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B3 Biennale

The Guggenheim Collection, Bonn (21.07.06 - 07.01.07) Kunst- und Ausstellungshalle


Eingabedatum: 04.07.2006

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Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, und die Deutsche Telekom freuen sich, die bisher umfangreichste Ausstellung mit Werken aus der Sammlung der Solomon R. Guggenheim Foundation präsentieren zu dürfen.

Hiermit setzt die Bundeskunsthalle die erfolgreiche Reihe "Die großen Sammlungen" fort, in der Meisterwerke aus herausragenden Museen der Welt in Bonn gezeigt werden. In dieser Reihe waren bisher das Museum of Modern Art, New York (1992), Moderna Museet Stockholm (1996), die Staatliche Eremitage, St. Petersburg (1997), das Museo del Prado, Madrid (1999), oder das Nationalmuseum Tokio (2003) in Bonn zu Gast.
Um den Reichtum des Guggenheim Museum angemessen vorstellen zu können, werden auch die Erdgeschossräume des Kunstmuseums Bonn mit einbezogen. Dort wird unter dem Titel The Guggenheim: Contemporary Art der zeitgenössische Teil der Sammlung gezeigt. Die jüngeren Erwerbungen, darunter Auftragswerke für die Deutsche Guggenheim in Berlin, veranschaulichen das anhaltende Engagement des Museums für bahnbrechende aktuelle Werke so unterschiedlicher Künstler wie Kara Walker, Matthew Barney, Douglas Gordon oder Rachel Whiteread.
Mit einer Fläche von 6000 qm in der Kunst- und Ausstellungshalle sowie weiteren 1500 qm im Kunstmuseum Bonn wird die Sammlung der Guggenheim Foundation mit ihrer Geschichte, Qualität und Ambition als bahnbrechender, global wirksamer Kulturinstitution so umfassend und vielschichtig präsentiert, wie es bisher nie möglich gewesen ist.
Diese Ausstellung ist eine Kooperation zwischen der Solomon R. Guggenheim Foundation, New York, und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn und wird ermöglicht durch die Deutsche Telekom.

The Guggenheim Collection
Gegründet 1937 in New York dank der Vision des Sammlers Solomon R. Guggenheim, ist das Guggenheim Museum heute mit fünf Häusern in New York, Venedig, Berlin, Bilbao und Las Vegas das erste wirklich globale Museum der Welt. Seine Sammlung fasst die Bestände von bedeutenden Privatsammlungen zusammen. Der Gründer, Solomon R. Guggenheim, stammte aus einer großen Familie, die ihr Vermögen im Erzbergbau gemacht hatte. Seine sammlerische Aktivität wurde ab 1927 maßgeblich von der deutschen Baronesse Hilla von Rebay beeinflusst, die selbst abstrakt malte und sich besonders für die radikalsten Tendenzen der europäischen Avantgarde einsetzte. So wurde das Werk von Wassily Kandinsky neben anderen Meistern der abstrakten Kunst zu einem wesentlichen Grundstein der Sammlung. Folglich lautete der erste Name des geplanten Museums auch „Museum of Non-Objective Painting“. Ein Vermächtnis aus der Sammlung von Katherine Dreier kam hinzu und ergänzte die Sammlung um bedeutende Arbeiten von Constantin Brancusi, Jean Arp und Juan Gris. Die Sammlungen von Walter Nierendorf und Justin K. Thannhauser erweiterten den Fundus um wichtige Werke aus dem Bereich des französischen Impressionismus und Post-Impressionismus (besonders Paul Cézanne, Pierre Auguste Renoir und Edouard Manet) sowie des deutschen Expressionismus (Max Beckmann). Peggy Guggenheim, die Nichte von Solomon R. Guggenheim, verlieh ihrer Sammlung ein eigenwilliges Profil, welches sich deutlich von den Aktivitäten ihres Onkels unterschied. Sie konzentrierte sich auf Werke des Surrealismus und auf den amerikanischen abstrakten Expressionismus. Durch ihre Sammlung, Ende der 1970er Jahre integriert, wurde der Bestand noch umfassender und um amerikanische Künstler wie Jackson Pollock, Mark Rothko und Willem De Kooning erweitert. Im Jahr 1990 konnte die umfangreiche Sammlung von Giuseppe Panza di Biumo für das Guggenheim Museum erworben werden, womit Schlüsselwerke der Kunst nach 1960 aus den USA und Europa in die Sammlung gelangten.

