blueOrange 2004 (19.2.04)


Eingabedatum: 19.02.2004


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Mit 77 000 Euro ist der neue Preis, ausgelobt von den Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, der höchstdotierte Kunstpreis in Deutschland. Die Auszeichnung, die dieses Jahr erstmals vergeben wird, umfasst außerdem eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin (ab 29.9.04). Von der Dotierung sind 7 000 Euro der Förderung eines Nachwuchskünstlers vorbehalten, den der Preisträger benennt.

"Informationen zum blueOrange-Preisträger Francis Alÿs: Mal schiebt er einen Eisblock durch die Stadt, bis dieser geschmolzen ist. Mal läuft er mit einer Waffe durch die Straßen, bis die Polizei ihn festnimmt. Dann führt er, nicht weniger kurios, einen Magnet-Hund spazieren, der allerlei Schrott anzieht. Oder er setzt, wie auf der Biennale in Venedig, wunderschöne Pfauen aus, die nach Gutdünken den eitlen Auftrieb der Kunstszene kreuzen und kommentieren.

Francis Alÿs, der 1959 in Antwerpen geborene Künstler, ..., beschäftigt sich immer wieder mit dem öffentlichen Raum. Dabei vermeidet es der in Mexico City lebende Konzept-Artist, raumgreifende Skulpturen oder Installationen zu hinterlassen.

"Manchmal führt es zu nichts, wenn man etwas macht", erläutert der als Ingenieur und Architekt ausgebildete Ideen-Produzent, "manchmal führt es zu etwas, wenn man nichts macht." Das künstlerische Spar-Programm, als Gratwanderung der intellektuellen Art längst anerkannt, wie Ausstellungen im Kunsthaus Zürich (2003) oder im Museum of Modern Art in New York (2002) dokumentiert haben, besteht aus Performances, Zeichnungen, Fotoserien, Videos, aber auch aus figurativer Malerei. ..." (Quelle: Presse/blueorange)

bvr.de

ch







Daten zu Francis Alÿs:


- Art Basel 2013

- Art Basel Hong Kong 2014

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- art cologne 2015

- ARTRIO 2013, Brasilien

- Bienal de Sao Paulo 2016

- Bienal de Sao Paulo, 2010

- BIENNALE OF SYDNEY 2004

- Biennale Venedig 2007

- Biennale Venedig 2017 Pav

- documenta 13, 2012

- fast forward2 - ZKM, Karlsruhe

- Galerie David Zwirner

- Galerie Peter Kilchmann

- Göteborg Biennial for Contemporary Art, 2011

- Heidelberger Kunstverein

- ikono On Air Festival

- Istanbul Biennial, 1999

- JULIA STOSCHEK FOUNDATION E.V., Sammlung

- La Biennale de Montréal, 2000

- Liverpool Biennial 2018

- MACBA COLLECTION

- Manifesta 10, 2014

- Marrakech Biennale, 2010

- MoMA Collection

- Museo Reina Sofía, Collection

- Museum Morsbroich, 2014

- onLine - MoMA 2010

- Playtime, 2014

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- Sammlung MMK, Frankfurt

- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein

- Sharjah Biennial 11, 2013

- Solomon R. Guggenheim Collection

- Taipei Biennial 2016

- Tate Post War Collection ,London

- The Global Contemporary. Kunstwelten nach 1989 - ZKM, 2011

- UNENDLICHER SPASS, Schirn, 2014

- UNTITLED 2018

Weiteres zum Thema: Francis Alÿs



Portikus zieht am 5. Mai 06 in neue Räume


Der Portikus in Frankfurt am Main zieht in neue Räumlichkeiten. Nachdem der ursprüngliche Standort hinter der Fassade der zerstörten Stadtbibliothek im Jahr 2003 aufgegeben werden mußte, wurde das Ausstellungsprogramm des Portikus über fast drei Jahre hinweg im Leinwandhaus fortgesetzt. Tobias Rehberger, Professor für Skulptur an der Hochschule für Bildende Künste - Städelschule, entwickelte eigens für diese Situation eine Architektur, in der mehr als 20 Ausstellungen präsentiert wurden.

