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Ars Electronica 2010 – Vorschau

Eingabedatum: 20.04.2010

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Repair – Rethink – Reinvent
„repair - sind wir noch zu retten“ lautet das Motto der diesjährigen Ars Electronica, die sich der Krisenbewältigung und visionären Lösungsansätzen unterschiedlichster Couleur widmen wird. Die vom Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft behandelten Problemfelder sind facettenreich und decken den Klimawandel ebenso ab, wie blinden Fortschrittsglauben und die zunehmende Etablierung einer digitalen Kontrollgesellschaft.
Um diesen Phänomenen entgegenzuwirken, ruft die Ars Electronica 2010 zur „Reparatur“ auf, begriffen als „Vorgang, bei dem ein beschädigtes Objekt in einen Zustand zurückversetzt wird, in dem es die ihm zugedachte Funktion wieder erfüllen kann“. Dabei liegt der Fokus nicht auf der rückwärts gewandten Wiederherstellung alter Strukturen, sondern vielmehr auf kreativer Innovation, die den Grundstein für einen Neubeginn legen soll.

Do-it-yourself
Resignation scheint das dominierende Gefühl in Hinblick auf das Krisenmanagement von Wirtschaft und Politik. Die Ars Electronica setzt daher einerseits auf die Aktivität jedes Einzelnen, andererseits auf die Macht der Masse: Die kollektive Erarbeitung ehrgeiziger Ziele, und der Entwurf nachhalitiger Zukunftsmodelle, sowie deren breiter Rückhalt in der Bevölkerung sollen die Ernsthaftigkeit und Realisierbarkeit dieses Vorhabens sichern.

Zukunftslabor Ars Electronica
Das Festival versteht sich in diesem Prozess als Werkstatt und Laborumgebung, um Utopien zu entwerfen und Visionen zu testen. Im Zusammenwirken von Kunst, Wissenschaft, Design und Egineering liegen die Stärke und der Optimismus dieser selbst ernannten Testumgebung begründet. Denn gerade weil die Zeit knapp ist, haben sich die Organisatoren der Ars Electronica ein weiteres Motto zu Herzen genommen:

“It is too late to be a pessimist“ / Yann Arthus Bertrand, Home (2009)


Ars Electronica 2010
Ars-Electronica-Straße 1
4040 Linz Austria
Tel. 0043.732.7272.0
www.aec.at/repair/

Thea Dymke


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