Albert Oehlen

31. Juli bis 28. August 2016 | Stiftung zur Förderung zeitgenössischer Kunst in Weidingen
Eingabedatum: 31.07.2016

bilder

Bekannt für seine kontinuierliche und unkonventionelle Infragestellung des Mediums Malerei – seiner Tradition, Mittel und Grenzen – entwickelt Albert Oehlen immer neue Ausdrucksformen und erweitert stets sein eigenes bildnerisches Vokabular.

Die Ausstellung zeigt Oehlens Gemälde Rock von 2009. Das Werk setzt sich aus zwei Leinwänden zusammen, die durch eine dritte, schmalere Leinwand verbunden werden und so ein Triptychon bilden. Abstrakte Pinselstriche und Farbspritzer überlagern Papierausschnitte, die auf die Leinwand geklebt wurden. Das Gesicht einer Frau mit geschlossenen Augen schwebt haltlos in einem Farblauf, der sich entlang aller drei Teile zieht. Über das gesamte Werk zu lesen ist der Satz „Help I'm a rock“, sowohl ein Verweis auf das gleichnamige Lied von Frank Zappa's The Mothers of Invention, als auch eine Zusammensetzung der Songtitel „Help!“ der Beatles und „I'm a rock“ von Simon & Garfunkel. Oehlens Interesse an Musik, insbesondere der Popmusik, wird regelmäßig in seinem Werk sichtbar. Die Spannung der Popmusik, die sich nicht zuletzt aus der Verbindung von Ton und Bild speist, bildet ein provokantes Element, welches die Malerei in ihrer traditionellen Stellung als Inbegriff der Hochkultur herausfordert. Der Song, als Produkt dieser Gattung, wird bei Oehlen Gegenstand der bildnerischen Arbeit und auf die räumlichen Bedingungen der Leinwand übertragen.

Albert Oehlen (*1954, Krefeld) lebt und arbeitet in der Schweiz. Von 2000 bis 2009 lehrte er an der Kunstakademie Düsseldorf. In den letzten Jahren wurden Oehlen Einzelausstellungen in führenden Institutionen gewidmet, wie dem New Museum, New York und der Kunsthalle Zürich (beide 2015); Museum Wiesbaden (2014); mumok, Wien (2013); Kunstmuseum Bonn (2012); Carré d'Art de Nîmes (2011); Musée d' Art Moderne de la Ville de Paris (2009); Whitechapel Gallery, London (2006); MOCA, Miami; Kunsthalle Nürnberg (beide 2005); Musée Cantonal Des Beaux Arts, Lausanne; Domus Artium 2002, Salamanca und der Secession, Wien (alle 2004). 2016 eröffnen die Ausstellungen Recent Works im Guggenheim Bilbao, Georg Baselitz und Albert Oehlen im Kunstverein Reutlingen sowie Albert Oehlen: Woods Near Oehle im Cleveland Museum of Art (Cleveland, Ohio).

Stiftung zur Förderung zeitgenössischer Kunst in Weidingen
Gartenstraße 32,
D-54636 Weidingen/Südeifel
kunst-in-weidingen.de/

Presse



Albert Oehlen:


- ars viva Preistraeger

- Art Basel 2013

- Art Basel Hong Kong 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach 2014

- art berlin 2017

- art cologne 2015

- Biennale Venedig 2013

- Daimler Art Collection

- Flashback - Museum für Gegenwartskunst Basel 2006

- Flick Collection

- Frieze LA 2019

- Frieze London 2016

- Gagosian Gallery

- Galerie Gisela Capitain

- Galerie Max Hetzler

- MoMA Collection

- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel

- Sammlung Deutsche Bank Frankfurt

- Sammlung F.C. Flick

- Sammlung MMK Frankfurt

- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD

- ZKM Sammlung Karlsruhe
  • Sammlung Scharpff in der Staatsgalerie Stuttgart (20.3. - 13.6.04)

  • Flashback - Museum für Gegenwartskunst, Basel (30.10.05-12.2.06)

  • Jonathan Meese - Deichtorhallen, Hamburg (30.04.- 03.09.06)

  • Sammlung Grässlin

  • Jutta Koether - Kunsthalle Bern (20.01.-11.03.2007)

  • Erhard Klein ist ART COLOGNE-Preisträger 2007

  • Daniel Richter - Hamburger Kunsthalle (4.5. - 5.8.07)

  • Extended - ZKM, Karlsruhe (21.5.-18.10.09)

  • Wunder

  • Georg Herold - Multiple Choice

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  • Werner Büttner. Gemeine Wahrheiten

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  • AUFRUHR IN AUGSBURG

  • Die 80er. Figurative Malerei in der BRD

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Stephen Prina - Galesburg, Illinois

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  • Künstler mit 18,19 oder 20 Erwähnungen

  • Albert Oehlen

  • Künstlerliste 2018

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  • Städelschule Rundgang

  • Georg Herold

  • Peter Saul

  • Künstlerliste 2017

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  • Der Begriff oder/I in Texten zur zeitgenössischen Kunst

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  • Albert Oehlen. UNFERTIG

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