbesondere Matisse, de Vlaminck und Derain - und die Kubisten wie Picasso, Braque und Léger. Sie haben Cézannes bahnbrechende Ideen zur Farbigkeit und Bildkonstruktion aufgenommen und weiterverarbeitet.
Vor diesem Hintergrund des »Cézannisme« erscheinen signifikante Gegenüberstellungen von Werken Cézannes und denjenigen der jüngeren Künstler. Anhand von Motivreihen - Porträts, Stillleben, Landschaften - werden malerische Analogien und Variationen zwischen den Werken des Wegbereiters der Moderne und denen der jüngeren Künstler deutlich: eine komprimierte Kunstgeschichte der Ikonen der Moderne.
Ausstellung: Museum Folkwang, Essen 18.9.2004-16.1.2005

Cézanne
Aufbruch in die Moderne
Hrsg. Felix A. Baumann, Walter Feilchenfeldt, Hubertus Gaßner, Text von Felix A. Baumann, Pepe Karmel, Peter Kropmanns, Fred Leemann
Deutsch
2004. 240 Seiten, 180 Abb., davon 113 farbig
24,60 x 28,60 cm
Leinen mit Schutzumschlag
Lieferbar
€ 39,80, SFR 66,00
ISBN 3-7757-1487-1

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