Fotografiesammlung der Allianz AG für die Pinakothek der Moderne, München ( 08.05.-12.09.04)


Eingabedatum: 23.04.2004



bilder

Eine gute Ergänzung ihrer eigenen Bestände erhält die Pinakothek durch die Fotosammlung der Allianz, die dem Museum als Dauerleihgabe zu Verfügung gestellt und in einer Ausstellung zu sehen sein wird. Neben Fotoarbeiten der 20er bis 50er Jahre sammelte das Unternehmen zeitgenössische Fotografie bspw. von Thomas Struth, Magdalena Jetelová, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Stefan Moses, Marie-Jo Lafontaine u.v.m.

"Die Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München, hat Ihre Fotosammlung der Pinakothek der Moderne in München als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Das kulturelle Engagement des Unternehmens, das bis Ende 2002 als Vereinte Krankenversicherung AG firmierte, hat in der Vergangenheit gezielt die Kunst der Fotografie gefördert. Unter der fachmännischen Betreuung von Prof. Armin Zweite wurde der Grundstock für eine Fotosammlung gelegt, die im Laufe der Jahre weiter ausgebaut wurde. „Wir freuen uns sehr, mit der Pinakothek der Moderne ein so renommiertes Museum gefunden zu haben, dem wir unsere Sammlung als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen können“, sagt Dr. Ullrich Rumm, Vorstandsvorsitzender der Allianz Privaten Krankenversicherung.

Der Grundstein der Sammlung wurde bereits 1992 mit der Museumsfotografie Musée d´Orsay II von Thomas Struth und im darauf folgenden Jahr mit den Werken von Bernd und Hilla Becher gelegt. Die Sammlung wurde bis 2000 Jahr für Jahr erweitert und um Arbeiten der deutschen Gegenwartsfotografie ergänzt. Darunter sind Aufnahmen der Künstler Andreas Gursky, Thomas Ruff, Candida Höfer, Axel Hütte und Stefan Moses sowie Marie-Jo Lafontaine, Magdalena Jetelová und Michael Wesely. Parallel hat die Allianz Private Krankenversicherung auch Arbeiten von Klassikern der Fotografie aus den 20er bis 50er Jahren gesammelt, so von Ellen Auerbach, Anton Stankowski, Arnold Newman und Josef Sudek.

. . . Die 142 Arbeiten werden in Zukunft im Rahmen von Sammlungspräsentationen und Ausstellungen der Pinakothek der Moderne zu sehen sein." (Quelle: Pinakothek der Moderne / Presse)

Ausstellungsdauer: 08.05.-12.09.2004

Öffnungszeiten: tägl. außer Mo 10-17Uhr | Do + Fr 10-20Uhr

Pinakothek der Moderne | Staatliche Graphische Sammlung | Kunstareal | Barer Str. 29 | 80799 München

pinakothek.de

ch






Daten zu Andreas Gursky:

- Art Basel 2013
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- Biennale Venedig 2015
- Eine Geschichte Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou, 2016
- evn sammlung
- Gagosian Gallery
- JULIA STOSCHEK FOUNDATION E.V., Sammlung
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- Preistraeger Goslarer Kaiserring
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- Solomon R. Guggenheim Collection
- Sprüth Magers Berlin London
- Thyssen-Bornemisza Art Contemporary,Wien
- White Cube - Gallery
- ZKM Sammlung, Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Andreas Gursky



Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21+ K20 (04 / 02)


Am 18. April 2002 war es soweit, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wurde durch ein zweites Haus ergänzt: K21. Anders als im Mutterhaus werden hier auch die neuen Medien stärker zur Geltung kommen, d.h. Foto, Video, Installation u.a. Also ein Museum für die internationale Kunst der Gegenwart, sozusagen als Fortsetzung des Haupthauses. K 20 bleibt als Haupthaus das Zentrum, während K21 den Status einer Dependance hat.

K20, das Mutterhaus am Grabbeplatz liegt am Rand der Düsseldorfer Altstadt. Das Gebäude mit der elegant geschwungenen Fassade wurde von dem dänischen Architektenteam Dissing+Weitling entworfen und 1986 eröffnet.
Das Profil des Museums liegt in der westeuropäischen und amerikanischen Malerei des 20. Jhs. Neben einer kleinen Werkgruppe der französischen Fauves, sind dort Hauptwerke des Kubismus und Expressionismus zu sehen. Außerdem besitzt die Kunstsammlung 94 Werke von Paul Klee und hat damit den zweitgrößten Besitz des Künstlers in Deutschland. Die europäische Malerei ist mit der italienischen Pittura Metafisica und surrealistischen Werken vertreten. Die amerikanische Malerei ist u.a. durch Arbeiten von Pollock vertreten. Aber auch Arbeiten der Pop-Ikonen Warhol, Johns und Rauschenberg werden ausgestellt.
Seit 1989 lädt die Kunstsammlung in unregelmäßigen zeitlichen Abständen internationale Künstler zur Herstellung einer neuen Arbeit für die große Ausstellungshalle mit ihren extremen Dimensionen ein. Seither konnten speziell für diesen Raum konzipierte Werke von Dani Karavan, Richard Serra, Richard Long und Daniel Buren gezeigt werden.

