Thomas Struth Nature & Politics

Großformatige Fotografien

4. 03. - 29. 05. 2016 | Museum Folkwang, Essen
Eingabedatum: 28.02.2016

bilder

Industrielle Produktionsanlagen, Forschungslabore und Operationssäle, aber auch Alltags-architekturen oder Erlebnisparks: Thomas Struth untersucht in seinen Arbeiten der letzten Jahre, wie Ehrgeiz und menschliche Vorstellungswelten zu räumlicher, objekthafter Wirklichkeit werden.

Die Ausstellung umfasst circa 35 großformatige Fotografien aus den Jahren 2007 bis 2015. Sie zeigen hochkomplexe Apparaturen, Strukturen und Konstruktionen, welche unsere Gegenwart prägen, aber dem Blick der Öffentlichkeit meist unzugänglich sind.

Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler und wird danach im Martin-Gropius-Bau in Berlin gezeigt. Anschließend wandert sie an das High Museum of Art in Atlanta, Georgia, und das Saint Louis Art Museum, Saint Louis, Missouri.

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen

museum-folkwang.de

Presse






Daten zu Thomas Struth:

- ars viva Preistraeger
- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- ARTRIO 2013, Brasilien
- Berlin Biennale 2004
- Daimler Art Collection
- documenta 9, 1992
- Flick Collection
- Frieze London 2016
- Galerie Max Hetzler
- Galerie Rüdiger Schöttle
- Malerei in Fotografie. Strategien der Aneignung
- Marian Goodman Gallery
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- Museo Reina Sofía, Minimal Resistance
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- Skulptur Projekte Münster 1987
- Solomon R. Guggenheim Collection
- The Making of Art, 2009, Schirn
- Thyssen-Bornemisza Art Contemporary,Wien
- Zeitblick. Ankäufe aus der Sammlung Zeitgenössischer Kunst der BrD, 2008
- ZKM Sammlung, Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Thomas Struth



Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21+ K20 (04 / 02)


Am 18. April 2002 war es soweit, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wurde durch ein zweites Haus ergänzt: K21. Anders als im Mutterhaus werden hier auch die neuen Medien stärker zur Geltung kommen, d.h. Foto, Video, Installation u.a. Also ein Museum für die internationale Kunst der Gegenwart, sozusagen als Fortsetzung des Haupthauses. K 20 bleibt als Haupthaus das Zentrum, während K21 den Status einer Dependance hat.

K20, das Mutterhaus am Grabbeplatz liegt am Rand der Düsseldorfer Altstadt. Das Gebäude mit der elegant geschwungenen Fassade wurde von dem dänischen Architektenteam Dissing+Weitling entworfen und 1986 eröffnet.
Das Profil des Museums liegt in der westeuropäischen und amerikanischen Malerei des 20. Jhs. Neben einer kleinen Werkgruppe der französischen Fauves, sind dort Hauptwerke des Kubismus und Expressionismus zu sehen. Außerdem besitzt die Kunstsammlung 94 Werke von Paul Klee und hat damit den zweitgrößten Besitz des Künstlers in Deutschland. Die europäische Malerei ist mit der italienischen Pittura Metafisica und surrealistischen Werken vertreten. Die amerikanische Malerei ist u.a. durch Arbeiten von Pollock vertreten. Aber auch Arbeiten der Pop-Ikonen Warhol, Johns und Rauschenberg werden ausgestellt.
Seit 1989 lädt die Kunstsammlung in unregelmäßigen zeitlichen Abständen internationale Künstler zur Herstellung einer neuen Arbeit für die große Ausstellungshalle mit ihren extremen Dimensionen ein. Seither konnten speziell für diesen Raum konzipierte Werke von Dani Karavan, Richard Serra, Richard Long und Daniel Buren gezeigt werden.