Nun tritt die Institution in ihre dritte Phase: Am 5. Mai eröffnen die slowenische Künstlerin Marjetica Potrc und der argentinische Künstler Tomas Saraceno den neuen Raum mit der Ausstellung Personal States / Infinite Actives. Beide Künstler arbeiten architekturbezogen und werden Projekte zeigen, die speziell für das neue Gebäude entwickelt worden sind. Das erste Projekt der Reihe Light Lab von Olafur Eliasson wurde unter dem Glasdach des Gebäudes installiert und ist bei Nacht bereits von außen sichtbar. Über zwei Jahre hinweg werden weitere Lichtinstallationen entstehen und kontinuierlich das Erscheinungsbild des Gebäudes verändern.

Das neue Gebäude wurde von dem Frankfurter Architekten Christoph Mäckler entworfen und befindet sich auf der Maininsel im Zentrum der Stadt. Der Portikus versteht sich in seiner Funktion als ein Produktionsort für zeitgenössische Kunst, dessen Schwerpunkt in der Neuentwicklung von künstlerischen Projekten liegt. Der ungewöhnliche Standort und die Architektur des Gebäudes laden dazu ein, in ein experimentelles Wechselspiel mit den Arbeiten der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler zu treten. Während des ersten Ausstellungsjahres wird der Portikus Projekte verwirklichen von Dan Perjovschi (Juni-August), Francis Alÿs (September-Oktober), Paul Chan (Oktober-November), eine von Michael Krebber kuratierte Ausstellung (Dezember-Januar), John Baldessari (Februar-März, 2007), Judith Hopf & Henrik Olesen (März-April, 2007) und Paulina Olowska (Mai-Juni 2007).
(Presse / Portikus)

Abbildung: Olafur Eliasson, Light Lab, test 1, 2006

PORTIKUS
Alte Brücke 2 / Maininsel
60311 Frankfurt am Main

portikus.de

Shortlist "blueOrange" (1.10.03)


Die Nominierung für Deutschlands höchstdotierten Kunstpreis (77.000 Euro), ausgelobt von den Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, wurde bekanntgegeben.

Pressemitteilung / Auszug: "Sieben international bekannte Künstler konkurrieren um den höchstdotierten Preis für bildende Kunst in Deutschland - "blueOrange 2004" -, der von den Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken ausgelobt wurde. Über die mit Spannung erwartete "Shortlist" der Künstler, die in die Endrunde gelangen, entschied eine Fachjury jetzt in Berlin. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 77.000 Euro ausgestattet. Davon sind 7.000 Euro zur Förderung eines Nachwuchskünstlers vorgesehen, den der Preisträger benennen kann.
Unter rund 170 von Kunstexperten aus aller Welt empfohlenen Kandidaten hat die Jury für den "blueOrange 2004" nominiert: die Finnin Eija-Liisa Ahtila, Jahrgang 1959, lebt in Helsinki; der Belgier Francis Alÿs, 1959 in Antwerpen geboren, lebt in Mexiko City; der Kanadier Rodney Graham, Jahrgang 1949, lebt in Vancouver; Teresa Margolles, 1963 im mexikanischen Sinaloa geboren, lebt in Mexiko City; Paul Pfeiffer, geboren 1966 in Honolulu, Hawaii, lebt in New York; Santiago Sierra, 1966 in Madrid geboren, lebt in Mexiko City; Rirkrit Tiravanija, 1961 in Buenos Aires geboren, lebt in Berlin, New York und Bangkok.
Die Preisanwärter sind mit Einzelausstellungen in renommierten Kunstinstitutionen sowie internationalen Kunstereignissen hervorgetreten. Allen Nominierten sprach die Jury herausragende Leistungen zu, die auch in Zukunft viel versprechende Anstöße innerhalb des künstlerischen Diskurses erwarten ließen. Gattungsübergreifend, so die Juroren, stehe die "Shortlist" für die kulturelle wie geografische Vielfalt der aktuellen Kunstproduktion weltweit. . . .
Die Juroren sind: Klaus Biesenbach, Chefkurator des P.S.1/MoMA in New York und künstlerischer Leiter der Kunstwerke Berlin; Daniel Birnbaum, Rektor der Städelschule in Frankfurt am Main; Maria de Corral, international tätige Kuratorin; Wolfgang Herles, Redaktionsleiter Kultur des ZDF, Mainz; Luminita Sabau, Kunstexpertin des BVR, Berlin, und Gertrud Wagenfeld-Pleister, Vorsitzende des Oldenburger Kunstvereins.

