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Museum des Jahres 2018: Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen

November 2018
Eingabedatum: 13.11.2018

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Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen. Foto: Carl Brunnbilder

Die Auszeichnung „Museum des Jahres 2018“ der AICA Deutschland erhält das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen, 1970 als „Neue Galerie – Sammlung Ludwig“ gegründet. Das Haus beherbergt neben umfangreichen Beständen aus der Sammlung von Irene und Peter Ludwig auch ein bedeutendes Videoarchiv. Unter der aktuellen Leitung von Andreas Beitin fiel das Ludwig Forum vor allem durch gut präsentierte und recherchierte thematische Sonderausstellungen auf, die künstlerische Strömungen der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit in neuem Licht zeigen und dabei auch kulturelle und politische Kontexte veranschaulichen.

Nach Bekanntgabe der Entscheidung durch das Präsidium wählte die Mitgliederversammlung aus den Vorschlägen einer Jury die ebenfalls im Ludwig Forum präsentierte Schau „Flashes of the Future“ zur „Ausstellung des Jahres 2018“. Die von Andreas Beitin (Aachen) und Eckhart Gillen (Berlin) erarbeitete Ausstellung entfaltete in über 200 Werken ein nie zuvor so umfassendes Panorama der Kunst um 1968 in all ihren Stilrichtungen.

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Renato Guttuso, Maggio 1968 - Giornale Murale [Mai 1968 - Wandzeitung], 1968, Öl auf Karton und Leinwand, 280 x 480 cm, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Vordergrund: Axel Heil, Congreso Cultural de La Habana, Reunión de intelectuales de todo el mundo sobre problemas de Asia, Africa y América Latina, 2007-10, Bronze, Bodyboard (bezogen), Kaktus, Galerie van de Loo Projekte, München, Foto: Carl Brunn

Während die Erinnerung an das Jahr 1968 in politischer Hinsicht meist auf die Studentenrevolte eingeengt ist, zeigten die Kuratoren, dass sich der gesellschaftliche Umbruch, der 1968 seinen Ausgang nahm, in der Kunst lange zuvor angekündigt hatte. Ein umfangreicher Katalog analysiert und erläutert in rund 60 Beiträgen Kunst, Politik und Gesellschaft jener Zeit. Eine so vollständige und differenzierte Bestandaufnahme der damaligen kulturellen Situation kann wohl erst im Abstand von einem halben Jahrhundert gelingen.

Die Entscheidung für die „Besondere Ausstellung 2018“ hat AICA-Mitglied Jörg Heiser getroffen. Sie fiel auf „Arthur Jafa – a series of utterly improbable, yet extraordinary conditions“, die noch bis 11. Dezember in der Julia Stoschek Collection Berlin zu sehen ist. Die künstlerische Praxis des in New York City lebenden Arthur Jafa hat sich parallel zu seiner Karriere als Filmemacher in der Kinowelt entwickelt.Die Berliner Ausstellung des US-Amerikaners ist der vielleicht dringlichste und dabei gelungenste künstlerische Beitrag zur kulturellen und politischen Dramatik der gegenwärtigen Situation in den USA. Ohne platt zu kommentieren, öffnet Jafa tiefe Blicke in die Mechanismen und die vergifteten Zuschreibungsströme des Rassismus, wie er in sich im kollektiven Unbewussten der amerikanischen Mehrheitsbevölkerung manifestiert als widersprüchliche Mischung aus Neid, Begehren und Vernichtungsfantasie.

ludwigforum.de
www.jsc.berlin
www.aica.de

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