Weitere Ankäufe von Sammlungsblöcken in den nächsten Jahren folgten, und so entstand in den fast 70 Jahren seit der Gründung ein Museum, welches im Gegensatz zu vielen anderen Museen geprägt ist von den subjektiven Vorlieben der Direktoren, Sammler und Stifter. Dies hat keineswegs zu einem heterogenen Nebeneinander geführt, sondern zu einem geordneten Miteinander. Die Besonderheit und große Verführungskraft dieses Museums liegen in seinen umfangreichen kunsthistorisch einander ergänzenden Werk- oder Sammlungskomplexen, und so spiegelt die Ausstellung ihre spannende Entstehungsgeschichte wider und bietet in verschiedenen, nicht immer chronologischen Erzählsträngen (der Sammlungsgeschichte, Kunstgeschichte und monographischen Gruppen) einen repräsentativen Querschnitt. Die Ausstellung liefert mehr als eine Perlenkette von Meisterwerken, die aneinandergereiht im besten Fall ein "best of" dokumentieren - sie ist zunächst ein sinnliches Erlebnis und gibt dem Besucher die Möglichkeit, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und einzelne "Meisterwerke" in einen historischen Kontext einzuordnen. Dabei sie veranschaulicht sie fast beiläufig, wie faszinierend und lebendig die Kunst des letzten Jahrhunderts war und die Kunst des neuen Jahrhunderts sein wird.

Abbildung: Solomon R. Guggenheim Museum, New York, Außenansicht.
Entwurf von Frank Lloyd Wright, Fotografie von David Heald, (c) The Solomon R. Guggenheim Foundation, New York

bundeskunsthalle.de.

Maja Majer-Wallat
Pressesprecherin


Kunst- und Ausstellungshalle Bonn












Weiteres zum Thema: Guggenheim



Matthew Barney - CREMASTER 3


CREMASTER 3

Matthew Barney schuf mit »CREMASTER 3«, der im Februar 2002 präsentiert wurde, den letzten Film des fünfteiligen »CREMASTER- Zyklus«. Er hat den Zyklus 1994 begonnen, die Teile jedoch nicht chronologisch produziert. Zu jedem der fünf Filme erschien ein Begleitbuch; der vorliegende Band ist als Künstlerbuch von Matthew Barney in einzigartiger Weise gestaltet worden und zeigt eine Vielzahl von Fotografien und Film-Stills aus »CREMASTER 3«.

Der Film manipuliert - ebenso wie alle anderen Teile des Zyklus - narrative Genres, in diesem Fall Zombiefilme und den klassischen Gangsterfilm. Die Handlung spielt im New York der 1930er Jahre, in Saragota Springs sowie am »Giant's Causeway« in Nordirland. Inhaltlich behandelt er so unterschiedliche Themen wie den »Irish Mob«, also das irisch-amerikanische organisierte Verbrechen, Freimaurertum und die keltische Sagenwelt - Symbole für Kräfte, die in Barneys mythologischem System zum Tragen kommen. Der Film entstand im Chrysler Building und im Solomon R. Guggenheim Museum, in New York, die beide eine Art skulpturalen Hintergrund für die dramatische Erzählhandlung bieten.

Zum Künstler:
Matthew Barney *1967 in San Francisco. 1989 Studienabschluss an der Yale University in New Haven, Connecticut. Einzelausstellungen unter anderem 1996 Kunsthalle Bern, 1997 Kunsthalle Wien, 1998 Museum für Gegenwartskunst Basel und Walker Art Center, Minneapolis 1999.
Teilnahme Documenta IX, 1992 und Biennale Venedig 1993. Lebt und arbeitet in New York
City.

