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Arnulf Rainer in der Kunsthalle Jesuitenkirche / Aschaffenburg (31.1.-18.4.04)


Eingabedatum: 29.01.2004

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Seit dem 1.1. 2004 heißt die ehemalige „Städtische Galerie“ in Aschaffenburg Kunsthalle Jesuitenkirche. Zum 75.Geburtstag Arnulf Rainers wird jetzt eine Retrospektive seiner Werke - u. a. bisher noch nie ausgestellte Arbeiten - gezeigt.

"„Kunst ist nicht das Leben, Kunst ist eine Komprimierung des Lebens“ -
so der am 8. Dezember 1929 in Baden, einer Kleinstadt in der Nähe von Wien, geborene und international bekannte Künstler Arnulf Rainer, dem am 25. Juni 2004 die Ehrendoktorwürde der Katholischen Fakultät, Münster, verliehen wird.
Dem vielfach ausgezeichneten Künstler wurde erst im November 2003 der mit 50.000,- € dotierte Rhenus-Kunstpreis im Städtischen Museum Abteiberg in Mönchengladbach überreicht. Damit ist Rainer neben Baselitz und Polke der dritte Künstler, der mit diesem Preis ausgezeichnet wurde.
. . .
Für Aschaffenburg hat Arnulf Rainer zudem eine besondere Bedeutung: 1960 stellte Arnulf Rainer in der bedeutenden Avantgarde-Galerie, der Galerie 59, zusammen mit Maria Lassnig, Josef Mikl und Markus Prachensky aus. Aus diesem Grunde wurde eine Ausstellungsreihe ins Leben gerufen, die „Rückkehr“ betitelt ist. Arnulf Rainer ist nun der letzte aus dieser damaligen Künstlergruppe, der - zudem im Jahr seines 75. Geburtstages - in der Kunsthalle Jesuitenkirche als krönender Abschluss dieser Reihe präsentiert wird.

1948 wendet er sich zunächst dem Surrealismus zu. Die Begegnung mit dem Künstler Jean-Paul Riopelle wird Rainer erstmalig mit der in Amerika geprägten Kunstrichtung des Informel vertraut machen. Die reine Linienführung als alleiniges künstlerisches Ausdrucksmittel ohne gegenständliche Bindung wird in Folge bei Rainer zu einer Darstellung führen, die er Atomisation nennt. In der surrealisti-schen Tradition der écriture automatique experimentiert Rainer mit der Technik des automatischen Zeichnens unter Ausschaltung jeder bewussten Kontrolle und gestaltet in den frühen 50er Jahren Mikrostrukturen, Optische Dezentralisationen, Zentralisationen und Blindzeichnungen. Rainer arbeitet nun bereits in Serien; 1953/54 entstehen die ersten Photoposen, während zeitgleich die bekannteste Werkgruppe (1953-1965) ihren Anfang nimmt: die Übermalungen. Ab 1970 widmet sich Arnulf Rainer zahlreichen Photo-Serien (den Face Farces, den Body Language…).
Mitte der 70er Jahre beginnt er seine Kunst auf Kunst-Serien, indem er Photo-graphien von Werken von Doré, Zanetti, Leonardo, Messerschmidt, Van Gogh, Rembrandt und Goya überarbeitet. Die Ausstellung umfasst zudem aktuelle Arbeiten, wie die Serie der Geologica und die Schleierbilder." (Quelle: Kunsthalle Jesuitenkirche / Presse)

Foto: Kunsthalle Jesuitenkirche: Arnulf Rainer: Kimonokreuz, 1988/89, Öl auf Holz, 186,5 x 164 cm © Arnulf Rainer

Öffnungszeiten: Di: 14 – 19 Uhr, Mi – So: 10 – 17 Uhr, Montag geschlossen

Ausstellungsdauer: 31.1.-18.4.04

Kunsthalle Jesuitenkirche | Pfaffengasse 26 | 63739 Aschaffenburg | Telefon: +49 (0) 6021 / 21 86 98
galerie-aschaffenburg.de/jesuitenkirche/index.htm



ct



Daten zu Arnulf Rainer:


