Kein leichter Gegner – Rassismus in unserer Gesellschaft

18.3. - 30.4.2021 von außen zu besichtigen | Hochschule München
Eingabedatum: 21.03.2021

Kein leichter Gegner – Rassismus in unserer Gesellschaft

Jasmin Jäger zeigt den Inhalt der Hosentaschen derer, die von der Polizei in der Öffentlichkeit angehalten und durchsucht wurden (Foto: Jasmin Jäger)bilder

Tagebuchnotizen, Editorials, Podcasts, Kinderbücher, Medienanalysen sowie Animationen und Kurzdokumentationen. In diesen unterschiedlichen Formaten zeigen Studierende der Fakultät für Design der Hochschule München die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit den Ausprägungen und Auswirkungen von Rassismus. Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ ist diese von außen am gläsernen Pavillon des ehemaligen Zeughauses zu sehen.

Im Wintersemester 2020/2021 betrachteten die angehenden Designerinnen und Designer betreut von Prof. Knut Karger die verschiedenen Facetten menschlicher Herabwürdigung. In ihren Arbeiten beleuchten sie historische ebenso wie individuelle, strukturelle und institutionelle Formen der Diskriminierung. Ihre Erzählungen ergeben ein breites Spektrum und zeigen eindrücklich, wie tief, wie unberechenbar und wie unbewusst Rassismus in unserer Gesellschaft verwurzelt ist.

Geschichte der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung
Instagram ist nicht nur eine Plattform für schöne Bilder. Merlyn Selvanathan berichtet in ihrem Instagram-Account von der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung der 1950er und 1960er Jahre – bildlich, inhaltlich und grafisch. Sie stellt Geschichte dar und tilgt so einen blinden Fleck im deutschen Lehrplan.

Racial Profiling in Deuschland
„Racial Profiling“ ist kein Thema bei der deutschen Polizei? Jasmin Jäger hinterfragt diese These sehr genau. In ihrem Film kommen anonyme Opfer von Polizeikontrollen und -gewalt zu Wort: vier Jugendliche im Alter zwischen 21 und 28 Jahren, die alle Erfahrungen mit institutionellem Rassismus gemacht haben.

Alltäglicher Rassismus
Von einer durch Rassismus-Erfahrungen geprägten Kindheit erzählt Lotte Schellhammer in ihrem illustrierten Kinderbuch mit dem Titel „Was soll man da bloß sagen?“. Täglich stellen Erwachsene dem Mädchen Delilah Fragen, die sie unbeabsichtigt ausgrenzen. Delilah fühlt sich verletzt, bis ihr jemand unerwartet die Hand reicht.

Teilnehmende: Antonia Buchner, Jonathan Hesse, Elias Hintermayr, Chiara Hövelmann, Jasmin Melissa Jäger, Valerie Lex, Veronika Liebl, Lukas Mönch, Alina Oswald, Victoria Plewniok, Silvan Rampf, Lotte Schellhammer, Merlyn Selvanathan, Noemi Slawinski, Robin Stübing, Elena Traurig, Yvonne Weinmann und Lena Ziarnetzki

Die Bilder und Filme der Ausstellung „Kein leichter Gegner - Rassismus in unserer Gesellschaft“ sind von außen am gläsernen Pavillon der Fakultät für Design zu sehen. Filme der Veranstaltung finden Interessierte auf dem YouTube-Kanal der HM.
www.youtube.com

Zeit: 18. März bis 30. April 2021 durchgehend von außen zu besichtigen

Ort: Fakultät für Design, Hochschule München, Lothstraße 17 (Innenhof)

Presse



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  • ART COLOGNE 2004: Abschied als Aufbruch (28.10.-01.11.04)

  • Changing Habitats - Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen (22.4.-29.5.05)

  • European Media Art Festival, Osnabrück (20. bis 24. April 2005)

  • Tirana Transfer - Badischer Kunstverein Karlsruhe (15.07 - 03.09.06 )

  • d.velop digital art award - [ddaa] an Manfred Mohr (4.8.06)

  • GiebichenStein Designpreis 2012 für ausgezeichnete Designprojekte in fünf Kategorien vergeben

  • Kunstverein Wolfsburg erhält den ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine

  • Attila Csörgo erhält Nam June Paik Award 2008

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  • Tina Tonagel im Cuxhavener Kunstverein (25.4.-31.5.09)

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  • Leni Hoffmann und Angelika Hoerle, Museum Ludwig Köln

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