Die 100 besten Plakate der BURG

Die BURG wird 100 /

15. Januar bis 22. Februar 2015 | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (Saale)
Eingabedatum: 23.12.2014

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2015 feiert die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ihren 100. Geburtstag. Als Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen im Jubiläumsjahr zeigt die Burg Galerie im Volkspark vom 15. Januar bis 22. Februar 2015 die Ausstellung „Die 100 besten Plakate der BURG“. Die Ausstellung erinnert damit an den 1966 in der DDR ins Leben gerufenen Wettbewerb „100 beste Plakate“ und setzt sich gleichzeitig in Beziehung zu dem alljährlich stattfindenden, internationalen Wettbewerb „100 beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz“. Ausgewählt von einer internationalen unabhängigen Jury werden die hundert besten Plakate aus der hundertjährigen BURG-Geschichte präsentiert. Sie stellen das Plakatschaffen der BURG und deren Präsenz im öffentlichen Raum in den letzten hundert Jahren vor – von seinen Anfängen bis heute. Kuratiert wird die Ausstellung von Anna Berkenbusch, Professorin für Kommunikationsdesign an der BURG.



Ausstellungsplakat „Die Burg stellt aus“, 1948, Gestaltung: Walter Funkat, Repro: Hochschularchiv Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Mehrfarbiger Offsetdruck, 59,1 x 84 cm

Neben den historischen Schätzen aus dem BURG-Archiv, war der Ausstellung – wie auch bei ihren Vorgängern – ein begrenzter Wettbewerb vorausgegangen. Bis Mitte November konnten Lehrende, Mitarbeiter_innen und Studierende, aber auch externe Teilnehmer Plakate einreichen, die von BURG-Angehörigen (zur Zeit der Entstehung) oder für die BURG gestaltet wurden. Die Jury, die Anfang Dezember die Auswahl traf, setzte sich wie folgt zusammen:

• Clemens Schedler, Wien
• Prof. Anette Lenz, Paris
• Prof. Thomas Müller, Leipzig
• Prof. Bernhard Stein, Kassel
• Gesine Grothrian-Steinweg, Berlin
• René Gronert, Plakatmuseum Essen
• Sylke Wunderlich, Plakatstiftung Ost, Berlin



Ausstellungsplakat „Walter Funkat und Schüler“, 1984, Gestalter: Helmut Brade, Repro: Hochschularchiv Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Gekürt wurden die hundert besten Plakate aus den im Archiv und in der Bibliothek gesammelten Konvoluten der hundertjährigen Geschichte der Hochschule. Die Kuratorin Anna Berkenbusch betont, dass es für die Jury eine besonders große Herausforderung gewesen sei, da die gesichteten Plakate nicht nur aus verschiedenen historischen Epochen, sondern auch in unterschiedlichen Kontexten entstanden sind und unterschiedliche Verwendungen hatten. So hätten der Jury beispielsweise sowohl Filmplakate, die in hunderttausendfacher Auflage erschienen sind, sichten müssen wie auch Seminararbeiten von Studierenden des Kommunikationsdesign. Anhand der Geschichten der Einzelplakate, so Anna Berkenbusch, ließe sich wunderbar in die Geschichte der Hochschule erzählen.



Plakat „Opferpopp“, 2007, Gestalter: Martin Jahnecke, Friederike Kühne, Jana Steffen, Bastian Renner, Projektauftrag vom Thalia Theater Halle, Repro: Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, A0 hoch

In diesem Sinne macht die Ausstellung „Die 100 besten Plakate der BURG“ das Verhältnis zwischen Geschichte und Gegenwart sichtbar und stimmt auf das kommende Jubiläumsjahr ein. 2015 gibt die BURG Einblicke in ihre Aktionsfelder und Ideenwerkstätten und zeigt auf, welche Visionen gerade die BURG zur Mitgestaltung von Gesellschaft und künstlerischen Handlungsräumen entfaltet. In den hundert Jahren ihres Bestehens hat sich die BURG immer wieder verändert und zu einer Kunsthochschule entwickelt, die das Spannungsfeld zwischen freien und angewandten Formen der Kunst und des Designs, zwischen experimenteller Praxis und transdisziplinärer Forschung auslotet.