- Art Basel 2013

- art basel miami beach, 2014

- art berlin 2017

- art cologne 2015

- documenta 7, 1982

- Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel

- Galerie Thaddaeus Ropac

- Galleries ART DUBAI CONTEMPORARY 2015

- Gallery Weekend Berlin 2014

- Kunstverein Augsburg

- Mis-Understanding Photography, 2014, GA

- MoMA Collection

- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- Sammlung DZ Bank, Frankfurt

- Sammlung MMK, Frankfurt

- Sammlung Würth

- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein

- Tate Post War Collection ,London

- ZKM Sammlung, Karlsruhe
  • "Love/Hate" in der Ursula Blickle Stiftung (9.11.-14.12.03)

  • Arnulf Rainer in der Kunsthalle Jesuitenkirche / Aschaffenburg (31.1.-18.4.04)

  • KUNSTKÖLN: Einblicke in die Sammlung Charlotte Zander (21.-26.04.2004)

  • Sammlung Frieder Burda - Baden-Baden (23.10.04-20.02.05)

  • Stefan Moses - Stiftung Moritzburg, Halle (16.07.-04.09.05)

  • Vom Informel bis heute, Städtische Galerie Erlangen (8.10.-20.11.05)

  • Schlussbericht: ART COLOGNE - Spitzenverkäufe bestätigen Köln als internationalen Kunstmarktplatz

  • Wiener Aktionismus - Die Sammlung Hummel, MOMOK Wien(5.05-16.07.06)

  • Tilo Baumgärtel – Made in Leipzig, Kunsthalle Emden (1.7.-8.10.06)

  • 110 Werke von Arnulf Rainer für die Pinakothek der Moderne München

  • Schlussbericht: ART COLOGNE 2007 mit Erfolg ins Frühjahr verlegt

  • Arnulf Rainer - Dieter Roth, Deichtorhallen Hamburg (6.9.07-6.1.08)

  • Mind Expanders - Museum Moderner Kunst, Wien (25.7.08 – 30.8.09)

  • Die Nacht und ihre Kinder - Neues Museum Weimar (27.8. - 5.11.06)

  • Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel

  • Arnulf Rainer. Der Übermaler - Alte Pinakothek, München

  • Arnulf Rainer. VISAGES - Arnulf Rainer Museum, Baden

  • Lebenslinien - Stationen einer Sammlung

  • Aufbruch. Malerei und realer Raum

  • terra incognita. Weltbilder – Welterfahrungen

  • VALIE EXPORT

  • Aufbruch - Malerei und realer Raum

  • Erweiterungsbau des Frankfurter Städel Museums

  • Weltsichten

  • Farbe Form Fotografie Fläche

  • Eine Handvoll Erde aus dem Paradies

  • JESUS RELOADED

  • (Mis)Understanding Photography

  • 40 Jahre Sammlung - 10 Jahre Museum Frieder Burda

  • Heimo Zobernig im Österreichischen Pavillon 2015

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Arnulf Rainer

  • Arnulf Rainer

  • GESICHTER – EIN MOTIV ZWISCHEN FIGUR, PORTRÄT UND MASKE

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Künstler mit 18,19 oder 20 Erwähnungen

  • Rendezvous

  • ICH

  • Body & Soul

  • Der Künstler und sein Ich

  • Poesie der Veränderung

  • Dancing with Myself Selbstporträt und Selbsterfindung

  • ZEICHNUNGSRÄUME II

  • Arnulf Rainer - Neue Arbeiten auf Papier

  • BEWEGUNG IM BILD – DIE INFORMELLE MALEREI TRIFFT AUF DIE GESTE IN DER FOTOGRAFIE

  • Künstlerliste 2017

  • Künstler Kuratoren Kunstmarkt

  • Der Begriff oder/II in Texten zur zeitgenössischen Kunst

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