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Museum Off Museum

Erster Teil:

07. 09. – 03. 11. 2013 | Bielefelder Kunstverein
Eingabedatum: 14.09.2013

bilder

Der Bielefelder Kunstverein präsentiert vom 07. September 2013 bis zum 26. Januar 2014 das zweiteilige Ausstellungsprojekt »Museum Off Museum«. Die Ausstellungen und das umfangreiche Begleitprogramm widmen sich dem aktuellen Interesse von Künstlerinnen und Künstlern an einem sich unter globalen Vorzeichen verändernden Reflexionsraum »Museum«. Am Beispiel von sieben Positionen zeigt die Ausstellung wie heute in künstlerischen Arbeiten die zentralen Prinzipien musealer Praxis des Sammelns, Ordnens, Präsentierens und Vermittelns thematisiert und erweitert werden. Die Projekte greifen Themen der populären und globalen Kultur auf, sie bewegen sich zwischen der Aneignung und dem Aufbrechen musealer Präsentation. »Museum Off Museum« untersucht damit über einen Zeitraum von fünf Monaten das Museum als Form der künstlerischen Handlung in der globalen Welt und als Teil des medialen Raumes im 21. Jahrhundert. »Museum Off Museum« stellt Fragen nach der aktuellen Bedeutung und dem Selbstverständnis künstlerischer Praxis, der Funktion und Form des Ausstellens, der Zukunft von Wissensproduktion und kultureller Vermittlung.

Das Interesse gilt ebenso Prozessen der Analyse und Übersetzung sowie eine Untersuchung statischer Formen der Repräsentation in Zeiten mobiler Kommunikation. Eine Erweiterung von Wissenskontexten, die Geschichte kultureller Identität, die materiell-kulturellen Codes von Sammlungen und Artefakten spielen dabei eine wesentliche Rolle. Die Unterscheidung zwischen Kunstwerk und historischem Dokument, Bild und Abbild, Exponat und Display, Installation, Bühne und filmischem Setting wird sich innerhalb der Ausstellung verschieben. Die Ausstellung reflektiert zum einen das subjektive Potenzial musealer Erzähltechniken und wissenschaftlicher Methoden. Zum anderen wird die durch museale Praxis hervorgebrachte symbolische Ordnung von Wissen hinterfragt, fiktionalisiert und erweitert. Parallel dazu thematisiert »Museum Off Museum« den Einfluss künstlerischer Interventionen auf Museums- und Ausstellungskonzepte in der Gegenwart.

Um die künstlerischen Ansätze in angemessenem Umfang vorzustellen, durchbricht »Museum Off Museum« den regulären Ausstellungsrhythmus zugunsten einer episodenartigen, fragmentarischen Programmstruktur. Die beiden Ausstellungsperioden werden von künstlerischen und wissenschaftlichen Beiträgen, Vorträgen sowie einem Blog auf unserer Webseite begleitet. Zum Abschluss des Projektes wird ein Katalogbuch (Deutsch-Englisch) erscheinen, welches die einzelnen Ausstellungsphasen dokumentiert und alle Beiträge zusammenfasst.


ERSTER TEIL:
Mit Ausstellungsbeiträgen von Kader Attia, Camille Henrot und Slavs and Tatars
ZWEITER TEIL: 09. NOVEMBER 2013 – 26. JANUAR 2014
Mit Ausstellungsbeiträgen von Özlem Altin, Isabelle Cornaro, Jeremy Deller und Simon Fujiwara

Bielefelder Kunstverein
im Waldhof
Welle 61
33602 Bielefeld

bielefelder-kunstverein.de


PM






Daten zu Kader Attia:

- Art Basel 2013

- Art Basel 2016

- Art Basel Hong Kong 2018

- Art Basel Hong Kong, 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- ArtZuid2013, Amsterdam

- Biennale de Lyon 2015

- BIENNALE of DAKAR 2016

- Biennale Venedig 2017

- Die Göttliche Komödie, MMK, 2014

- Die Zukunft der Tradition - Haus der Kunst, München

- documenta 13, 2012

- EVA International 2016

- Frieze London 2016

- Galerie Krinzinger

- Galleries ART DUBAI CONTEMPORARY 2015

- Göteborg Biennale 2015

- LAGE EGAL RAUM FÜR AKTUELLE KUNST

- Marrakech Biennale MB5, 2014

- Marrakech Biennale, 2016

- Preistraeger Prix Marcel Duchamp

- Sharjah Biennial 13, 2017

- The Global Contemporary. Kunstwelten nach 1989 - ZKM, 2011

Weiteres zum Thema: Kader Attia



The Big Easy - Halle 14, Leipziger Baumwollspinnerei (25.11.07-13.1.08)


