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B3 Biennale

Roswitha Haftmann-Preis an Douglas Gordon


Eingabedatum: 23.01.2008

bilder

Der Schweizer Roswitha Haftmann-Preis, der mit 150.000 CHF höchstdotierte Kunstpreis Europas, wird in diesem Jahr an den schottischen Videokünstler Douglas Gordon (geboren 1966 in Glasgow) verliehen. Douglas Gordon erhielt u.a. 1996 den Turner Prize. Seine Arbeiten finden sich in den bedeutendsten öffentlichen Museen Europas, den USA, Kanadas und Südamerikas vertreten.

In der Jurybegründung heißt es u.a.: " Lustvoll zerlegt, zersplittert oder verdoppelt er Bilder oder verkehrt sie ins Gegenteil. Der Zweifel ist sein Komplize auf dem Weg zum künstlerischen Erfolg. Und er spielt ein doppeltes Spiel: Die Glaubwürdigkeit medialer Bilder angreifend, stört er die Wahrnehmungsfähigkeit beim Betrachter. In Installationen bedient Gordon sich optischer Täuschungen; vorgefundenes Film-Material enthält durch Auslassungen völlig neue Kontexte und auditive Elemente erzeugen Erwartungen, die in der Bildwelt dann nicht oder nicht wie vorab assoziiert eingelöst werden. In seinem Werk erkundet der Künstler Themen wie Versuchung und Furcht, Tod und Leben, Schuld und Unschuld. ..."

Der Roswitha Haftmann-Preis wird alle ein bis drei Jahre an lebende Künstler vergeben. Die Preisträger werden vom Stiftungsrat bestimmt. Ihm gehören die Direktoren des Kunstmuseums Bern, des Kunstmuseums Basel, des Museum Ludwig in Köln und des Kunsthaus Zürich an. Hinzu kommen Mitglieder, die im Stiftungsbrief persönlich benannt sind oder vom Stiftungsrat berufen werden. Bisherige Preisträger waren z.B.: Mona Hatoum, Jeff Wall, PFischli und Weiss oder Richard
Artschwager.

Die Verleihung findet am 8. Mai 2008 im Kunsthaus Zürich statt.

Abbildung: Douglas Gordon, Foto: Martin Hunter

roswithahaftmann-stiftung.com
kunsthaus.ch

ch











Daten zu Douglas Gordon:


- Art Basel 2013

- Art Basel 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- Berlin Biennale 1998

- Bienal de Sao Paulo, 2010

- Blickmaschinen

- daad Stipendiat

- documenta14

- evn sammlung

- Gagosian Gallery

- Galerie Eva Presenhuber

- Gwangju Biennale, 1995

- JULIA STOSCHEK FOUNDATION E.V., Sammlung

- Lyon Biennale, 1995

- Manifesta 1, 1996

- Migros Museum, Sammlung

- MoMA Collection

- nbk Berlin

- Preistraeger 1996, Turner Prize

- Preistraeger 1998, Hugo Boss Prize

- Preisträger 2008, Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung

- Preisträger 2012, Käthe-Kollwitz-Preis

- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- Sammlung MMK, Frankfurt

- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein

- skulptur projekte münster 1997

- Solomon R. Guggenheim Collection

- Sydney Biennale, 2014

- Thyssen-Bornemisza Art Contemporary,Wien

- Yesterday Will Be Better, Aargauer Kunsthaus

- ZKM Sammlung, Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Douglas Gordon



Central Kunstpreis 2003 - Florian Pumhösl im Kölnischen Kunstverein (11.10.-14.12.03)


Pressemitteilung / Auszug: "Zum vierten Mal vergibt die CENTRAL Krankenversicherungs AG, Köln in Zusammenarbeit mit dem Kölnischen Kunstverein den CENTRAL-Kunstpeis. Nach Rikrit Tiravanija (1996), Douglas Gordon (1998) und Ernesto Neto (2000) ist Florian Pumhösl CENTRAL-Kunstpreisträger 2003. Er wurde von einer internationalen Jury, bestehend aus Philipp Kaiser, Hedwig Saxenhuber und Adam Szymzsyk nominiert.

