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Wirtschaftswerte – Museumswerte

2017 – 50 Jahre Kunsthalle Düsseldorf am Grabbeplatz

8. April – 18. Juni 2017 | Kunsthalle Düsseldorf
Eingabedatum: 10.04.2017

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Die erste Ausstellung im Jubiläumsjahr ist eine Kooperation mit dem S.M.A.K. in Gent und ergründet die Institution Kunsthalle im Kontext der Kunstgeschichte, Kulturpolitik und der sie umgebenden Kunst-institutionen der 1960er und 1970er Jahre. Die Ausstellung zeigt dabei vor allem Werke internationaler Künstlerinnen und Künstler, die ihre erste Öffentlichkeit in der Kunsthalle Düsseldorf hatten und heute in musealen Sammlungen vertreten sind. Diese Werke haben nicht nur maßgeblich zur Konstitution der Identität der Kunsthalle beigetragen, sondern sind auch für die internationalen Entwicklungen der damalig zeitgenössischen Kunstlandschaft von immenser Bedeutung. Mit Art & Language, Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Daniel Buren, Hans-Peter Feldmann, Hans Haacke, Imi Knoebel, Panamarenko u.v.m. Jüngere Positionen werden eingeladen, aus heutiger Perspektive auf die Historie zu reagieren.


Mit u.a.: Art & Language, Bernd & Hilla Becher, Joseph Beuys, Daniel Buren, Tony Cragg, Hanne Darboven, Hans-Peter Feldmann, Barry Flanagan, Lucio Fontana, Gilbert & George, Hans Haacke, Yves Klein, Imi Knoebel, Jannis Kounellis, Bernd Lohaus, Richard Long, Nam June Paik, Panamarenko, Gerhard Richter, Dieter Roth und Andy Warhol +++

Kunsthalle Düsseldorf |
KIT – Kunst im Tunnel
Grabbeplatz 4
D-40213 Düsseldorf
kunsthalle-duesseldorf.de

Presse






Daten zu Marcel Broodthaers:

- A Tale of Two Worlds 2017
- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- Biennale Venedig 2015
- daad Stipendiat
- Das imaginäre Museum, 2016
- documenta 10, 1997
- documenta 7, 1982
- Faites vos jeux ! Kunst und Spiel seit Dada
- Flick Collection
- Istanbul Biennial, 1995
- Konrad Fischer Galerie
- Lyon Biennale 2017
- MACBA COLLECTION
- Manifesta 9
- Marian Goodman Gallery
- Michael Werner - Galerie
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- Museum Morsbroich, 2014
- S.M.A.K. Sammlung, Gent
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein
- Tate Post War Collection ,London
- The Making of Art, 2009, Schirn
- Yokohama Triennale, 2014

Weiteres zum Thema: Marcel Broodthaers



Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21+ K20 (04 / 02)


Am 18. April 2002 war es soweit, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wurde durch ein zweites Haus ergänzt: K21. Anders als im Mutterhaus werden hier auch die neuen Medien stärker zur Geltung kommen, d.h. Foto, Video, Installation u.a. Also ein Museum für die internationale Kunst der Gegenwart, sozusagen als Fortsetzung des Haupthauses. K 20 bleibt als Haupthaus das Zentrum, während K21 den Status einer Dependance hat.

K20, das Mutterhaus am Grabbeplatz liegt am Rand der Düsseldorfer Altstadt. Das Gebäude mit der elegant geschwungenen Fassade wurde von dem dänischen Architektenteam Dissing+Weitling entworfen und 1986 eröffnet.
Das Profil des Museums liegt in der westeuropäischen und amerikanischen Malerei des 20. Jhs. Neben einer kleinen Werkgruppe der französischen Fauves, sind dort Hauptwerke des Kubismus und Expressionismus zu sehen. Außerdem besitzt die Kunstsammlung 94 Werke von Paul Klee und hat damit den zweitgrößten Besitz des Künstlers in Deutschland. Die europäische Malerei ist mit der italienischen Pittura Metafisica und surrealistischen Werken vertreten. Die amerikanische Malerei ist u.a. durch Arbeiten von Pollock vertreten. Aber auch Arbeiten der Pop-Ikonen Warhol, Johns und Rauschenberg werden ausgestellt.
Seit 1989 lädt die Kunstsammlung in unregelmäßigen zeitlichen Abständen internationale Künstler zur Herstellung einer neuen Arbeit für die große Ausstellungshalle mit ihren extremen Dimensionen ein. Seither konnten speziell für diesen Raum konzipierte Werke von Dani Karavan, Richard Serra, Richard Long und Daniel Buren gezeigt werden.