Das Ausstellungsprojekt "The Big Easy. Relocating the Myth of the >>West<<" thematisiert als Herausforderung der Gegenwart das Insichhineinversetzen in die Vorstellungswelt und Weltanschauung Anderer, ohne die eigenen (vorgefertigten) Imaginationen zu projizieren. Ausganspunkt bildet der Umgang des "Westens" im Kampf um Ressourcen, Globalisierung, religiösen und ethnischen Konflikte und Terrorismus. Infrage gestellt wird dabei sein Selbstverständnis als ordnungspolitische Leitkultur, wobei sich die ost- und mitteleuropäischen Staaten politisch und wirtschaftlich immer mehr Westeuropa angleichen.
"Ost und West sind nun Teil einer panoramisch-panoptischen, überwältigenden, herzzerreißenden, atemberaubenden Kultur der Übertreibung als hegemoniale Weltlandschaft, in der nichts wirklich passiert, deren überbordende Unbeschwertheit, der große Leichtsinn, The Big Easy einfach nur ein Effekt ist. Jene Übertreibung wider besseres Wissen - dem beliebtesten politischen Machtmittel."

Künstler/innenliste: Zehra Ahmed (Australien), Kader Attia (Algerien, Frankreich), Matthew Buckingham (USA), Deborah Kelly (Australien), Aleksandra Mir (Polen, Italien), Mônica Nador (Brasilien), Julika Rudelius (D, USA), Xabier Salaberria (Spanien) und Solmaz Shahbazi (Iran, D)

Eine Ausstellung der HALLE 14 unter Mitwirkung der ACC Galerie Weimar und von Knut Birkholz (Rotterdam).

Abbildung: Julika Rudelius, Forever, Filmstill 2006

Öffnungszeiten: Fr-So, 11-18 Uhr

Leipziger Baumwollspinnerei, Halle 12
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig
Tel.: 0341 492 42 02

halle14.org

Die Zukunft der Tradition - die Tradition der Zukunft - Haus der Kunst, München


Die Ausstellung will an die umfangreiche Kunstschau "Meisterwerke muhammedanischer Kunst" anknüpfen, die vor genau 100 Jahren in München stattgefunden hat. Neben einzelnen historischen Objekten islamischer Kunst fokussiert die Schau vor allem zeitgenössische Positionen.

Im Jahr 1910 galt die Ausstellung "Meisterwerke muhammedanischer Kunst" als bis dahin größte Schau islamischer Kunst. Zum ersten Mal wurde dem westlichen Betrachter ein umfangreiches und historisches Bild präsentiert. Auf diese Weise trug die Ausstellung entscheidend zu einem veränderten Blickwinkel auf die Künste in muslimisch geprägten Ländern bei.
Daran wollen die Ausstellungsmacher von "Die Zukunft der Tradition - die Tradition der Zukunft" nun anknüpfen, indem ein möglichst breites Spektrum islamischer Künste gezeigt werden soll.

Die Ausstellung im Haus der Kunst ist dabei in drei Bereiche gegliedert. Den Ausgangspunkt und Kern bilden ausgewählte historische Kunstobjekte, die bereits in der Ausstellung von 1910 zu sehen waren.
In einem zweiten Teil werden Werke von Künstlern zu sehen sein, die traditionelle Elemente islamischer Kunst wie Kalligraphie oder Ornament bis heute beibehalten haben.
Der dritte Bereich wird schließlich mit Arbeiten zeitgenössischer Künstler bespielt, die sich weitestgehend mit Themen der modernen islamischen Gesellschaften beschäftigen. Politische Veränderungen spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Frage nach Geschlechterstrukturen oder die Ausbeutung der Natur.

Künstlerliste:
Doa Aly, Kader Attia, Yto Barrada, Farah Behbehani, Khatt Foundation, Karen Chekerdjian, Saloua Raouda Choucair, Nada Debs, Monir Sharoudy Farmanfarmaian, Chohreh Feyzdjou, Reem al-Ghaith, Wafa Hourani, Emre Hüner, Raya Khalaf, Buthina Canaan Khoury, Abbas Kiarostami, Rachid Koraïchi, Samir el Kordy, Maha Maamoun, Tala Madani, Nassar Mansour, Milia Maroun, Walid Raad, Mahmoud Said, Ibrahim el Salahi, Bahia Shehab, Huda Smitshuijzen-AbiFarès, Mounira al Solh, Nadine Rachid, Laure Touma, Akram Zaatari

Abbildung: BUTHINA CANAAN KHOURY / independent Palestinian Director and Producer, Filmstill from "Taste the Revolution", 2008

Ausstellungsdauer: 17.9.10-9.1.11

Öffnungszeiten:
Mo-So 10-20 Uhr
Do 10-22 Uhr

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München

hausderkunst.de





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