Die Analyse von Modernisierungsprozessen und ihre Visualisierungen sind wichtige Motive der künstlerischen Arbeit des 1971 in Wien geborenen Florian Pumhösl. Er beschäftigt sich mit historischen Momenten, in denen
sich ästhetische und politische Konzepte zeigen. Die Ausstellung von Florian Pumhösl im Kölnischen Kunstverein versammelt Arbeiten aus einem Jahr. In einer thematisch ineinandergreifenden Raumfolge, die sich über vier Abschnitte erstreckt, zeigt Pumhösl filmische Studien, Fotografien und Fotogramme. In diesen Arbeiten werden Motive und Ideen aus den Anfangsstadien abstrakter und dokumentarischer Bildproduktion wieder aufgenommen. Die zeitliche Distanz ermöglicht es, sie aus einer konzeptuellen Perspektive heraus neu zu betrachten."

Ausstellungsdauer: 11.10.-14.12.03

Kölnischer Kunstverein | Hahnenstraße 6 | 50667 Köln | Tel: +49-221-8697647
koelnischerkunstverein.de


Seele – Konstruktionen des Innerlichen in der Kunsthalle Baden-Baden (14.2.-18.4.04)


Die Ausstellung gehört zu der Ausstellungs-Triologie "Multiple Räume". Der Zyklus beschreibt unser Verhältnis zu und in Räumen im Dialog mit Kunst und Wissenschaft. Neben "Seele" bilden "Park" und "Film" die beiden anderen thematischen Schwerpunkte, denen jeweils eine Ausstellung und Tagung gewidmet ist/wird.

"Eine Seele, soviel scheint klar zu sein, hat jeder. Aber wie sieht sie aus? Was ist überhaupt eine Seele? Können Tiere, können Dinge eine Seele haben? Sich ein Bild von der Seele zu machen, ist – genau betrachtet – immer auch ein künstlerischer Vorgang. Die individuelle Seele ist immer ein Innenentwurf. Insofern ist jede Introspektion auch Projektion. Alle Bemühungen, sich die menschliche Seele vorzustellen, setzen unbeabsichtigt und unausweichlich künstlerische Abbild- und Imaginationstechniken voraus.

Ideengeschichtlich scheinen religiöser Glaube, Theologie, Philosophie, ja selbst Psychologie nacheinander ihre thematische Zuständigkeit für die Seele verloren zu haben. Zwar werden Aspekte des psychischen Innenlebens heute konkreter gefasst und präziser beschrieben, aber die Seele wird immer mehr zu einem Rest, von dem wir – gemessen an der Vielfalt und der Gewissheit vergangener Jahrhunderte – wenig alltagstaugliches Erfahrungswissen haben, weil wir mit immer stärker ausdifferenziertem Fachwissen konfrontiert sind. Die Seele bleibt trotz und gerade aufgrund vermehrter rationaler Seelenkunde unverfügbar und damit umso mehr ein wichtiges und folgenreiches Thema für die Kunst.

Die Ausstellung konzentriert sich auf wesentliche Positionen des 20. Jahrhunderts und der letzten Jahre, welche schlaglichtartig die vielfältige Auseinandersetzung mit dem menschlichen Innenraum erhellen: die symbolistischen und expressionistischen Reflexionen des Jenseitsverlusts; die surrealistische Rezeption der Werke Sigmund Freuds; die frühen fotografischen Versuche, dem Seelischen beweishaft auf die Spur zu kommen; die existenzialistischen, schamanischen und privatmythologischen Ansätze einer Rückgewinnung seelischer Bezugspunkte in den 50er, 60er und 70er Jahren, schließlich die psychoanalytisch informierten und desillusionierten Werke einer um neue Sinnstiftung bemühten oder auch ironischen Gegenwartskunst.

Auge, Mimik und Gestik werden in ihrer Aussagefähigkeit als Spiegel der Seele und Träger persönlicher Identität bildlich befragt. Andere künstlerische Strategien zielen auf die vielfältigen, meist vagen Manifestationen des Innenlebens und deren kreative Impulse: auf Traum, Vision und Phantasie. In Grenzerfahrungen der Ekstase und Trance vollziehen Künstler den expressiven Austritt des Inneren aus rationaler und ästhetischer Kontrolle.