Ausstellung: Gerhard Merz
Fragment Grande Galerie I-XIV
23.02. – 15.09.02

Parallel zur Eröffnung von K 21 wird Gerhard Merz im Rahmen dieser erfolgreichen Ausstellungsreihe am Grabbeplatz ein weiteres Projekt realisieren.
Für die große Ausstellungshalle hat der Künstler eine tonnengewölbte, helle Passage von 33 m Länge entworfen, die auf den Raumtypus der Grande Galerie des Louvre verweist. Klassizistisches wird in äußerster Reduktion zitiert und daraus ein «anderer» Klassizismus als Reflexionsform der Gegenwart konstruiert.
Adresse: K 20
Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

Tel: 0221-8381-130
Internet: kunstsammlung.de/

Öffnungszeiten: Di – Fr 10-18 h
Sa und So 11-18 h / Jeden 1. Mittwoch im Monat 10-22 h
K21 – befindet sich im ehemaligen Landesparlament von Nordrhein-Westfalen, im sogenannten Ständehaus, im Süden der Düsseldorfer Innenstadt im Park am Kaiserteil. Das Gebäude war 1880 als Ständehaus für die Versammlung der Provinzialstände von dem späteren Berliner Dombaumeister Julius Raschdorff im historistischen Stil der Neorenaissance errichtet worden. Für K21 wurde das ehemalige Landesparlament, das seit dem Umzug des Landtages im Jahr 1988 nicht mehr benutzt wurde von den Architekten Kiessler+ Partner in ein funktionales, aber auch eindrucksvolles Museum verwandelt.
Neben dem Einbau der für museale Belange notwendigen Technik wurden die historischen Elemente des Baus wie Kreuzgewölbe, Stützen, Kapitelle und Fassaden erhalten und behutsam restauriert. Der in der Vergangenheit mehrfach erweiterte Plenarsaal besitzt jetzt wieder sein ursprüngliche Dimension von 1880, während das östliche Haupttreppenhaus vom 2. OG mit einer neuen freischwebenden Treppenkonstruktion bis zur Kuppel hinauf geführt wird. Eine Glaskuppel überspannt das gesamte Haus und den Innenhof. Im Kuppelraum findet ein Skulpturengarten Platz, zudem werden auf der bühnenartigen Mittelfläche Veranstaltungen unterschiedlichster Art stattfinden, die das Museumsprogramm ergänzen.

Damit verfügt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen über ein zweites Haus in Düsseldorf. Das Programm des zweiten Hauses beginnt in der Zeit um 1980, als die postmoderne Wende die historischen Vorstellungen von Moderne und Avantgarde lockerte und erweiterte. Die Kunst fing damals an, ihre eigene Geschichte kritisch zu überdenken, gab dem Bild und der Metapher ebenso wie der Heterogenität und der Ambivalenz eine neue Bedeutung. Zugleich fand eine Ausweitung der künstlerischen Medien statt.

