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Prix Ars Electronica 2005

Eingabedatum: 07.01.2005

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Der weltweit größte Wettbewerb für CyberArts, der Preisgelder in Höhe von 110.000 EUR ausschreibt, versteht sich in seiner Konzeption als offene Plattform für unterschiedliche Disziplinen im Bereich der digitalen Medienkunst am Schnittpunkt zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft.

Vom 10. Januar bis zum 30.März 2005 läuft die Einreichfrist.

" Die Kategorien

COMPUTERANIMATION / VISUAL EFFECTS
Die Kategorie "Computeranimation / Visual Effects" war von Anfang an Bestandteil des Prix Ars Electronica. Es werden herausragende Leistungen in unabhängigen Kunst- und Wissenschaftswerken sowie in kommerziellen High-End-Produktionen der Film-, Werbe- und Unterhaltungsindustrie ausgezeichnet. In dieser Kategorie zählt künstlerische Originalität genauso viel wie exzellente technische Leistung.

DIGITAL MUSICS
In der Kategorie "Digital Musics" werden zeitgenössische digitale Klangproduktionen aus dem breiten Spektrum des "Electronica", Werke, die Klang und Medien kombinieren, Computer-Kompositionen, die von elektro-akustisch bis experimentell reichen, oder Klanginstallationen berücksichtigt. Das programmatische Ziel dieser Kategorie will den Horizont über die Grenzen einzelner Genres und künstlerischer Strömungen hinaus erweitern.

INTERAKTIVE KUNST
Die Kategorie "Interaktive Kunst" befasst sich mit interaktiven Arbeiten jeglicher Art und jeglichen Formats, von Installationen bis hin zu Performances. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Umsetzung eines ausdrucksstarken künstlerischen Konzepts durch einen gezielten Technologie-Einsatz, auf ein innovatives Interaktionsdesign und das dem Werk inhärente Potenzial zur Erweiterung des menschlichen Handlungsspielraums gelegt.

NET VISION
In der Kategorie "Net Vision" werden künstlerische Internet-Projekte ausgezeichnet, die sich durch Machart, Design und - vor allem - Ideenreichtum auszeichnen, sowie Werke, die durch Innovation, Interfacedesign und Originalität des Inhalts hervorstechen. Der Integration des Online-Mediums durch das netzbasierte Kunstwerk wird in dieser Kategorie große Bedeutung beigemessen.

DIGITAL COMMUNITIES

Die Kategorie "Digital Communities" wird im Jahr 2005 zum zweiten Mal verliehen. "Digital Communities"berücksichtigt die weit reichenden gesellschaftlichen Wirkungen des Internet ebenso wie die aktuellsten Entwicklungen im Bereich von Social Software, mobiler Kommunikation und drahtloser Netzwerke. Bei "Digital Communities" geht es um mutige und inspirierte Innovation im menschlichen Zusammenleben, um die Überbrückung des geografisch, aber auch gender-bedingten "Digital Divide" sowie um herausragende soziale Software und die Verbesserung der Zugänglichkeit technologisch-sozialer Infrastrukturen. "Digital Communities" würdigt das politische Potenzial digitaler und vernetzter Systeme und spricht damit ein breites Spektrum von Projekten, Programmen, Initiativen und Phänomenen an, in denen soziale Innovation gewissermaßen in Echtzeit stattfindet. 2005 werden in der Kategorie "Digital Communites" eine Goldene Nica, zwei Auszeichnungen und bis zu 12 Anerkennungen verliehen.

[the next idea]

Kunst und Technologie Stipendium
Die Zielsetzung dieses Stipendiums, das sich mit der Schnittstelle zwischen Kunst und Technologie auseinandersetzt, ist es, Ideen für morgen in den Gedanken der Jugend von heute freizulegen. Die Zielgruppe dieser Kategorie umfasst Studenten an Universitäten, Kunsthochschulen, Fachhochschulen und anderen Bildungseinrichtungen wie auch Interessierte auf der ganzen Welt im Alter zwischen 19 und 27 Jahren, die ein noch nicht realisiertes Konzept in den Bereichen Medienkunst, Mediendesign oder Medientechnologie entwickelt haben. Der Gewinner erhält ein Stipendium in der Höhe von EUR 7.500,- und wird eingeladen, ein Semester als wissenschaftlicher Assistent und Artist-in-Residence am Ars Electronica Futurelab zu absolvieren.

u19 freestyle computing

"u19 freestyle computing" ist Österreichs größter Jugend-Computerwettbewerb. Junge Menschen, die ihre Ideen realisieren und einer breiten Öffentlichkeit vorstellen, die in ihrem Können, ihrer Kreativität und ihrem Einfallsreichtum im Umgang mit den neuen Technologien und Medien gefördert werden - das ist die Idee des Prix Ars Electronica u19 freestyle computing. Das Spektrum der möglichen Projekte ist gemäß dem Motto "freestyle computing" breit. Ein Blick auf die 1103 Einreichungen des Jahres 2004 beweist - der Kreativität Österreichs Jugend sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Liste der Gewinner, Auszeichnungen und Anerkennungen ist bunt - unter den Einreichern finden sich Gruppen von Schülern oder Freunden und einzelne Jugendliche, Volksschüler ebenso wie Maturanten. Und auch thematisch spiegelt sich das Kaleidoskop der modernen Technologie in der Auseinandersetzung der jungen Kreativen für den Wettbewerb: Computeranimation, Robotik, Webdesign, interaktive Spiele und viele andere Felder finden sich im Fokus ihres Interesses."

Einreichungen und mehr Informationen unter: www.aec.at/prix

ch


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