Zur Vorstellung des Unfassbaren bedienten sich Künstler immer wieder räumlicher Metaphern. Sie konstruieren einerseits Ansichten der geistigen Welt im Inneren des Menschen, seelische Topografien. Andererseits projizieren sie das Innerliche auf die äußere Natur (Seelenlandschaft), auf Interieurs oder Dinge, denen als beseelten ein phantastisches Eigenleben zukommt. In der Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigt sich jedoch, wie sich die Verbildlichung des Seelischen von Orientierungsfragen im (Innen-)Räumlichen zu Überlebensfragen im Zeitlichen hin veränderte. Wie kann sich das Ich aufrecht erhalten in den Wechselfällen beschleunigter Lebens- und Arbeitsvollzüge? Das räumlich vorgestellte Labyrinth der Seele wird zu einer zeitlichen Verlaufsform, zum roten Faden der Identität, der nicht abreißen darf.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler sind: Georg Baselitz, Joseph Beuys, Holger Bunk, Salvador Dali, Louis Darget, James Ensor, Max Ernst, Douglas Gordon, Dan Graham, William Hope, Asger Jorn, W.M. Keeler, Martin Kippenberger, Max Klinger, Hilma af Klint, Alexej Koschkarow, Duane Michals, Henri Michaux, Edvard Munch, Richard Oelze, Uwe Oldenburg, Tony Oursler, Nam June Paik, Sigmar Polke, Odilon Redon, Thomas Ruff, August Sander, Gregor Schneider, Albert von Schrenck-Notzing, Thomas Schütte, Ulrike Siecaup, Rudolf Steiner, Sam Taylor-Wood, Richard Tuttle, Bill Viola, Jeff Wall, Andrea Zittel, Unica Zürn.
. . . " (Quelle Kunsthalle Baden-Baden / Presse)

Foto: Kunsthalle Baden-Baden: Duane Michals, The Spirit leaves the Body, 1968, Nr. 2 aus der Serie von 7 Fotografien, je 8,5 x 13 cm / gerahmt 21 x 25,5 cm, Copyrigh: Sammlung Ann und Jürgen Wilde, Zülpich

Ausstellungsdauer: 14. FEBRUAR – 18. APRIL 2004

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 11 - 18 Uhr | Mittwoch 11 - 20 Uhr | Montag geschlossen

Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
Lichtentaler Allee 8A | D - 76530 Baden-Baden | Tel. (Kasse) 07221 - 393299
Kunsthalle-Baden-Baden.de
  • Central Kunstpreis 2003 - Florian Pumhösl im Kölnischen Kunstverein (11.10.-14.12.03)

  • Trisha Donnelly erhält den CENTRAL-Kunstpreis

  • Douglas Gordon - Deutsche Guggenheim, Berlin (noch bis 9. Oktober 2005)

  • Ambiance - Auf beiden Seiten des Rheins, K21 Düsseldorf (15.10.05-12.2.06)

  • Superstars - Das Prinzip Prominenz. Von Warhol bis Madonna, Kunsthalle Wien (04.11.05 - 22.02.06)

  • Shortlist-Kandidaten für blueOrange 2006 nominiert

  • Gabriel Orozco gewinnt den blueOrange 2006

  • "Spurensuche. Vergessen und Erinnern in der Gegenwartskunst" - Kunstmuseum Wolfsburg (28.2.-13.8.06)

  • The Guggenheim Collection, Bonn (21.07.06 - 07.01.07) Kunst- und Ausstellungshalle

  • Tacita Dean gewinnt den HUGO BOSS PRIZE 2006

  • Central-Kunstpreis 2008 an Mark Leckey vergeben

  • Roswitha Haftmann-Preis an Douglas Gordon

  • Emily Jacir erhält HUGO BOSS PRIZE 2008

  • "See this Sound" im Lentos Kunstmuseum Linz (28.8.09-10.1.10)

  • Roswitha Haftmann-Preis an Sigmar Polke

  • See This Sound. Versprechungen von Bild und Ton - Lentos Kunstmuseum Linz

  • Yesterday Will Be Better - Aargauer Kunsthaus

  • Spezial: Eva Biringer aus Wien über eine Hommage an Schlingensief

  • Gerwald Rockenschaub

  • Rollenbilder - Rollenspiele

  • Douglas Gordon

  • Hugo Boss Preisträger 2012 ist Danh Vo

  • ALICE im Wunderland der Kunst

  • twitter daily content

  • Rineke Dijkstra. The Krazy House

  • art news today 24.05.2013

  • every time you think of me, I die, a little

  • «Go! You sure? Yeah.»

  • Douglas Gordon. Everything Is Nothing without Its Reflection – A Photographic Pantomime

  • Unser aktuelles top 69 Ranking im Februar 2014 - ungefiltert

  • Letzte Tage einer Ausstellung

  • Die top 106 im Mai 2014

  • Subodh Gupta. Everything is Inside

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Künstlerdatenbank

  • Rundgänge an den Hochschulen

  • Erwin Wurm. Fichte

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Achenbach Art Auction - Groß, größer, XXL

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  • Letztes Jahr in Marienbad. Ein Film als Kunstwerk

  • Biennalen Künstler Verknüpfungen

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