Genau+anders. Mathematik in der Kunst von Dürer bis Sol LeWitt. MUMOK Wien (29.2.-18.5.08)


Eingabedatum: 21.02.2008

bilder

Anhand von 120 künstlerischen Positionen will das Museum Moderner Kunst (MUMOK) in Wien aufzeigen, wie mathematische Fragestellungen die Avantgarden des 20. Jahrhunderts beeinflusst haben. Dabei werden Verknüpfungen untersucht, die Kunst mit einer von Zahlen, Berechnungen, Statistiken und geometrischen Konstruktionen bestimmten Wirklichkeit zugrunde liegen.
Einen Blick wirft die Ausstellung zunächst auf künstlerische Positionen aus der Zeit der Renaissance und ihrer Wiederentdeckung der Zentralperspektive. Um dann den Beginn des 20. Jahrhunderts mit seinen zahlreichen naturwissenschaftlichen Entwicklungen zu beleuchten, die vor allem die Künstler der frühen Avantgarde wie bspw. Kasimir Malewitsch immer wieder inspiriert hat. Einen weiteren Bogen spannt die Ausstellung zur Kunst der 1960er-Jahre - bspw. zu Carl Andre,Donald Judd oder Sol LeWitt -, die erneut eine Annäherung zwischen Kunst und Mathematik mitsichbringt. Zeitgleich entstehen die ersten Versuche im Bereich der Computerkunst.

Abbildung: Sol LeWitt, Form Derived from a Cube, 1986, Dauerleihgabe Österreichische Ludwigstiftung © VBK Wien, 2008

Öffnungszeiten: Mo-So 10.00-18.00 Uhr, Do 10.00-21.00 Uhr

MUMOK
Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
MuseumsQuartier
Museumsplatz 1, A-1070 Wien
T +43-1-525 00
mumok.at


ch






Daten zu Sol LeWitt:

- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Hong Kong 2018
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- Biennale Venedig 2007
- Daimler Art Collection
- documenta 7, 1982
- evn sammlung
- Flick Collection
- Konrad Fischer Galerie
- Kunstverein Hannover 2015
- Lisson Gallery
- MACBA COLLECTION
- Massimo De Carlo
- Migros Museum, Sammlung
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- onLine - MoMA 2010
- Pace - Gallery
- S.M.A.K. Sammlung, Gent
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein
- Skulptur Projekte Münster 1987
- skulptur projekte münster 1997
- Solomon R. Guggenheim Collection
- Tate Post War Collection ,London

Weiteres zum Thema: Sol LeWitt



Robert Barry in der Kunsthalle Nürnberg (18.9.03-16.11.03)


Unter dem Titel "Some places to which we can come" zeigt die Kunsthalle Nürnberg rund 60 Arbeiten aus dem Frühwerk (1963-1975) des amerikanischen Künstlers Robert Barry (geb.1936).

Presseerklärung / Auszug: " . . . Der in New Jersey lebende Robert Barry zählt wie Dan Graham, Douglas Huebler, Joseph Kosuth oder Lawrence Weiner zu den wichtigsten Protagonisten der amerikanischen Konzeptkunst. Von Beginn an von den Künstlern selbst heftig diskutiert, bezeichnet der Begriff der Konzeptkunst weder einen einheitlichen Stil noch eine gemeinsame Theorie. Der Begriff wurde von Sol LeWitt ins Spiel gebracht, der 1967 in seinem Aufsatz "Paragraphs on Conceptual Art" die These formulierte, dass allein die Idee bereits Kunstwerk sein kann. Als Konzeptkunst werden seitdem Werke eingeordnet, die in stark abstrahierter Form eine Idee oder einen Denkprozess formulieren, den der Betrachter aufnimmt und nach eigenen Vorstellungen für sich produktiv macht.

Äußerst konsequent trieb Robert Barry bereits seit 1967 sein Werk zunehmend an die Grenze zur Immaterialität und Unsichtbarkeit. Er schuf raumbezogene Installationen mit Draht und Nylonfaden, führte Aktionen mit Edelgasen oder radioaktivem Material durch und ging dann zu Arbeiten mit akustischen Frequenzen, Geräuschen und Sprache über. Parallel entstanden seit 1970 Dia-Projektionen mit einzelnen Begriffen, Fotografien und Textfragmenten. Robert Barry veröffentlichte mehrere Buchprojekte und begann Anfang der 70er Jahre nahezu ausschließlich mit dem Medium der Sprache zu arbeiten. Dabei sind für Barry die von jedem syntaktischen Zusammenhang befreiten Begriffe nicht allein bereits Kunst, sondern verweisen auf weiterführende Konzepte, die mittels Sprache kommuniziert werden. Eines dieser Konzepte ist das Ausloten räumlicher Erfahrungen und Dimensionen, das Barry von Beginn an, auch schon mit den zwischen 1963 und 1967 entstandenen Gemälden und Farbobjekten, durchgängig bis zu den heute bekannten Wort-Räumen verfolgt.