Die Ausstellung ist Montag bis Sonntag von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Die Vernissage findet am Mittwoch, dem 14. Januar 2015, um 18 Uhr statt.

Burg Galerie im Volkspark
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Schleifweg 8a
06114 Halle (Saale)
Tel. 0345-58080
burggalerie@burg-halle.de

Öffnungszeiten: Mo-So 14-19 Uhr
Eintritt frei

burg-halle.de
100.burg-halle.de

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle








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Jonathan Meese - Deichtorhallen, Hamburg (30.04.- 03.09.06)


Jonathan Meese (geb. 1971) gehört zur Elite der jüngeren deutschen Künstler, die derzeit international höchste Anerkennung findet. Er wuchs in der Nähe von Hamburg auf, wo er bis 1998 an der Hochschule für Bildende Künste studierte. Nach Auftritten in Tokio und der Turbine Hall der Londoner Tate Modern im Februar diesen Jahres präsentiert er nun die erste große Ausstellung in seiner Heimatstadt.

Mit insgesamt 150 Gemälden, Skulpturen, fotografischen und installativen Arbeiten ist die Schau in den Deichtorhallen gleichzeitig die erste umfassende Werkübersicht von Jonathan Meese in Deutschland.

Dieser Premiere schließen sich zwei weitere an. Erstmals seit 14 Jahren werden in Europas größter zusammenhängenden Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst sämtliche Stellwände der 18 Meter hohen Halle beiseite geräumt, um einen direkten Dialog zwischen Meeses Werk und der Architektur auf rund 2500 Quadratmeter zu ermöglichen. Das Zentrum der Ausstellung bildet die acht Meter hohe, 20 Meter breite und 40 Meter lange "Black Box", in der Meese sein für Frank Castorfs "Kokain"-Inszenierung an der Berliner Volksbühne entworfenes Bühnenbild samt Drehbühne sowie eine Tribüne installiert. Rund um die zentrale Theaterspielstätte wird ein riesiges Gemälde entstehen.

Inszenierung und Performance
Am 27. und 28. April führen Regisseur Castorf und das Ensemble der Volksbühne exklusiv in Hamburg die Aufsehen erregende Inszenierung des immer wieder auf dem Index gelandeten Skandalromans der Zwanziger Jahre „Kokain“ auf. Produziert wird das voll funktionstüchtige Theater von Contemporary Fine Arts, Berlin. Ausstellung und Theater werden in der Meese-Schau der Deichtorhallen Hamburg wie selten zuvor miteinander verzahnt. Am 24. Mai wird Jonathan Meese selbst auf der Drehbühne mit seiner Performance "DER GEOMETRISCHE GOTT (die hermetische, ZEUSHAFTE NEUTRALITÄT der Tyrannis)" zu sehen sein.

Die Verbindung von "großem" Theater und Ausstellung ist auch für den multi-medial arbeitenden Ausnahmekünstler ein neues Terrain, für seine außergewöhnlichen Performances hingegen ist Meese weitläufig bekannt. In stets überbordender Kulisse aus Bildern, Texten, (Ab-)Zeichen, Objekten und eigenen Wortschöpfungen, die von allen erdenklichen Macht-Menschen, Mythen und Geistesgrößen der Historie, Stars und Sternchen der Popkultur oder seinen Helden aus Fiction und Filmen handeln, kreiert Meese fernab der Norm sein eigenes Universum. Es wird bevölkert von Caligula, Stalin, Marquise de Sade, Richard Wagner, Balthus, Zardoz oder Dr. No, um nur einige Personen und Figuren zu nennen, denen Meese neue Bedeutungszusammenhänge zuweist, wobei er absichtlich die Konventionen überschreitet und eigenen Gesetzen folgt.

