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Eating the Universe. Vom Essen in der Kunst - Galerie im Taxispalais, Innsbruck


Eingabedatum: 21.04.2010

bilder

Mit der Ausstellung "Eating the Universe" nähert sich die Galerie im Taxispalais einem besonderen Thema in der Kunst: Dem Essen. Die Bestandsaufnahme verfolgt Themen der Eat Art von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart.

Als Ausgangspunkt der Ausstellung dienen die Werke Daniel Spoerris, der die "Eat Art" als Bezeichnung für Kunst aus und mit Essbarem erstmals im Jahre 1970 prägte. In der von ihm gegründeten "Eat Art Galerie" produzierten zahlreiche Künstler Editionen aus essbaren Materialien und Lebensmittelabfällen.
Neben den historischen Wurzeln der "Eat Art", fragt die Innsbrucker Ausstellung zudem nach der heutigen Relevanz solcher Essens-Arbeiten.

Es wird ein breites Spektrum jüngerer Positionen präsentiert, die sich mit dem Einsatz alimentärer Materialien beschäftigen: "Sie widmen sich aus bildhauerischer Sicht der Materialästhetik von Lebensmitteln, loten die Grenze zwischen gutem Geschmack und Ekel aus oder züchten Organismen unter Bedingungen industrieller Lebensmittelproduktion."

Darüber hinaus thematisiert die Ausstellung die Küche als Ort künstlerischer Aktivität. In diesem Zusammenhang werden zahlreiche Performances, aber auch thematische Vorträge stattfinden, die sich mit den sozialen und gesundheitlichen Implikationen unserer Essgewohnheiten beschäftigen.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Sonja Alhäuser, Arman, BBB Johannes Deimling, Christine Bernhard, Joseph Beuys, Michel Blazy, John Bock, Paul McCarthy , César, Arpad Dobriban, Dustin Ericksen/Mike Rogers, Thomas Feuerstein, Lili Fischer, Anya Gallaccio, Karl Gerstner, Carsten Höller, Christian Jankowski, Bernd Jansen, Elke Krystufek, Claude & François-Xavier Lalanne, Roy Lichtenstein, Richard Lindner, Gordon Matta-Clark, Antoni Miralda & Dorothée Selz, Tony Morgan, L.A. Raeven, Thomas Rentmeister, Zeger Reyers, Dieter Roth, Mika Rottenberg, Judith Samen, Shimabuku, Daniel Spoerri, Jana Sterbak, André Thomkins, Rirkrit Tiravanija, Günther Uecker, Ben Vautier, Andreas Wegner, Günter Weseler

Abbildung: Daniel Spoerri, Tableau-piége, 1972, Stiftung museum kunst palast, Düsseldorf, Dauerleihgabe Carlo Schröter
© VBK, Wien 2010

Ausstellungsdauer: 24.4.-4.7.10

Öffnungszeiten:
Di-So 11-18 Uhr
Do 11-20 Uhr

Galerie im Taxispalais
Galerie des Landes Tirol
Maria-Theresien-Straße 45
A-6020 Innsbruck

galerieimtaxispalais.at


Verena Straub






Daten zu Daniel Spoerri:

- Art Basel 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- Beaufort 2003
- Boijmans Post War Collection
- daad Stipendiat
- Das imaginäre Museum, 2016
- Flick Collection
- MoMA Collection
- S.M.A.K. Sammlung, Gent
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein
- Tate Post War Collection ,London

Weiteres zum Thema: Daniel Spoerri



Robert Filliou im museum kunst palast, Düsseldorf (26.07.03 - 09.11.03)


Von Filliou stammt der Satz "Kunst ist, was das Leben interessanter macht als Kunst.", der sich als Motto durch das Werk des Künstlers zieht.

Pressemitteilung / Auszug: "Robert Filliou (1926 – 1987), der die Verbindung von Poesie und Kunst als die wichtigste Errungenschaft der Moderne bezeichnet, läßt sich kaum auf ein bestimmtes künstlerisches Medium beschränken. Der Autor von Theaterstücken und Aktionsgedichten begann in den 60er Jahren bildnerisch zu arbeiten. Aus den "Suspense Poems", flexiblen Objektcollagen, entwickelten sich vielteilige Wandarbeiten, die auf dem Prinzip der Gleichwertigkeit und des Tauschens basieren.

Das "Prinzip der Äquivalen", der Gleichwertigkeit des Gut-Gemachten, Schlecht-Gemachten und Nicht-Gemachten, war Fillious konzeptionelles Werkzeug, um jede Art von Gegensätzen aufzulösen. In seinen "Recherchen", Werkgruppen zum Thema Ursprung, Astrologie und Zukunft, geht es denn auch weniger um die wissenschaftliche Analyse ursächlicher Zusammenhänge als um ‚intuitives Verstehen‘ der Welt. Die Einbeziehung nicht westlicher Kulturen sowie die Beschäftigung mit gesellschaftspolitischen Themen zeugen von einem universellen Denken, das sich nicht nur im "Prinzip der poetischen Ökonomie" künstlerisch manifestiert.

Filliou war Mitglied der Fluxus-Bewegung und wirkte in Frankreich, Dänemark sowie Deutschland. Zeitlebens verweigerte er sich dem "Starkult" und setzte mehr auf Gemeinschaftsarbeiten als auf Beanspruchung der alleinigen Autorenschaft. Während seines Aufenthaltes in Düsseldorf von 1968 bis 1974 zählten u.a. Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Dieter Roth und Daniel Spoerri zu seinem unmittelbaren Umfeld, was sich in einem intensiven künstlerischen Austausch manifestiert, der teilweise bis zur Produktion gemeinsamer Werke reichte. ..."

Ausstellungsdauer: 26.07.03 - 09.11.03
Öffnungszeiten: 11-18Uhr, Montag geschlossen

stiftung museum kunst palast | Ehrenhof 4-5 | 40479 Düsseldorf
Tel. +49(0) 211-899 62 60
museum-kunst-palast.de

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  • Heinz Mack und Daniel Spoerri - Ludwig Museum Koblenz (30.8.-1.11.09)

  • Eating the Universe. Vom Essen in der Kunst - Galerie im Taxispalais, Innsbruck

  • Chronische Fluxitis. Sammlung Maria und Walter Schnepel - Weserburg, Bremen

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  • Vermessung der Welt. Heterotopien und Wissensräume in der Kunst

  • Daniel Spoerri

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