Intendant der Bundeskunsthalle Bonn, Robert Fleck, geht


Eingabedatum: 12.07.2012

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Kunst- und Ausstellungshalle, Lichtturm, Foto: Tania Beilfuß, © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

Personalien: Prof. Dr. Robert Fleck leitet seit 2009, in der Nachfolge von Christoph Vitali, die Kunst- und Ausstellungshalle der BRD in Bonn. Schon seit längerem regte sich Kritik an seiner Leitung, die sich jetzt - anlässlich der aktuell gezeigten Ausstellung AM ANFANG - Anselm Kiefer massiv verstärkte. Fleck wird vorgeworfen, die Ausstellung unkritisch und tendenziös zu verantworten. Besonders negativ wird bewertet, dass auffällig viele Werke aus der Sammlung Grothe ausgestellt sind und dies - nicht etwa dem Ausstellungskonzept dient -, sondern vor allem den Wert der privaten Sammlung steigert.

Jetzt wird Flecks Vertrag "im gegenseitigen Einvernehmen" - wie es heißt, nicht über das Jahr 2013 hinaus verlängert.

Prof. Dr. Robert Fleck, erklärt dazu:
„Ich habe im April dieses Jahres die Vorsitzende des Kuratoriums der Bundeskunsthalle davon in Kenntnis gesetzt, dass ich mich in den nächsten Jahren auf die Forschung und Lehre an der Kunstakademie Düsseldorf und auf freie publizistische und Ausstellungsprojekte konzentrieren möchte.
In institutioneller Hinsicht habe ich mich seit längerer Zeit entschlossen, mich auf die Kunstakademie Düsseldorf zu konzentrieren.
Beide Aufgaben – die Intendanz der Bundeskunsthalle und die Professur an der Kunstakademie – haben sich in den ersten Monaten als unvereinbar erwiesen, den Zeitaufwand, die Konzentration und die Repräsentanz beider Institutionen betreffend.
Deshalb habe ich mich entschlossen, um eine Entbindung von meiner Aufgabe als Intendant der Bundeskunsthalle ab dem 1. Oktober 2012 zu ersuchen. Das entspricht dem Beginn des nächsten Wintersemesters an der Kunstakademie Düsseldorf.

Die Ausstellungen für die zweite Jahreshälfte 2012 sind produziert. Die Ausstellungen für das Jahr 2013 sind ebenso in ihrer inneren Gestaltung festgelegt, so dass ich keine Gefahr für die Kontinuität in der Bundeskunsthalle sehe. Auch die großen kulturhistorischen Projekte für das Jahr 2014 sind so weit vorbereitet, so dass ein Nachfolger beziehungsweise eine Nachfolgerin entscheiden kann, was er oder sie davon realisieren möchte.“

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PT



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