"Ich erkämpfe mir Freiräume, in denen niemand mehr ist. Da ist keiner mehr unterwegs", sagte Meese einst über seine Arbeit, die nur schwierig definierten Stilrichtungen zuzuordnen ist. Dennoch begab er sich schon mehrmals in die produktive Auseinandersetzung mit verschiedenen Künstlerkollegen. Den dabei entstandenen ‚Werken in Zusammenarbeit’ - mit Jörg Immendorff, Albert Oehlen, Daniel Richter und Daniel Richter und Tal R sind in der Ausstellung eigene Räume gewidmet. Einer davon ist die Installation "MOR" (MUTTER), eine rosa Burg, die Meese mit TAL R für deren Gemeinschaftsausstellung im Kopenhagen Statens Museum konzipierte.

Neben der Burg und der "Black Box" werden noch zwei weitere große, freistehende und begehbare Skulpturen die große Deichtorhalle einnehmen. Der fünf Meter hohe "Maldororturm", dem Meese im Jahr 2000 seine endgültige Form gab und dem Abteimuseum Mönchengladbach schenkte, beinhaltet Fotocollagen, Schriften, Videos und Skulpturen, in denen Meese sich mit dem Wesen der Staatstyrannei beschäftigt. Außerdem der drehbare "Parzifalkopf", eigentlich der Schädel Richard Wagners, in dem Meese letztes Frühjahr an der Berliner Staatsoper die Performance: "JONATHAN MEESE IST MUTTER PARZIVAL" darbot. (Presse Deichtorhallen)

Abbildung: Blick in die Ausstellung "MOR", Kolaboration von Jonathan Meese und Tal R, Statens Museum for Kunst, Kopenhagen, 2005 (kommt auch in die Deichtorhallen). Photo: Jochen Littkemann

Öffnungszeiten: Di-So 11-18Uhr

Deichtorhallen Hamburg
Deichtorstr. 1-2
D-20095 Hamburg
Tel. +49 (0) 40-32103-250

deichtorhallen.de

Das große Rasenstück - Zeitgenössische Kunst im Öffentlichen Raum 6.5.06 - 9.7.2006


Eine Ausstellung der Stadt Nürnberg und des Deutschen Fußball-Bundes

Die Ausstellung „Das Große Rasenstück – Zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum“ ist das zentrale Kultur-Projekt der WM-Stadt Nürnberg. Zur FußballWeltmeisterschaft 2006 wird dieses „Kunst im öffentlichen Raum“-Projekt von den Kuratoren Raimar Stange (Berlin) und Florian Waldvogel (Frankfurt a.M.) realisiert.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Themen „Nürnberg“, „Sport“ und (selbstverständlich vor allem) „Fußball“. Hierfür wurden (internationale) Künstler und Künstlerinnen eingeladen, die nicht nur durch ihre spannenden ästhetischen Ansätze auch weltweit längst für Furore sorgen, sondern sich schon weit im Vorfeld der Ausstellung mit diesen Inhalten auseinandergesetzt haben. Die beteiligten internationalen Künstlerinnen und Künstler sind in alphabetischer Reihenfolge:
Alexandra Bircken, Köln, D
Neville Gabie, Gloucestershire, UK
Olaf Metzel, München, D
Jonathan Monk, Berlin, UK
Olaf Nicolai, Berlin, D
Dan Perjovschi, Bukarest, RO
Elizabeth Peyton, New York, USA
Uri Tzaig, Tel Aviv, IL
Rirkrit Tiravanija, New York, USA
Silke Wagner, Frankfurt a.M., D

Auf einer Achse zwischen Hauptbahnhof und Burg, der touristischen „Laufmeile“ Nürnbergs also, reihen sich vom 6. Mai bis 9. Juli 2006 zehn Arbeiten, die avancierte Positionen zeitgenössischer Kunst vorstellen. Damit ermöglicht die Fußball-Weltmeisterschaft, dank einer großzügigen Förderung durch denDeutschen Fußball-Bund, das Thema „Kunst im öffentlichen Raum“ so augenfällig wie intelligent zu platzieren.