Über die Shortlist wird online debattiert

Die Entscheidung, welcher der Kandidaten Gewinner des "blueOrange 2004" sein wird, fällt im Februar 2004. Die Preisverleihung und eine Ausstellung, die entscheidende Werkphasen des Preisträgers präsentiert, findet im Herbst 2004 im Martin-Gropius-Bau in Berlin statt. Die Auszeichnung wird erstmals 2004 im Zwei-Jahres-Rhythmus an eine international herausragende Künstlerpersönlichkeit vergeben. Als Partner konnten die Berliner Festspiele und das ZDF gewonnen werden. . . ."

weiter Infos: http:// bvr.de
  • Portikus zieht am 5. Mai 06 in neue Räume

  • blueOrange 2004 (19.2.04)

  • SOZIALE KREATUREN. Wie Körper Kunst wird im Sprengel Museum Hannover(29.2. - 13.6.04)

  • Die zehn Gebote - eine Kunstausstellung im Deutschen Hygiene-Museum, Dresden (19.6.-5.12.04)

  • blueOrange 2004

  • Francis Alÿs - Walking Distance from the Studio - Kunstmuseum Wolfsburg 4.09.- 28.11.04

  • Thomas Hirschhorn - Pinakothek der Moderne, München (03.03.-03.07.05)

  • Tacita Dean und Francis Alys - Schaulager Münchenstein / Basel (13.5.–24.9.06)

  • Ideal City – Invisible Cities (Zamosc, PL, 18. 6 – 22. 8.06 /Potsdam 9.9.-29.10.06)

  • Francis Alÿs - Portikus, Frankfurt a.M. (2.9. - 15.10.06)

  • Bin beschäftigt - Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen e.V. (13.10.06 - 7.1.07)

  • "Oppositions and Dialogues" im Kunstverein Hannover (30.5.-9.8.09)

  • Radical Conceptual - MMK Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main

  • fast forward 2. The Power of Motion - ZKM Museum für neue Kunst, Karlsruhe

  • Bild für Bild – Film und zeitgenössische Kunst

  • Spezial: Francis Alÿs im MoMA, New York: Eine Geschichte der Täuschung

  • The Global Contemporary. Kunstwelten nach 1989

  • Wunder

  • Spezial: Alina Szapocznikow im WIELS, Brüssel

  • Posada bis Alÿs. Mexikanische Kunst von 1900 bis heute

  • Teilnehmerliste der documenta(13)

  • BILDERBEDARF. Braucht Gesellschaft Kunst?

  • twitters tages themen kunst

  • Visionen – Atmosphären der Veränderung

  • Lachen auf hohem Niveau: "Slapstick! Alÿs, Bock, Chaplin, Hein, Laurel & Hardy, Keaton, Matta-Clark

  • Aktuelle Buchliste

  • Kunst im TV: ikono On Air Festival.

  • «Go! You sure? Yeah.»

  • Künstler des Jahres 2013

  • Am 02. 02. 2014 enden folgende Ausstellungen

  • Propaganda für die Wirklichkeit

  • Unser aktuelles top 69 Ranking im Februar 2014 - ungefiltert

  • HANS IM GLÜCK – KUNST UND KAPITAL

  • Playtime

  • Manifesta 10 | State Hermitage Museum, St. Petersburg

  • Die top 106 im Mai 2014

  • Unendlicher Spass

  • Broken. Slapstick, Comedy und schwarzer Humor

  • REINES WASSER

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Künstlerdatenbank

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Biennalen Künstler Verknüpfungen

  • EchtZEIT – Die Kunst der Langsamkeit

  • Francis Alÿs

  • Neues aus der Künstlerdatenbank

  • Biennale Künstler 14.12.2016

  • Ruinen der Gegenwart

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