Ausstellung: Gerhard Merz
Fragment Grande Galerie I-XIV
23.02. – 15.09.02

Parallel zur Eröffnung von K 21 wird Gerhard Merz im Rahmen dieser erfolgreichen Ausstellungsreihe am Grabbeplatz ein weiteres Projekt realisieren.
Für die große Ausstellungshalle hat der Künstler eine tonnengewölbte, helle Passage von 33 m Länge entworfen, die auf den Raumtypus der Grande Galerie des Louvre verweist. Klassizistisches wird in äußerster Reduktion zitiert und daraus ein «anderer» Klassizismus als Reflexionsform der Gegenwart konstruiert.
Adresse: K 20
Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

Tel: 0221-8381-130
Internet: kunstsammlung.de/

Öffnungszeiten: Di – Fr 10-18 h
Sa und So 11-18 h / Jeden 1. Mittwoch im Monat 10-22 h
K21 – befindet sich im ehemaligen Landesparlament von Nordrhein-Westfalen, im sogenannten Ständehaus, im Süden der Düsseldorfer Innenstadt im Park am Kaiserteil. Das Gebäude war 1880 als Ständehaus für die Versammlung der Provinzialstände von dem späteren Berliner Dombaumeister Julius Raschdorff im historistischen Stil der Neorenaissance errichtet worden. Für K21 wurde das ehemalige Landesparlament, das seit dem Umzug des Landtages im Jahr 1988 nicht mehr benutzt wurde von den Architekten Kiessler+ Partner in ein funktionales, aber auch eindrucksvolles Museum verwandelt.
Neben dem Einbau der für museale Belange notwendigen Technik wurden die historischen Elemente des Baus wie Kreuzgewölbe, Stützen, Kapitelle und Fassaden erhalten und behutsam restauriert. Der in der Vergangenheit mehrfach erweiterte Plenarsaal besitzt jetzt wieder sein ursprüngliche Dimension von 1880, während das östliche Haupttreppenhaus vom 2. OG mit einer neuen freischwebenden Treppenkonstruktion bis zur Kuppel hinauf geführt wird. Eine Glaskuppel überspannt das gesamte Haus und den Innenhof. Im Kuppelraum findet ein Skulpturengarten Platz, zudem werden auf der bühnenartigen Mittelfläche Veranstaltungen unterschiedlichster Art stattfinden, die das Museumsprogramm ergänzen.

Damit verfügt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen über ein zweites Haus in Düsseldorf. Das Programm des zweiten Hauses beginnt in der Zeit um 1980, als die postmoderne Wende die historischen Vorstellungen von Moderne und Avantgarde lockerte und erweiterte. Die Kunst fing damals an, ihre eigene Geschichte kritisch zu überdenken, gab dem Bild und der Metapher ebenso wie der Heterogenität und der Ambivalenz eine neue Bedeutung. Zugleich fand eine Ausweitung der künstlerischen Medien statt.

Die Eröffnungspräsentation steht unter dem Titel Startkapital. Damit ist sowohl die konkrete Situation der jungen Institution gemeint als auch die Kunst selbst als unverzichtbares Kapital des Menschen. Gezeigt wird ein vielfältiges Panorama von Marcel Broodthaers, Nam June Paik und Imi Knoebel, ein großes Skulpturenensemble von Thomas Schütte sowie Fotografien von Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth und Jeff Wall.
Maßgebliche Unterstützung erfährt die Gründungsphase von K21 durch zahlreiche Dauerleihgaben aus der Sammlung von Simone und Heinz Ackermans, deren Schwerpunkt auf figurativen Skulpturen und Installationen seit den 80ern liegt. Dazu zählen unter anderen künstlerische Positionen von Katharina Fritsch, Robert Gober, Ilya Kabakov und Franz West. Gezeigt werden aber auch Arbeiten aus dem Bereich der Videokunst von Bill Viola, Tony Oursler und Paul Pfeiffer, die zu den neuesten Erwerbungen der Sammlung Ackermans gehören.

