Als größtes Treffen der Hochschulstudios für elektronische Musik bietet »next_generation« Nachwuchskomponist:innen eine Plattform, ihre kompositorischen Projekte zu präsentieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Vom 25. – 27. Juni 2021 findet täglich von 18:00 – 21:00 Uhr eine Sonderausgabe des Festivals »next_generation« statt. Sonderausgabe insofern, als dass ZKM | Hertz-Labor der aktuellen Situation, aber auch dem digitalen Wandel gerecht wird und das Festival erstmals online durchführt. Längst ist die »next_generation« eine »net_generation«, was sich nicht zuletzt in den aktuellen Dynamiken in der elektronischen Musik und der Lehre bemerkbar macht.
Gemeinsam mit den teilnehmenden 24 Hochschulstudios präsentieren wir über den Zeitraum von drei Tagen ein vielfältiges Programm. Konventionen und Routinen werden aufgrund der Pandemie in größtem Maße hinterfragt und aufgelöst. Bekanntes verschwindet und wird zur Seltenheit. So sieht sich auch die Musikproduktion und Lehre mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Eine Reflexion dieses Wandels zeigen die Präsentationen der experimentellen Konzertbeiträge und Performances sowie der audiovisuellen Werke der Hochschulstudios.
Einen Einblick in das Zusammenspiel von Technologie und Kunst, welches das aktuelle Schaffen der kommenden Generation von Komponist:innen begleitet, bieten darüber hinaus auch die Themenkomplexe und Fragestellungen, denen sich die Studierenden, Lehrenden und Hochschulstudioleitenden sowie die Expert:innen des ZKM | Hertz-Labors in den Podiumsdiskussionen widmen.
Überlegungen über den Einfluss Künstlicher Intelligenz auf den Schaffensprozess, Unklarheiten bezüglich des Umgangs mit ästhetischer Diversität und Strategien zur Erhaltung ästhetischer Kontinuität vor dem Hintergrund technologischer Umbrüche sollen diese Diskussionen rahmen.
Mit diesem Programm bietet »ne(x)t_generation 8.5« eine repräsentative Übersicht über das aktuelle kreative Schaffen der kommenden Komponierendengeneration im Kontext von Technologie und Kunst und vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und Rahmenbedingungen.
Teilnehmende Hochschulstudios für elektronische Musik:
ComputerStudio, Institut für Musikinformatik und Musikwissenschaft (IMWI),
HfM Karlsruhe; FMSBW Elektronisches Studio im Institut für neue Musik Incontri,
HMTM Hannover; Haute Ecole des Arts du Rhin (HEAR) / Academy of Music & The Conservatory of Strasbourg; HfG Karlsruhe; HfM Trossingen; HfMT Hamburg;
Hybrid Music Lab, HfM Carl Maria von Weber Dresden; HKB Bern; Institut für Computermusik und Elektronische Medien (ICEM), Folkwang Universität der Künste; Institute for Computer Music and Sound Technology (ICST), Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK); Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM), Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, Kunstuni Graz (KUG); Institute of Sonology,
Royal Conservatory, Den Haag; Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA),
HfMDK Frankfurt am Main; Klanglabor, KHM Köln; Musica Elettronica & Tecnici del Suono (METS), Conservatorio di Cuneo; Studio für elektroakustische Musik, HfK Bremen; Studio für Elektroakustische Musik, HMT „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig; Studio für elektroakustische Musik (SeaM), HfM FRANZ LISZT Weimar;
Studio für Elektronische Musik, HfMT Köln; Studio für Elektronische Musik (StEM), HMDK Stuttgart; Studio für Elektronische Musik (SEM), Universität Mozarteum Salzburg; Studio für Elektronische Musik und Akustik (selma), HfMDK Frankfurt am Main; UdK Berlin; UNI.K | Studio für elektroakustische Komposition, Klangkunst und Klangforschung, UdK Berlin
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien
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