Die Eröffnungspräsentation steht unter dem Titel Startkapital. Damit ist sowohl die konkrete Situation der jungen Institution gemeint als auch die Kunst selbst als unverzichtbares Kapital des Menschen. Gezeigt wird ein vielfältiges Panorama von Marcel Broodthaers, Nam June Paik und Imi Knoebel, ein großes Skulpturenensemble von Thomas Schütte sowie Fotografien von Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth und Jeff Wall.
Maßgebliche Unterstützung erfährt die Gründungsphase von K21 durch zahlreiche Dauerleihgaben aus der Sammlung von Simone und Heinz Ackermans, deren Schwerpunkt auf figurativen Skulpturen und Installationen seit den 80ern liegt. Dazu zählen unter anderen künstlerische Positionen von Katharina Fritsch, Robert Gober, Ilya Kabakov und Franz West. Gezeigt werden aber auch Arbeiten aus dem Bereich der Videokunst von Bill Viola, Tony Oursler und Paul Pfeiffer, die zu den neuesten Erwerbungen der Sammlung Ackermans gehören.

Die Zusammenarbeit mit zwei weiteren rheinischen Privatsammlungen trägt zu einer zusätzlichen Stärkung an hand von Dauerleihgaben bei: In wechselnden Ausschnitten werden die Sammlungen von Reiner Speck (Köln) sowie von Gaby und Wilhelm Schürmann (Herzogenrath) vorgestellt.

Im Untergeschoss befindet sich außerdem ein weiterer Raum, für Wechselausstellungen, in dem zum Auftakt Werke von Katharina Fritsch gezeigt werden.


Adresse: K 21
Ständehaus 1
40217 Düsseldorf
Tel. 0211. 83 81- 600

Öffnungszeiten: entsprechen denen von K20

Die ersten Publikumstage (20. und 21.04.02) sind Eintritts frei.

  • Malerei ohne Malerei

  • Ausstellungsbesprechung: "SCHWEIGEN" (27.3.03)

  • Robert Filliou im museum kunst palast, Düsseldorf (26.07.03 - 09.11.03)

  • Sammlung 2005 - Neupräsentation der erweiterten Sammlung im K21, Düsseldorf (bis auf weiteres)

  • 50 Jahre / Years documenta 1955-2005 - Kunsthalle Fridericianum Kassel (1.9.-20.11.05)

  • Ad Absurdum - MARTa Herford (18.4.-27.7.08)

  • 1968. Die Große Unschuld - Kunsthalle Bielefeld (15.3. - 2.8.09)

  • "The Making of Art" - Schirn Kunsthalle Frankfurt (29.5.-30.8.09)

  • Animism - Kunsthalle Bern

  • Auswertung der Flugdaten - K21 Ständehaus, Düsseldorf

  • Zin Taylor

  • Vermessung der Welt. Heterotopien und Wissensräume in der Kunst

  • Beziehungsarbeit – Kunst und Institution

  • Asche und Gold. Eine Weltreise

  • ART COLOGNE Preis 2012 an die Galerie Wide White Space

  • CIRCUS WOLS

  • Die 46. Ausgabe der ART COLOGNE

  • ALICE im Wunderland der Kunst

  • Don´t Smile

  • Joëlle Tuerlinckx. WORLD(K) IN PROGRESS?

  • Propaganda für die Wirklichkeit

  • Unser aktuelles top 69 Ranking im Februar 2014 - ungefiltert

  • Die top 106 im Mai 2014

  • Kunst / Geschichten

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Künstlerdatenbank

  • more Konzeption Conception now

  • Biennale Venedig 2015 Künstlerliste der Ausstellung

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • Individual Stories. Sammeln als Porträt und Methodologie

  • Marcel Broodthaers

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Von Bildern. Strategien der Aneignung

  • Dinge bewegen

  • Das imaginäre Museum

  • Der Künstler und sein Ich

  • Marcel Broodthaers. Musée à vendre

  • Neues aus der Künstlerdatenbank

  • Who Pays?

  • Hans Haacke erhält den Roswitha Haftmann-Preis

  • Primary Structures. Meisterwerke der Minimal Art

  • Marcel Broodthaers. Eine Retrospektive

  • Wirtschaftswerte – Museumswerte

  • ART AND ALPHABET

  • VON DA AN

  • Naturgeschichten

  • Künstlerliste 2017

  • A Tale of Two Worlds

  • Künstlerliste mit Biennalebeteiligungen

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