Die Zusammenarbeit mit zwei weiteren rheinischen Privatsammlungen trägt zu einer zusätzlichen Stärkung an hand von Dauerleihgaben bei: In wechselnden Ausschnitten werden die Sammlungen von Reiner Speck (Köln) sowie von Gaby und Wilhelm Schürmann (Herzogenrath) vorgestellt.

Im Untergeschoss befindet sich außerdem ein weiterer Raum, für Wechselausstellungen, in dem zum Auftakt Werke von Katharina Fritsch gezeigt werden.


Adresse: K 21
Ständehaus 1
40217 Düsseldorf
Tel. 0211. 83 81- 600

Öffnungszeiten: entsprechen denen von K20

Die ersten Publikumstage (20. und 21.04.02) sind Eintritts frei.

  • Phillips Auctioneers

  • Interview zu der Sammlung von Simone u. Heinz Ackermans: (Sep 02)

  • August Sander - Thomas Struth | Siegen Museum für Gegenwartskunst (bis 30.3.03)

  • Photo-Kunst 1852 – 2002 Licht und Schatten (22.3. – 15.6.03)

  • Internationaler Preis für Photographie der Hasselblad Stiftung (19.3.04)

  • Fotografiesammlung der Allianz AG für die Pinakothek der Moderne, München ( 08.05.-12.09.04)

  • Bernd und Hilla Becher im Haus der Kunst, München (16.06.-19.09.04)

  • Sonderschau der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur

  • ART COLOGNE 2004: Abschied als Aufbruch (28.10.-01.11.04)

  • Sammlung 2005 - Neupräsentation der erweiterten Sammlung im K21, Düsseldorf (bis auf weiteres)

  • Motor Blues - Museum der Bildenden Künste Leipzig (19.06.–21.08.05 )

  • click doubleclick – das dokumentarische Moment - Haus der Kunst, München (8.2.-23.4.06)

  • "Portrait und Menschenbild" - Art Cologne

  • Gärten

  • What does the jellyfish want? - Museum Ludwig, Köln (31.3.-15.7.07)

  • Thomas Struth - Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln (10.1.-20.4.08)

  • All-Inclusive. Die Welt des Tourismus - Schirn Kunsthalle Frankfurt (30.1.-4.5.08)

  • Über 200 Werke aus der DZ BANK Kunstsammlung für das Städel Museum, Frankfurt

  • Visite. Von Gerhard Richter bis Rebecca Horn - KAH Bonn (11.4.-17.8.08)

  • REAL - Fotografien aus der Sammlung der DZ-Bank, Städel Museum, Frankfurt (18.6.-21.9.08)

  • "The Making of Art" - Schirn Kunsthalle Frankfurt (29.5.-30.8.09)

  • Candida Höfer und Kuehn Malvezzi. Fotografien - Oldenburger Kunstverein

  • Landschaft ohne Horizont - Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau

  • Thomas Struth. Fotografien 1978–2010 - Kunsthaus Zürich

  • Auswertung der Flugdaten - K21 Ständehaus, Düsseldorf

  • HyperReal. Die Passion des Realen in Malerei und Fotografie - MUMOK, Wien

  • Die Natur der Kunst - Kunstmuseum Winterthur

  • Thomas Struth - Fotografien 1978-2010 (Anzeige)

  • Big Picture + Aufruf zur Alternative (Anzeige)

  • Vermessung der Welt. Heterotopien und Wissensräume in der Kunst

  • Wunder

  • Malerei in Fotografie. Strategien der Aneignung

  • ROAD ATLAS

  • Von Sinnen. Wahrnehmung in der zeitgenössischen Kunst

  • Andreas Gursky

  • gute aussichten – junge deutsche fotografie

  • Ein Drittel Weiß

  • AGES - Porträts vom Älterwerden

  • Unser aktuelles top 69 Ranking im Februar 2014 - ungefiltert

  • Die top 106 im Mai 2014

  • ars viva 2014/15

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Künstlerdatenbank

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • DÉJÀ-VU IN DER FOTOKUNST

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