Die umfangreiche Ausstellung sowie der 144-seitige, zweisprachige Katalog mit aktuellen Beiträgen von Robert C. Morgan, John T. Paoletti und Thomas Wulffen werden die von Robert Barry im Zeitraum von 1963 bis 1975 geschaffenen Werke und Werkgruppen als konsequente Entwicklung zeigen, die bestimmte Konzepte durchgängig und stringent verfolgte, zugleich aber stets offen für neue Erfahrungen war. Zudem wird die Relevanz von Robert Barrys Frühwerk vor dem Hintergrund der postkonzeptuellen Kunst der 90er Jahre noch einmal neu zu betrachten und zu überprüfen sein."

Ausstellungsdauer: 18.9.03-16.11.03

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr | Mittwoch bis 20.00 Uhr

Kunsthalle Nürnberg | Lorenzer Straße 32 | D- 90402 Nürnberg | Tel.: 0911 - 231 2853
nuernberg.de
  • ART COLOGNE 2003 - Abschlussbericht

  • Sol LeWitt im Kunsthaus Graz (28.02. - 02.05.2004)

  • Peter Kogler im Kunstverein Hannover (24.04.-20.06.04)

  • Ideal City – Invisible Cities (Zamosc, PL, 18. 6 – 22. 8.06 /Potsdam 9.9.-29.10.06)

  • The Guggenheim - Die Sammlung

  • What does the jellyfish want? - Museum Ludwig, Köln (31.3.-15.7.07)

  • Genau+anders. Mathematik in der Kunst von Dürer bis Sol LeWitt. MUMOK Wien (29.2.-18.5.08)

  • Every Wall Is a Door

  • Brice Marden und MoMA - Museum Wiesbaden (28.9.08-18.1.09)

  • Konzeptuelle Kunst auf Papier - Museum Abteiberg, Mönchengladbach (26.4.-23.8.09)

  • Video: Arte povera bis minimal - Sammlung Lafrenz - Museum Wiesbaden (bis 31.1.2010)

  • Heimo Zobernig. Ohne Titel (In Red)

  • Joseph Kosuth

  • Europas größtes temporäres Kunstmuseum

  • Spezial: Museumsportrait: Dia:Beacon, New York

  • Gotthard Graubner. Gespräch mit Josef Albers

  • Pedro Wirz: Not the New, Not the Old, But the Necessary.

  • Mel Bochner

  • twitters tages themen kunst

  • Acht Ausstellungen im Centre Pompidou-Metz im Jahr 2013

  • Alessio Delli Castelli. BIOS VS ZOE

  • From Page to Space - Vom Blatt zum Raum

  • Auf Zeit. Was hinter dem Putz steckt

  • Daten von der Frieze

  • Collector’s Choice Only!

  • Die top 106 im Mai 2014

  • One Million Years – System und Symptom

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Künstlerdatenbank

  • more Konzeption Conception now

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • »Mental Diary«

  • Schwarz auf Weiß

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Achenbach Art Auction - Groß, größer, XXL

  • GERHARD RICHTER. BIRKENAU

  • ...und eine welt noch

  • ZEICHNUNGSRÄUME II

  • Neues aus der Künstlerdatenbank

  • IN DIE DRITTE DIMENSION

  • MANIFESTO. Julian Rosefeldt

  • Hanne Darboven - GEPACKTE ZEIT

  • Nachruf zum Tod von Alf Lechner

  • Künstlerliste 2017

  • Künstlerliste mit Biennalebeteiligungen

  • Künstlerliste mit nur einer bzw. zwei Biennalebeteiligung

  • Der Begriff oder/III in Texten zur zeitgenössischen Kunst

  • DIA-LOGOS. Ramon Llull und die Kunst des Kombinierens

  • Blickwechsel - Werke aus der Sammlung

  • SEXY AND COOL. MINIMAL GOES EMOTIONAL

  • top




    Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




      Anzeige
      berlin


      Anzeige
      Atelier


      Anzeige
      karma




      Harsh Astral. The Radiants II

      The Radiants II« ist eine gedankliche Fortsetzung der Ausstellung »The Radiants«, die 2015 in der Bortolami Gallery in New York stattfand... weiter


      Marisa Merz Il cielo è grande spazio / Der Himmel ist ein weiter Raum

      Arbeiten aus fünf Jahrzehnten des künstlerischen Schaffens von Marisa Merz, der einzigen weiblichen Vertreterin der Arte Povera, sind in der Ausstellung versammelt. weiter


      Ein gemachter Mensch – Künstlerische Fragen an Identitäten

      Wer bin ich eigentlich? Und warum bin ich so, wie ich bin? Fragen nach der eigenen Identität treiben jeden von uns um. weiter


