Minimale Konzepte - Kunstmuseum Wolfsburg (16.12.04-20.02.05)


Eingabedatum: 14.12.2004

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"Carl Andre, Stanley Brouwn, Jan Dibbets, Andreas Gursky, Gary Hill, Damien Hirst, Anselm Kiefer, Bruce Nauman, Tobias Rehberger, Lawrence Weiner

Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens präsentierte das Kunstmuseum Wolfsburg in seinem Jubiläumsjahr eine Reihe von Sammlungsausstellungen, die nun von den "Minimalen Konzepten" abgeschlossen wird. Lag der Schwerpunkt bei der Ausstellung "Treasure Island" bei einem repräsentativen Überblick und bei "Happy Birthday" bei den "Geburtstagsgeschenken" an das Museum, so sind jetzt Minimal und Concept Art als die historischen Ursprünge der Sammlung sowie die Neuinterpretationen dieser künstlerischen Haltungen Thema der Präsentation.

Noch vor Eröffnung des Museums wurde 1992 die Bipolarität von Sammlung und Ausstellung als zentraler Aspekt der Museumskonzeption festgeschrieben. Neben der Organisation einer Vielzahl von Ausstellungen stellte das Kunstmuseum das Wachsen seiner Sammlung regelmäßig in der Ausstellungsreihe Tuning up #1-5 vor und setzte die Reihe der Sammlungsausstellungen seit 1999 mit der Reihe der Updates fort, die allerdings auch schon explizit thematisch ausgerichtet wurden. Seit 2004 hat nun auch die Update-Reihe ihr Ende gefunden. Die Sammlung des Kunstmuseum Wolfsburg besitzt nun einen Umfang, der es dem Haus ermöglicht mit der Sammlung zu spielen, sie in wechselnden Konstellationen zu präsentieren und sie auch gegebenenfalls mit ergänzenden Leihgaben in Beziehung zu setzen. Die Sammlung wird in Zukunft daher eine immer prominentere Rolle im Kontext der Ausstellungsplanung spielen.

Diese Sammlungsausstellung ist thematisch ausgerichtet. Sie konzentriert sich auf künstlerische Positionen, die sich als Reaktion auf den abstrakten Expressionismus entwickelt haben und seit ca. 1966 als Minimal Art bzw. Concept Art bezeichnet werden. Mit der Gleichsetzung von reproduzierbarem Artefakt und autonomem Kunstwerk, wie sie für die Minimal Art verbindlich ist, formierte sich in Amerika erstmals eine Kunstrichtung, die keine Parallele auf dem europäischen Festland hatte, dort aber sehr früh rezipiert wurde. Die sich aus der Minimal Art und ihrem Kontext entwickelte Concept Art zeichnete sich dadurch aus, dass die Idee eines Werkes im Vordergrund stand oder wie es Jan Dibbets einmal formuliert hat: „Die Concept Art hat das Konzept vom Objekt getrennt“. Vertreter beider Kunstrichtungen waren in programmatischen Ausstellungen wie Language I-IV (1967-1970), When Attitudes Become Form (Bern 1969) und Op losse schroeven (Amsterdam 1969) vertreten: Carl Andre, Stanley Brouwn, Jan Dibbets, Richard Artschwager, Lawrence Weiner und Bruce Nauman. Auch wenn gegen Mitte der siebziger Jahre Minimal und Concept Art ihren Höhepunkt überschritten hatten, hat es bis in jüngste Entwicklungen hinein immer wieder Anknüpfungen und Auseinandersetzungen mit diesen elementaren Ansätzen gegeben. In diesem Kontext sind die hier gezeigten Arbeiten von Gary Hill, Damien Hirst, Tobias Rehberger und Andreas Gursky zu sehen.

In der Mitte des ersten Raumes, der etwa 3/5 des Südsaales ausmacht, befinden sich die nach Norden ausgerichteten Uncarved Blocks von Carl Andre, mit denen Duomo Spoleto und Octogon Triptych von Jan Dibbets an den Stirnwänden des Raumes korrespondieren. Hier geht es um die Themen Ort und Raum(erfahrung). Im ersten Ostkabinett ist eine Auswahl der Arbeiten von Stanley Brouwn zu sehen. Ausgehend von seinen This Way Brouwn-Arbeiten steht bei Brouwn das Messen von Entfernungen im Vordergrund.
Auch in den frühen Videoarbeiten Bruce Naumans wie Stamping in the Studio oder Wall/Floor-Positions ist das Erarbeiten von Raum- und Körpererfahrung zentrales Thema.
Mit Bent & Broken Shafts of Light von Lawrence Weiner verfügt die Sammlung über eine typische Arbeit dieses Konzeptkünstlers. Von den drei möglichen Versionen dieser Textarbeit empfiehlt sich für diesen Ausstellungszusammenhang die bislang noch nicht realisierte Ausführung als Wandarbeit in schwarzer Schrift.
Als „Metaphysiker der Medien“ (Chrissie Iles, Kuratorin für Film und Video am Whitney Museum of American Art in New York) wurde Gary Hill im Hinblick auf seine Videoarbeiten apostrophiert. Bereits in seinen frühen Videoarbeiten wie Bits, Mediations, Equal Time, Mouth Piece, Primary und Processual Video (1977-1979) transportiert er nicht nur den menschlichen Körper, sondern auch das geschriebene Wort und skulpturale Oberflächen in den „geschlossenen“ elektronischen Raum des Videos und untersucht mit den Möglichkeiten dieses Mediums Zusammenhänge von Wahrnehmen, Denken und Artikulieren.