Ausstellung: Gerhard Merz
Fragment Grande Galerie I-XIV
23.02. – 15.09.02

Parallel zur Eröffnung von K 21 wird Gerhard Merz im Rahmen dieser erfolgreichen Ausstellungsreihe am Grabbeplatz ein weiteres Projekt realisieren.
Für die große Ausstellungshalle hat der Künstler eine tonnengewölbte, helle Passage von 33 m Länge entworfen, die auf den Raumtypus der Grande Galerie des Louvre verweist. Klassizistisches wird in äußerster Reduktion zitiert und daraus ein «anderer» Klassizismus als Reflexionsform der Gegenwart konstruiert.
Adresse: K 20
Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

Tel: 0221-8381-130
Internet: kunstsammlung.de/

Öffnungszeiten: Di – Fr 10-18 h
Sa und So 11-18 h / Jeden 1. Mittwoch im Monat 10-22 h
K21 – befindet sich im ehemaligen Landesparlament von Nordrhein-Westfalen, im sogenannten Ständehaus, im Süden der Düsseldorfer Innenstadt im Park am Kaiserteil. Das Gebäude war 1880 als Ständehaus für die Versammlung der Provinzialstände von dem späteren Berliner Dombaumeister Julius Raschdorff im historistischen Stil der Neorenaissance errichtet worden. Für K21 wurde das ehemalige Landesparlament, das seit dem Umzug des Landtages im Jahr 1988 nicht mehr benutzt wurde von den Architekten Kiessler+ Partner in ein funktionales, aber auch eindrucksvolles Museum verwandelt.
Neben dem Einbau der für museale Belange notwendigen Technik wurden die historischen Elemente des Baus wie Kreuzgewölbe, Stützen, Kapitelle und Fassaden erhalten und behutsam restauriert. Der in der Vergangenheit mehrfach erweiterte Plenarsaal besitzt jetzt wieder sein ursprüngliche Dimension von 1880, während das östliche Haupttreppenhaus vom 2. OG mit einer neuen freischwebenden Treppenkonstruktion bis zur Kuppel hinauf geführt wird. Eine Glaskuppel überspannt das gesamte Haus und den Innenhof. Im Kuppelraum findet ein Skulpturengarten Platz, zudem werden auf der bühnenartigen Mittelfläche Veranstaltungen unterschiedlichster Art stattfinden, die das Museumsprogramm ergänzen.

Damit verfügt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen über ein zweites Haus in Düsseldorf. Das Programm des zweiten Hauses beginnt in der Zeit um 1980, als die postmoderne Wende die historischen Vorstellungen von Moderne und Avantgarde lockerte und erweiterte. Die Kunst fing damals an, ihre eigene Geschichte kritisch zu überdenken, gab dem Bild und der Metapher ebenso wie der Heterogenität und der Ambivalenz eine neue Bedeutung. Zugleich fand eine Ausweitung der künstlerischen Medien statt.

Die Eröffnungspräsentation steht unter dem Titel Startkapital. Damit ist sowohl die konkrete Situation der jungen Institution gemeint als auch die Kunst selbst als unverzichtbares Kapital des Menschen. Gezeigt wird ein vielfältiges Panorama von Marcel Broodthaers, Nam June Paik und Imi Knoebel, ein großes Skulpturenensemble von Thomas Schütte sowie Fotografien von Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth und Jeff Wall.
Maßgebliche Unterstützung erfährt die Gründungsphase von K21 durch zahlreiche Dauerleihgaben aus der Sammlung von Simone und Heinz Ackermans, deren Schwerpunkt auf figurativen Skulpturen und Installationen seit den 80ern liegt. Dazu zählen unter anderen künstlerische Positionen von Katharina Fritsch, Robert Gober, Ilya Kabakov und Franz West. Gezeigt werden aber auch Arbeiten aus dem Bereich der Videokunst von Bill Viola, Tony Oursler und Paul Pfeiffer, die zu den neuesten Erwerbungen der Sammlung Ackermans gehören.

Die Zusammenarbeit mit zwei weiteren rheinischen Privatsammlungen trägt zu einer zusätzlichen Stärkung an hand von Dauerleihgaben bei: In wechselnden Ausschnitten werden die Sammlungen von Reiner Speck (Köln) sowie von Gaby und Wilhelm Schürmann (Herzogenrath) vorgestellt.