Die Fragen nach der geschichtlichen und architektonischen Situation Nürnbergs sind ein Teil des Konzeptes. Zentral jedoch ist die Frage nach der Qualität von Kunst im öffentlichen Raum am Anfang des neuen Jahrtausends. Was kann Kunst im öffentlichen Raum noch leisten, wie politisch darf und muss sie sein, wie ästhetisch avanciert, oder, auf der anderen Seite: Wie populistisch, unterhaltend, ja dekorativ gibt sie sich zwangsläufig? Und: Was überhaupt noch ist öffentlicher Raum heute? All dies wird auf der Folie des Themas Fußball abgehandelt, der dabei mehr ist als bloßer MOTIVator, spielt er sich doch selbst prominent im öffentlichen Raum ab.
  • Jonathan Meese - Deichtorhallen, Hamburg (30.04.- 03.09.06)

  • GiebichenStein Designpreis 2012 für ausgezeichnete Designprojekte in fünf Kategorien vergeben

  • Gustav-Weidanz-Preis 2012 ausgeschrieben

  • Burg Kalender 2013 im neuen Format

  • Werkleitz Festival - Halle (9. - 25.10.09)

  • Der Kölnische Kunstverein erhält den ADKV-ART COLOGNE Preis

  • Tag der offenen Tür an den Kunsthochschulen

  • Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

  • Istanbul-Stipendiaten der Burg Giebichenstein/Halle in Istanbul

  • Istanbul Apartmanı (Anzeige)

  • Tausend Stimmen. Eine Schau über Szeemann, Diagramme, Art Spaces und Dienstbesprechungen

  • Jahresausstellung der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle am 21. und 22. Juli 2012

  • KITSCH. VOM NUTZEN DER NICHT-KUNST

  • Rundgang 2012 - Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

  • Preisträgerin Ginan Seidl 2012

  • Künstlerinnen und Künstler der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zur Preview Berlin 2012

  • graduiert - präsentiert

  • SÄGE STEIN PAPIER

  • twitters tages themen kunst

  • Gustav-Weidanz-Preis für Plastik 2012 an Anne Caroline Zwinzscher

  • Ein Spiel mit Identitäten: Das neue Some Magazine

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  • Turn Heat Power & Light

  • Buchliste zu aktuellen Ausstellungen

  • Am 5.5. enden einige Ausstellungen, z.B. in Bremen, Ahlen, Stuttgart, Zürich, Weimar und Leipzig

  • Bäume und Häuser

  • Aktuelle Buchliste

  • Am 16.06.2013 enden einige Ausstellungen

  • Jahresausstellung der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

  • Rundgänge

  • Startschuss für den Designpreis Halle 2014

  • Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zur Preview Berlin Art Fair

  • Der Globus ist unser Pony. Der Kosmos unser richtiges Pferd.

  • Verleihung des Kunstpreises des Landes Sachsen-Anhalt 2013 an Franca Bartholomäi

  • Eine Frage der Zeit – Statements zum Archiv des Untoten

  • DHL-Express

  • außer/planmäßig

  • Die Burg verbindet

  • Die diesjährigen Rundgänge an den Kunsthochschulen

  • Video: Die BURG verbindet – Jahresausstellung 2014

  • GiebichenStein Designpreis 2014

  • 100 Kelims. Die Sammlung Neiriz im Volkspark Halle

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  • Textildesign - Vom Experiment zur Serie

  • Video: Die 100 besten Plakate der BURG

  • Entdeckungen. Die Bücher der BURG

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  • Video: Assoziationsraum Wunderkammer

  • Festwoche zum 100. Jubiläum der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

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