An die Wurzeln des Minimalismus knüpft Damien Hirst mit seinen Dot Paintings an, von denen hier eines der frühen, noch vom Künstler ausgeführten Werke Open to the Unexpected zu sehen ist.
Zu den „Klassikern“ der Minimal Art zählt Richard Artschwagers Chair, der mit Office Scene ein Kabinett füllen wird.
Mit Artschwagers Chair aus Celotex korrespondiert die Bürodecke 1. Stock von Tobias Rehberger unter der hindurch man in den letzten Raum der Ausstellung mit Fotografien von Andreas Gursky gelangt, darunter Ohne Titel III." ( Presse KM Wolfsburg)

Foto: Copyright / Kunstmuseum Wolfsburg: Carl Andre - Uncarved Blocks, Vancouver 1975

Ausstellungsdauer: 16.12.04-20.02.05

Öffnungszeiten: Dienstag 11.00-20.00 Uhr | Mittwoch-Sonntag 11.00-18.00 Uhr | Montag geschlossen



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Daten zu Carl Andre:

- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- ArtZuid2013, Amsterdam
- Biennale Venedig 2013
- Boijmans Post War Collection
- Chinati Foundation Collection ,Marfa
- daad Stipendiat
- documenta 7, 1982
- Flick Collection
- Japan und der Westen. Die erfüllte Leere - Kunstmuseum Wolfsburg, 2008
- Konrad Fischer Galerie
- Migros Museum, Sammlung
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- Preisträger 2011, Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung
- S.M.A.K. Sammlung, Gent
- Sadie Coles HQ - Gallery
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein
- Skulptur Projekte Münster 1977
- Skulptur Projekte Münster 1987
- skulptur projekte münster 1997
- Solomon R. Guggenheim Collection
- Tate Post War Collection ,London
- ZKM Sammlung, Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Carl Andre



Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin (01 / 02)


Hamburger Bahnhof
Museum für Gegenwart - Berlin

Wenn ein Berliner Museum Hamburger Bahnhof heißt, kann man sicher sein, dass es sich in einem historischen Gebäude befindet. Das spätklassizistische Gebäude, in dem das Museum beheimatet ist, diente denn auch seit seiner Erbauung 1846 bis zur Stillegung 1884 als Kopfbahnhof der Strecke Hamburg-Berlin.
Als Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst trat der Hamburger Bahnhof erstmals 1988 mit der Ausstellung "Zeitlos" in Erscheinung und wurde, so der damalige Kultursenator Volker Hassemer, auch auf die Möglichkeit als ständiger Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst hin erprobt.
Von 1990-1996 erfolgten umfangreichen Umbaumaßnahmen durch den Architekten Josef Paul Kleihues, es entstand eine Ausstellungsfläche von rund10.000 qm. Im November 1996 wurde der Bau dann eröffnet.
Seither beherbergt das Museum für Gegenwart neben der Sammlung Marx mit hochwertigen Werkgruppen von Beuys, Andy Warhol, Cy Twombly, Robert Rauschenberg und Anselm Kiefer, wechselnde Werke der Gegenwartskunst aus den Beständen der Staatlichen Museen zu Berlin. Bei der Präsentation der Werke wurde auf einen chronologisch strukturierten Aufbau verzichtet und statt dessen ein offenes, integratives und sammlungsübergreifendes Konzept gewählt.
Neben der ständigen Sammlung finden im Hamburger Bahnhof zahlreiche Ausstellungen und Events statt. So läuft bspw. seit Oktober 01 in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Literaturforschung die Veranstaltungsreihe "LifeSciences-Kunst-Medien" mit monatlichen Vorträgen von international bekannten Künstlern und Wissenschaftlern (Nächster Termin: 1.02 " Die zweite Schöpfung - Genetik und Religion" mit Thomas Macho und Tony Oursler). Weiterhin ist noch bis zum 02.02 die Ausstellung "Probation Area - Versuchsfeld arte povera, concept art, minimal art, land art" mit Werken aus der Sammlung von Egidio Marzona zu sehen. Gezeigt werden charakteristische Werke u.a. von Mario Merz, Richard Serra, Carl Andre und Ronald Bladen. Die Sammlung Marzona verbindet sich bestens mit den Beständen des Hamburger Bahnhofs und kann die berstenden Werkgruppen etwa von Joseph Beuys spannungsreich erweitern. Durch ein großzügiges Angebot Marzonas kann das Museum 300 Arbeiten aus der Sammlung als Dauerleihgabe erwerben und somit seine eigenen Werkgruppen ergänzen.

Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart - Berlin
Invalidenstr. 50-51 Berlin - Tiergarten
Di. - Fr. 10 - 18 Uhr Sa. - So. 11 - 18 Uhr

spk-berlin.de/hbf/


Ergänzung zum Einzug der Flick Collection:

Mit Plakaten, einer Diskussionsrunde und einem begleitenden Katalog versucht ein Kunstprojekt der Künstler Renata Stih und Frieder Schnock, die Diskussion um den Einzug der Flick Collection in den Hamburger Bahnhof in Gang zu setzen.
Während in Zürich seinerzeit Bürgerprotest die Realisation eines Museums für die Flick Collection erfolgreich verhindern konnte, gelang es in Deutschland, dieses in mehreren Punkten nicht ganz ehrenwerte Projekt an der Öffentlichkeit vorbei zu realisieren.
Um all der Euphorie mit der die Sammlung in Berlin gefeiert wird etwas entgegenzusetzen, leisten die Künstler in dem zum Projekt entstandenen Katalog Beiträge zur Erinnerungskultur. Texte zur "Methode Flick" finden dort genauso Platz wie der Nachdruck eines Interviews aus der Neuen Zürcher Zeitung vom 27.04.2001. Tom L. Freudenheim Kunsthistoriker und Autor wirft einen Blick auf Beispiele von Kunstsammlern und Kunstförderen aus der Geschichte, die oft unter fragwürdigen Bedingtheiten standen.

Des Weiteren kommt es im Rahmen des Kunstprojektes "Weißer Ritter" unter dem Titel "Die Kunst des Sammelns - Flick in Berlin" am 25.09.04 um 19.00 zu einer Podiumsdiskussion in der Akademie der Künste.
Als weiterer wesentlicher Teil des Kunstprojektes ist die Plakataktion vom 10.09-30.09.04 beim Hamburger Bahnhof in der Invalidenstraße zu sehen.

Lesen Sie zum Thema auch: (extern)

FLICK-COLLECTION F.A.Z. - national,Germany September 2004
Schon vor der Eröffnung der "Friedrich Christian Flick-Collection" ist eines klar: Museumspolitisch wird in Berlin künftig nichts mehr sein ...

bzw. Superschauen versus Museumsvielfalt? - Ein Kommentar von Carsten Probst, Deutschlandradio

Plötzlich im Kreis der Gerechten Ein Berliner Symposion über den Sammler Flick und die Verantwortung der Museen. Von Arno Orzessek in der Süddeutschen Zeitung


  • "Adorno: Die Möglichkeit des Unmöglichen" im Frankfurter Kunstverein (29.10.03 - 4.1.04)

  • Minimale Konzepte - Kunstmuseum Wolfsburg (16.12.04-20.02.05)

  • Ideal City – Invisible Cities (Zamosc, PL, 18. 6 – 22. 8.06 /Potsdam 9.9.-29.10.06)

  • The Guggenheim - Die Sammlung

  • "Tanzen, Sehen" - Museum für Gegenwartskunst Siegen (18.2.-28.5.07)

  • Andy Warhol und die Minimal Art - Staatsgalerie Stuttgart (28.4. - 29.7.07)

  • Genau+anders. Mathematik in der Kunst von Dürer bis Sol LeWitt. MUMOK Wien (29.2.-18.5.08)

  • Carl Andre und Melissa Kretschmer - Konrad Fischer Galerie, Düsseldorf (noch bis 2.8.08)

  • Brice Marden und MoMA - Museum Wiesbaden (28.9.08-18.1.09)

  • Konzeptuelle Kunst auf Papier - Museum Abteiberg, Mönchengladbach (26.4.-23.8.09)

  • Video: Arte povera bis minimal - Sammlung Lafrenz - Museum Wiesbaden (bis 31.1.2010)

  • Carl Andre erhält Roswitha Haftmann-Preis 2011

  • Verortungen - Die Frage nach dem Raum in der zeitgenössischen Kunst

  • Carl Andre

  • MMK 1991-2011. 20 Jahre Gegenwart

  • Vor dem Gesetz

  • ART COLOGNE Preis 2012 an die Galerie Wide White Space

  • Yvonne Rainer. Space, Body, Language

  • Morgan Fisher. The Frame and Beyond

  • Sammlung Kunstmuseum Wolfsburg. Ausgewählte Werke von Carl Andre bis Sergej Jensen

  • Carl Andre

  • Geschnitten, gespalten, geschenkt! Rückriem-Skulptur für Kunsthalle Bielefeld

  • Aus der Datenbank - 200 Künstler mit Biennale Hintergrund

  • To Open Eyes

  • Künstler des Jahres 2013

  • Oscar Tuazon.

  • Unser aktuelles top 69 Ranking im Februar 2014 - ungefiltert

  • Video: Japan und der Westen. Die erfüllte Leere - Kunstmuseum Wolfsburg (noch bis 13.1.08)

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  • GERHARD RICHTER. BIRKENAU

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  • Primary Structures. Meisterwerke der Minimal Art

  • Hanne Darboven - GEPACKTE ZEIT

  • Nachruf zum Tod von Alf Lechner

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      Georg Herold

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