Im Untergeschoss befindet sich außerdem ein weiterer Raum, für Wechselausstellungen, in dem zum Auftakt Werke von Katharina Fritsch gezeigt werden.


Adresse: K 21
Ständehaus 1
40217 Düsseldorf
Tel. 0211. 83 81- 600

Öffnungszeiten: entsprechen denen von K20

Die ersten Publikumstage (20. und 21.04.02) sind Eintritts frei.

Malerei ohne Malerei


Der Ausstellungskatalog "Malerei ohne Malerei" ist anläßlich der gleichnamigen Ausstellung im Museum der Bildenden Künste Leipzig erschienen. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Museums der Bildenden Künste Leipzig und des Siemens Arts Program.

Wie Katalog- und Ausstellungstitel bereits vermuten lassen, geht es hier nicht um ein Malereiprojekt im üblichen Sinne, sprich: Gemälde, die im Kontext historischer oder zeitgenössischer Diskurse einen Dialog führen. Die Abbildungen in dem großzügig gestalteten und anregenden Katalog zeigen Installationen, Fotografien, computergenerierte Bilder, Filmstills und Objekte, aber kein einziges gemaltes Bild.

Malerei als Ausstellungsthema ohne Malerei? "Das Malerische ist nicht an das Medium gebunden", so heißt es im Vorwort des Mitherausgebers Hans-Werner Schmidt. Dementsprechend bildet das Malerische eine grundlegende Gemeinsamkeit, die den ausgestellten Arbeiten - nicht nur nach Meinung der Theoretiker, sondern auch nach verschiedenen Aussagen der Künstler - in der einen oder anderen Weise anhaftet. "Meine Ideen kommen aus der Malerei, selbst wenn ich nicht male" heißt es in einem den Katalogtexten vorangestellten Zitat von Donald Judd.

Es sind also Arbeiten zu sehen, denen eine malerische Vision zugrunde liegt: so bspw. Abbildungen der Video-Arbeit "Catherine´s Room" von Bill Viola mit ihren offensichtlichen Bezügen auf die Malerei des Quattrocento; oder, die Typografie auf Leinwand mit dem Titel "Peintures" von Marcel Broodthaers, der das Bild als Sprachspiel innerhalb der formalen und inhaltlichen Möglichkeiten von Malerei thematisiert; oder, der Diskurs von Jeremy Blake über die manipulative und gestalterische Kraft von computergenerierte Bildern im Vergleich zur Malerei; usw. Zu jedem einzelnen Künstler läßt sich ein möglicher Interpretationsansatz innerhalb des Bezugsrahmens von Malerei finden, was die unterschiedlich lesenswerten Katalogbeiträge auch eingehend tun.

Ob das Spiel aufgeht, möge der Leser des Kataloges selbst entscheiden.

Im Katalog besprochene Künstler: Jeremy Blake, Jörg Sasse, Andreas Gursky, Jeff Wall, Tom Hunter, Bill Viola, Bas Jan Ader, Cosima von Bonin, Peter Friedel, Marcel Broodthaers, Jeroen de Rijke / Willem de Rooij, David Claerbout, Joyce Wieland, Hans-Peter Feldmann, Anne Katrine Dolven, Edith Dekyndt, Paul Graham, Cai Guo-Qiang, Guillaume Bijl, John M Armleder, Donald Judd, Dominique Gonzalez-Foerster, Marijke van Warmerdam, Heimo Zobernig.

©Carola Hartlieb


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  • Citibank Photography Prize 2003 (2.4.03)

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  • Internationaler Preis für Photographie der Hasselblad Stiftung (19.3.04)

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  • Sammlung 2005 - Neupräsentation der erweiterten Sammlung im K21, Düsseldorf (bis auf weiteres)

  • M Stadt - Europäische Stadtlandschaften, Kunsthaus Graz (01.10.05 - 08.01.06)

  • Superstars - Das Prinzip Prominenz. Von Warhol bis Madonna, Kunsthalle Wien (04.11.05 - 22.02.06)

  • Rundlederwelten - Ausstellung im Martin-Gropius-Bau bis 08.01.06

  • click doubleclick – das dokumentarische Moment - Haus der Kunst, München (8.2.-23.4.06)

  • Andreas Gursky - Haus der Kunst, München (17.2.-13.5.07)

  • What does the jellyfish want? - Museum Ludwig, Köln (31.3.-15.7.07)

  • Ziemlich hoch - Das Alpine in der zeitgenössischen Kunst - kunsthaus kaufbeuren (22.6.-26.8.07)

  • Andreas Gursky - Kunstmuseum Basel (20.10.07-24.2.08)

  • Andreas Gursky

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  • Über 200 Werke aus der DZ BANK Kunstsammlung für das Städel Museum, Frankfurt

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  • Candida Höfer und Kuehn Malvezzi. Fotografien - Oldenburger Kunstverein

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