      Hans Hartung. Malerei als Experiment – Werke von 1962 - 1989

      Hans Hartung (1904-1989) gehört zu den herausragenden Malerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. In Leipzig geboren, verließ er Deutschland früh, um in Spanien und Frankreich zu leben. weiter

      Nicolaus Schafhausen verlässt Kunsthalle Wien

      Nicolaus Schafhausen hat sich entschlossen, die Kunsthalle Wien mit 31. März 2019 zu verlassen. weiter


      HÖHENRAUSCH. Das andere Ufer

      Der HÖHENRAUSCH ist seit der Kulturhauptstadt 2009 eines der auffälligsten und erfolgreichsten Ausstellungsformate für zeitgenössische Kunst in Österreich.
      weiter

      Existenz Kapitel 1: Skizzen

      Ein Ausstellungsprojekt im Oktogon der HfBK Dresden mit Professor*innen, Studierenden, Lehrenden, Absolvent*innen der HfBK Dresden und Gästen. weiter


      Roman Ondak. Based on True Events. Lovis-Corinth-Preis 2018

      Nach wahren Begebenheiten, verheißt der Titel der Schau, doch in unserer Welt der Fake News, alternativen und Post-Fakten ist dieses Versprechen verstörend geworden. Was ist denn wahr und wer bestimmt, was Wahrheit ist? weiter


      Jonathan Meese / Daniel Richter / Tal R - BAVID DOWIE

      Unter dem Titel Bavid Dowie präsentiert das Kunsthaus auf drei Etagen farbintensive Gemälde und Skulpturen, die in einer einmaligen Zusammenarbeit im Vorfeld der Ausstellung entstanden sind. weiter

      Der Begriff - erscheinen - in Texten zur zeitgenössischen Kunst

      Industry erscheinen innerhalb der, Inhaltlich erscheinen seine Arbeiten, Installationen erscheinen als Orte, Institutionen erscheinen diese Forderungen
      Interaktion, erscheinen auf den, interessant erscheinen uns die .... weiter



      IN THE CUT - Der männliche Körper in der feministischen Kunst

      Sexualität als zentrales Thema in der Kunst war bis in die 1970er Jahre vornehmlich vom männlichen Blick auf den weiblichen Körper beherrscht. weiter


      Raum D: Digitale Projekte Malte Bruns

      Bis zum 9. September gibt die neu initiierte Reihe „Raum D: Digitale Projekte“ Einblicke in die Praktiken junger medienkünstlerischer Positionen. weiter


      Raphaela Vogel Ultranackt

      Die neuen Arbeiten in dieser ersten Einzelausstellung ausserhalb ihrer deutschen Heimat entfalten eine Welt, die aufregend und dystopisch zugleich ist.
      weiter


      Jutta Koether Tour de Madame

      Kaum eine andere Künstlerin hat unser heutiges Verständnis von Malerei und von der Kulturlandschaft seit den 1980er Jahren so entscheidend geprägt wie Jutta Koether. weiter


      Jan Bräumer / Sebastian Tröger

      Unter dem Titel Von vielen Möglichkeiten weiß der Dinosaurier nichts präsentiert das Kunsthaus Gemälde, Zeichnungen und Installationen von Jan Bräumer (*1970 in Darmstadt) und Sebastian Tröger (*1986 in Erlangen). weiter


      Ernst Caramelle - Very angenehme Konzeptkunst

      Was ist Wirklichkeit, was nur Schein? Bei den raffinierten Wandgemälden des in Tirol geborenen Künstlers Ernst Caramelle (*1952) verschwimmen diese Grenzen. In der stillen und zugleich eindrucksvollen Einzelausstellung „Very angenehme Konzeptkunst“ zeigt Marta Herford anhand von Zeichnungen, Film, „Lichtarbeiten“ sowie einer eigens für die Lippold-Galerie konzipierten Wandmalerei Caramelles gewitzte und verblüffende Konzeptkunst. weiter

      Elke aus dem Moore ist neue Leiterin der Akademie Schloss Solitude

      Elke aus dem Moore folgt Jean-Baptiste Joly, der die Akademie von Beginn an geleitet hat. weiter


      erreger– | EIGEN frequenz

      Die zweiteilige Ausstellung erreger- | EIGEN frequenz widmet sich vom 17. Mai bis 10. Juni 2018 mit Werken von Prof. Una H. Moehrke sowie von ihren Studierenden und Alumni und einem außergewöhnlichen Begleitprogramm dem Phänomen der Gabe und dem Prinzip von Impuls und Resonanz. weiter


      Herr Fritz, woher stammen die Bilder? Ausstellung zur Provenienzforschung im MKK Dortmund

      „Herr Fritz, woher stammen die Bilder?“ Provenienzforschung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund weiter

      Andreas Wachter – Bilder, Plastiken

      "Nichts erklären – beleuchten" (Andreas Wachter) weiter