Ausstellung: Museum Ludwig , Köln Juni 2002 - September 2002 · Musée d' Art Moderne de la Ville de Paris Oktober 2002 - Januar 2003 · Solomon R. Guggenheim Museum, New York
Februar - Juni 2003


Matthew Barney
CREMASTER 3
Hrsg. Eine Publikation des Solomon R. Guggenheim Museum,
New York
Englisch
ca.204 S., ca.200 farbige Abb.
Broschur
Erscheinungstermin Mai 2002
EUR ca. 39,80 SFR ca. 70,00
ISBN 3-7757-1171-6
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Weitere Publikationen:
Matthew Barney, The CREMASTER Cycle
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Matthew Barney, Drawing Restraint 7
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Die Sammlung der Deutschen Bank (7.6.02)


Als eines der ersten Unternehmen verband die Deutsche Bank Ende der 70er Jahre zeitgenössische Kunst und Arbeitswelt. Bis heute ist die Sammlung, deren Werke sich in Fluren, Schalterhallen oder Büros finden, auf 49 849 Kunstwerke an 911 Standorten in 43 Ländern angewachsen.
Noch ist die Geschichte der Sammlung recht kurz: Der Vorstand hat sich in den 70ern gegen die Gründung einer Stiftung entschieden – sie wollten eine eigene Kunstsammlung aufbauen. Die Ankauf-Kriterien gelten damals wie heute: Im Mittelpunkt der Sammlung stehen zeitgenössische Arbeiten auf Papier. Das Medium Papier ist auch die Verbindung zur Bank – das Material des Geldes und wichtiges Utensil in Büros.
Nach der anfänglichen Konzentration auf den deutschsprachigen Raum rückte in den 80ern das internationale Kunstgeschehen in den Mittelpunkt des Interesses. Die Ankäufe der Gegenwart konzentrieren sich auf aktuelle Tendenzen und die Optimierung der Sammlung.
Bisher fand die Kunst hauptsächlich Platz im Gebäude der Bank: So wurden Büros, Gänge, Besprechungszimmer und Schalterhallen zu Museen. Die typische Raumaufteilung oder das klassische Büro haben in heutiger Zeit jedoch ausgedient, so dass konsequenterweise auch das Konzept Kunst am Arbeitsplatz eine Veränderung und Erweiterung erfährt.
1997 eröffnete die Deutsche Bank in Zusammenarbeit mit dem Guggenheim Museum in New York im Erdgeschoss des Berliner Hauptgebäudes der Bank das Deutsche Guggenheim Berlin. Ziel dieses exklusiven Joint-Ventures war die Präsentation hochkarätiger Ausstellungen und auf den Raum bezogene Auftragswerke.
Seit zwei Jahren verfolgt die Bank zudem einen neuen Ansatz. Der virtuelle Raum hat die Bankgeschäfte verändert – aber nicht nur die, die virtuellen Welten haben auch Einfluss auf die Kunsträume genommen. Aus dieser Idee ist die Reihe Momente – temporäre Kunst im öffentlichen Raum – hervorgegangen. Keine Großskulpturen oder Kunst am Bau, sondern die Umsetzung temporärer Kunst mit neuen Perspektiven: jedes Jahr ein Projekt, jedes Jahr an neuem Ort, in einem anderen Land. So entstehen Momente, die nicht reproduzierbar sind.
2001 startete Momente in Frankfurt am Main, dem Sitz der Deutschen Bank und Ausgangspunkt all ihrer Kunstaktivitäten. Mit dem Projekt von Ayse Erkmen: Drei Fähren aus Japan, Italien und der Türkei wurden nach Frankfurt verschifft und nahmen auf dem Main mit ihren jeweiligen Crews einen Fährbetrieb auf, wie er sonst nicht existiert. Die Deutsche Bank und die Stadt wurden zu Gastgebern für drei ausländische Schiffe und das Publikum – die Passagiere zu Gästen Japans, Italiens und der Türkei.
Weitere Momente verwirklicht die Deutsche Bank mit Projekten von Karin Sander, Tobias Rehberger und Jenny Holzer in New York und Singapur. word search - das zweite Projekt der Momente-Reihe der Deutschen Bank zeichnet ein vielschichtiges Bild der Metropole.
Adresse: Deutsche Bank Kunst
Taunusanlage 12
60325 Frankfurt am Main

Tel.: +49 69 910 35859
Fax: +49 69 910 33118
E-mail: mailbox.kunst@db.com
Internet: deutsche-bank-kunst.com
moment-art.com

Deutsche Guggenheim Berlin
Unter den Linden 13-15
10117 Berlin
Tel: +49 30 202093 0
Fax: +49 30 202093 20

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